Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22.08.2026 08:00
bis
14:00
Liebe Forumler
nachdem ich nun seit ca. 6 Wochen mit den unangenehmen Pickelchen und Pusteln zu tun habe, habe ich vor 2 Tagen bei meiner Recherche über die Psoriasis Guttata und lichen rubor, den Weg in dieses Forum gefunden.
Als aller erstes:
Dickes Lob an alle hier
es ist einfach super schön zu lesen, wie Ihr miteinander und mit neuen Erkrankten umgeht und wieviel Tipps und/oder einfach nur nette Worte gesagt werden, um alles ein wenig leichter zu machen. Ich bin wirklich beeindruckt von der Wärme dieses Forums...
So nun zu mir, zum Kennenlernen
ich bin gerade 40Jahre alt geworden, teilzeit-alleinerziehend sozusagen, da der Papa meiner 14jährigen Tochter sich super gut kümmert und wir ein freundschaftliches Miteinander pflegen (was ja nicht selbstverständlich ist).
Seit Anfang Januar entwickelten sich nach einer nicht behandelten Angina an Handgelenken, Handrücken, Oberarmen, Achselhöhlen und unter der Brust in Rekordzeit jede Menge von Pickelchen und Pusteln, die zuerst völlig juckfrei waren. Wir (mein Praxisteam und meine Cheffinnen - Hausärzte) dachten an Allergie oder 2.Infektion von Windpocken, da Tage zuvor ein Fall in unserer Praxis war. Laboruntersuchungen waren negativ, Hautausschlag verschlimmerte sich zusehens - also bin ich in die Nachbarpraxis zum Hautarzt gegangen. Wurde dort relativ wischiwaschi untersucht und mit den Diagnosen "Psoriasis Guttata" oder "lichen rubor" oder wat anderes abgespeist, bekam Cipro 500 für 10 Tage 2x1 und eine angemischte Lotio mit Betamethason und Urea verordnet. Desweiteren wollten sie mir eine "Entgiftungs-Infusion" für 10 Tage 1x täglich à 90€ überhelfen, die ich aber dankend wegen meines dürftigen Arzthelferinnen-Gehaltes ablehnte. Irgendwie erschien mir dies auch als Geldmacherei... jedenfalls widerstrebte mir das ganze - nicht nur finanziell. Und überhaupt fühlte ich mich nicht ausreichend aufgeklärt und ein bissel abgespeist mit gleich 2-3 Diagnosen, die in Frage kämen.
Nach 2 Wochen bekam ich dann eine Bronchitis und hab mir noma Blutabnehmen lassen - mit dem ASL-Titer, der ein erhöhtes Ergebnis von 460 ergab. Meine Cheffin verordnete mir daraufhin Penicillin 1.5 für 10 Tage 3x1. Der schlimmste Ausschlag an Oberarmen, Achselhöhlen, unter der Brust wurde besser mit dem Geschmiere der Lotio, aber anschließend oder schon währenddessen zeigten sich massive Neuerscheinungen an beiden Beinen, Füßen und vor allem Rücken und beide Flanken. JUT, weiterschmieren, dachte ich - bis mich viele Bekannte auf die Risiken betr. der Verdünnung der Hautschichten aufmerksam machten. Also Geschmiere eingestellt, weitere kleine Besserung erhofft weil Austrocknung der Flecken zu sehen war. Diese fingen aber an derbe und total gemein zu jucken, so dass ich wenigstens ein fettendes Pflegeprodukt für Kids von Derma Sel (Apotheke) probiert habe. Der Juckreiz ging wenigstens ein bissel zurück.
Heute hatte ich nun meinen ersehnten Termin bei einem anderen Hautarzt. Total nett, geduldig, aufmerksam, gründlich in der Untersuchung und verständnisvoll meinem Wunsch nach nur einer Diagnose! Schwupps noch 2 histologische Hautprobe entnommen (aua), die Empfehlung weiter mit einer angemischten kortisonhaltigen Lotio zu schmieren und das wirklich konsequent und dem eindringlichem Rat "nu stecken se mal nich gleich den Kopp in'n Sand" und "wir machen uns zusammen Gedanken, wenn die Histo da ist", wurde ich entlassen und in 2,5 Wochen wieder einbestellt, um dann Ergebnis über welche genaue Erkrankung es sich handelt und wie wir beide nun letztendlich weiterverfahren werden. Damit kann ich erstmal leben dachte ich anschließend und dass es wohl doch noch wie meine Cheffinnen, Ärzte aus Idealismus und mit Herz gibt.
Ich werde wieder von mir berichten, wie die neue Lotio (Triclosan + Betamethason) geholfen hat oder (hoffentlich nicht) nicht und weiter in diesem Forum schmökern, alleine schon um irgendwann die Fähigkeit zu besitzen dat Ding anzunehmen als meins - was ich bis dato als äußerst schwierig empfinde und alle anderen dafür wirklich bewundere,
So, nun habe ich aber ganz schön viel geschrieben - hoffe es war nicht zuuuu viel!
Habt Dank für dieses Forum - für die Infos, die Zuwendung und die Aufklärungen!
Liebe Grüße an alle !
Nicki