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  1. Bina Guttata

    Von einem Tag auf den andern

    Mitte Februar feierte ich meinen 36. Geburtstag. Es war ein Freitagabend mit viel Wein und Zigaretten. Am Samstag bleib mein Mann mit Halsschmerzen und Fieber im Bett und ich musste unsere beiden kleinen Kinder das Wochenende über allein unterhalten. Am Montag war dann ich krank. Meine Mandeln waren feuerrot und schmerzten fürchterlich. Ich quälte mich zur Ärztin. „Scharlach“, meinte diese und schickte mich mit einer Packung Penicillin nach Hause. Ein paar Tage später wären die Schmerzen weg, aber es begann mich am ganzen Körper zu jucken. Ich war froh, als ich nach acht Tagen die Antibiotika endlich absetzen durfte, doch der Juckreiz verschwand nicht. Statt dessen bildeten sich überall an meinen Körper kleine rote Punkte, die mir entsetzlich bekannt vorkamen. Ich lebe seit fast zwanzig Jahren mit Psoriasis. In meinen späten Teenagerjahren hatte ich ein paar Flecken unter der Brust, die ein paar Jahre später wieder verschwanden. Dann tauchten neue Flecken am Gesicht auf und an der Kopfhaut. Die Psoriasis im Gesicht behandelte ich mit Advantan-Salbe. Es reichten vier Tage mit eincremen, danach hatte ich zehn Tage Ruhe. Damit konnte ich gut leben. Mit dem, was mich jetzt von einem Tag auf den anderen heimgesucht hat, will ich nicht leben. Die Punkte lassen keinen Körperteil verschont, ich bin von Kopf bis Fuss damit übersät. Ich ging zum Hautarzt. „Psoriasis guttata“ nannte er meine Form. Er gab mir hochdosierte Vitamin D-Tropfen zum Einnehmen. Während der ersten Woche zwei, danach während zwei weiteren Wochen einen Milliliter pro Tag. Nach zwei Wochen war ich verzweifelt. Ich konnte nicht den Hauch einer Besserung feststellen, es wurde sogar noch schlimmer. Wieder rief ich den Dermatologen an. Er setzte mir eine Spritze mit einem homöopathischen Mittel und gab mir zur Sicherheit die kortisonhaltige Salbe Daivobet mit. Ausser einem blauen Fleck um die Einstichstelle, hatte die homöopathische Spritze leider keine sichtbaren Auswirkungen. Die Salbe wende ich an Hals und Dekolleté und an einer üblen Stelle am Schienbein an. Diese Woche war das Wetter wunderbar schön und warm. Den sommerlichen Temperaturen schaue ich gespalten entgegen. Ich geniesse die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Andererseits kann ich meine roten Punkte nicht mehr unter Halstüchern und Langarmpullis verstecken. Wende ich die Kortisoncrème an weiteren Stellen an? Präsentiere ich meine Krankheit mutig der Gesellschaft?
  2. Hallo ich bin schon etwas länger in diesem Forum angemeldet habe aber bisher noch nichts geschrieben. Ich leide seit meinem 14 Lebensjahr an Psoriasis. Es fing an mit kleinen roten Punkten und im laufe der Jahre wurde es schlimmer. Mittlerweile mit 40 Jahren habe ich etwas größere Herde am Schienbein und an den Ellenbogen die Beine und Arme sind auch übersäht mit kleinen roten Punkten. In den Augen der Hautärzte habe ich "NUR" eine leichte Psoriasis, deshalb habe ich immer nur leicht dosierte Cortison Cremes bekommen die nur wenig halfen und manchmal die Symtome sogar noch verschlechterten. Im Sommer geht die Psoriasis bei mir stark zurück so ziemlich alle roten Pünktchen verschwinden, bis auf die größeren Herde. Da jetzt die Winterzeit wieder begonnen hat blüht meine PSO wieder auf wie die Bäume im Frühling. Nachdem ich es in der Vergangenheit mit zahlreichen Vitaminen und anderen Nahrungsergänzungen versucht habe die PSO zu lindern, leider ohne Erfolg