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PUVA und die Krankenkasse


Marko

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Hallo zusammen,

ich werde seit einigen Jahren mit Fumaderm behandelt und komme damit gut zurecht, und es wirkt sehr gut. Aufgrund eines Magen-Darm-Infekts hatte ich Anfang des Jahres einen Schub, der auch durch eine Erhöhung der Fumaderm-Dosierung nicht zufriedenstellend wieder abheilte. Um das aufzufangen, habe ich mir 30 PUVA-Behandlungen "gegönnt", die mich mal eben 500,- Euro gekostet haben, da laut meinem Hautarzt keine Krankenkasse mehr aufkommt für derartige Behandlungen. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, ich habe 20 Bestrahlungen hinter mir, und meine Haut hat sich inzwischen wieder sehr erholt, aber 500,- Euro sind auch nicht mal so nebenbei bezahlt.

Meine Frage nun: Stimmt es, dass wirklich alle Krankenkassen keine Zuzahlung mehr leisten bei der PUVA-Behandlung? Hat es Sinn, die Quittung trotzdem einzureichen? Kann da jemand aus eigenen Erfahrungen etwas zu sagen?

Danke schonmal & Gruß,

Marko

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Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Hallo Marko -

Was ich jetzt schreibe ist nur meine persönliche Meinung/Erfahrung !

2006 erhielt ich, verordnet durch meine Hautärztin, nach Voruntersuchung in einer Tagesklinik, problemlos durch die DAK finanziert, innerhalb von 5 Wochen 10 PUVA-Behandlungen.

Meine PSO (Handinnenflächen + re.Fuß) würde ich im Nachhinein als mittlere Belastung bezeichnen (damals empfand ich sie allerdings als schwerwiegend!).

Während und nach der PUVA kamen die Schübe viel schneller und öfter als zuvor - der Professor meinte, dagegen hilft nur noch zusätzlich die Einnahme von Neotigason. Das lehnte ich ab, da ich die verherenden Nebenwirkungen an Mitpatienten beobachtet hatte !

Fortan behandele ich nach eigenem Ermessen: Erst ein paar Monate mit LinolaUrea 10% (Fuß) und Fenistil für die frischen Pusteln an den Händen + milde Pflegecremes, Schutz vor Verletzungen (Handschuhe) und Geduld, fettarme Kost, stressfrei !

Seit Anfang 2007 nur noch reine Vaseline (Fuß) --- Ergebnis: Hände seit Monaten frei von PSO und stabil (Nägel) und der Fuß, wie ich bereits schrieb, jetzt erstmalig ganz o.k. ...

Weniger ist oft mehr !

Vielleicht ist auch deine Krankenkasse zu DER Ansicht gekommen ---- aber Rechnung einreichen und mit ihnen ausführlich sprechen würde ich auf jeden Fall trotzdem ! ;)

Moin, moin - vira.:)

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ninebelowzero
Hallo zusammen,

ich werde seit einigen Jahren mit Fumaderm behandelt und komme damit gut zurecht, und es wirkt sehr gut. Aufgrund eines Magen-Darm-Infekts hatte ich Anfang des Jahres einen Schub, der auch durch eine Erhöhung der Fumaderm-Dosierung nicht zufriedenstellend wieder abheilte. Um das aufzufangen, habe ich mir 30 PUVA-Behandlungen "gegönnt", die mich mal eben 500,- Euro gekostet haben, da laut meinem Hautarzt keine Krankenkasse mehr aufkommt für derartige Behandlungen. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, ich habe 20 Bestrahlungen hinter mir, und meine Haut hat sich inzwischen wieder sehr erholt, aber 500,- Euro sind auch nicht mal so nebenbei bezahlt.

Meine Frage nun: Stimmt es, dass wirklich alle Krankenkassen keine Zuzahlung mehr leisten bei der PUVA-Behandlung? Hat es Sinn, die Quittung trotzdem einzureichen? Kann da jemand aus eigenen Erfahrungen etwas zu sagen?

