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Hormone und Pso


Schildi72

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Ich möchte mal hören, ob jemand schon mal über diesen Zusammenhang nachgedacht hat:

Ich bin 40 Jahre alt und habe seit meinem 5. Lebensjahr Pso. Mal mehr mal weniger aber immer unaufdringlich und akzeptabel. Wenn es mir mal zu viel wurde, habe ich gesalbt mit Daivobet etc. Ab 17 habe ich dann hormonell verhütet. Erst mit der Pille dann der Hormonspirale. In den Schwangerschaften (2 Kinder) war ich fast Schuppenflechten frei!! Nun habe ich auf die hormonelle Verhütung ganz verzichtet und gehe mittlerweile am Stock. Ich habe starke Flechte, die schrecklich juckt und auch entzündlich ist. Mit dem Daivobet habe ich aufgehört und auf Anraten des Hautarztes auf Daivonex umgestellt. Hilft aber nicht. Durch die Salben sind die Stellen sogar noch nässend geworden. Ich creme mindestens vier Mal täglich mit entzündungshemmender Salbe damit es einigermaßen erträglich ist. Die Psyche leidet und die Nerven erst recht. Meine Heilpraktikerin behandelt nicht die Stellen am Körper, sondern meine Iinnere Haltung zum Alltag. Ich habe den Verdacht, dass die ständige Hormonzufuhr die Schuppenflechte positiv begünstigt. Kann der Schub, den ich im Moment habe auch auf hormonelle Veränderungen im Körper zurückgeführt werden? Hat jemand auch diese Erfahrung gemacht? Ich würde mich freuen, wenn jemand antworten würde.

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Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Hey Schildi,

da gibt es hier so hier und da mal einen Beitrag. Bis vor Kurzem war ich immer der Meinung, dass ich während den Schwangerschaften (insgesamt 4) und in der Stillzeit schuppenfrei war. Hab vor Kurzem Fotoalben angesehen und frage mich, wie ich auf diese Idee gekommen bin.... vermutlich war das Würmchen in meinem Arm wesentlich interessanter als meine Haut! :lol:

Kann es also so nicht mehr wirklich behaupten. :)

Edited by Supermom
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Vielen Dank Supermom,

schade, jetzt hab ich gedacht die beste Kur ist, mir die Spirale wieder einbauen zu lassen.

Na ja, dann muss eine andere Lösung her. Erst mal muss ich etwas gegen diesen schrecklichen Juck finden. Am Besten ohne Cortison. Aber am Montag habe ich noch einen Termin beim Hautarzt. Vielleicht hat der die ultimative Lösung. :)

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Hallo Schildi72,

ich habe meine Pso-Karierre auch mit fünf Jahren begonnen.

Meiner Erfahrung nach ist es gut möglich, dass hormonelle Veränderungen einen Schub auslösen können, weil:

Die schlimmste Pso-Zeit hatte ich während meiner Pubertät. In dieser Zeit tanzen die Hormone doch kreuz und quer.

Schwanger bin ich leider nie geworden.

Aber vor ca. sieben Wochen habe ich die Pille abgesetzt und seitdem einen sich langsamg steigenden Schub. Ich bin völlig genervt.

(Da kann man auf die Wechseljahre nur gespannt sein.)

Was Dir und mir jetzt in dieser Phase helfen könnte, weiß ich natürlich auch nicht.

Ich habe feststellen können, dass mir regelmäßiger Sport auch hautmäßig hilft. Aufgrund einer kleinen Gewichtszunahme (ich habe mit dem Rauchen aufgehört und Schokolade ist zur Zeit hip) laufe ich zur Zeit drei mal in der Woche und bilde mir ein, dass sich die Pso etwas beeindrucken läßt. Das muss ich aber noch weiterhin beobachten.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg,

Gina

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Hallo,

die Berichte sind ja sehr unterschiedlich: Einmal kommt die Pso in der Schwangerschaft, ein anderes Mal verschwindet sie. Ähnlich scheint es sich bei der Pille zu verhalten. Der logische Schluss daraus könnte der sein, dass hormonelle Veränderungen Schübe auslösen oder stabile Phasen einleiten können. Das ist zumindest die Beobachtung. Ob sich das mit den Analysen unter wissenschaftlichen Verhältnissen 1 : 1 deckt, weiß ich nicht genau. Ich werde demnächst mal darauf achten.

Gina, Dir einen ganz herzlichen Glückwunsch, dass Du es weiterhin schaffst, nicht zu rauchen. Darüber freue ich mich ganz besonders. Ich habe da noch öfter an Dich gedacht und Dir insgeheim die Dauemn gedrückt: Und Du hast durchgehalten! Hoffentlich kommst Du bald oder bist schon aus der Phase heraus, wo das Nichtrauchen noch eine täglich Anstrengung ist.

Viele herzliche Grüße von Kuno

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... Gina, Dir einen ganz herzlichen Glückwunsch, dass Du es weiterhin schaffst, nicht zu rauchen. Darüber freue ich mich ganz besonders. Ich habe da noch öfter an Dich gedacht und Dir insgeheim die Dauemn gedrückt: Und Du hast durchgehalten! Hoffentlich kommst Du bald oder bist schon aus der Phase heraus, wo das Nichtrauchen noch eine täglich Anstrengung ist.

Viele herzliche Grüße von Kuno

Kuno, Du bist soo lieb. Danke Dir.

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Hallo Gina,

ich weiß, wie schwer das ist, aber auch, dass es sich immer lohnt. Da möchte ich Dich doch unterstützen. Vergiss nicht Dir immer etwas Gutes zu tun. Es reicht meistens eine ganze Kleinigkeit: schon ein Kerzenlicht beim Frühstück, ein Spaziergang, ein schöner Film, ein Moment der Entspannung. Was bei Dir passt, weißt Du am besten selbst!

Sei ganz herzlich gegrüßt, Kuno

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