informierte ich mich über Vitamin D3 und fing vor drei Wochen mit meiner Therapie an. Ich nahm 3000 I.E D3 + Vitamin K2 MK7 All Trans + ca. 700 Mg Magnesium. Mediziner raten dazu diese Kombi bei einer geplanten hochdosierten D3 Anwendung zu nehmen, da Magnesium sozusagen der Treibstoff für das D3 ist und bei hoher Dosierung viel davon verbraucht. Das K2 ist wichtig um eine sogenannte Hypercalzämie vorzubeugen da durch D3 vermehrt Kalzium in das Blut gelangt und K2 dafür sorgt das es im Körper überall dort ankommt wo es gebraucht wird. Schon nach zwei Tagen erlebte ich eine deutliche Besserung der PSO, die roten Pünkten wurden heller und an manchen Stellen sogar kleiner. Auch bei den größeren Herden konnte ich beobachten wie die Entzündung zurückging und sich eine richtig weiße Schuppenschicht bildete. Meine Chronische Antriebslosigkeit verschwand auch schon nach kurzer Zeit, ich fühlte mich Fit wie lange nicht. Voller Hoffnung machte ich natürlich weiter aber nach der zweiten Woche traten bei mir ziemlich schwere Schlafstörungen auf. Ich wälzte mich 3 Nächte im Bett hin und her obwohl ich müde war konnte ich nicht schlafen. Durch den fehlenden Schlaf und die Erschöpfung wurde die PSO an einigen Stellen wieder Schlimmer und an anderen Stellen immer noch besser. Nun habe ich das D3 erstmal wieder abgesetzt und konnte auch schon wieder eine Nacht durchschlafen Ich vermute das mein Körper wohl nicht an eine hohe Dosis gewohnt ist oder ich eine Unverträglichkeit gegenüber des synthetischen Vitamin D3 habe. Aber was ich festgestellt habe ist das D3 wirklich tief in die Stoffwechselvorgänge eingreift. Mal schauen vielleicht mache ich weiter mit einer geringeren Dosis nachdem ich eine paar Nächte durchgeschlafen habe Vielleicht hat auch jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
  3. Hallo ihr Lieben! Ich bin ganz neu hier, aber habe schon seit ich acht Jahre alt war Schuppenflechte. Seit gut fünf Jahren ist die Pso bei mir wieder ausgebrochen und Cortison hilft nur bedingt. Wurde auch schon mal mit Fumaderm behandelt. Es hat zwar kurzfristig geholfen, aber ich hatte üble Nebenwirkungen davon. Nun hat mir meine Hautärztin vor drei Monaten Daivobet verschrieben. Da ich auch noch Hashimoto und eine AI-Gastritis habe, musste ich Vitamin D bereits aufsättigen und nehme 20.000 i.E. Dekristol alle 14 Tage zur Erhaltung. Meine letzten Werte für D3 waren im Juli wie folgt: 25 OH D3 nmol/l: 71,40 (75-250), also leicht unter der Norm des Endokrinologen, was okay ist. Da hab ich schon ca. 14 Tage Daivobet geschmiert. Calcium ist seitdem aber immer Oberkante Unterlippe: Calcium mmol/l: 2,58 (2,15-2,58) und 2,53 Mitte August. Vorher lag es jahrelang immer um 2,3. Habe seither immer wieder den Eindruck, dass ich Dekristol schlechter vertrage. Seit der letzten Einnahme vor zehn Tagen geht es mir echt mies mit Atemnot und solchen Scherzen. Die SD-werte sind allerdings prima und ein Thorax-CT hat keinerlei Befund ergeben. Im Beipackzettel für Daivobet steht ja auch, dass es u.a. den Blutcalciumspiegel anheben kann. Jetzt frage ich mich, ob ich das nicht lieber weglassen sollte? Oder meine Beschwerden sogar am Vitamin D liegen könnten? Meine Hautärztin meinte, es sei kein Problem, das bei meinem Hautbild auch mal über einen längeren Zeitraum zu schmieren. Sie wollte mir sogar ein weiteres Immunsuppressivum überhelfen, was ich dankend abgelehnt habe. Bin da langsam sehr skeptisch. Gehen denn das Vitamin D3 und das Cortison auch in den Körper über oder verbleibt es lokal? Wäre daher nett, wenn mir jemand hier vielleicht mit eigenen Erfahrungen oder Wissen aushelfen könnte. Danke schon mal vorab für eure Mühe und liebe Grüße aus Berlin, Janine
