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Beiträge zum Thema 'Adalimumab'.
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Psoriasis Arthritis ohne Psoriasis - Wer hat Erfahrung mit Stelara, Tremfya, Skyrizi? und anderen Biologicals
Michi70 erstellte einem Thema in Psoriasis arthritis
Hallo zusammen, hier ist Neuling Michi😇 freue mich sehr auf einen Austausch mit Euch. Ich bin weibl., etwas über 50 und habe seit 3 Jahren Psoriasis Arthritis allerdings ohne Psoriasis. Ich war 3 Jahre lang gut eingestellt mir Sulfasalazin, doch seit 3 Monaten ein Schub mit Daktylitis und inzwischen recht starken Sehnenentzündungen seitlich Hüften, Knie zunehmend etc... spritze nun zusätzlich seit einiger Zeit MTX und demnächst muss ich mit der Rheumatologin entscheiden, welches Medikament dann zum Einsatz kommt, wenn MTX nicht genügend bringt. Bitte schreibt mir Eure Erfahrungen/Wissen zu meinen Fragen: Bei vielen Biologicals wird die Wirksamkeit für die Psoriasis hervorgehoben, aber wie gut wirken diese für PsA OHNE PSORIASIS nur in Bezug auf Daktylitis, Sehnen Problematik, Langzeit-Gelenkschutz - Vergleich von TNF Alpha-Hemmern, IL-17 oder IL-12/23-Hemmern? Wer von Euch hat wie ich PsA ohne Psoriasis und verwendet IL-Hemmer wie Stelara, Tremfya, Skyrizi? Hat jemand von Euch auch als Hauptproblem die Sehnen- bzw. Sehnenansatzentzündungen und Daktylitis (Wurstfinger/Wurstzehe)? Bei TNF alpha ist die Kombi mit MTX empfehlenswert wegen Risiko Antikörper-Bildung. Bei IL-Hemmern ist dies niedriger, wer von Euch verwendet IL-12/23 oder IL-23 Hemmer als Monopräparat? Oder Infos dazu? Da ich familiär ein Risiko für chron. entzündliche Darmerkrankungen habe, sind IL-17-Hemmer vermutlich eher kritisch. Zusätzlich habe ich gelesen, dass TNF alpha-Hemmer paradox in 5 % der Fälle eine Psoriasis auslösen und eher Krebs auslösen als IL-Hemmer. Insgesamt fände ich nun Il-Hemmer sehr interessant (zumal noch nicht sicher ist ob ich MTX länger anwenden kann), aber meist wird zuerst TNF alpha eingesetzt. Gibt es bei Euch welche, die als erstes Biological gleich mit Stelara etc angefangen haben? Vielen lieben Dank im Voraus und ganz herzliche Grüße aus Bayern Michi😍- 14 Antworten
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Yuflyma: Wie lange und wie ist das mit Nebenwirkungen?
Josselyne erstellte einem Thema in Schuppenflechte-Forum
Guten Tag,Ich habe bis Jetzt eine Behandlung mit MTX gehabt. Nach Zwei Jahre hilft es fast nichs mehr. Meine Hautarzt empfiehlt eine Behandlung mit Yuflyma. Wie lang kann Mann diese Mittel ansetzen.Es sind sehr viel Nebenwirkung beschrieben.Was ist eure Erfahrung damit ?Danke- 1 Antwort
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Hallo in die Runde! Ich (w, 46 Jahre) habe eine Psoriasis Arthritis mit minimaler Hautbeteiligung (nur eine winzige Stelle am Kopf), weshalb es gefühlt ewig gedauert hat, bis ich letztendlich die Diagnose bekam. Meine Gelenke schmerzen seit einigen Jahren und vor allem die Sehnenansätze machen Probleme. Nachdem ich Sulfasalazin und MTX überhaupt nicht vertragen habe (und es auch keinerlei positive Veränderung gab), wurde ich jetzt Anfang Februar von meiner Rheumatologin auf Amgevita umgestellt. Nach der ersten Injektion ging es mir phänomenal gut. Das war unfassbar, nach zwei Tagen war meine ganze Symptomatik so gut wie verschwunden. Ich dachte, ich spinne 😆. Leider kam ein Teil der Symptomatik nach einigen Tagen schleichend wieder, aber allgemein kann ich sagen, dass es mir Stück für Stück doch merklich besser geht. Inzwischen habe ich drei Injektionen im Abstand von je 14 Tagen hinter mir. Jetzt das Irritierende: ich bekomme immer 9-11 Tage nach der Injektion einen Hautausschlag am Körper. Sieht aus wie Nesselsucht, juckt kaum, brennt unangenehm, keine Quaddelbildung. Vor allem am Rumpf, breitet sich aber auch auf die Arminnenseiten aus und gelegentlich auch auf die Oberschenkel. Cetirizin hilft ein wenig. Nach etwa einer Woche verschwindet der Ausschlag dann wieder, und tritt dann nach der folgenden Injektion (wieder um Tag 9-11 rum) wieder auf. Ich war nach dem ersten Auftreten bei meiner Rheumatologin, die ein wenig ratlos war. So etwas (mit dieser doch eher späten Reaktion nach dem Medikament) wäre ihr noch nicht untergekommen, üblicherweise wären Reaktionen schneller sichtbar. Meine Frage nun an euch: kennt das jemand? Ich bin etwas verunsichert, ob ich Amgevita unter diesen Umständen wirklich weiter nehmen sollte. Ich bin auf alles mögliche allergisch und habe durchaus Respekt vor dieser Reaktion. Mir ist klar, dass niemand hier mir raten kann, was nun zu tun ist, aber mich interessiert, ob dies eine eher gängige Nebenwirkung ist, die nur meine Rheumatologin bisher nicht so gesehen hat (was mich wundert, die Frau ist wirklich gut und erfahren), oder ob ich da alarmiert sein sollte. Über Erfahrungen und Meinungen dazu freue ich mich. Danke und viele Grüße!
