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Gefährliche Inhaltsstoffe in Kosmetikartikeln


euro5100

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Beispiele für potentiell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe:

Shampoo: Diethanolamine (DEA), Diethylphtalat, LAS-Tenside, Oxybenzon, Propylenglykol, Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate

Conditioner: Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Talg (Tierfett)

Rasierschaum/-gel: Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Sodium Lauryl Sulfate, Salz

Deodorants: Aluminiumsalze, Butane, Propane, Propylenglykol, Talkum, Alkohol

Duschgels, Seifen: Diethanolamine (DEA) , Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate, Talg (Tierfett)

Hautcremes: Formaldehyd, Glycerin, Kaolin, Lanolin, Mineralöl, Parfüm, Petrolatum, Propylenglykol

Getönte Tages- cremes/ Make Up: Polyethylenglykol (PEG), Mineralöl, Pafüm, Propylenglykol, Glycerin

(Quelle: Öko-Test, Heft 06/01)

Inhaltsstoffe in alfabetischer Reihenfolge:

a-Hydroxysäure Eine organische Säure, die durch anaerobe Atmung entsteht. Hautpflegeprodukte mit a-Hydroxysäure greifen nicht nur die Hautzellen an, sondern auch den Schutzmantel der Haut. Langfristige Hautschäden können die Folge sein.

Alkohol Eine farblose, flüchtige, brennbare Flüssigkeit, die durch Vergärung von Hefe und Kohlehydraten entsteht.

Aluminium Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von Flugzeugbauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.

Bentonit Ein poröser Ton, der durch Wasseraufnahme auf ein Vielfaches seines Trockenvolumens anwächst. Als Grundstoff vieler Kosmetika kann Bentonit eventuell die Poren verstopfen und die Haut ersticken.

Butane Ein Aerosol, hochbrennbar und kann in hohen Dosen narkotisierende Wirkung haben

Collagen Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut eindringen kann. Das Collagen, das man in den meisten Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken.

Diethanolamine (DEA) Ein farbloser oder kristallartiger Alkohol, welcher in Lösungsmitteln, Emulgatoren und Reinigugsmitteln Anwendung findet.DEA wirkt als Weichmacher in Körperlotionen oder als Feuchthaltemittel in Hautpflegeprodukten. Falls diese DEA´s zusammen mit Nitraten verarbeitet werden, reagieren diese chemisch miteinander und führen möglicherweise zu krebserzeugenden Nitrosaminen. Obwohl in früheren Studien DEA selbst nicht als krebserzeugend galt, zeigen neueste Studien krebserzeugendes Potential, auch ohne Nitratverbindungen. DEA´s sind unter anderem auch Haut-und Schleimhautreizend. NEWAYS verwendet weder DEA noch andere Ethanolamine wie Triethanolamine(TEA) und Monoethanolamine(MEA).

Diethylphthalat Wird zur Vergällung von Alkohol eingesetzt. Es wird von der Haut aufgenommen und beeinflußt ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. (Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001) Gefunden in Haarshampoos.

Dioxin Ein möglicherweise kanzerogenes Abfallprodukt des Papierbleichungsprozesses in Papiermühlen. Mit Dioxin behandelte Behältnisse können unter Umständen Dioxin auf das Produkt selbst übertragen.

Elastin mit hoher relativer Molekülmasse Ein ähnliches Protein wie das Collagen und Hauptbestandteil elastischer Fasern. Elastin wird auch aus Tierteilen gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagens.

Fluoride Ein potentiell krebserregender Inhaltsstoff.

Fluorkohlenwasserstoffe Ein farbloses, nicht brennbares Gas oder eine farblose, nicht brennbare Flüssigkeit, die manchmal leichte Reizungen der oberen Atemwege hervorruft. Fluorkohlenwasserstoffe werden häufig als Treibmittel in Haarsprays verwendet.

Formaldehyd/-abspalter (Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane) Ein farbloses giftiges Gas - ein Reizstoff und Krebserreger. In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung. Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten. Schon in gerigen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen.

