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Guest Markus L.

Erfahrungen mit klassischen Ayurveda Ölen

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Guest Markus L.

Hallo!

Mein Name ist Markus Ludwig.

Ich habe mich in Indien mehrere Jahre intensiv mit verschiedenen klassischen Künsten, wie Yoga, Kalarippayat (alte Kampf- und Heilkunst) und insbesondere auch dem Ayurveda beschäftigt, die aber auch alle miteinander verwoben sind.

Aus verschiedenen Gründen ist es dort schon seit alters her empfohlen Körper und Haut mit Ölen zu pflegen. Es gibt so in alter Tradition eine Vielzahl verschiedener Körper- und Kopföle. Im Kalarippayat gibt es das Murivenna. Wie alt die Rezeptur ist kann niemand genau sagen. Auf jeden Fall schon mehrere Jahrhunderte. Es wird von den Meistern der Kampfkunst hergestellt und wird von ihnen als eine Art Allzweck-Wundöl für jede Art von Verletzung verwendet.

Dieses Öl hat sich sehr bei der Pflege von Schuppenflechte bewährt.

Im folgenden die Erfahrungen eines 30jähreigen Mannes aus Hannover. (Er hatte das Öl von seiner Mutter bekommen, die nur zu ihm sagte, er solle sich mind. einmal am Tag damit einölen.)

Ich sprach nach zwei Wochen Anwendung mit ihm. Zu seiner Ausgangssitutaion:

Er hatte 2-Mark große Schuppen, als Zentrum die großen Gelenke, welche auch stark arthritisch sind (tatsächlich ist er deswegen schon lange arbeitsunfähig). Mit großflächiger Ausdehnung.

Besonders nachts besaß er quälenden Juckreiz.

Er meinte nach einmaliger Anwendung, war der Juckreiz deutlich besser. Nach drei Tagen konnte er wieder richtig schlafen. Nach einer Woche liefe er „wie ein Roboter“ weil sich die Schuppen gelöst haben und die entzündlichen Stellen frei lägen.

Nach zwei konnte ihn seine Frau das erste mal seit langem wieder richtig anfassen und zwischen den nicht mehr akut entzündlichen, aber geröteten Hautarealen erscheinen weiße gesunde Stellen. (Das ist der momentane Stand).

Er hatte sich, wie empfohlen, täglich zweimal mit dem Öl eingerieben und in den zwei Wochen ca. 200ml verbraucht.)

Wir importieren dieses Öl von unseren Lehrer mitsamt anderen für unser kleines Ayurveda Institut.

Es besitzt folgende Zutaten:

Cocos nucifera, Pongamia glabra, Piper betle, Eryhrina indica, Spermacoce hispida, Asparagus racemosus, Aloe vera, Moringa oleifera, Allium cepa

Es sind keinerlei künstliche Stoffe enthalten. (Dafür riecht es auch recht seltsam). Und hält sich mindestens ein Jahr.

Und es gibt tatsächlich keinerlei unangenehme Nebenwirkungen. Es ist ein über viele Jahrhunderte bewährtes Öl. Tatsächlich nehmen wir es z.B. auch täglich für unsere kleine Tochter im Bereich der Windeln zur Vorbeugung gegen wunde Stellen.

Wir haben 50 „Probeflaschen“ mit jeweils 50ml abgepackt. Wir schicken gerne all jenen eine, die es ernsthaft (konsequent) anwenden und uns ein Feedback geben. 10,- DM als Unkostenbeitrag würde uns sehr freuen, ist aber nicht nötig.

(Ansonsten kosten 100ml 23,50 bzw. 1l 134,88 + Porto)

Für weitere Fragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Liebe Grüße,

Markus L.

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Guest Segler

<img src="http://img.homepagemodules.de/lil.gif">

Klingt ja nicht schlecht, wenn es auch für die Kopfhaut geht wäre das ein Versuch Wert.

Nur ist die Frage ob die Entzündung wirklich weg geht und ob diese nicht wiederkommt?

Grüße

Frank

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Guest Markus

Hallo Frank!

Das Öl ist sehr gut für den Kopf zu verwenden.

Ich glaube aber nicht, das die Entzündung dauerhaft vollkommen verschwindet, ohne weiterhin die Haut entsprechend zu pflegen.