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Name des Originalpräparats: Humira Namen von Biosimilars: Amgevita, Amsparity, Cyltezo, Halimatoz, Hefiya, Hukyndra, Hulio, Hyrimoz, Imraldi, Solymbic, Yuflyma Name des Wirkstoffs: Adalimumab Hersteller des Originalpräparats: AbbVie Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. Allgemeine Informationen Adalimumab gehört zur Gruppe der so genannten Biologika. Diese Stoffe heißen so, weil sie von lebenden Zellen hergestellt werden – mit „Bio“ wie man es vom Lebensmittelmarkt kennt hat das nichts zu tun. Bei Adalimumab handelt es sich um einen gentechnisch hergestellten humanen Antikörper gegen löslichen Tumor-Nekrose-Faktor-alpha (TNF-α). Bei welcher Erkrankung wird Humira angewandt? Humira kann bei Erwachsenen sowohl bei Psoriasis arthritis als auch bei mittelschwerer bis schwerer chronischer Schuppenflechte vom Typ Plaque-Psoriasis angewandt werden. Bei Psoriasis arthritis wird Humira allein (Monotherapie) oder in Kombination eingesetzt, wenn herkömmliche krankheitsmodifizierende Antirheumatika nicht ausreichend wirken. Bei Plaque-Psoriasis wird es als Monotherapie bei Patienten angewandt, bei denen eine äußerliche Therapie mit Cremes, Salben und Bädern nicht ausreicht und eine Systemtherapie erforderlich ist. In der Regel wird ein Biologikum wie Humira aber erst eingesetzt, wenn andere Systemtherapien wie Fumarsäureester, Retinoide, Methotrexat oder Ciclosporin nicht ausreichend gewirkt haben. Humira kann bei Kindern mit Plaque-Psoriasis ab 4 Jahren eingesetzt werden, wenn äußerliche Therapien und eine Lichttherapie nicht angesprochen haben oder aus einem anderen Grund für sie nicht geeignet sind. Darüber hinaus wird Humira auch bei vielen anderen chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew und Morbus Crohn eingesetzt. Wirkmechanismus Der Tumor-Nekrose-Faktor (TNF-alpha) ist ein wichtiger Bestandteil des körpereigenen Abwehrsystems gegen Bakterien. Er schafft die Vorraussetzungen für andere Zellen und Eiweißstoffe, im Kampf gegen Bakterien optimal zu funktionieren. TNF-α wird vor allem von Makrophagen ausgeschüttet und hat vielfältige Wirkungen in vielen Organsystem. Eine lokal erhöhte Konzentration von TNF führt zu den klassischen Entzündungssymptomen: Hitze, Schwellung, Röte und Schmerz. Erhöhte Konzentrationen im Blut können zu Fieber und Appetitminderung mit Gewichtsverlust führen. Bei chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Psoriasis ist TNF-α außer Kontrolle geraten. Man findet den Faktor in hohen Konzentrationen, obwohl Bakterien bei dieser Entzündung gar nicht mit im Spiel sind. Die eigentlich gegen Bakterien gerichtete Entzündungsreaktion mit all ihren Folgen wie Schmerz, Rötung und Gewebezerstörung läuft sozusagen ins Leere. Indem man TNF- α aus dem Spiel nimmt, kann man die Entzündungsreaktion ausbremsen. Adalimumab ist ein Antikörper gegen löslichen TNF-α. Durch die Bindung an den Antikörper passt TNF-α nicht mehr ins „Schloss“ (Rezeptor) und kann seine Wirkung in den Zielorganen nicht entfalten. Wie wird Humira angewandt? Es wird empfohlen, dass die Behandlung mit Humira von speziellen Fachärzten eingeleitet und überwacht wird, die über viel Erfahrung mit diesem Medikament verfügen. Humira gibt es als Spritze und als Pen. Mit dem Pen sollen Menschen mit schweren Gelenkproblemen an den Händen bei der Injektion des Medikaments weniger Probleme haben. Wer schon einmal einem Diabetiker beim Spritzen zugesehen hat, wird sich spontan daran erinnert fühlen: Beim Pen ist die Nadel während des Injektionsvorgangs nicht sichtbar. Die Patienten halten den Humira-Pen gegen die Haut, drücken einen Knopf und warten auf die Injektion des Medikaments. Die Injektion selbst wird nach Angaben des Herstellers AbbVie von Patienten beim Pen als weniger schmerzhaft empfunden. Für den Pen gab es eine Studie. Die hieß Touch (Trial Of Usability in Clinical settings of HUMIRA Autoinjector vs. Prefilled Syringe). 52 Patienten nahmen daran teil. Neun von zehn fanden den Pen bequemer und einfach zu handhaben. Acht von zehn berichteten von weniger Schmerzen. Bei Psoriasis arthritis wird in der Regel alle zwei Wochen als Einmalgabe 40 mg des Antikörpers unter die Haut (subkutan) gespritzt. Bei Plaque-Psoriasis wird bei erwachsenen Patienten ein Anfangsdosierung von 80 mg Adalimumab subkutan empfohlen. Die nächste Gabe von 40 mg erfolgt nach einer Woche, danach werden wie bei der Psoriasisarthritis alle zwei Wochen 40 mg verabreicht. Für Kinder mit Plaque-Psoriasis ab 4 Jahren beträgt die empfohlene Dosis 0,8 mg pro Kilogramm Körpergewicht und maximal 40 Milligramm. Die genaue Dosis kann der Arzt in der Fachinformation finden. In den ersten beiden Wochen wird Humira wöchentlich, da nach alle zwei Wochen unter die Haut gespritzt. Bei Patienten, bei denen sich auch nach 16 Wochen noch keine Wirkung gezeigt hat, sollte Humira abgesetzt werden. Bei guter Wirksamkeit kann nach 33 Wochen eine Unterbrechung der Therapie erwogen werden. Studien haben gezeigt, dass bei knapp drei Viertel der Patienten nach diesem Zeitraum keine Rückfälle mehr auftreten. Grundsätzlich ist es möglich, dass man sich als Patient nach entsprechender Schulung das Medikament selbst injiziert. Ob das auch für dich in Frage kommt, solltest du mit deinem Arzt besprechen. Wann darf Humira nicht angewendet werden? bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe (auch bei Latex-Allergikern ist Vorsicht geboten, da der Nadelschutz der Spritze Latex enthält) bei aktiver Tuberkulose bei schweren Infektionen wie Blutinfektion (Sepsis) bei Infektionen mit Keimen, die normalerweise harmlos sind (Solche „opportunistischen“ Infektionen sind ein Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystems) bei mittelschwerer bis schwerer Herzinsuffizienz Worauf müssen Arzt und Betroffener besonders achten? Besonders gefürchtet ist unter der Behandlung mit Humira das Wiederaufflackern einer nicht richtig ausgeheilten Tuberkulose (Tbc). TNF-α ist in besonderer Weise daran beteiligt, Tuberkelbakterien dauerhaft in Schach zu halten. Fällt dies Wirkung weg, kann die Tuberkulose erneut ausbrechen und dann zu schweren Krankheitsverläufen führen. Ihr Arzt wird Sie daher ausführlich befragen, ob Sie jemals an einer Tbc erkrankt waren oder Kontakt mit Tbc-Kranken hatten. Zusätzlich wird unter Umständen mittels Röntgenaufnahme und/oder Hauttest (Tuberkulin-Test) nach einer inaktiven (latenten) Tuberkulose gefahndet. Wird eine aktive Tuberkulose festgestellt, darf mit der Therapie mit Humira nicht begonnen werden. Bei einer inaktiven Tuberkulose wird zuerst eine Anti-Tuberkulosetherapie eingeleitet. Auch wenn sich vor der Therapie keine Hinweise für eine Tuberkulose ergeben haben, ist eine spätere Infektion oder ein Wiederaufflackern nicht völlig ausgeschlossen. Sie sollten daher während des Behandlungszeitraums besonders auf mögliche Anzeichen einer Tuberkulose wie anhaltender Husten, Gewichtsverlust, niedriges Fieber und Nachtschweiß achten und ggf. sofort Ihren Arzt informieren. Auch andere Infektionen können unter Humira gehäuft auftreten bzw. schwerer verlaufen. Ihr Arzt wird daher versuchen, Infektionen vor der Behandlung weitgehend auszuschließen. Tritt eine schwere Infektion während der Behandlung auf, muss die Behandlung mit Adalimumab