  4. Ich sehe es als meine Pflicht an, Euch zu erzählen, was mir passiert ist. Ich habe jetzt über ein halbes Jahr abgewartet, weil ich mein Glück noch gar nicht fassen kann und erstmal abwarten wollte, ob es länger anhält. Ich habe wirklich eine Odyssee hinter mir. Psoriasis (dauerhaft, nicht in Schüben) seit dem 22. Lebensjahr am ganzen Körper, Schwerbehinderung von 50% anerkannt. Schlaflose Nächte, ständiges Jucken, brennen, bluten, frieren. Unzähle Ärzte, Heilpraktiker, Kliniken hinter mir. Haufenweise Schuppen im ganzen Haus verteilt. Das war kein Leben, habe mich nur noch verkrochen. Und nun das: Zum ersten Mal in meinem Leben bat ich vor 8 Monaten meinen Hausarzt wegen einer bestehenden Osteoporose meiner Mutter (vererbbare Erkrankung) meinen Vitamin-D3-Spiegel mal zu testen, der ja im Zusammenhang mit dieser Erkankung steht. Es wurde ein deutlicher Mangel festgestellt, der vom Hausarzt aber ziemlich runtergespielt wurde (den Mangel habe hier in Norddeutschland ja jeder...). Ich könne mir ja mal Vitamin D3 in der Apotheke besorgen und davon 1 Tbl. (1000 I.E.) am Tag nehmen. Das tat ich, war aber doch erstaunt, dass ich diverse Menschen kannte, die Blutuntersuchung und Tabletten verordnet bekamen. Ich musste das finanziell selber tragen. Eine Endokrinologin riet mir daraufhin, die Dosis auf 3 Tbl. (3000 I.E.) zu erhöhen, sonst würde ich keinen Erfolg erzielen. Das tat ich. Und ich kann es heute noch kaum glauben, ich konnte zusehen, wie meine Psoriasis sich am ganzen Körper mehr und mehr zurückzog. Nach ca. 2 Monaten war alles, aber auch wirklich alles verschwunden. Und ich habe sonst nichts gemacht, nichts in meinem Leben geändert. Ich glaube nicht an Spontanheilungen, zumal ich diese auch die 22 Jahre zuvor nie erlebt habe. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Vitamin D3 der Auslöser für das Verschwinden der Psoriasis ist. Da ich mich jahrelang nur im Haus versteckt habe mit dieser Krankheit und erst recht im Sommer mich die Sonne nicht zu Gesicht bekommen hat und wenn auch nur komplett verhüllt, dass niemand meine Haut sieht, ist es ja kein Wunder, dass ich kein Vitamin D3 speichern konnte. Wie kann es nur sein, dass nie ein Arzt oder Heilpraktiker auf die Idee gekommen ist, meinen Vitamin-D3-Spiegel zu erheben? Ich bin wirklich fassungslos! Hätte ich mir das Leiden vielleicht all die Jahre ersparen können? Ich hoffe so sehr, dass der Mist niemals wiederkommt. Mein Vitamin-D3-Spiegel ist jetzt zwar angestiegen, aber noch nicht im Normbereich, weswegen ich das Vitamin weiter zu mir nehme. Habe aber natürlich Anst, wenn ich es irgendwann absetzen werde... Glücklicherweise habe ich jetzt einen Arzt gefunden, der das Thema sehr ernst nimmt und auch den Zusammenhang zwischen Vit D3 und meiner Pso sieht. Vielleicht hilft Euch mein Beitrag! Ich bin davon überzeugt, dass es nicht die Psoriasis gibt, jeder hat seine eigene, jeder muss für sich rausfinden, was ihm hilft. Durch Zufall habe ich jetzt harmlose Abhilfe gefunden, nachdem nach erfolgloser PUVA wieder MTX oder erstmalig Biologica anstanden. Ich bin so glücklich (der erste Sommer seit 22 Jahren im T-Shirt, habe mir gleich 20 davon gekauft, sowas gab es gar nicht in meinem Kleiderschrank...) Ich wünsche Euch allen so sehr, dass Ihr gleiches erleben könnt! Toi, toi, toi! Drückt mir die Daumen, dass die Erscheinungsfreiheit anhält!
