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Hallo,
seit einigen Wochen habe ich rote, schuppige Flecken im Gesicht. Sie fingen erst an den Nasenflügeln an und zogen sich dann an den Mundwinkeln herunter bis das gesamte Kinn auch betroffen war. Anfangs habe ich scherzhaft von Psoriasis geographica gesprochen, weil es einer Landkarte ähnlich sah.
Ich habe dann mit Remederm gecremt, weil dich diese Pflegecreme auch zum Zwischenfetten für Hände und Füße habe. Erst sah es gut aus, die Stellen wurden besser - aber nur für kurze Zeit, dann kam es noch schlimmer.
Heute stand mein Termin in der Hautklinik auf dem Plan. Die Ärztin teilte meine Meinung, dass es nicht nach Pso aussieht. Allerdings fand ich ihren Verdacht auf Hautpilz oder Haarbalgmilben auch nicht gerade erstrebenswert.
Auf ins Labor also. Erste Maßnahme: Klebestreifen für die Pilzkultur, das war die harmlose Prozedur. Dann die Suche nach den Tierchen mit der Warnung "Das tut ganz schön weh. Drücken Sie den Kopf gegen die Wand. Es haben sich hier schon Leute Beulen am Hinterkopf geholt!" Mit einem scharfen Kratzgerät wurde dann rechts und links der Nasenflügen sowie unter den Mundwinkeln abgeschabt. Danach war das Kinn an der Reihe.
Tat zwar wirklich weh, aber ich habe gleich erfahren, dass keine Tierchen rund um meine Nase und um meinen Mund einen Staat gegründet haben. Ob ich als Beruf demnächst Pilzzüchterin angeben kann, wird sich demnächst zeigen.
Warum ich das hier schreibe? Viele Ärzte meinen, dass es Pso im Gesicht nicht gibt und sprechen schnell so vage von einem Ekzem. Von Haarbalgmilben im Gesicht habe ich bis heute noch nie etwas gewusst. Ihr?
Lieben Gruß