möglicherweise abgebrochen werden, bis die Infektion unter Kontrolle ist. Auch eine chronische Hepatitis B. sollte möglichst ausgeschlossen werden. Einige Menschen sind Träger des Hepatitis-B-Virus ohne davon zu wissen. Die Therapie mit Adalimumab könnte das Virus aktivieren. Auch opportunistische Infektionen mit ansonsten harmlosen Erregern einschließlich Pilzerkrankungen können auftreten. Symptome wie Unwohlsein, Fieber, Gewichtsverlust, Schwitzen, Husten und Atemnot müssen daher immer ernst genommen werden. Beim heutigen Wissenstand kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass TNF-Gegenspieler wie Adalimumab das Risiko für Lymphome und andere bösartige Erkrankungen erhöhen. Dies gilt vor allem für Patienten mit einer intensiven abwehrschwächenden (immunsuppressiven) Therapie in der Vorgeschichte. Wurde vorher eine PUVA-Therapie durchgeführt, sollte vermehrt auf die mögliche Entstehung von Hautkrebs geachtet werden. Manche Impfstoffe enthalten lebende Erreger. Auf Impfungen mit solchen Lebend-Impfstoffen sollte während der Therapie mit Humira verzichtet werden. Dazu gehören z.B. Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Gelbfieber und Typhus. Impfungen mit Tot-Impfstoffe stellen kein Problem dar. Besondere Vorsicht ist auch bei Patienten mit leichter Herzschwäche (Herzinsuffizienz) geboten, da sich diese unter Umständen verschlechtern kann. Bei Neuauftreten einer Herzschwäche oder Verschlechterung der Symptomatik muss die Therapie abgesetzt werden. Kann Humira in Schwangerschaft und Stillzeit angewandt werden? Da nicht genug Erfahrungen in Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte das Präparat hier nicht eingesetzt werden. Während der Behandlung ist eine sichere Empfängnisverhütung zu empfehlen. Mögliche Nebenwirkungen Sehr häufig (bei einem von 10 Behandelten oder mehr) Reaktionen an der Injektionsstelle wie Rötung, Schwellung, Schmerz, Juckreiz (bei 16% der Patienten – meist mild und kein Grund zum Absetzen) Häufig (bei mehr als einem von 100 Behandelten aber weniger als bei einem von 10) Infektionen der oberen und unteren Atemwege (Schnupfen, Halsentzündungen, Bronchitis, Lungenentzündung), Virusinfektionen (einschließlich Grippe und Herpesinfektionen), Hefepilzerkrankungen (Candidiasis), andere bakterielle Infektionen (z.B. Harnwegsinfektionen) Lymphopenie (Rückgang der Lymphozyten) Benommenheit (einschließlich Schwindel), Kopfschmerz, neurologische Empfindungsstörungen (z.B. „Ameisenlaufen“) Infektion, Reizung oder Entzündung des Auges Husten, Schmerzen im Bereich von Nasen- und Rachenraum Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit Entzündungen und kleine Geschwüre der Mundschleimhaut (Stomatitis) Erhöhung der Leberenzyme Hautausschläge (Dermatitis, Ekzem), Juckreiz (Pruritus) Haarausfall Schmerzen im Bereich von Muskulatur und Skelett Fieber, Müdigkeit/Abgeschlagenheit, Unwohlsein Gelegentlich (bei mehr als einem von 1000 Behandelten aber weniger als bei einem von 100) Sepsis (Blutinfektion), opportunistische Infektionen, Abszess, Gelenkinfektionen, Hautinfektionen (einschließlich Weichteilinfektion und Impetigo), oberflächliche Pilzinfektionen Blutbildveränderungen (Neutropenie bis hin zu Agranulozytose, Leukopenie, Thrombozytopenie, Anämie, Leukozytose) Lymphknotenschwellungen Hautpapillom, Basalzellkarzinom der Haut Systemischer Lupus erythematodes, Angioödem Arzneimittelüberempfindlichkeit, saisonale Allergien Kaliummangel (Hypokaliämie), erhöhte Blutfette, erhöhte Harnsäurespiegel (Hyperurikämie) Appetitstörungen (bis hin zu Abmagerung) Stimmungsschwankungen, Ängstlichkeit (einschließlich Nervosität und Agitation) Ohnmacht (Synkope), Migräne, Zittern (Tremor), Schlafstörungen Störungen des Sehvermögens, Empfindungsstörungen des Auges Tinnitus, Ohrbeschwerden (einschließlich Schmerz und Schwellung) Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie), schneller Herzschlag (Tachykardie), Herzklopfen Blutdruckerhöhung, Gesichtsrötung (Flush), blaue Flecken (Hämatome) Asthma, Kurzatmigkeit (Dyspnoe), Heiserkeit (Dysphonie), verstopfte Nase Blut im Stuhl, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Erbrechen, Dyspepsie, Blähungen, Verstopfung Nesselsucht (Urtikaria), Schuppenflechte (Psoriasis), Ekchymose und vermehrte Blutergüsse, Purpura Blut im Urin (Hämaturie), eingeschränkte Nierenfunktion, Blasen- und Harnröhrenbeschwerden Störungen des Menstruationszyklus und Blutungsstörungen Erhöhung der Kreatinphosphokinase im Blut, Verlängerung der partiellen Thrombinzeit, Nachweis von Auto-Antikörpern Versehentliche Verletzung, beeinträchtigte Wundheilung Selten: (mehr als einer von 10.000 Behandelten aber weniger als einer von 1000) Nekrotisierende Faszitis, virale Hirnhautentzündung (Meningitis), Divertikulitis Lymphom, andere Organtumoren (einschließlich Brust, Eierstock, Hoden), Plattenepithelkarzinome der Haut, schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom) Schwere Blutbildveränderung (Panzytopenie), idiopathische thrombozytopenische Purpura Serumkrankheit Schilddrüsenfunktionsstörung (einschließlich Kropf) zu hohe oder zu niedrige Kalziumspiegel (Hyperkalzämie oder Hypokalzämie) Multiple Sklerose, Gesichtslähmung Panophthalmie, Regenbogenhautentzündung (Iritis), Glaukom Hörverlust Herzstillstand, Koronarinsuffizienz, Angina pectoris, Perikarderguss, dekompensierte Herzinsuffizienz Gefäßverschluss, Aortenverengung (Aortenstenose), Venenentzündung (Thrombophlebitis), Aortenaneurysma Lungenödem, Rachenödem, Pleuraerguss, Rippenfellentzündung (Pleuritis) Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), intestinale Stenose, Kolitis, Enteritis, Ösophagitis Lebernekrose, Hepatitis, Leberverfettung, Gallensteine, erhöhtes Bilirubin im Blut Erythema multiforme, Pannikulitis Rhabdomyolyse Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie), Nierenschmerzen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Wirkstoffen Wechselwirkungen mit anderen zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen eingesetzten Medikamenten wie Sulfasalazin, Hydroxychloroquin, Leflunomid, Gold, Glukokortikoiden, Salicylaten; nicht-steroidalen Antiphlogistika oder Analgetika sind nicht zu erwarten. Die Kombination mit Methotrexat hat sich als günstig erwiesen, da in diesem Fall seltener Antikörper gegen Adalimumab gebildet werden und die Wirkung verstärkt wird. Die Kombination mit einem weiteren TNF-α-Gegenspieler bringt keinen klinischen Vorteil und erhöht die Infektionsgefahr, sodass davon abgeraten wird. Das gleiche gilt für die Kombination mit Anakinra. Was sollte man sonst noch wissen? Bei Psoriasis-Arthritis kann Humira die klinischen Zeichen der Gelenkentzündung bessern und das Fortschreiten der Gelenkentzündungen vermindern. Auch eine deutliche Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit ist gezeigt worden. Bei mäßiger bis schwerer Plaque-Psoriasis kann mit Adalimumab eine rasche Rückbildung der Hauterscheinungen bis hin zum völligen Abheilen erreicht werden. Die Biologika Humira und Enbrel sind vor allem für die Langzeittherapie einer stabilen, ständig fortschreitenden Psoriasis geeignet. Ein besonders schnelles Ansprechen in kritischen Situationen erreicht man dagegen mit Infliximab und Ustekinumab. Nach einer Therapiepause kann nicht garantiert werden, dass man bei einem