Folgende Erfahrung:

Eine 32jährige Frau mit Pustulosis an der Fußsohle meint, das der Juckreiz gleich nach auftragen des Öls deutlich besser wird und bald verschwunden ist. Nach einigen Tagen Pflege mit dem Murivenna sind die Pusteln verschwunden und nach einiger Zeit ist die Haut nahezu normal. (sie hört dann leider immer mit der Pflege auf, weil es ja nicht mehr zu spüren ist...) nach einigen Tagen (ein bis zwei Wochen) beginnt es wieder langsam an zu jucken, sie trägt das Öl auf und es verschwindet wieder für ein paar Tage. usw. usf.

Ich habe ihr nahegelegt, auch nach dem verschwinden der akuten Symptomatik das Öl täglich einzumassieren. Nun, mal sehen ...

Bei dem Mann mit der großflächigen Psoriasis habe ich empfohlen, das er auch nach der allgemeinen Verbesserung und Verschwinden der aufdringlichen Symptome das Öl weiter täglich benutzen sollte. Er kann es nach und nach mit einem anderen Basisöl "strecken" das er gut verträgt.

Wie gesagt, ich persönlich glaube aber nicht, das auch bei einer langanhaltenden konsequenten Behandlung die Ursache (was auch immer sie genau sein mag) verschwindet.

Aber ich denke, das es der konstitutionellen Tendenz des Körpers die Symptome auszubilden kann, sehr gut entgegenwirkt und es so im Sinne des Ayurveda zum Bestandteil ein individuellen alltäglichen Gesundheitspflege werden kann.

(Ich persönlich öle mich auch jeden Tag ein. Nicht mit Murivenna, das benutze ich nur nach dem Rasieren, aber mit einem Öl das gut ist für die Gelenke oder Muskeln, je nach dem was ansteht....

Täglicher Umgang mit Öl zur Pflege der Geschmeidigkeit und Funktionlität der Gewebe wird vom Ayurveda genauso zur täglichen Gesundheitspflege emfpohlen, wie das Reinigen und Körperübungen.

Und jeder Mensch hat seine eigenen Tendenzen und sollte sich eben entsprechend pflegen. Ich glaube die Schuppenflechte ist nicht wirklich "wegzukriegen", weil sie ein Bestandteil des gesamten Menschen ist (genauso wie andere Neigung zu Sodbrennen, Nervösität oder anderes haben). Ich glaube weiter, das eben darum geht (wie bei sovielen "Krankheiten") eine entsprechnde, angepasste Gesundheitspflege für den Alltag zu finden (die aus Körperpflege, Ernährung, Übungen für Körper und Geist u.a. besteht).

Das sind einige meiner Gedanken dazu.

Wie dem auch sei, ich sehe in dem Murivenna ein sehr gutes Pflegemittel und würde mich sehr darüber freuen meine guten Erfahrungen damit zu teilen und mehren (oder natürlich auch die Grenzen immer genauer definieren zu können).

Wenn du mir deine Adresse mailst, schicke ich dir gerne eine Flasche..

Grüße,

Markus

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Guest ineke

Hallo Markus, ich möchte es gerne mal ausprobieren. Bei mir helfen die Salben und cremes immer nur sehr kurz. und mit der Juckreiz, wenn das mal wegwäre!!!!! Dann bin ich der glücklichste Mensch der Welt.

Hilft es auch bei Nagelpsoriasis?

mfg.ineke<img src="http://img.homepagemodules.de/flash.gif">

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Guest Markus L.

Hallo Ineke!

Ich schicke dir gern eine Flasche.

Ich habe noch keine Erfahrung bei Nagelpsoriasis. Laß es uns ausprobieren...

Gruß,

Markus

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Guest petra

wie lautet den deine Adresse würde gerne dieses öl über dich beziehen

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Guest Markus L.

Hallo Petra,

wenn du das Öl probieren möchtest, schicke ich dir gern ein Fläschchen. Dazu benötige ich aber deine Adresse.

Gruß,

Markus

M. Ludwig

Ohlenhorstkamp 19A

29227 Celle

Fon: 05141 - 279867

(Entschuldige, das ich erst so spät schreibe...)

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Guest Markus L.

Hallo,

ich möchte im Folgenden einige der Erfahrungen die mit dem Öl gemacht wurden erzählen und auch noch etwas über die Schuppenflechte aus der Sicht des Ayurveda allgemein erklären.