  5. Claudia

    Vitamin D und Psoriasis

    Hallo Ihr, morgen höre ich in unserer Berliner Selbsthilfegruppe einen Vortrag über Vitamin D und seine Bedeutung für den Psoriatiker. Dabei geht es nicht so sehr um die Vitamin-D-Salben etc., sondern um Vitamin D im Allgemeinen. Hat jemand eine Frage, die ich mitnehmen kann? Die Antwort schreibe ich dann hier hinein. Viele Grüße Claudia
  6. Bremen

    Vitamin D

    Hallo, letzte Woche war wieder die regelmäßige Blutkontrolle angesagt, hab gleich noch den Vitamin-D-Wert mitbestimmen lassen (kostenpflichtig). Heute kam der Anruf: Alles in Ordnung ALLERDINGS ist der Vitamin-D-Wert viel zu niedrigIch soll die Tage herkommen und bekomme gleich noch ein Rezept. Ich bin gespannt. Sonnigen Gruß - Markus
  7. Claudia

    Vitamin-D-Mangel

    Hallo Ihr, der NDR will sich in seiner Sendung Visite dem Thema Vitamin-D-Mangel widmen. Dafür kann man Zuschauerfragen einsenden. Vielleicht hat ja einer von uns Glück und die Frage wird ausgewählt und in der Sendung besprochen? Wer es versuchen will – hier entlang: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/Ihre-Frage-zu-Themen-der-naechsten-Sendung,visitefragen100.html Es grüßt Claudia
  8. Hallo liebe Mitleidenden, nachdem ich nun seit Mitte Februar unter einer schweren Psoriasis am ganzen Körper leide, möchte ich (besonders) von meinen positiven Erfahrungen berichten: (+) Anti-Schuppen-Shampoo Gegen mein Psoriasis am Kopf habe ich innerhalb kürzester Zeit durch das Schuppenshampoo von Alverde (Eigenmarke von DM) richtig gute Erfolge erzielen können. Nach einer Woche hat das furchtbare Jucken aufgehört (sicher durch die enthaltene Heilerde), nach der 2. Woche konnte ich auch endlich wieder schwarze Oberteile tragen. Ich habe seitdem gar keine Probleme mehr auf der Kopfhaut. Es kostest zudem wenig. Einziger Nachteil: Der Duft ist nicht unbedingt der Angehnehmste für Frauen. Insofern halte ich es so, dass ich die Kopfhaut damit einmassiere, einwirken lasse, ausspüle und dann nochmal mit einem gut-riechenden Shampoo die restlichen Haarabschnitte (also Mitte bis Spitzen) wasche. (-) MTX brachte mir in 12 Wochen rein gar nichts, allerdings hatte ich auch keine Nebenwirkungen. Insofern kann ich dazu nicht viel berichten. (+/-)Daivobet - zuerst dachte ich: "Welch Wundermittel - alles ist weg" nach dem Ausschleichen, kam allerdings alles sehr schnell wieder. Effekt gleich null. Zudem ist es für mich auch eher ungeeignet, da mein ganzer Körper betroffen ist. (-) Vitamin D und Omega-3-6-9-Kapseln, Kamillenbäder- und Umschläge brachten mir ebenfalls rein gar nichts. (+/-) Heilerde von DM (Luvos) hatte auch leider auch nicht den gewünschten Erfolg. Positiv ist allerdings anzumerken, dass wenn es unerträglich juckt, die Heilerde richtig gut hilft. Insofern ein kleiner Pluspunkt. (+) Mandelöl und Rubisan Salbe Meine anfags stark schuppende Haut habe ich mit 2 Mitteln unter Kontrolle gebracht: Aller zwei Tage für 20min ein Mandelölbäd gönnen (ich benutzte das von Kneipp, aber es gibt da sicherlich auch günstigeres Mandelöl) und das zweite Mittel nennt sich Rubisan Salbe. Die Salbe ist eine homöopathische Creme, welche einen Pflanzenextrakt namens Mahonia enthält und frei von Kortison ist. Ich habe es selber empfohlen bekommen und war sehr skeptisch, zumal die Salbe a 100g knapp 20€ in online-Apotheken kostet. Seis drum, ich wollte es versuchen. Nach einer Woche tägl. zweimaligen Cremens passierte nicht viel, außer das meine Haut nicht mehr juckte. Nach 2 Wochen verschwanden die Schuppen. Ich habe jetzt keine Stelle mehr, an der sich noch Schuppen befinden. Nach Woche 3 begannen viele Stellen heller zu werden. An den Händen und im Gesicht bekam ich die Stellen ganz weg. Es ist definitv kein Wundermittel, aber