Rückfall wieder genauso gut auf die Therapie mit Adalimumab anspricht. Wird das Therapieziel nach 12 Wochen mit Humira nicht erreicht, kann mit Methotrexat kombiniert werden. Bringt auch das keinen Erfolg kann der Wechsel auf ein anderes Biologikum erwogen werden. Maria Weiß, Ärztin Lagerung Die Fertigspritzen müssen im Kühlschrank (2 bis 8°C) aufbewahrt werden. Um den Inhalt vor Licht zu schützen, sollte man die Spitzen in der Originalverpackung lassen. Kosten von Humira Eine Packung mit 2 Pen mit je 40 mg Adalimumab (Humira) kostet etwa 990 Euro (Stand August 2022). Eine Packung mit 6 Pen mit je 40 mg Adalimumab (Humira) kostet etwa 2859 Euro (Stand August 2022). Die Preise sind Listenpreise. Durch Rabattverträge, die Verschreibung eines Biosimilars und weitere Umstände können (und werden) die Kosten davon abweichen. Deshalb ist diese Angabe nur als sehr grobe Richtschnur anzusehen. Verwendete Literatur: Fachinformation Humira Frank Bachmann et al; Stellenwert der Biologika im Praxisalltag; AP Dermatolgie/Allergologie 2009; 4: 28-31 Kurz gemeldet 2024: Amgevita, ein Biosimilar von Humira, ist nun höher konzentriert. Dadurch verringert sich der Zeitaufwand des Spritzens. Außerdem ist Amgevita drei Jahre lang haltbar. [Quelle] November 2019: Imraldi, ein Nachahmer-Präparat (Biosimilar), kostet in Deutschland jetzt nur noch halb so viel wie das Original-Produkt Humira. [Quelle] November 2019: Nach dem Ende des Patentschutzes für das Medikament Humira hatte der Hersteller AbbVie starke Umsatzverluste erwartet. Sie fielen mit 3,9 Prozent weltweit dann geringer aus als befürchtet. [Quelle] Oktober 2019: Ein Jahr nach Auslaufen des Patentschutzes wird das Medikament Humira nur noch halb so oft verschrieben. Biosimilars – die Nachbauten des Original-Arzneimittels – haben also kräftig aufgeholt. [Quelle] Oktober 2018: Das Biosimilar Cyltezo kommt erst einmal nicht auf den Markt. Grund sind wohl Patent-Streitereien in den USA. November 2016: Pen, Spritze und Verpackung bei Humira wurden leicht geändert. Pen und Spritze enthalten nur noch die halbe Füllmenge. Die Zahlen auf dem Pen sind nun weiß und das Sichtfenster ist größer. Bei der Spritze ist deutlich zu sehen, dass sie weniger Inhalt hat. Verringert wurde laut Hersteller die Menge der Füllstoffe und nicht die des Wirkstoffs. Alles in allem soll die Injektion weniger brennen. In einem Flyer gab es den Hinweis, dass Anwender des Pens weiterhin nach dem Auslösen bis 10 zählen sollten. Tipps zum Weiterlesen In unserer Community tauschen Betroffene ihre Erfahrungen mit Humira aus. Wer Humira bekommt, kann an einem Patientenbetreuungsprogramm teilnehmen. Dafür kann man sich bei AbbVie Care anmelden. aktueller Beipackzettel von Humira eine Übersicht über Humira und warum es in der EU zugelassen ist von der europäischen Arzneimittel-Behörde EMA (PDF)
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Buxtehude: Systemische Therapie indiziert
Arno Nühm erstellte einen Blogeintrag in Arnos Genesungstagebuch
Heute war ich in der Dermatologischen Ambulanz in den Elbe-Kliniken Buxtehude. Der Termin stand ja schon lange im Voraus fest und ich war ziemlich nervös, weil ja viel davon abhing. Ich wusste nicht, ob ich evtl. aufgenommen würde (tagesklinisch) oder ob ich wieder weggeschickt werde, ohne einen Schritt weiter zu sein. Nun steht fest, dass eine systemische Therapie indiziert ist und das Mittel der Wahl ist Hulio mit dem Wirkstoff Adalimumab. Heute konnte mit der Therapie noch nicht begonnen werden, denn zunächst musste mir noch Blut und Urin abgenommen werden und ich musste einmal zum Röntgen. Der Röntgenbefund ist ohne Befund. Wozu ein HIV-Test veranlasst werden musste, erschließt sich mir nicht. Aber warum nicht, wenns gratis ist? Auf Corona wurde ich dagegen nicht getestet. Weder in der Dermatologie noch in der Radiologie. Auf was hin mein Lebenssaft noch untersucht wurde, hat mir die resolute Dame nicht beantwortet. (Ich denke ja immer, sie sollen meinen Endo fragen, der hat das bestimmt schon ...) Die Ärztin selbst war sehr nett und hat sich auch wirklich Zeit genommen. 60% meiner Hautfläche sind derzeit mit Schuppenflechteherden bedeckt, stellte sie fest. Wegen meiner Rückenbeschwerden fragte sie auch nach Morbus Bechterew in meiner Familie (nichts bekannt, ich habe extra meine Mutter angerufen). Die Kniebeschwerden könnten auch von etwas anderem, beispielsweise meinem Gewicht herrühren. Da ich aber bereits mit 14 und lange nicht so viel Gewicht Schwierigkeiten mit Rücken und Knie hatte ... bin ich guter Dinge, dass das neue Medikament helfen kann. Nicht gegen die Bandscheibenvorwölbung, versteht sich. Mit den ÖPNV ist die Klinik gut zu erreichen. Die Buslinie 2102 hält im 30-min-Takt an der Haltestelle "Buxtehude, Krankenhaus" direkt am Haupteingang, von wo aus man über einen gut ausgeschilderten ansteigenden und heute durch Schneematsch rutschigen Weg auf die andere Seite des Gebäudekomplexes laufen muss. (Auf dieser Seite fährt noch ein anderer Bus, aber von dort muss man weiter bis zum Krankenhaus laufen.) Mein nächster Termin ist nun am 13.12., auch wenn die Ärztin mich "in ein bis zwei Wochen" wiedersehen wollte. Da ist wohl auch nicht so gut. Auf Termine wartet man also relativ lang (vor allem auf den ersten, aber das kennt man ja von Fachärzten), aber wenn man erst mal da ist, dann geht es relativ fix. Es kann natürlich nicht schaden, ein gutes Buch mitzunehmen, aber ich habe nur ein paar Seiten geschafft, weil ich ständig aufgerufen und behandelt wurde. Das kommt mir entgegen, denn so gut war das Buch nicht.^^ Ärgerlich ist, dass ich meinen Termin zur Zahnreinigung ins nächste Jahr schieben musste, weil ich den Termin einfach vor den Latz geknallt bekam und "es einrichten" sollte (O-Ton die Frau, die mir das Blut abnahm und den Terminzettel gab - nicht die Ärztin). Da ich nun dauerhaft dort in Behandlung sein werde (bedeutet auch: einmal im Quartal beim Dermatologen die Überweisung abholen und in der Ambulanz abliefern), entfacht diese Resolutheit nicht gerade Begeisterungsstürme in mir. Was ich noch nicht weiß, ist, wie häufig ich nun über die Stadtgrenze fahren muss, aber ich rechne mal mit einem Termin im Quartal. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum meine dermatologische Praxis dieses Medikament nicht verordnen darf, wenn die Diagnose einmal gestellt ist, aber ich vermute mal, es ist wie so oft eine Kostenfrage. -
Hallo , Ich habe mal eine Frage . Ich habe Für Mein Rheuma Humira bekommen , Adalimumab Ich habe im Winter Das Eingenommen , 2 Wochen , wurde aber Krank Grippe , Meine Cousine und ich Arbeiten zusammen .Ihr man wurde Krank Grippe und 3 Wochen Später ihr Sohn . Da Dieses Medikament Stark Wirkt , Mein Immunsystem Runter gefahren ist , Bin ich immer Erkrankt Grippe und das 6 Wochen im Dezember Januar . Ich habe es dann nicht mehr genommen , Ich habe 6 Spritzen 1 Packung noch , Die Frage was kann man damit machen ??? Die sind in Meinem Kühlschrank und bis 10/2025 noch Brauchbar . Da die 450 Euro Pro Spritze Kosten , bei 6 stück , wäre das Dumm sie Weg zu schmeißen Image to PDF 20250407 07.59.58.pdfImage to PDF 20250407 07.59.58.pdfImage to PDF 20250407 07.59.58.pdf
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Humira. Abzesse... und nun schuppenflechte oder Ekzeme???