Fünf weitere Personen haben Murivenna ausprobiert und diesmal gab es Aussagen der verschiedensten Art:

Von einem unangenehmen, leichtem Reizzustand, über unakzeptable Austrocknung, bis kurzzeitige Milderung des Juckreizes, leichte allgemeine Verbesserung der Symptome bis sehr gute Verbesserung, war alles dabei.

Ich habe mich tiefer in die Materie eingefunden. Alte Literatur gewälzt, Lehrer befragt, Fragebogen erstellt und ausfüllen lassen usw.

Natürlich bin ich immer noch am Anfang. Dennoch hier einige Einblicke in die Schuppenflechte aus ayurvedischer Sicht:

Die Symptome der Schuppenflechte werden durch das sogenannte Rasa Dhatu (ein bestimmter Teil des Blutes, „Plasma“ geht schon in die richtige Richtung...) erzeugt.

Im „Plasma“ sind zwei Doshas (grundsätzliche Wirkprinzipien allen Lebendigen) erhöht: zum einen das Vata-Dosha (das für die Bewegungsvorgänge im Organismus steht) und zum anderen das Pitta-Dosha (welches für die Stoffwechelsaktivitäten steht).

Die Doshas (grundlegende Wirkprinzipien) besitzen typische Eigenschaften und bei ihrer Ansammlung bzw. Erhöhung typische Symptome (von denen je nach Gewebe ein oder mehrere auftreten):

Das Vata Dosha (Prinzip der Bewegung) ist u.a. austrocknend, aufrauend, kühlend, leicht.

Als Symptome finden sich Trockenheit, Rauheit, Porosität, Schmerz usw.

Das Pitta-Dosha (Prinzip der Veränderung) ist insbesondere erhitzend.

Als Symptome finden sich Rötungen, Entzündungen, Wärme, Juckreiz usw.

Hier ergeben sich jetzt also auch verschiedenste Kombinationen bzw. die Erklärung, warum die Symptomatik der Schuppenflechte so unterschiedlich ist. Und auch warum sie so unterschiedlich reagiert.

Im Ayurveda ist eines der wichtigen Prinzipien innerhalb einer Therapie, das Prinzip des Ausgleichens. Ist es zum Beispiel zu „heiß“, dann wird gekühlt.

Wenn ich also ein besänftigendes, kühlendes Mittel, was dann auch entzündungshemmend ist, auf eine Pso gebe, die insbsondere durch ein erhöhtes Pitta-Dosha (Wirkprinzip der Veränderung, des Stoffwechsels) ausgezeichnet ist wird es Linderung verschaffen. Gebe ich es aber auf eine Pso, die ein erhöhtes Vata-Dosha (Wirkprinzip der Bewegung) besitzt, so kann es eventuell deren Symptomatik verschlimmern (weil das Mittel selbst kühlend ist).

Durch das Verständnis der Verhältnisse der grundlegenden Wirk-Prinzipien kann eine Therapie (woraus auch immer sie bestehen mag) schon erheblich gezielter sein (man muß dazu „nur“ die verschiedenen Therapie-Methoden, ebenfalls durch die ayurvedischen Prinzipien verstehen).

Wenn jetzt also gesagt wird, das das Symptom Schuppenflechte durch gesteigertes Vata- bzw. Pitta-Dosha im Rasa Dhatu verursacht wird, stellt sich die Frage, wieso sind sie gesteigert bzw. wodurch werden sie gesteigert...

Eine ausführliche erklärende Antwort hierauf, wäre seitenlang.

Ich nehme erst einmal eine Abkürzung:

Der wichtigste Ort an dem Vata „produziert“ bzw. reguliert wird, ist der Darm.

Der wichtigste Ort an dem Pitta „produziert“ bzw. reguliert wird, ist die Leber.

Im ayurvedischen Sinne, sind dort Ansatzpunkte für eine langzeitig erfolgreiche Therapie der Schuppenflechte.

Ein Öl bzw. jegliche Applikation von außen kann „nur“ Linderung des Symptoms verschaffen. Es wird nur helfen wenn es in gewisser Regelmäßigkeit verwendet wird.

Es können also alles nur Pflegemittel sein, also keinerlei Therapie im wirklichen Sinne.

Eine ernsthafte Therapie kann eigentlich nur mit einer Umstimmung des Organismus einhergehen, aus seinen bisherigen Regelkreisen (welche ja ein zuviel an den genannten Wirkprinzipien in der entsprechenden Gewebeart produzieren) heraus zu kommen, und eben ein „gesünderes“ Zusammenspiel der eigenen Systeme zu finden.