Geschmacksstoffe Einige Geschmacksstoffe stehen unter dem Verdacht, krebserregend zu sein.

Glycerin Eine sirupartige Flüssigkeit, die durch die chemische Verbindung von Wasser und Fett hergestellt wird. Glycerin kommt als Lösemittel und als Weichmacher zum Einsatz. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an die Hautoberfläche und hält sie dort - außer wenn die Luftfeuchtigkeit über 65% liegt. Dadurch trocknet die Haut von innen nach außen aus.

Kaolin Ein feiner weißer Ton, der zur Porzellanherstellung verwendet wird. Ähnlich wie Bentonit erstickt und schwächt Kaolin die Haut.

Lanolin Eine aus Wolle gewonnene fettige Substanz, die häufig Bestandteil von Kosmetika und Lotionen ist. Die Haut kann manchmal allergisch auf Lanolin reagieren, z.B. mit Hautausschlägen.

Lauge Eine hochkonzentrierte wäßrige Lösung aus Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid. Seifenstücke z.B. sind eine Kombination aus Lauge und tierischen Fetten, die korrodieren und die Haut austrocknen können.

LAS-Tenside Stark hautreizend und ist in Abwasser schwer abbaubar und selbst in Waschmittel nicht mehr eingesetzt. (Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001).

Mineralöl Ein Rohöl (Petroleum) Derivat, das industriell als Schneidflüssigkeit und Schmieröl genutzt wird. Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen kann.

Nitro- und Polyzyklonische Moschusverbindungen Diese synthetischen Parfümstoffe haben sich teilweise in Tierversuchen als krebserregend oder erbgutverändernd erwiesen. Diese Stoffe reichern sich in der Umwelt und im Körper an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden. (Quelle: Öko-Test, Heft 04/97)

Nitrosamine Nitrosamine können über die Haut aufgenommen werden und Krebs erzeugen. Sie gelangen durch verunreinigte Rohstoffe in Kosmetika oder entstehen während der Lagerung, wenn bestimmte Inhaltsstoffe miteinander reagieren.

Petrolatum Ein Fett auf Petroleumbasis, industriell als Schmiermittel genutzt. Die meisten der möglicherweise schädlichen Eigenschaften von Petrolatum decken sich mit denen des Mineralöls.

PEG (Polyethylenglykol) / PEG-Derivate (Copolyol, Polyglykol, Polysorbate, das sind Stoffe, die “PEG” oder die Buchstaben “eth” in Verbindung mit einer Zahl enthalten, z.B. Ceteareth-33) Polyethylenglykole und deren Abkömmlinge können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.

Propane Ein Aerosol, brennbar und in hohen Dosen narkotisierend.

Propylenglykol Eine kosmetische Form des Mineralöls, die man aber auch in automatischer Brems- und Hydraulikflüssigkeit sowie in industriellen Frostschutzmitteln findet. In Haut- und Haarpflegeprodukten wirkt Propylenglykol als Feuchthaltemittel, d.h. der Feuchtigkeitsgehalt von Haut oder kosmetischen Produkten bleibt aufrechterhalten, weil Propylenglykol das Entweichen von Feuchtigkeit oder Wasser verhindert. Werkstoff-Sicherheitsdatenblätter warnen die Benutzer vor Hautkontakt mit Propylenglykol, da es die Haut stark reizt und zu Leberanomalien und Nierenschäden führen kann.

Sodium Fluoride Wurde als potentiell krebserregend identifiziert.

Sodium-Lauryl-Sulfat Scharfes Reinigungs- und Netzmittel, das in Garagenbodenreinigern, Maschinenentfettern und Produkten zur Autowäsche vorkommt. Sodium-lauryl-sulfat gilt unter Wissenschaftlern als häufiges Hautallergen. Es wird schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort angelagert, was zu Langzeitschäden führen kann. Allgemein kann Sodium-laurylsulfat Heilungsprozesse verzögern, bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, daß sich die Augen nicht richtig entwickeln.