Nadine1985 erstellte einem Thema in Neue stellen sich vor
Guten Morgen , Mein Name ist Nadine ich bin 33 Jahre jung ... Ich habe seit dem ich jugendlich bin immer mal wieder apzesse gehabt , mit einer Zuchsalbe hab ich die aber immer gut in den Griff bekommen. Anfang 2018 hatte ich eine grosse Zyste auf der Pobacke,die sich entzündete und leider aufgemacht werden musste . Danach began ich die Humira Therapie und ich konnte schnell Besserung feststellen , zu 99% waRen die Dinger weg ... Mitte Juli 2018 bekam ich kleine Bläschen in der Handfläche , hatte mir nichts dabei gedacht , sie wurden schlimmer , es juckte und nach dem aufplatzen hatte ich offene Hände , ich fuhr zum Hautarzt bekam Kotisoncrems, leider ohne Erfolg . Danach fing es in meinen Füßen auch an , irgendwann auch auf den Schienbein auf dem Kopf ( so das mir auch die Haare ausfielen) und unter den Armen ... Die Ärzte sind leider auch überfragt, wenn es eine Schuppenflechte wäre müsste die Humira drauf anspringen .... tut sie aber nicht . Ist es ein Ekzem ? Das wissen die leider auch nicht so genau . Ich bekomme nun puva bade/Licht Therapie ... Die schlägt ausser an Händen und Füßen relativ gut an . Meine Hände waren auch auf dem weg der Besserung und seit heute morgen habe ich wieder dicke blasen. :( ich nehme nicht am Chemiecrems. Ich fahre relativ gut mit melkfett inkl. Ringelblume... Das die nicht so gut für die Haut ist weiß ich auch . Seit ca. 6 Wochen habe iCh auch wieder viele dicke apzesse... Trotz humira... Der Arzt sagt ich soll die Humira nicht absetzen . Ich habe allerdings das Gefühl das ich evt. Immun gegen die spritze bin . Sonst würde die ja helfen oder ? Ich befinde mich nun im berufsverbot. Arbeite in der altenpflege ....- 15 Antworten
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Hallo, ich spritze seit ca. 8 Monaten Hulio, was ich sehr gut vertrage und dadurch keine Rheuma Schübe mehr habe. Nur fühle ich mich zunehmend schlapper, müder und kraftloser. Vor allem nach Sport braucht mein Körper 2-3 Tage zum erholen. Hat hier jemand Ehrfahrungen damit oder es geht jemandem genauso ? Bin für jeden Tipp / Rat dankbar 🙂 Danke und Gruß Kirsten
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Hallo alle, Ich leide an PsA seit 2.5 Jahren und seit mehr als 1 Jahr spritze ich 2x wöchentlich Amgevita 40 mg s.c. Seit mehrere Monaten kriege ich überall in Körper kleine schmerlozw knötige Hautveränderungen wie Lipomen(Fettansammlung) Kann es die Medikation sein? Die Rheumatologen und Dermatologen helfen mir nicht weiter! Danke J.A.
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Hallo zusammen, ich war lange Zeit stille Mitleserin - habe mich aber nun entschieden meine Erfahrungen zu teilen und Menschen in ähnlichen Situationen Mut zu machen. Dazu muss ich sagen das ich beruflich Pharmazeutin bin und mich daher nicht nur privat mit den verschiedenen Therapieoptionen auseinander setze. Zu meinem Krankheitsverlauf: Psoriasis wurde erstmal diagnostiziert als ich gerade 11 Jahre alt war - befallen war der gesamte Körper und die Kopfhaut, so schlimm das ich alle Haare verloren hatte und zeitweise keine heile Hautstelle mehr zu finden war. Nach wochenlangen Krankenhaus und Reha-Aufenthalten bekam ich bereits im Alter von 14 Jahren MTX, was auch gut half. Wegen sehr schlechter Leberwerte 2 Jahre später dann eins der ersten Biologika die es auf dem Markt gab, welcher wegen unerklärlichen Nebenwirkungen zeitnah wieder die Zulassung verlor. Weiter ging’s mit Fumaderm, wenig Erfolg und starken Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich. Nächste und somit vorerst letzte Option war dann Humira. Es half, wenn auch nicht so sehr wie ich erhofft hatte. Die topische Therapie musste ich dauerhaft weiterführen - Clobetasol und Off-Label auch Tacrolimus, was keine Zulassung bei psoriasis hat. Unter Humira verlor ich wieder 70% meiner Kopfbehaarung (auch als seltene NW angegeben). Dann kam Kinderwunsch und das absetzen von Humira, dann Schwangerschaft in der die psoriasis stagnierte und dann das Ende der Stillzeit, wonach ich den schlimmsten Schub bekam den ich je hatte, vermutlich durch die hormonelle Umstellung. Mein Hautarzt schwört auf skyrizi und ich hab mich, wenn auch nicht ganz unvoreingenommen darauf eingelassen. Nach der ersten Spritze (die ich mir selbst gebe weils kein Problem für mich ist, allerdings gibt es skyrizi mittlerweile auch als selbstauslösenden Pen) verspürte ich kaum Nebenwirkungen. Lediglich am Tag der Gabe etwas Kopfschmerzen und Müdigkeit, die ich aber wie jeder andere auch, auch ohne Spritze hin und wieder habe. 5 Tage später ging’s los: es kamen trotz akutem Schub immerhin keine Stellen mehr dazu. 14 Tage später waren die ersten kleinen Stellen abgeheilt und verblasst, andere stärker betroffene Areale wurden ebener. 4 Wochen nach der ersten Anwendung folgte die zweite Spritze: keine 3 Wochen nach der zweiten Spritze bin ich das erste Mal seit 20 Jahren vollständig erscheinungsfrei. Meine Nägel waren ALLE 20 sehr stark betroffen; teilweise nicht mehr existent. Mittlerweile lässt sich erahnen das sie gesund wieder nachwachsen; da dauert es natürlich 6-9 Monate bis sie völlig neu gewachsen sind und sich der Erfolg einstellt. Ich bin immernoch komplett frei von Nebenwirkungen - trotz meines Jobs in der öffentlichen Apotheke mit sehr vielen kranken und infizierten Kunden immernoch frei von Infekt oder Hautpilz. In 6 Wochen folgt nun die dritte Dosis und ich bin wirklich gespannt wie lange der Erfolg anhält. Das hier ist keine Empfehlung für ein Medikament, denn jeder muss aufgrund seiner Anamnese auf etwas passendes eingestellt werden, dennoch möchte ich Mut machen das sich häufig auch nach sehr langen Leidens- und Medikationsgeschichten noch Erfolge einstellen können. Nur Mut allen Gleichgesinnten! 🙂
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Ich habe jetzt diesbezüglich eine Frage. Ist es möglich, das durch die Gabe von Humira der Blutdruck sehr stark ansteigt (zeitweise und in Ruhe 150 / 110 ) und dann wieder normale Werte aufweist. Musste wegen der Leukozytenanzahl (waren so bei 1900) für 3 Monate eine Pause einlegen (bekomme Humira jetzt schon seit 2 Jahren) und hatte in dieser Zeit keine Probleme mit meinem Blutdruck. Während der Zeit mit Humira dachte ich immer es wären Panikattacken und hätten nichts mit Humira zu tun. Wie geht es Euch hinsichtlich Blutdruck und gibt es ähnliche Erfahrungen von Eurer Seite ? würde mich über eine freuen Avery
