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Cosentyx 1/2 Dosis (150 mg) alle 2 Wochen spritzen?


GrBaer185

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Die Standarderhaltungsdosierung von Cosentyx ist alle 4 Wochen 2 Spritzen mit ja 150 mg, also 300 mg Secukinumab. 
Die durchschnittliche Halbwertszeit von Secukinumab im Organismus wird mit knapp 4 Wochen angegeben. Das heißt, am Ende des vierwöchigen Spritzenintervalls, vor erneutem Spritzen der zwei Pens, beträgt der Secukinumab-Spiegel im Organismus nur noch rund die Hälfte von dem Niveau vor 4 Wochen. Der Wirkstoffspiegel "schaukelt" also zwischen seinem Maximum (100 %) und einem Minimum (ca. 50 %) im Laufe der Therapie immer wieder hin und her. Dabei erfolge der Anstieg auf 100 % relativ schnell (Secukinumab werde aus  dem Gewebe in das es gespritzt wird - z.B. Bauchbereich mit Abstand um den Nabel - relativ schnell aufgenommen) und der Abfall auf rund 50 % nach 4 Wochen eher langsam als exponentieller Abfall.
Es handelt sich zudem bei der Therapie mit Secukinumab wohl nicht um eine "Stoßtherapie" (z.B. Chemotherapie), bei der kurzzeitig ein hoher Wirkstoffspiegel angestrebt wird, erst recht nicht bei der "Erhaltungstherapie" nach der Anfangsphase in der die Spritzenintervallen kürzer sind.

Ist es vorteilhaft Secukinumab, dass ja aus technischen Gründen schon als Einzelspritzen zu 150 mg vertrieben wird, alle 2 Wochen mit 150 mg (1 Spritze) zu injizieren?
Dann wären die Wirkstoffschwankungen im Organismus geringer, der Medikamentenspiegel gleichmäßiger, als bei einer Anwendung von 300 mg (2 Spritzen) alle 4 Wochen.

Was spricht dafür, was dagegen? Hat jemand hierzu Erfahrungen? 

Edited by GrBaer185
Kl. Änderungen
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Sehr schön dargelegt. Bei solch einer interessanten Frage am besten bei Novartis Kundenbetreuung nachfragen. Ich wurde direkt zum beteiligten Studienarzt weitergeleitet und konnte genau solche Fragen stellen.

Beste Grüße und alles Gute!

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Guten Abend s9874471

Welche Antworten gab denn der Studienarzt von Novartis? Denke, die wären für viele Cosentyx Anwender von Interesse.

Besten Dank im Voraus und viele Grüße!

Edited by GrBaer185
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Hallo liebe Leidensgenossen,

ich hatte tatsächlich auch recht spezifische Fragen zur Therapie, z.B. wie es sich mit den Ansprechraten nach dem Pausieren verhält. Unter dem Strich war die Aussage, dass man in der Tat wesentlich spezifischer und auf die eigenen Bedingungen abgestimmt dosieren kann (variable Intervalle, Änderung der Intervalllänge, etc.), als man aufgrund des Standardeinnahmeplans denken mag.

Am besten wirklich ganz persönlich nachfragen, man bekommt auch individuelle Antwort.

Viel Erfolg und viele Grüße

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vor 21 Stunden schrieb s9874471:

wie es sich mit den Ansprechraten nach dem Pausieren verhält.

Welche Aussagen hierzu wurden gemacht? 

 

vor 21 Stunden schrieb s9874471:

Unter dem Strich war die Aussage, dass man in der Tat wesentlich spezifischer und auf die eigenen Bedingungen abgestimmt dosieren kann (variable Intervalle, Änderung der Intervalllänge, etc.), als man aufgrund des Standardeinnahmeplans denken mag.

Kannst Du dies etwas konkreter beschreiben? Wie sieht dies in Deinem Fall aus?

Wäre super! Danke! 

Viele liebe Grüße!

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Gerne, bzgl. ersteres ist zu sagen, dass Studien zeigen, dass man praktisch beliebig pausieren kann, ohne Gefahr zu laufen, dass Cosentyx aufgrund der Pause nicht mehr erneut anschlägt. Studientechnisch wurden bisher bis zu 5 Jahre untersucht. Eine sehr gute Nachricht.

Bzgl. zweiteres wurde mir mitgeteilt, dass es neben den beiden Standardschemata (150 mg / 300 mg aller 4 Wochen) auch die Möglichkeit gibt, bei sehr gutem Ansprechen auf Cosentyx sich die Spritze nur bei Bedarf zu geben, d.h. in unregelmäßigen Abständen und abhängig vom persönlichen Leidensdruck. Dazu wurden direkt Studien durchgeführt, die ebenfalls positive Ergebnisse zeigten.

Was heißt das für mich unter dem Strich? Ich kann nach 10 Wochen Pause ohne Aufdosierungsphase mit einer Spritze beginnen und dosiere faktisch langsam in der Erhaltungsphase auf, vllt. auch mal nur mit drei Wochen Abstand. Von der Ärztin gab es dafür ein OK, alles kein Problem, wenn es zum gewünschten Ergebnis führt.

Viele Grüße aus Dresden

Edited by s9874471
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vor 4 Stunden schrieb s9874471:

die Spritze nur bei Bedarf zu geben, d.h. in unregelmäßigen Abständen und abhängig vom persönlichen Leidensdruck. Dazu wurden direkt Studien durchgeführt

 

vor 4 Stunden schrieb s9874471:

Studien zeigen, dass man praktisch beliebig pausieren kann, ohne Gefahr zu laufen, dass Cosentyx aufgrund der Pause nicht mehr erneut anschlägt. Studientechnisch wurden bisher bis zu 5 Jahre untersucht.

Hört sich beides gut an.
Sind die Studien veröffentlicht? Hast Du vielleicht einen Link dazu?
Wäre super!

Ein schönes Wochenende und viele Grüße von der Bergstraße!

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Hallo und viele Grüße zurück,

 

tut mir leid für die späte Antwort - es war wieder viel zu tun in letzter Zeit und das Wetter hat eingeladen, die Zeit draußen zu verbringen. ;-)

Die von mir genannten Informationen habe ich allesamt von dem betreffenden Studienarzt erhalten, mit dem ich telefoniert hatte. Dazu habe ich keine Internetrecherche betrieben. Ich denke auf Anfrage bekommt man die Informationen.

 

Viele Grüße und Euch noch einen schönen Sonntag.

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Am 28.6.2020 um 11:20 schrieb s9874471:

Die von mir genannten Informationen habe ich allesamt von dem betreffenden Studienarzt erhalten, mit dem ich telefoniert hatte.

Ich habe unter der im Beipackzettel von Cosentyx abgedruckten Tel.Nr.: +49 911 273 0
(zentrale Vermittlung) angerufen. Man sagte mir, dass die Studienärzte in den entsprechenden Studienzentren sitzen würden, man mich aber gerne mit einer Fachkollegin oder einem Fachkollegen (hiervon gibt es mehrere) verbinden würde.
Wegen technischer Vermittlungsprobleme werde ich nun von einer Fachkollegin oder einem Fachkollegen zurückgerufen.

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