auch wenn der Preis hoch ist, eine tolle korisonfreie Salbe, die das Jucken verhindert und bei langfristiger und konsequenter Anwendung hilft. (+) PUVA Seit 1,5 Wochen mache ich nun eine PUVA-Therapie und bereits nach der 3. Anwendung konnte ich eine Besserung meiner Haut festellte. Ich denke, dass das mit meiner schuppenfreien Haut zusammenhängt und das Licht somit eher in die Haut eindringen kann. Mandelölbäder und Rubisan verwende ich weiterhin. Als kleinen Bonus habe ich mir mal diese Sivash-Heilerde bestellt, die von vielen angespriesen wird, kann jedoch nach erst einmaliger Nutzung, diesbezülich noch keine Erfahrungen weitergeben, außer dass sie etwas gewöhnungsbedürftig riecht und teuer ist. Ich möchte dazu noch anmerken, dass das lediglich meine Erfahrungen sind und jede Haut anders ist und reagiert. Mein Vater hat auch Schuppenflechte und spricht bspw. gut auf MTX an. Wenn Interesse besteht, hätte ich auch ein paar vorher-nachher-Bilder bzgl. der PUVA Ich wünsche euch allen einen schönen und erholsamen Feiertag!
  9. Linnda

    Osteoporose

    Hallo, ich will einfach mal einen Thread zu einem Thema anfangen, das uns mehr oder weniger alle betrifft: befürchtete, beginnende oder schon bestehende Osteoporose. Ich habe nach 20 Jahren Pso-Arthritis nun auch seit mindestens 2 Jahren Osteoporose. Das kam bei einer Knochendichtemessung raus. Deshalb schlucke ich seit 2 Jahren Actonel einmal wöchentlich. Zusätzlich habe ich jahrelang Calcium-Vitamin D - Kautabletten genommen, unter dieser Therapie ist die Osteoporose immerhin (noch) nicht wesentlich schlimmer geworden. Da nun das Vitamin D bei mir im Keller war, bekam ich es Anfang diesen Jahres in Kapselform verschrieben, 20.000 Einheiten 1 x wöchentlich einzunehmen. Calcium soll man nicht mehr zusätzlich einnehmen, erfuhr ich bei der Gelegenheit. Das erhöhe das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Na Mahlzeit! Vitamin D soll ja unter Einfluss der UV-Strahlung des Sonnenlichts in der Haut gebildet werden. Diese Fähigkeit der Haut lässt wohl mit dem Alter nach. Oder wie sonst soll ich mir erklären, dass nach 4 Wochen intensivsten Sonnenbadens am Toten Meer das Vitamin D in meinem Blut zu niedrig war? War das das falsche UV-Licht? Die beste Prophylaxe gegen Osteoporose sei nach wie vor körperliche Bewegung. Was für Sport treibt Ihr denn so mit Gelenkschmerzen? eine Stunde Rheumaliga-Gymnastikgruppe pro Woche reicht wahrscheinlich nicht. Meine häuslichen Yogaübungen im Liegen sind zwar hilfreich bei Rückenproblemen, aber ob sie Knochensubstanz aufbauen helfen, wage ich zu bezweifeln. Hat jemand schon mal erlebt, dass Knochendichtemessungen nach jahrelanger Therapie bessere Ergebnisse brachten? Habt Ihr auch schon mal davon gehört, dass durch jahrelange Therapie mit Bisphosphonaten die Knochen so zementiert und steif werden, dass sie deswegen erst recht brechen? Ich soll deshalb nach 3 Jahren mit dem Actonel erst mal wieder aufhören... Die Krankenkassen nehmen das Problem sowieso erst ernst, wenn die Knochen brechen. Was sagen Eure Ärzte? Was macht Ihr? Linnda
  10. Hallo zusammen, ich möchte euch hier gerne meine eigene persönliche Erfahrung erzählen. Ich würde mich freuen, wenn ich jemanden mit diesem Beitrag weiterhelfen oder ermutigen kann. Zu meiner Person: Ich bin 36 Jahre alt, Männlich, habe Süd-Europäische Wurzeln und bin hier in Deutschland aufgewachsen und geboren. Ich habe zum ersten mal mit ca 13 Jahren Psoriasis bekommen. Damals hatte ich es im Po-Bereich und ca 1-2 Jahre später hat sich es an den Arm- und Beinkehlen von dort verlagert. Ich habe damals nur Cortison Salben bekommen und damit war es ein ständiges auf und ab. Mal ging es weg, mal kam es wieder. Mit 15 Jahren bekam ich Psoriasis im Gesicht.