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Starker Schub mit Nagelpsoriasis: Erfahrungen mit Adalimumab-Behandlung gesucht
tony1980 erstellte einem Thema in Neue stellen sich vor
Hallo zusammen, schön, dass es dieses Austauschforum gibt. Danke an die Gründerin Claudia. Nun zu mir: ich bin zurzeit in Mannheim in der Uniklinik in Behandlung, nach dem ich in den letzten Monaten einen starken Schub erlitten habe. Der Grund für die Aufnahme in die Klinik war bei mir vor allem die Nagelbeteiligung. Innerhalb von zwei Wochen traf es vier meiner Handnägel. Das war und ist natürlich sehr unangenehm, vor allem in der Arbeitsumgebung. Der Körper war auch an mehreren Regionen von Plaques betroffen. Nun werde ich hier täglich eingecremt und es ist eine Behandlung mit Adalimumab geplant. Hat jmd. dazu Erfahrungswerte? Über Kommentare, Meinungen, Fragen oder eine Antwort freue ich mich. Viele Grüße an dich und natürlich eine gute Besserung deiner Beschwerden. Tony- 2 Antworten
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Hallo ich bekomme nun auch Humira nach 20 Jahren Leiden. Bin in der 4 Woche nach de ersten Spritze und ich kann nur sagen es geschehen noch Wunder. Die Stellen sind schon sehr gut, schuppen so gut wie nicht mehr nur noch etwas dunkel. Ich bin sooooooGlücklich. Nebenwirkungen bis jetzt noch keine!!! LG Karin
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Humira nach dem aufgedrucktem Haltbarkeitsdatum nicht mehr verwenden
Bibi erstellte einem Thema in Humira
hallo ihr lieben - durch einige Impfungen schiebe ich die Humira-Pens vor mich her. Nun habe ich noch drei Stück die nur bis April haltbar waren - soll ich die vernichten ? In dem umfangreichen Beipackzettel stand - man sollte die Pens nach dem Datum wie aufgedruckt nicht mehr verwenden - ich habe noch etwas Vorlauf mit den Pens - möchte aber das teure Biologic nicht in die Tonne hauen - mein Sechserpack mit den Pens sind bis September 2025 verwendbar - bin dankbar für Tipps - etwas unsichere Grüsse sendet - Bibi -- 10 Antworten
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Hier beantworten wir Fragen, die zum Medikament Humira gestellt werden. Sie sind bewusst kurz und knapp. Wie schnell wirkt Humira bei Psoriasis? Im Durchschnitt zeigt sich nach vier bis acht Wochen, ob Humira bei einem gut wirkt. Die maximale Besserung ist übrigens nach 16 Wochen zu sehen – wie gesagt im Durchschnitt. Quelle: Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris, Update 2017 Wie oft wird Humira gespritzt? Bei Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis wird Humira alle zwei Wochen gespritzt. Wenn nach 16 Wochen die Wirkung zwar da, aber nicht so doll ist, kann in einigen Fällen auf eine wöchentliche Humira-Spritze umgestellt werden. Das muss aber immer mit dem Arzt besprochen werden. Quelle: Fachinformation Humira, abgerufen am 20. März 2017 Wer hat Erfahrung mit Humira? Viele. Bei uns geht es vor allem um Erfahrungen in der Anwendung bei Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Nachzulesen sind diese Erfahrungen in unserem Humira-Forum. Ist Humira das gleiche wie Remicade? Ja, diese Frage stellen Nutzer wirklich! Nein. Humira enthält den Wirkstoff Adalimumab. Remicade enthält dagegen den Wirkstoff Infliximab. Beide sind sogenannte Biologika , gehören also zur gleichen Medikamenten-Gruppe. Gehört Humira zu den Immunsuppressiva? Ja. Was bewirkt Humira? Adalimumab – der Wirkstoff in Humira und seinen Biosimilars – ist ein sogenannter humaner monoklonaler Antikörper, also ein Eiweiß. Das heftet sich im Körper an den Signalstoff des Immunsystems mit dem Namen Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα) an. Dieses TNFα ist an Abwehrreaktionen des Körpers beteiligt. Bei Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis ist die Menge an TNFα erhöht. Adalimumab schnappt sich also das TNFα. Dadurch werden die Entzüdungen im Körper verringert. Wie viel kostet Humira? Eine Packung Humira 40 mg mit 6 Spritzen oder Pens kostet 5324,55 Euro (Stand März 2020). Die Biosimilars wie Amgevita, Hulio oder Imraldi kosten in gleicher Dosis und gleicher Packungsgröße um die 2800 Euro. Ist Humira gefährlich? Kommt darauf an, wie man "gefährlich" definiert. Ja, während einer Behandlung mit Humira können vermehrt Infektionen auftreten. Und: Es können Symptome einer Lupus-Erkrankung auftreten. Viele weitere Nebenwirkungen treten selten oder noch seltener auf. Dazu findest du mehr in unserem Haupt-Artikel über Humira und seine Biosimilars. Zahlt die Krankenkasse Humira? Wenn der Arzt den Einsatz von Humira für nötig hält, bezahlen gesetzliche Krankenkassen das Medikament. Welche Blutwerte sollten während einer Humira-Therapie erhoben werden? In der Fachinformation zu Humira gibt es dazu keine Angaben. In der Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris (Stand 2017) empfehlen Experten: Vor der Behandlung: Differenzialblutbild, ASAT, ALAT, γGT, Hepatitis B Serologie, evtl. HIV/Hepatitis C Serologie (und einen Schwangerschaftstest im Urin) Während der Behandlung (also 4 Wochen nach Beginn, 12 Wochen nach Beginn und dann alle 3 Monate): Differenzialblutbild, ASAT, ALAT, γGT
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Nebenwirkungen bei der Behandlung mit Adalimumab
Cocipinsel erstellte einem Thema in Neue stellen sich vor
Hallo Zusammen, ich leide seit 4 -5 Jahren an Psoriasis. Im Prinzip ist alles an meinem Körper betroffen. Nach der stationären Behandlung in der Hautklinik, habe ich am Dienstag das o.g. Medikament per Spritze verabreicht bekommen. Hat Jemand damit Erfahrungen. Fühle mich sehr müde, mir ist schwindelig und ich würde gern wissen, ob das nachlässt und man sich nach ein paar Tagen besser fühlt? Vielen Dank und Grüße Coci- 3 Antworten
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Hallo ihr lieben , ich habe von meinem Hautarzt Hulio aufgeschrieben bekommen . Ich bin jetzt sehr verunsichert von den ganzen Nebenwirkungen vor allem davon das es zu Krebs führen kann . Wie ist eure Erfahrung ? Danke 🙏
