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Krankenkassen-Reform_2026 in der Planung


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Geschrieben
Am 27.4.2026 um 10:29 schrieb oli0911:

Während einer Reha bekommen normale Menschen Übergangsgeld. Ist noch mal viel weniger als Krankengeld. Staatsbedienstete bekommen in der Zeit Krankengeld und meistens noch aufgestockt auf 92 bis 95%, oder der Arbeitgeber übernimmt die Reha sogar komplett, dann bei vollem Gehalt. 

Auch das können wir ruhig verschweigen...

Also, eine Reha welche man beantragt ( Rentenversicherung) und die  n i c h t  an eine vorherige Krankheit anknüpft ( Anschlußheilbehandlung) wird quasi als "krankgeschrieben " gewertet. Bedeutet, dass man 6 Wochen Lohnfortzahlung bekommt. Also tatsächlich volles Gehalt. Aber jeder " normale Mensch"

Reichen diese 6 Wochen nicht aus, bezieht man Krankengeld, während Reha Übergangsgeld.

Falls mit  "Staatsbedienstete" Beamte gemeint sein sollten, diese bekommen ihr Gehalt weiter.

Andere Staatsbedienstete ( Angestellte ) sind dann auch " normale Menschen " und fallen somit ins Krankengeld.

Ich verstehe den Ärger hierüber, allerdings sollte man trotzdem versuchen bei der Wahrheit zu bleiben und nicht um jeden Preis  versuchen, mit gefährlichem Halbwissen zu glänzen  nur um seinem Ärger Luft zu machen. Es besteht die Gefahr, dass man dann schnell als  " Schwurbler " abgetan wird. Und davon haben wir ja schon ausreichend.

Manche von denen werden zwar die größten Präsidenten aller Zeiten, aber dass macht die Sache nicht besser.

Viele Grüße

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Geschrieben

Heute will die Bundesregierung einen Entwurf verabschieden, der die gesetzlichen Krankenkassen entlasten und Beiträge stabil halten soll. 

Der “DAK-Chef nennt GKV-Reform „unerträgliche Provokation“ – Beitragszahler sanieren Bundeshaushalt”

Im Nachrichtensender WELT TV sagte Storm: „Der Vorschlag, der heute Nachmittag bekannt geworden ist, stellt eine unerträgliche Provokation dar. Denn es ist so, dass für die Finanzierungslücke von zwölf Milliarden Euro beim Bereich der Ausgaben für Bürgergeldempfänger jetzt sage und schreibe 250 Millionen Euro an die Krankenkassen überwiesen werden sollen.“

Gleichzeitig würde der Bundeszuschuss aber um zwei Milliarden Euro gekürzt. „Das heißt: Unterm Strich soll den Krankenkassen in einer Dimension von 1,75 Milliarden Euro Geld weggenommen werden zur Sanierung des Bundeshaushaltes.

Wenn der Gesetzentwurf so beschlossen würde, „hätten wir nicht nur ein nochmal verschärftes Gerechtigkeits- und Akzeptanzproblem für die Reformen, sondern es würde auch das Ziel einer Beitragsstabilität bis zum Jahr 2030 nicht erreicht“, so Storm. 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article69f0f7c169cd664016f8b3aa/andreas-storm-dak-chef-nennt-gkv-reform-unertraegliche-provokation-beitragszahler-sanieren-bundeshaushalt.html

Der taz zufolge sollten Kliniken, Praxen aber auch Pharmahersteller über Vergütungsobergrenzen und Einsparungen weniger Geld ausgeben, damit die Krankenkassenbeiträge für die Versicherten nicht immer weiter steigen. Auf diese Weise könnten schätzungsweise 11,8 Milliarden Euro gespart werden.

Nach Angaben von tagesschau.de sind die größten Ausgabenposten Krankenhausbehandlungen und Arzneimittel. Beide haben sich in den vergangenen Jahren stark verteuert. Ärztliche Behandlungen liegen im Ausgabenranking auf dem dritten Platz.

Die Ende 2024 beschlossene Krankenhausreform soll nachgebessert werden.

Vielleicht sollte unsere Bundesgesundheitsministerin bei der Gelegenheit einmal den Leistungskatalog für die Kliniken überprüfen, um bspw. zu klären, warum Deutschland im internationalen Vergleich als einer der Spitzenreiter beim Einsatz künstlicher Gelenke, insbesondere bei Hüft- und Knieendoprothesen, gilt. Insgesamt wurden 2024 rund 450.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingesetzt. Dies ist ein Anstieg um 50 % innerhalb von 10 Jahren.

Fakt ist: Deutschland leistet sich das teuerste Gesundheitssystem in der Europäischen Union und das drittteuerste der Welt. Das deutsche Gesundheitssystem wird von der OECD als teuer und ineffizient bewertet. Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern gibt es mehr Krankenhäuser. Die Lebenserwartung ist im Schnitt allerdings geringer.

winkewinke 

Jella

 

 

 

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