 Neben der Nase links und rechts und auf der Stirn. Auch hier habe ich vergeblich mit Cortison auf verlorenem Posten gekämpft, da es eine reine Symptombekämpfung ist und eben keine Ursachenbekämpfung. Kein Arzt hat sich mit der wahren Ursache auseinandergesetzt und somit hatte ich die Folgejahre immer wieder damit zu kämpfen. Das Cortison hatte nur zur Folge, dass meine Haut immer dünner und empfindlicher wurde im Gesicht. Anfang 20 hörte ich immer öfters mit dem Cortison auf, aber da ich immer wieder Schübe bekam, griff ich in immer größeren Abständen dennoch darauf zurück... Dass das ganze eine enorme psychische Belastung war, brauche ich nicht zu erwähnen. Immer öfters trank ich Alkohol, was die Sache noch verschlimmerte, was ich damals aber nicht bereit war einzusehen. Leider wusste ich nichts über Ernährung. Ich finde es übrigens sehr schade, dass man in der Schule nichts über gesunde Ernährung lernt... Im Urlaub ging meine Psoriasis sehr stark zurück. Wir gingen damals immer jeden Sommer für mindestens 4 Wochen in den Süden und waren fast jeden Tag am Strand. Damals dachte ich, dass es am Meereswasser lag. Wobei gekauftes Meeressalz nie eine Wirkung bei mir hatte. Meiner Meinung nach nur Geldmacherei! Später sollte ich feststellen, dass der Grund ein ganz anderer war - dazu später mehr! Im Jahr 2009 war ich übergewichtig, da ich mich sehr schlecht ernährte und viel Alkohol trank. Zudem rauchte ich sehr viel! Ständig Fast-Food, praktisch Morgens, Mittags und Abends Kohlehydrate, viel weißer Zucker in Tee oder Kaffee, Süßigkeiten und fast nur Softdrinks. Als ich 2010 einen Burn-Out bekam, begann ich mein Leben radikal zu ändern. Ich fing an meine Ernährung umzustellen. Kein Fast Food mehr, keine Softdrinks, Zucker, Süßigkeiten, Kaffee (Säure) und stattdessen viel Obst und Gemüse! Ich habe auch Fleisch enorm reduziert. Nur noch 1x/ Woche oder oft Wochenlang überhaupt nicht mehr. Ich hörte auf zu rauchen, trank ca 2-3 Liter / Tag stilles Wasser und versuchte mich basisch zu ernähren. Ich kann es jedem nur weiterempfehlen, der sich für gesunde Ernährung interessiert. Einfach nach basischer Ernährung im Internet suchen. Ich selbst habe dazu einige Bücher gekauft. Ich ging zu einem Homöopathen und bekam Etappenweise Globulis. Okoubaka D2 / D4 und D6. Ich habe beim Homöopathen einen Unverträglichkeitstest gemacht und es stellte sich heraus (im Gegensatz zum normalen Test beim Hautarzt), dass ich eine Unverträglichkeit gegen Milch, Senf und Paprika hatte. Der Homöopath sagte mir, ich solle ebenfalls auf Fleisch verzichten, vor allem auf Schweinefleisch, wegen dem Anteil an Antibiotika. Meine Schienbeine waren zu dem Zeitpunkt voller Psoriasis Herde und diese gingen innerhalb von 3-4 Wochen weg. Wir haben 2014 und es ist nie wieder erschienen seitdem. Das war mein erstes Erfolgserlebnis und ein großer Hoffnungsschimmer. Ich fing an jeden Tag zu meditieren (wegen meinen Burn-Out) und probierte in dieser Zeit diverse Ernährungsmethoden aus. Letztendlich sieht meine Philosophie heute so aus: Morgens fange ich den Tag mit einem Frucht-Shake an. Da ich keine Milch trinken kann, nehme ich Reismilch (Sojamilch möchte ich nicht trinken wegen dem Gehalt an Pyroöstrogen), Eine Banane (gelegentlich