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Hallo, ich bin Andrea und habe seit 3 Jahren PSA. Im Juni 2024 habe ich dann Adalimumab bekommen. Es hat auch bis zum Winter gut geholfen, ohne Nebenwirkungen. Die Schmerzen wurden dann stärker und nun spritze ich seit mitte Februar wöchentlich 40 mg. Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Darf man das so lange wöchentlich spritzen? Liebe Grüße Andrea
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Psoriasis und Morbus Bechterew: Umstellung von Adalimumab auf Secukinumab nach Psoriasis-Ausbruch
Euphorbium erstellte einem Thema in Schuppenflechte an Händen und Füßen
Hallo zusammen , auch ich bin neu hier und möchte mich, inspiriert durch Frederikes Geschichte auch vorstellen. Ich heiße Heike , bin 64 Jahre alt, wohne in der Nähe von Köln und habe seit 2018 die Diagnose Spondylitis ankylosams ( M. Bechterew ). Im September 2022 wurde ich auf Idacio ( Adalimumab) eingestellt. Seit Anfang 2023 , nach einer Coronainfektion bekam ich Hauptprobleme , vornehmlich an den Füßen, so dass ich kaum laufen konnte. Eine Biopsie ergab eine psoriasisforme Dermatitis , evtl. als Nebenwirkung vom Biologikum. Die Spritzen wurden abgesetzt und seit August blüht eine Psoriasis von den Schultern über die Hände bis zu den Füßen .Darauf bekam ich vom Rheumatologen, nach Rücksprache mit dem Dermatogen Cosentyx verordnet, was ich Weihnachten wegen einer Gürtelrose wieder pausieren musste. Seit letzter Woche Spritze ich wieder, bin noch krankgeschrieben wegen der Gürtelrose , obwohl mich die Psoriasis am ganzen Körper sehr viel mehr belastet. Als ich Weihnachten vertretungsbedingt wegen der Gürtelrose zu einer anderen Hautärztin musste, bekam ich noch Decoderm tri Salbe für die PSO und den Pilz unter der Brust und Wynzora Gel für Hände und Füße verschrieben. Auch sie befürwortete die Therapie mit Cosentyx . So das reicht erst mal fürs erste, liebe Grüße ,Heike alias Euphorbium- 4 Antworten
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Hallo ihr alle, Nach MTX (ohne jegliche Wirkung, dafür aber starke Übelkeit) und Leflunomid (Haarausfall und schlechte Blutwerte) kommt nun Adalimumab (humira) bis ich damit starten kann bekomme ich seit 5 Tagen wieder eine kortison Stoßtherapie. Ich bin wie letztes mal auch bei 20 mg gestartet. Aber bei mir ist die Wirkung immer nur relativ schwach. Es ist definitiv besser, aber viele schreiben von starken Verbesserungen nach teilweise nur Stunden. Da würde mich interessieren: wie viel mg wurde euch denn so verordnet? Braucht mein Körper leider eine höhere Dosis?
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Hallo wie oft muss ich zur Blutkontrolle bei einer HUMIRA Therapie hatte jemand mit der Leber Probleme bevor oder nach dem er humira bekommen hat ? mfg
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Moderne Psoriasis-Medikamente sind auch bei Leber-Problemen möglich
Claudia Liebram erstellte ein Artikel in Tabletten und Spritzen
Moderne Therapien gegen Schuppenflechte schädigen die Leber nicht, sondern verbessern krankhaft erhöhte Werte sogar deutlich. Eine Studie beweist, dass eine wirksame Behandlung der Hautentzündung den gesamten Körper entlastet und die Leberfunktion schützt. Viele Menschen mit Schuppenflechte haben auch Probleme mit der Leber. Das liegt oft daran, dass Psoriasis den ganzen Körper betrifft. Die Entzündung bleibt nicht nur auf der Haut. Sie wandert über das Blut auch zu anderen Organen. Oft kommen noch Übergewicht oder Diabetes dazu. Das belastet die Leber zusätzlich. Bisher waren viele Ärzte deshalb vorsichtig. Sie hatten Respekt vor modernen Therapien bei schlechten Leberwerten. Deshalb bekamen manche Patienten diese wirksamen Mittel gar nicht erst. Frederik Krefting und seine Kollegen vom Universitätsklinikum Essen wollten in der Studie wissen, ob diese Sorge berechtigt ist. Was wurde genau untersucht? Das Team untersuchte die Daten von 276 Patienten aus dem echten Klinikalltag. Alle Teilnehmer hatten eine mittelschwere bis schwere Psoriasis. Sie bekamen entweder Biologika wie Secukinumab, Ixekizumab und Adalimumab oder das Medikament Apremilast. Die Forscher teilten die Patienten in zwei Gruppen auf. Die eine Hälfte hatte zum Start normale Leberwerte. Die andere Hälfte hatte bereits erhöhte Werte. Das Team schaute sich die Blutwerte nach drei und nach sechs Monaten genau an. Sie prüften dabei die Enzyme AST, ALT und GGT. Diese Werte zeigen normalerweise an, wie gestresst die Leber gerade ist. Ergebnisse der Studie Bei den Patienten mit normalen Werten passierte fast gar nichts. Ihre Leber blieb unter der Therapie einfach gesund. Aber bei der Gruppe mit den schlechten Werten gab es eine Überraschung. Ihre Leberwerte verbesserten sich während der Behandlung deutlich. Die Enzyme AST, ALT und GGT sanken nach sechs Monaten merklich ab. Das bedeutet: Die Medikamente haben der Leber nicht geschadet. Im Gegenteil, sie scheinen ihr sogar geholfen zu haben. Besonders gut schnitt dabei der Wirkstoff Ixekizumab ab. Er senkte die Leberwerte am stärksten. Auch die Haut wurde bei fast allen Patienten viel besser. Warum hilft die Therapie der Leber? Wie kann ein Medikament gegen Schuppenflechte die Leber heilen? Die Forscher haben dafür eine logische Erklärung. Wenn die Entzündung im ganzen Körper nachlässt, beruhigt sich auch die Leber. Weniger Botenstoffe im Blut bedeuten weniger Stress für die inneren Organe. Außerdem fühlen sich viele Patienten besser, wenn ihre Haut abheilt. Wer weniger rote Stellen hat, bewegt sich oft mehr. Sport und ein aktiverer Lebensstil sind das beste Training für die Leber. So greifen die medizinische Wirkung und der Alltag der Patienten perfekt ineinander. Ein wichtiges Signal für die Praxis Die Studie gibt Ärzten nun eine wichtige Sicherheit. Erhöhte Leberwerte sind kein Grund mehr, auf eine moderne Therapie zu verzichten. Die Behandlung ist eher eine Chance für den gesamten Körper. Patienten müssen also keine Angst vor einer Verschlechterung haben. Der Hauptautor der Studie, Frederik Krefting, hat dafür einen wichtigen Preis gewonnen: Er erhielt den Wissenschaftspreis für klinische Dermatologie in Nordrhein-Westfalen. Quelle: "Baseline Pathological Liver Function Tests in Patients With Psoriasis Support the Indication for Systemic Therapy Rather Than Being a Reason Against It: A Real-World Analysis" in: Psoriasis: Targets and Therapy 15/2025 Mehr zum Thema im Psoriasis-Netz ➔ Erfahrungen: Diskussionen über Leber & Psoriasis & Medikamente in unserem Forum ➔ Essen und Trinken: Was die "Ernährungs-Docs" bei Schuppenflechte und Psoriasis arthritis raten- 3 Kommentare