Auch hier gebe es viel zu schreiben.

Im Ayurveda finden wir dies in den „Pancha Karma Kuren“. (Wer sich für solche Kuren interessiert, sollte sehr genau unterscheiden. Im Westen werden unter diesem Namen fälschlicherweise fast nur überteuerte „Wellness-Behandlung“ angeboten, die sehr wenig mit der eigentlichen individuell genau abgestimmten und zumeist eher unangenehmen Ayurveda Behandlung zu tun haben.)

Ich werde weiter verschiedene Öle als Pflegemittel anbieten und durch die gemachten Erfahrungen versuchen diese immer gezielter einsetzen zu können (bzw. erklären zu können).

Des weiteren werde ich verschiedene Nahrungsergänzungen, Kräuter bzw. Gewürze die auf Leber und Darm regulierend wirken und Vata, sowie Pitta senkende Eigenschaften insbesondere in Bezug auf das Rasa-Dhatu besitzen, zusammenstellen.

Ich freue mich natürlich sehr, wenn sich mehr Menschen finden, die Interesse an den Möglichkeiten des Ayurveda besitzen und durch das Ausfüllen von Fragebögen, eventuell dem Dokumentieren von ein- bzw. umgesetzten Pflegemitteln, Empfehlungen usw. helfen, die Symptomatik der Schuppenflechte aus ayurvedischer Sicht verständlicher zu machen und ihr dann irgendwann gezielter begegnen zu können.

Wobei ich aber grundsätzlich um Verständnis bitte, das ich manchmal länger brauche um Dinge auszuwerten bzw. zu reagieren, da ich zur Zeit recht viel anderes zu tun habe.

Werde bald einiges an Empfehlungen auflisten.

Freue mich immer über konstruktive Kritik, Nachfragen usw.

Gruß,

Markus

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Guest Steffi

Hallo Markus,

ich würde gerne dieses Öl erproben.

Im Erproben bin ich mittlerweile sehr erfahren, aber geholfen hat eigentlich noch nichts - nicht wirklich!

Kannst du mir ein Fläschen zukommen lassen?

Steffi

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Guest Markus

Hallo Steffi,

entschuldige bitte die Verzögerung.

Wir haben momentan soviel zu tun, das ich leider kaum dazu komme mich um dieses Thema so zu kümmern, wie es mich eigentlich interessiert.

Folgendes:

Bisher hat das Öl bei gut der Hälfte der Personen geholfen. Die (positiven) Ergebnisse waren von hervorragend bis angenehm.

Die (negativen) Ergebnisse waren in einem Fall (von knapp 20) sehr austrocknend und in einem gab es eine Reizung (die aber durch abtupfen bzw. waschen gleich wieder verschwunden ist) und dann natürlich entäuschte Hoffnung.

Ich möchte das Öl nur noch in Zusammenhang mit einem Tee (der "kühlend" und regulierend auf die Blutbildung wirkt) verschicken.

Leider habe ich noch nicht alle Zutaten für den Tee. Müßten aber diese Woche kommen.

Ich hoffe am Ende der Woche wieder mehr Zeit zu haben.

Würdest du denn auch einen Fragebogen ausfüllen?

(Hilft mir besser die Unterschiede der Schuppenflechte aus ayurvedischer Sicht zu verstehen und irgendwann auch unterschiedliche Pflegemittel gezielt zu empfehlen)

Gruß,

Markus

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Guest Steffi

Hallo Markus,

die Verzögerung ist kein Problem, wie du siehst, bin ich auch nicht die Schnellste.

Natürlich fülle ich einen Fragebogen aus, wenn es euch hilft.

Wenn du Zeit hast, kannst du mir ja unter meiner E-Mail-Adresse näheres zukommen lassen.

Stefanie.Ritzerfeld@t-online.de

Danke und viel Erfolg weiterhin

Steffi

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Guest Patrick

Hallo!

Kann man dieses Öl auch selber herstellen?

Die Zutaten hast du ja schon erwähnt. Wie ist es mit den Konzentrationen?

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Guest Dani

<img src="http://img.homepagemodules.de/oh.gif">

Hallo Markus,

habe Deinen Beitrag sehr interessant gefunden, schicke mir bitte

eine Flasche zum ausprobieren

Gruß Dani

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