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Nun, ich sollte mich mal vorstellen, ich versuche es kurz zusammen zu fassen:
Ich habe Pso seit früher Jugend... soweit ich mich erinnern kann, begann es mit etwa 12 Jahren (Beginn der Pubertät) als die ersten schuppigen roten Flecken am Körper und auf der Kopfhaut erschienen.
Im Laufe der Jahrzehnte hatte ich so ziemlich alles ausprobiert, was es so gibt (PUVA, Cortisonsalben ohne Ende, Teersalben, Homöopathie, TCM, Akupunktur, vegetarische Ernährung, Vegan, verschiedenste Heilkräuterverfahren usw. usw.).
Parallel dazu hatte ich „immer schon“ Gelenksschmerzen, ganz besonders Knieschmerzen- in der Jugend sagte man mir, es sind Wachstumsschmerzen, ab 20 war es dann doch Pso Arthritis.
Im Alter von 38 Jahren konnte ich plötzlich vor lauter Schmerzen im Knie keinen Schritt mehr machen - im MRT sah man dann, daß es PVNS ist. Das ist eine chronisch entzündete Synovia (Knochenhaut), die wuchert und die Gelenksstrukturen zerstört. Histologisch ein gutartiger Riesenzelltumor. Da ich ja scheinbar besonders Glück habe, ist es die diffuse Form, dh kommt immer wieder an verschiedenen Stellen. 6 Jahre später war das Rezidiv so groß, dass abermals eine Synovektomie durgeführt werden musste.
Das Interessante daran - kein Arzt kann sagen, ob es direkt mit der Pso zu tun hat, aber jeder meinte, „wahrscheinlich ja“.
Ich habe in den letzten Jahren oft hier und in Rheumaform gelesen - aber nie jemanden gefunden, der Pso UND Pvns hat.
Nun, was mache ich jetzt so: seit fast 20 Jahren kein Cortison mehr.
Auf meine Haut kommt nur Naturkosmetik, ich achte auf meine Ernährung (Allesesser, soviel wie möglich nur BIO), und das Wichtigste: ich achte sehr auf mein psychisches Gleichgewicht. Je wohler ich mich fühle, desto besser ist meine Haut und die Gelenksschmerzen.
Auf toxische energieraubende Mitmenschen (inkl Familienangehörige) verzichten, sich von äußeren Umständen und Erwartungen anderer nicht unter Druck setzen lassen, möglichst innere Ruhe finden.
Funktioniert natürlich nicht immer - aber immer besser 😉