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Hallo!

Möchte jetzt mal probieren meine Ernährung umzustellen, aber irgendwie kann niemand genau sagen welche denn die schlechten Lebensmittel nun sind. Habe mir jetzte gedacht das ich einfach alles weglasse das ich üblicherweise esse und halt neue Produkte probiere und dann nach und nach meine alten Lebensmittel wieder esse und halt schaue ob es schlimmer wird.

Jetzt aber die große Frage was kann ich denn essen? Und wie lange sollte der Verzicht dauern?

Wäre ganz toll wenn mir da jemand helfen kann, habe daweil nur rausgefunden, dass Vollkornprodukte gut sind, aber 2Monate nur Brot und Nudeln essen ist nicht so das wahre, vorallem was kann ich auf das Brot draufmachen? Oder Soße für die Nudeln?!

lg Sonic

Hervorgehobene Antworten

hallo, SoniC_ -

du solltest nicht so drastisch deine Ernährung umstellen - dann hast du ständig Heisshunger und isst nach drei Tagen so viel, dass alles wieder hinfällig ist -

nach meiner Diagnose Diabetes hat es Klick gemacht im Kopf und ich esse viel Fisch und Salat -

gönne mir aber auch ganz selten mal Pommes mit Mayo oder eine Pizza - das ist die Ausnahme - lach -

ich vermisse aber nichts, die Gesundheit steht bei mir im Vordergrund.

Viel Fahrradfahren, keinen Fahrstuhl nehmen, sondern lieber zu Fuss laufen usw.usw.

Ich meine, du solltest dich mal im Internet schlau machen, denn nur Vollkornbrot und Nudeln sind sicherlich der falsche Weg -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Hi Sonic

Das mit der Ernährungsumstellung ist so ne Sache...

Ich probier das Ganze im Moment auch gerade aus.

Ich lasse Fleisch komplett weg und vermeide laktosehaltige Produkte.

Also ich bin momentan gerade ein halber Veganer -.-"

Allerdings hab ich bis jetzt noch keine grossartige Veränderung festgestellt.

Aber ich probiers einfach mal weiter und hoffe, dass es irgendwann mal Wirkung zeigt ^^

glg :)

Es gibt keine allgemeinen Grundsätze zur Ernährungsumstellung bei Psoriasis. Bei einigen gibt es gewisse Empfindlichkeiten, die aber nicht für alle anderen gelten. Vielleicht solltest Du einfach auf gesunde Ernährung achten. Darunter würde ich - vielleicht sehr global gesprochen - folgende Gesichtspunkte: Wenig Fleisch, v. a. wenig tierische Fette. Viel Obst und Gemüse, roh und gekocht. Wenig gesättigte Fette, das sind v. a. tierische Fette bis auf solche aus Fischen. Übergewicht möglichst vermeiden, aber keineswegs krampfhaft abnehmen. Wenn ein Übergewicht besteht, lieber sehr langsam und stetig abnehmen als schnell und den Jojo-Effekt erleben.

Hallo,

ich kann die angesprochenen Punkte von Kuno nur bestätigen.

Bin am vergangenen Freitag auf einer beruflichen Weiterbildung gewesen wo auch ein zentraler Punkt die PSO und PSA war. Einen sehr interessanten Beitrag gab es zum Thema "Ernährung". Hier wurde herausgestellt dass es keine spezielle Ernährung für PSO/PSA-Erkrankte gibt. Aber -wie Kuno schon beschrieb- möglichst wenig Fleisch (wenn dann von Tieren die auch mal auf der Weide einen Grashalm zwischen die Zähne bekommen, ist natürlich aber auch eine finanzielle Frage) und Wurst, mit Ausnahme von Fisch, viel frisches Obst und Gemüse. Bei den Fetten zum Kochen und Backen sind die mehrfach ungesättigten Fette zu bevorzugen (z.B.Leinöl-was aber nicht Jedermanns Geschmack ist und leicht ranzig wird, oder aber das Rapsöl).

Jeder der seine Krankheit "er"lebt wird bemerken was ihm gut tut und was nicht. Ich vertrage z.B. sehr schlecht Rotwein, dann meldet sich zügig die PSA, also lasse ich den weg.Es gibt aber auch viele PSO/PSAler die keine Verschlimmerung/Verbesserung der Erkrankung durch Ernährungsumstellung feststellen. Aber, gesunde und ausgewogene Ernährung im Alltag ist für Alle gut.

Und Ausnahmen sollten und dürfen auch mal sein....

Viele Grüsse

Saltkrokan.

  • Ersteller

dankeschön:)

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