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Claudia

Ibuprofen und ASS nicht gleichzeitig einnehmen

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Claudia

Die Schmerzmittel Ibuprofen und ASS sollten nicht gemeinsam eingenommen werden. Darauf weist die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft hin.

Dieser Artikel ist im redaktionellen Teil des Psoriasis-Netzes erschienen. Gern kann er hier diskutiert werden. Aber erstmal: Weiterlesen...

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RoDi

Hollo,

hier ist anzumerken, dass Diclophenac (als Ersatz für Ibuprofen) die Anzahl der Herzattacken um 40 % erhöht.

Dies ist die Auswertung von insgesamt 26 Studien.

Wurde vor ca 1 Jahr veröffentlicht.Es nahmen 1,6 Mill. Menschen teil.

Also dann merke ich mir lieber die Zeit, nach Einnahme des Aspirins, da ich wie viele, 300 mg täglich einnehme.

Claudia hat ja geschrieben, dass 30 Min. nach Aspririn Einnahme , wieder Ibuprofen genommen werden kann.

Da man Aspirin auch zum Frühstück nehmen kann, ist das ja dann leicht zu machen.

Vielen Dank für den Hinweis, Claudia!!

Herzlichste Grüsse von Rolf

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baerbel

Hallo Rolf,

wie ich jetzt aus deiner Antwort rausgelesen hab (hoffentlich richtig) nimmst du jeden Tag Ibuprofen, oder. Wenn ja, wieviel. Setzt du eine bestimmte Zeit aus oder nimmst du die immer ?

Vielen Dank

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RoDi

Hallo Bärbel,

da habe ich mich nicht gerade deutlich ausgedrückt. Ich nehme jeden Tag ASS (Aspirin 300). Das nehmen viele Leute um die Fliessfähigkeit des Blutes zu verbessern.

Wenn man nun Ibuprofen gleich anschliessend nimmt, dann ist die Wirkung von ASS aufgehoben und Herzinfarkt oder Schlaganfall drohen.

Diese Aspirin heissen Aspirin Protect und es gab sie erst nur in 100 mg. Jetzt gibt es sie auch als Aspirin Protect 300.

Herzliche Grüsse von Rolf

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RoDi

Liebe Claudia,

ich bin doch jetzt arg erstaunt, dass Du die Epfehlung Diclophenac statt Ibuprofen zu nehmen, ohne jeden Zusatz,im Newsletter veröffentlicht hast.

Wenn Du überlegst, dass 40 % der Diclophenac Verbraucher Herzsensationen bis zu Herzinfarkt hatten, bei einer Zahl von 1,2 Millionen dann sind das ca 400 000 Menschen.

Da sollte doch wirklich der Satz dabei stehen, dass die Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem mindestens genauso gefährlich sind wie die von Ibuprofen in Verbindung mir ASS.

Also wirklich, es ist das erstemal, wo ich wirklich erschrocken bin, das Ihr das einfach so geschrieben habt. Ich denke dass das äusserst gefährlich ist, sollten dadurch nur 100 Infarkte ausgelöst werden, dann kann man sich vorstellen wieviele Tote es dabei geben kann.

Claudia, eigentlich dürftest Du jetzt nicht mehr gut schlafen, bis Du darauf hingewiesen hast.......

Grüsse von Rolf

.

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Guest cws

Ich denke, wie bei allen Medikamenten, gerade wenn man sie über längere Zeit einnimmt gilt das, was Claudia geschrieben hat

Am besten spricht man dann doch mit einem Arzt darüber.
. Nach meinem Wissen bezog sich diese Metastudie auf solche Fälle einer längeren Einnahme.

Für den Hinweis auf das Risiko, das sich auch bei der Einnahme von Diclofenac ergeben kann vielen Dank. Letztlich ist es eben notwendig jede Medikamentation, die nicht nur auf eine "harmlose", kurzzeitige Befindlichkeitsstörung beheben soll, mit einem Arzt abzuklären.