Danke schonmal & Gruß,

Marko

Da PUVA ja eine - meines Wissens - nach wie vor gängige und auch von KK finanzierte Behandlungsmethode ist, könnte ich mir vorstellen, daß dein Arzt meinte, die Krankenkasse könnte wegen der - vermeintlich unnötigen - "Zusatzbehandlung" zur systemischen Fumaderm-Therapie zicken (?)

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Moinsen Marko H.,

im vergangenen Jahr hab ich eine PUVA-Behandlung gehabt. Das einzige was ich zufianzieren musste, war das Medikament, mit welchem ich abgeduscht wurde. Der Preis war gering - der Arzt gab mir ein Rezept und ich besorgte dieses in der Apotheke.

LG dat Trine

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Guest happyman

Nach meinem Wissensstand hat sich 2007 etwas getan was Leistungen angeht.

So wird differenziert ob ambulant oder stationär bestrahlt wird. Die ambulante Bestrahlung wird von den Kassen nicht mehr übernommen, wohl aber die Bestrahlung bei stationärem Aufenthalt.

Ich bin mir recht sicher das so wissen, schließe aber vorsorglich die einhundertprozentige Gewähr aus. Bitte bemühe eine beliebige Suchmaschine zur Überprüfung.

Gruß

Wolfgang

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Hallo zusammen,

ich werde seit einigen Jahren mit Fumaderm behandelt und komme damit gut zurecht, und es wirkt sehr gut. Aufgrund eines Magen-Darm-Infekts hatte ich Anfang des Jahres einen Schub, der auch durch eine Erhöhung der Fumaderm-Dosierung nicht zufriedenstellend wieder abheilte. Um das aufzufangen, habe ich mir 30 PUVA-Behandlungen "gegönnt", die mich mal eben 500,- Euro gekostet haben, da laut meinem Hautarzt keine Krankenkasse mehr aufkommt für derartige Behandlungen. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, ich habe 20 Bestrahlungen hinter mir, und meine Haut hat sich inzwischen wieder sehr erholt, aber 500,- Euro sind auch nicht mal so nebenbei bezahlt.

Meine Frage nun: Stimmt es, dass wirklich alle Krankenkassen keine Zuzahlung mehr leisten bei der PUVA-Behandlung? Hat es Sinn, die Quittung trotzdem einzureichen? Kann da jemand aus eigenen Erfahrungen etwas zu sagen?

Danke schonmal & Gruß,

Marko

Hallöchen,

ich gehe davon aus das du Bade-Puva meinst!!!??? Also da sie auch zu den nicht mehr genehmigungsfähigen Therapien gehört, wie z.B. Foto- Sole-Therapie, wirst du wohl nichts bekommen, nachträglich genehmigen die Kassen eh nichts. Du kennst sicher die unendliche Geschichte des fehlenden wissenschaftlichen Nachweises für diese Art der UV-Behandlung. Ob es evtl. noch möglich ist in Polikliniken oder z.B. im UKE HH oder im AK St. Georg weiß ich leider nicht, ist aber einen Versuch wert.

LG Anjalara

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Hallo, Marko,

hier in der Hautklinik Linden in Hannover wird in der Tagesklinik noch Creme- und Bade-PUVA von den Krankenkassen gezahlt. Allerdings muss man Montag bis Freitag immer von 8 bis 13 Uhr dort ausharren. Für die relativ kurze Behandlungszeit täglich ist das ziemlich öde, dort die restliche Zeit zu verbringen. Nicht jeder hat auch die Zeit dafür. Da tröstet auch das mehr oder weniger leckere Mittagessen, das die Krankenkassen auch noch zahlen, nicht drüber weg.

Auf alle Fälle würde ich versuchen, das die Krankenkasse wenigstens einen Teil der Kosten übernimmt, da es geholfen hat. Immerhin kommt ein Krankenhausaufenthalt der Kasse teurer als deine Behandlung. Ich hatte immer guten Kontakt zu meiner Sachbearbeiterin bei der Barmer. Mit vernünftigen Argumenten kam ich da immer ganz gut weiter.

Gruß

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