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Medizin nach Maß


GrBaer185

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Sehr interessanter Film (45 min.) "Medizin nach Maß" in 3SAT in der Mediathek:

https://www.3sat.de/wissen/wissenschaftsdoku/wido-medizin-nach-mass-102.html

Alter, Gewicht, Geschlecht und sogar der Zeitpunkt der Einnahme eines Mittels können Einfluss auf die Wirksamkeit haben. Das wird bislang nur wenig berücksichtigt. Die Medizin versucht, für immer kleinere Patientengruppen eine passgenaue Therapie zu finden.

Unterschiedliche Herangehensweise

In der Onkologie identifizieren Ärzte bereits die Mutationsform eines Tumors und bekämpfen ihn zielgenau. Sie sammeln Patientendaten in riesigen Datenbanken und kommen durch Querverbindungen zu neuen Therapien. Und es gelingt immer besser, seltene Erkrankungen einzelner Patienten mithilfe von millionenteuren Spezialpräparaten zu behandeln. "Personalisierte oder individualisierte Medizin" steht für einen wachsenden Trend in der Medizin.

Andererseits wird noch viel zu häufig nach "Schema F" behandelt. Frauen brauchen beispielsweise meist eine andere Dosierung von Medikamenten als Männer. Prof. Oliver Werz von der Universität Jena ist einer von wenigen deutschen Forschern, die Geschlechterunterschiede berücksichtigen. "Männer und Frauen sind unterschiedlich krank", sagt er. "Wir wissen beispielsweise, dass die Symptome eines Herzinfarktes bei Männern und Frauen sehr unterschiedlich sein können." Doch diese Erkenntnis ist noch nicht weit verbreitet.

Männer und Frauen sind nicht gleich

Viele Wirkstoffe, die auf dem Markt sind, wurden ausschließlich an jungen Männern getestet. Diese gelten in den teuren Arzneimittelstudien als die zuverlässigeren Probanden, denn sie können nicht schwanger werden und ausfallen. Folglich ist die Dosierung vieler Medikamente für Männer bestimmt - und für Frauen zu hoch.

Denn Frauen haben weniger Muskelmasse, ein geringeres Gewicht, einen anderen Wasser- und Körperfettanteil. "Wir sind in der modernen Medizin an einem Punkt angelangt, wo es nicht mehr langt, jeden Patienten gleich zu behandeln. Wir müssen individualisiert auf den Einzelnen eingehen", sagt Prof. Michael Becker vom Zentrum für Frauenherzen in Würselen bei Aachen.

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    • PSOnkel
      By PSOnkel
      Beim letzten Kliniktermin fiel mir noch folgende Info im Wartezimmer auf:
      Für eine derzeit stattfindende Studie werden noch Erwachsene mit mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte (Plaque-Psoriasis), bei denen gleichzeitig eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankung vorliegt, gesucht.
       
      Mehr über Schuppenflechte & nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) und zum Hintergrund der aktuellen Studie findet ihr unter
      https://klinischeforschung.novartis.de/doctor/schuppenflechte-nicht-alkoholische-fettleber-studie-cain457ade15-pinpoint/
       
       
      Anm. Vielleicht ist es einem Moderator möglich, den Inhalt der Studie zu überprüfen und/oder diesen Artikel unter das Thema Forschung zu posten?
       
       
       
    • Bico
      By Bico
      Hallo! Ich habe 1991 die Diagnose bekommen! Nach 1 Jahr hatte ich nichts mehr..ohne Therapien oder sonstiges! 2017-2019 sechs schwere Not Operationen mit Nahtod Erfahrung,jetzt seit März 2020 Psoriasis am ganzem Körper.Diäten scheinen sicher eine Rolle zu spielen,nur schwierig wenn neben den chronischen Diahrroen noch Histamin und Fructose Intoleranz hinzu kommen wie bei mir.Beim täglichen Erbrechen und Durchfall werden orale Medikamente kaum resorbiert..also..was kann ich machen,bitte?
    • Malamatina
      By Malamatina
      Hallo,
      kurz zu meiner Geschichte:
      seit 11/2017 gesicherte Diagnose Psoriasis Arthritis, wahrscheinlich hab ich das schon lange, denn ich erinnere mich an erhöhte CRP Werte über Jahre und auch Fußbeschwerden.
      Nach Auftreten einer Schuppenpflechte nur an den Unterschenkeln vor drei Jahren, die von selbst wieder verschwand, blieb jedoch die Psoriasis Arthritis, inzwischen auch schon mit Gelenkverformung an zwei Zehen. Laufen fällt zunehmend schwerer, lange Strecken gehen kaum (alles über 2 Stunden)
      Der Rheumatologe verschrieb mir zunächst Etoriax 90mg und danach (weil ohne Wirkung) Celecoxib 200mg. Das nehme ich momentan nicht, weil ich u.a. auch die Begleiterkrankungen von Psoriasis entwickele, wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Probleme -( Tachykardien) und Bluthochdruck, dieses steht kontraproduktiv zur Medikation, denn diese beschreiben in den Nebenwirkungen genau dieses: Herzrasen etc.
      Meine Frage(n)
      Was tun ? Muss ich Medikamente nehmen, um die Krankheit aufzuhalten, dies sagt jedenfalls mein Rheumatologe. Wie finde ich das richtige Medikament?
      Was habt Ihr sonst noch für Tipps, ich habe mich hier schon so durchgelesen. Ich fühle mich von den Ärzten nicht richtig betreut, alles ist gehetzt, man wartet ewig auf Termin, so vergingen 6 Monate, Röntgen steht noch aus, ich habe immerhin eine gute Internistin, aber jeder arbeitet stur in seinem Fachgebiet und behandelt Symptome und nicht die Ursachen.
       
      Ach, vielleicht etwas wirr jetzt, aber so fühle ich mich auch gerade ;-)
      Grüße aus Berlin
       
       
       

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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