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Hallo Ihr!
Ich hoff ihr haltet mich nun nicht für blöd, übergeschnappt oder sonst was, doch irgendwie ist mir heut zum heulen zumute, und ich sehne mich nach meinem Elternhaus/meiner Kindheit zurück. Aber ich glaub ich muss weiter ausholen...
Ursprünglich komme ich aus einem kleinen Ort an der Bayr./Hessischen Grenze, und war da auch gut aufgehoben. Doch kaum war ich 18 bin ich damals ausgezogen, ich blieb zwar in der Nähe (nur 2 Orte weiter), aber ich war zu Hause raus. Für mich war das damals wie eine Erlösung, ich hatte endlich meine Ruhe und war weg von meinen Eltern und Geschwistern, von denen ich mich einfach nur genervt fühlte. Mit Auslöser war natürlich damals, das ich bestimmte "Freunde" hatte, die mich darin bestärkten, doch heute einen nicht mal mehr kennen.
Inzwischen bin ich mehrfach umgezogen, erfolglos versuchte ich in NRW mein Abi nachzuholen und bin nach ein paar Jahren Arbeitslosigkeit nun nach Nürnberg gekommen, weil ich hier arbeit bekam.
Im Februar war ich sehr glücklich darüber, endlich wieder Arbeit zuhaben und mir auch wieder was leisten zukönnen, doch innerhalb 2 Wochen, die ich Zeit hatte bis zu meinem Arbeitsbeginn, fand ich keine Wohnung, und ging erst mal übergangsweise in ein Wohnheim, das primär für Schülerinnen und Azubis gedacht ist, aber auch übergangsweise Zimmer an "junge Frauen" vermieten. Hier konnte ich die Woche über bleiben, hatte Verpflegung im Preis insclusive, ebenso wie Internet, an den Wochenende fuhr ich nach Hause, mein Verhältnis zu meinen Eltern und Geschwistern hatte sich die letzten Jahre wesentlich verbessert, ich fühlte mich wieder wohl und geborgen. Ich konnte endlich mit meinen beiden Nichten, die nun 9 und 10 sind, was anfangen, niemand auser meiner Oma mäkelte an mir rum.
Die suche nach einer eigenen Wohnung habe ich die letzten Monate nie aus den Augen verloren, doch nach wie vor nichts gefunden, was meiner Preisklasse (nicht teurer als 350EUR inscl. betriebskosten + nicht größer als 50m²) entspricht. Dank eines schweren Pso-Schubs im März wurde ich noch in der Probezeit entlassen und durfte mich wieder bei Hartz4 melden, inzwischen hab ich zwar eine Arbeitsgelegenheit, aber es kommt nicht viel dabei rum. Dazu kommt, das ich am 31.07. aus dem Wohnheim rausmuss und einfach keine bezahlbare Wohnung finde, die jemanden nehmen, der die Miete von Ämtern gezahlt bekommt....
Nun ists mal wieder Wochenende, ich musste hier bleiben, weil ich gestern arbeiten musste und mir fällt die Decke auf den Kopf. Ich hab keinen Anschluss in Nbg. und sehne mich einfach nach zuhause. Will wieder zurück, in die nähe meiner Eltern, meiner Familie. Irgendwie schwirrt momentan immer öfters der Gedanke in meinem Kopf rum, was ist wenn heute was passiert? Meine Geschwister sind mobil, und gleich da - aber ich? Ich bin soweit weg und lasse sie im Stich :-/
Sagt mir, ist das normal, oder bin ich einfach krank im Kopf? Ist Heimweh im alter von 26 noch normal?
Ich weiß einfach nicht merh weiter... Die Pso meldet sich auch wieder und bis zur Reha auf Sylt sinds noch 5 Wochen :/