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wie lange dauert es, bis die knötchenflechte abgeheilt ist?

hallo

seit 1.2012 habe ich lichen ruber follikularis. meine haare sind vorne fast weg. und mir gehen noch haare aus. ich bekam vom hauarzt, betagalen salbe. die follikel entzündeten sich trotzdem.

zuletzt war ich im 2.2013 in der hautsprechstunde im uke, dort wussten sie auch nicht, wie sie mir helfen können. solle mir in der apo urea intensiv-tinktur für 14.00 kaufen. und betagalen 0.1 als lotio.

ich hatte im 4.2012 sogar eine hautprobe entnehmen lassen,um der sache auf dem grund zu gehen. man steht völlig alleine da. ich laufe draussen nur mit stirnband und käppi rum...

ich schäme mich, wegen der glatze. und die verschriebene perücke kann ich nicht tragen, sie kratzt und man schwitzt noch mehr.letztlich muss ich warten bis meine kopfhaut geheilt ist... eventuell gibs noch toupets, die man kleben kann...

ich habe zum teil die lebensfreude verloren... meine blutwerte sind einwandfrei.... wie lange dauert der heilungsprozess??? und wachsen haare dort wieder, wo blanke haut schimmert?..... tschüss.... hamburgerdeern

Bearbeitet ( von Claudia)
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Hervorgehobene Antworten

hallo erstmal und willkommen im Forum, also nach meinem Wissen zwischen 6 Monaten bis zu 2 Jahren dann sollte es abheilen

Gruß

Andreas

Hallo hamburgerdeern,

herzlich willkommen hier im Forum!

Die Knötchenflechte (Lichen ruber) zählt auch zu den Autoimmunerkrankungen.

Meine Schwester ist im Alter von 16 Jahren daran erkrankt, hat einen Teil ihrer Haare verloren und hatte starken Befall in der Mundschleimhaut. Trotz starker Medikamente (z.B.Immunsuppressiva) ist die Erkrankung zwar für einige Jahre zum Stillstand gekommen, die Haare sind nie wieder nachgewachsen. Das ist jetzt schon einige Jahre her aber vor 2 Jahren, meine Schwester ist mittlerweile Anfang 40, ist die Erkrankung erneut ausgebrochen, kleine Stellen an der Kopfhaut, überwiegend aber an der Mundschleimhaut.

Meine Schwester hat sehr früh ein Haarteil verordnet bekommen da sie über den ganzen Oberkopf eine breite Schneise hat wo seitdem keine Haare mehr wachsen. Das Haarteil hat sie aber nie getragen. Kleine Stellen am Hinterkopf kann man gut kaschieren, die breiten Stellen am Oberkopf versucht sie zu überdecken indem sie einen raffinierten Haarschnitt hat und einen Scheitel rüberzieht.

Meine Schwester muuste auch viel Selbstbewusstsein entwickeln um unter Leute und auf die Strasse zu gehen.

Ich kann mir gut vorstellen dass sich auch dahingehend die Medizin weiterentwickelt hat und es mittlerweile auch wirksamere Medikamente gibt als noch vor 25 Jahren.

Hast Du mal geschaut ob es eventuell auch eine Seite oder Forum im Internet gibt für "Alles rund um die Knötchenflechte"?

Wünsche Dir alles Gute und viel Kraft und Selbstbewusstsein, es gibt so viele Menschen die aufgrund von verschiedenen Erkrankungen ihre Haare verlieren oder sie sich selber entfernen.

Viele Grüsse

Saltkrokan

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