Sodium-Laureth-Sulfat Sodium-laureth-sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium-lauryl-sulfats. Es ist etwas weniger reizend als Sodium-lauryl-sulfat, kann aber ein stärkeres Austrocknen bewirken. Sowohl Sodium-lauryl-sulfat als auch Sodium-laureth-sulfat können in Shampoos und Reinigungsmitteln durch Reaktion mit anderen Inhaltsstoffen möglicherweise zur Bildung von krebserregenden Nitraten und Dioxinen beitragen. Schon durch eine einzige Shampoobehandlung können größere Nitratmengen in den Blutkreislauf gelangen.

Sonnenschutzfilter 4-MBC (4-Methylbenzylidencampher), OMC ( Octyl-methoxycinnamat), Bp-3 (Benzophenon-3)Ist in den Verdacht geraten wie das weibliche Hormon Östrogen zu wirken. UV Filter sind inzwischen in menschlicher Muttermilch und im Körper von Fischen nachweisbar. In Testreihen wuchsen Brustkrebszellen, auf die 5 verschiedene UV-Filter aufgebracht wurden. Untersuchungen des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich. (Quelle: Natur & Kosmos Juni 2001)

Talkum Ein weiches, grau-grünes Mineral, das in manchen Körperpflegeprodukten und Kosmetikprodukten enthalten ist. Das Einatmen von Talkum ist unter Umständen schädlich, da diese Substanz als möglicherweise krebserregend gilt.

Tierfett (Talg) Eine bestimmte Art Tiergewebe, bestehend aus ölhaltigen Feststoffen oder Halbfeststoffen. Diese sind wasserunlösliche Ester von Glycerol und Fettsäuren. Tierfett und Lauge sind die Hauptbestandteile eines Seifenstücks, einem Reinigungs- und Emulgationsmittel, das wahrscheinlich beste Brutbedingungen für Bakterien bietet.

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Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Danke für die Darstellung.

Kann sich noch einer an diesen MLM Vertriebler Chris erinnern, der hier vor ungefähr 2 Jahren für irgendwelche "vollkommen natürlichen" Salben geworben hat ? Dummerweise hatte er in seinem Internetangebot irgendwo die Inhaltsstoffe angegeben, und da waren auch jede Menge Stoffe aus der Erdölchemie dabei, unter anderem eben auch welche, die in dieser Liste auftauchen, und nicht so toll sind. Ich hatte die Inhaltsstoffe damals auch nach der Oekotestliste auseinandergenommen.

Wenn man sich das von euro5100 gepostete anschaut, fällt übrigends auf, dass nicht alle Standardgrundstoffe aus der Erdölchemie, die in Kosmetikartikeln/Arzneimitteln verwendet werden, aufgeführt sind. Gereinigte Vaseline ist ja ein Standard für viele Salben und Cremes. Bei diesen kann eben auch Oekotest keine (nachgewiesenen!) Nachteile finden. Der Rest wäre Demagogie und so schlimm treibt es Oekotest eben nicht.

Es gibt im übrigen einen guten Grund, warum blanes Salben in den Hautkliniken fast ausschlieslich mit solchen reinen chemischen Grundstoffen erfolget. Nimmt man nämlich Naturstoffe, so können diese per se nicht von allen Unreinheiten gereinigt sein, und da Allergien und Allergiker ein großes Klientel der Hautkliniken darstellen (alleine die Neurodermitiker), und man oft gar nicht weiss, auf was diese empfindlich reagieren, ist die gereinigte Form eines "künstlichen" Mittels die bessere Wahl.

Ach so, auch wir Psoriatiker wissen ja nicht immer was so alles Auslöser sind, und könnte da nicht in mehr als einem Fall ein eventuell gar nicht mal deklarierter Stoff in der Creme zumindest Mitverursacher sein, aber eben egal ob "künstlich" oder "natürlich" ?

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