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      Zur Diagnostik:
      Ich habe natürlich angefangen meine Symptome zu googeln und bin zum zum Glück auf Psoriasis-Netz gestoßen. Bei weiterer Recherche wurde mir klar, dass es sich bei meinen Beschwerden durchaus um eine PSA handeln könnte (zumindest imho).
      Ich bin also nachdem die Psoriasis wieder aufgeflammt war zum Hautarzt gegangen.
      Dieser verschrieb mir Soderm(Klasse 3) und sagte dass es sich bei meinen Gelenkbeschwerden um PSA handeln könnte und dies unbedingt beim Rheumatologen abgeklärt werden müsste. Selber wollte er sich aber nicht zu einer Diagnose hinreißen lassen. Die Plaques waren mit Soderm innerhalb einer Woche verschwunden. Ich war erstaunt wie schnell das ging, scheint wirklich eine ganz andere Hausnummer zu sein als die Klasse 2 Kortisonsalben.
      Meine Gelenkschmerzen wurden natürlich nicht besser.
      Ich fing an ein Schmerztagebuch zu führen um evtl. bei der Diagnosestellung helfen zu können.
      Nun versuchte ich einen Termin bei einem Rheumatologen zu bekommen, mit mäßigem Erfolg. …“dieses Jahr nicht mehr“ war zum Beispiel so eine Aussage.
      Also habe ich einen Orthopäden mit Spezialgebiet rheumatische Erkrankungen gefunden und innerhalb einer Woche einen Termin bekommen. Mein Ziel war schon mal eine Überweisung mit Verdachtsdiagnose zu bekommen, damit sich die Terminvergabe beim Rheumatologen vielleicht etwas beschleunigen lässt.
      Das hat soweit auch geklappt. Der Orthopäde meinte zwar, dass ich bei ihm an der falschen Adresse wäre, da er diagnostisch mit den Mitteln seiner Praxis nicht viel tun könne, dass meine Beschwerden, vor allem der Befall der Fingerendgelenke stark auf eine PSA hindeuten würden. Er schrieb mir eine Überweisung wegen „Verdacht auf Psoriasis Arthritis bei familiärer Disposition“.
      Am selben Tag ließ ich beim Hausarzt ein Blutbild machen, mit Augenmerk auf die Werte die die hiesige Rheumasprechstunde der Uniklinik (Heidelberg) zum ersten Untersuchungstermin mitzubringen bittet.
      Am nächsten Tag sprach ich beim Hausarzt vor:
      Er so: “Gute Nachrichten, der Rheumafaktor ist negativ“
      Ich so: “Das habe ich erwartet und das kann auf eine PSA hindeuten, für mich sind das keine guten Nachrichten.“
      Er so: „Aber der Harnsäurewert ist erhöht, da deutet auf einen Gichtanfall hin“
      Ich so: „Auch erhöhte Harnsäure kann ein Anzeichen für PSA sein“
      Na ja, er wollte auf meinen PSA-Verdacht partout nicht eingehen und verordnete mir eine Stoßtherapie mit Prednisolon und Arcoxia für 3 Tage,  … „damit sollten wir sie schmerzfrei kriegen“
       
      Ich halte nochmal fest:
      Harnsäure erhöht (8,1)
      Rheumafaktor negativ
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      Ich habe gestern die Überweisung unter Beschreibung meiner Beschwerden+Schmerztagebuch an einen auf PSA spezialisierten Rheumatologen in Mannheim geschickt und heute Morgen einen Rückruf bekommen. Ergebnis:
       
      Termin in 3 ½ Wochen, das ist schätze ich ziemlich gut.
      Jetzt ein paar Fragen:
      Soll ich diese Stoßtherapie machen und dann eventuell symptomfrei zum Rheumatologen gehen.
       
      Ist von dieser Stoßtherapie Besserung der Beschwerden zu erwarten und wenn ja für wie lange.
      Es klingt vielleicht blöd, aber zurzeit benutze ich auch die Soderm Salbe nicht mehr, damit der Arzt wenigstens die PSO auch sieht.
      Ich bin echt schockiert, wie lange viele von Euch schon auf eine Diagnose warten, besonders wenn man bedenkt wie wichtig eine frühzeitige Behandlung ist wenn es sich wirklich um  eine PSA handeln sollte.
      Meiner Meinung nach deutet vieles auf eine PSA hin, aber bilde ich mir das vielleicht nur ein? So wie einen die Ärzte zum Teil behandeln, kommt man sich schon ein bisschen blöd vor, so nach dem Motto: „schon wieder so ein Hypochonder der seine Symptome im Netz gegoogelt hat“.
      Außerdem sind viele hier von den Schmerzen und ihren Einschränkungen her sehr viel schlimmer dran als ich. Die Schmerzen sind nicht unerträglich, aber sie sind bei Bewegung halt ständig da. Und ich bin inzwischen auch bei Alltagstätigkeiten eingeschränkt.
      Arbeiten geht zum Glück auch noch problemlos, da ich am PC arbeite. Es gab allerdings auch schon 2 Tage, da habe ich selbst das Scrollen mit dem Mausrad im Endgelenk des Zeigefingers gespürt.
       
      Hätte ich mich irgendwo anders vehalten müssen?
       
      Und übrigens:
      Falls ich irgend etwas richtig gemacht habe, dann verdanke ich das nur diesem Forum und den vielen engagierten Mitgliedern. Fast meine gesamte Vorgehensweise fußt auf dem, was ich hier in den Erfahrungsberichten der anderen lesen und was ich mir hier an Wissen aneignen konnte. VIELEN DANK!
       
      So, das sollte dann auch genug sein für meinen allerersten Post. Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten, Anregungen und Infos.
       
      Liebe Grüße,
       
      Uli
       
       
       
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