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Hallo, ich bin neu hier und möchte vorab entschuldigen für Gramatikfehler. Ich bin kein Muttersprachler. Ich habe seit 13-14 Psoriasis. Allerdings fing es damals an mit einer Stelle an der Kopfhaut und das nur im Winter. Irgendwann kam das (ohne Behandlung) auch nicht mehr bis viel später. Mit 18-19 kam die Po-Falte dazu. Dann mit 33 fing es richtig an. Ich hatte einen Job gekündigt weil ich einen Bore-Out hatte. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet dass es schwierig sein würde einen neuen job zu finden und ich kam nicht damit klar arbeitslos zu sein. Arbeitslosengeld bekam ich nicht weil ich in Deutschland als Expat gearbeitet hatte. Ich habe mich hier viel stress gemacht, hatte auch komische Schmerzen in den Gelenken und Füsse. Rheuma hatte ich laut Kontrolle nicht. Allerdings kam die Pso in der gleichen Zeit. Erst war die Kopthaut betroffen, dann kamen die Ohren und über die Jahren Stelle an Armen, Beine, Gesäß, Genitalien und jetzt seit ein paar Monaten auch Stellen im Gesicht. Glücklich kann man als Mann mit einem Bart einiges verstecken aber jetzt fängt es auch an an der Stirn. Auch der Rücken ist stark betroffen und ähnelt die Landkarte von Nord -und Südamerika... Vor allem die letzte 2 Jahren hat es sich stark verschlimmert. Es kam ein zweites kind mit schlaflose nächte als folge dazu, wir mussten 3 Mal(2 Mal Beruflich) umziehen innerhalb 14 Monaten, die zweite Wohnung war massiv von Schimmel und Feuchtigkeit betroffen was zum Krach mit dem Vermieter führte. Ich bin jetzt 38, kann mit meinen zwei kleinen Kindern nicht schwimmen gehen weil ich keine Lust habe auf den Blicke und vielleicht auch Kommentare. Ich fühle mich absolut nicht wohl in meiner Haut, denke sehr oft an der haut, bin viel beschäftigt mit kratzen und sammeln der schuppen was sehr stark frustriert aber was soll man bei dem Jückreiz. Ich habe in der Zeit auch einiges versucht an cremes(Daivobet, Elidel,..) und Fumaderm kam leider bei mir nicht so gut an.. Als ich in November 2016 einen Beitrag gesehen habe im NDR über Biologika habe ich mich einen neuen Hautarzt gesucht der spezialisiert war für Psoriasis und habe ihm gefragt ob ich dafür in Anmerkungen kommen könnte. Da ich es im Gesicht und an den Genitalien habe, sei das kein Problem. Er hat sich auch die Zeit genommen meiner Geschichte an zu hören und mich zu informieren über die mögliche Biologika. Anderseits hat er sich die Stellen nicht mal angesehen was mich kein gutes Gefühl gibt. Er hat mich auch die Wahl gegeben welches Biologika ich nehmen möchte und hat mich dann Infomaterial mitgegeben. Nach Bluttests, Röntgen und CT sind andere Krankheiten bei mir ausgeschlossen und kann ich am 17/1 meine erste Spritze bekommen da der Artz jetzt in Urlaub ist. Gleicherzeit rutsche ich in einer Studiegruppe. Gehe davon aus dass er so die Genehmigung der Krankenkasse einfacher bekommt durch die Bildung solcher Gruppen. Ich habe viel gelesen im Netz und auch hier die Erfahrungen aufgenommen aber bin mittlerweile ziemlich Ratlos. Jedes Biologika hat Nebenwirkungen und ich traue manche Erfolgberichten("Super", "Bestes produkt",...) nicht da ich davon ausgehe dass die Pharmahersteller diese Art von Foren auch betreten und falsche Erfahrungsberichte abgeben. Diese Unternehmen machen ja durchaus schlimmere Sachen.. Werde mich wohl noch einiges belesen müssen wobei es zbsp zu Cosentyx recht wenig Information gibt da es noch so neu ist. Würde mich freuen über Eure Meinung. Grüße
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BEHANDLUNG VON SCHWANGEREN MIT PSORIASIS IST HEIKEL AU=Alexandra Regner, Pharmazeutische Zeitung, PTA, 20.11.2023 Ratschläge der DDG, Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. - topische Corticosteroide (niedrig(st)dosiert, eigene Anmerkung) zur Basisversorgung - UVB-Licht-Therapie, plus eine Standarddosis von 0,8 mg Folsäure pro Tag einnehmen - nur noch selten: Eine Therapie mit Ciclosporin, NW: Hypertonie - TNF-alpha-Blocker: - Adalimumab, Humira bis zum dritten Trimenon - Certolizumab, Cimzia über die gesamte Schwangerschaft - Schwangerschaft als Kontraindikation für: - Methotrexat - Retinoid Acitretin, Vit.A-Abkömmling - Meladinine (PUVA, eigene Anmerkung) https://www.diepta.de/news/antikoerper-behandlung-von-schwangeren-mit-psoriasis-ist-heikel# LG Burg
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Liebe Forum-Mitglieder, Wer von euch hat unter Humira heftige Muskel-und Rückenschmerzen erlebt. bereits 6 Stunden nach Erstanwendung am 15.1.2019 konnte ich mich kaum mehr bewegen, heftige Muskelschmerzen am linken Arm und akute Entzündung des costo-transversalgelenkes TH6 links ( Kernspin ), sodaß ich nur noch mit stärksten Schmerzmitteln und nur bis jetzt nach 4 Wochen sitzend schlafen kann/konnte. In der Klinik , in die ich schließlich in meiner Not ging, sagten sie ,es sei ausgeschlossen, daß es von Humira, das ich dann erneut am 30.1.2019 spritzte , käme.Man gab mir einen Termin beim Wirbelsäulenspezialisten , der morgen das Gelenk an der Brustwirbelsäule mit Bubivacain infiltrieren möchte. Das halte 8 Stunden an.dann müsse man es noch mehrfach machen , um mein Schmerzempfinden umzustimmen. Nun habe ich aber gelesen , daß es NW bei Humira mit Muskelschmerzen gibt.Ich habe auch Fascikulationen ( feine Muskelzuckungen) an der betroffenen Muskulatur und Gefühlsstörungen bei bestimmten Haltungen des linken Arms. Es sei ein zufälliges Zusammentreffen und ich solle mit Humira weitermachen. Kennt das jemand von euch. Sind es Nebenwirkungen von Humira ( auf das ich solche Hoffnungen setzte) ? Ich bin recht verzweifelt, auch weil die Schmerzambulanz , die ich dann zusätzlich aufsuchte,mich nicht ernst nahm. Was soll ich tun, mein Rheumatologe sagt, er schicke mich zum Orthopäden, es sei nicht rheumatologisch ( obwohl ich nur mit Oxygesic akut wenige Stunden schlafen kann). ich habe die Schmerzen aber real. Warum soll ich jetzt plötzlich mit 66 Jahren "psychisch " sein. Mußte Mallorca-Urlaub absagen. kostete mich 500 Euro, weil ich ja als chronisch Kranke ,keine Reiserücktritsversicherung machen kann.
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Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte, Psoriasis arthritis und dem ganzen Rest