stattdessen auch ein Apfel, Birne, Mango oder Avocado) 2 Esslöffel Gerstengrassaft-Pulver (Einfach danach im Internet suchen – Hat sehr viele Vitamine und Mineralstoffe), Sonnenblumenkerne, Cashewkerne und Haferflocken dazu und alles im Mixer mischen. So fängt mein Tag basisch an und ich habe alle nötigen Nährstoffe, die ich brauche. Mittags variiere ich zwischen Nudeln und Reis. Meistens bereite ich dies einen Tag vorher mit etwas Gemüse zu und nehme es mit zur Arbeit. Ich kaufe übrigens nie Fertigprodukte und achte stets auf frische Produkte. Wenn man mal den dreh raus hat, geht alles sehr schnell. Abends esse ich oft verschiedene Suppen, Salate in verschiedene Variationen oder ähnliches. Am besten keine Kohlehydrate und stattdessen nur Eiweiß (Käse, Fisch, mageres, möglichst weißes Fleisch). Vorsicht bei Wurstwaren. Wenn Ihr unter Psoriasis leidet auf keinen Fall Wurstwaren essen (wegen den Gewürzen u.a). Bei mir persönlich ist Wein enorm kontraproduktiv. Wenn ich mal Lust habe, dann kaufe ich einen Biowein. Das vertrage ich komischerweise gut! Auch hier empfehle ich Literatur zur Ernährung mit Psoriasis. Wenn ich Lust auf Zucker im Tee habe, dann kaufe ich nur Voll-Rohrzucker im Biomarkt. Auf keinen Fall weißen Zucker. Das ist pures Gift. Ich habe innerhalb von 1,5 Jahre 10 Kg dadurch abgenommen und meine Haut hat sich unglaublich verbessert. Ich lasse mittlerweile Hülsenfrüchte weg (Bohnen, Linsen...) und ebenfalls Nachtschattengewächse. Ich habe für mich rausgefunden, dass das alles kontraproduktiv für mich ist! Als ich meine Schilddrüse untersuchen lassen wollte, weil ich oftmals Müde und angeschlagen war, stellte sich heraus, dass ich einen Vitamin D Mangel aufwies. Man kann seinen Vitamin D im Blut bestimmen lassen, da es sich hier um ein Hormon, statt einem Vitamin handelt. Ich bekam Vitamin D Tabletten mit 20.000 I.E. Eine angeblich sehr hohe Dosis, die es so nicht zu kaufen gibt. Vorsicht, diese Einheiten täuschen. Sie suggerieren eine enorme Dosis, doch in Wahrheit ist der Wirkstoff sehr gering. (Auch dazu empfehle ich nach Literatur im Internet zu suchen). Jedenfalls stellte ich mit erstaunen fest, dass mein Stoffwechsel sich verbesserte. Ich war weniger Müde, nahm weiter ab, obwohl davor mein Gewicht eine längere Zeit konstant war und meine Haut wurde nochmals besser. Ich setzte die Tabletten irgendwann ab un begann stattdessen immer öfters Sonne zu tanken. Da ich mich an meine Strandurlaube zurückerinnerte. Ich gehe mitterweile mindestens alle 2 Wochen ins Solarium und versuche natürlich auch draußen Sonne abzubekommen so oft wie es mir möglich ist. Durch Sonneneinstrahlung kann der Körper übrigens das für uns notwendige Vitamin D auf der Haut bilden. Ich empfehle im Sommer soviel Sonne wie möglich zu tanken (Vorsicht vor Sonnenbrand bitte!) und bei kurzen Sonnenaufenthalten auf Sonnenschutzcreme zu verzichten, da diese die nötigen UV-B Strahlen abblocken. Die Kombination mit meiner Ernährungsumstellung ist momentan das beste Ergebnis seit ich die Psoriasis bekommen habe. Ich habe die meiste Zeit eine gesunde Haut. Ich habe ein gesundes Selbstbewusstsein, fühle mich ausgeglichen, habe seit langem eine Partnerin und bin sehr glücklich mit meinem Leben. Zusammengefasst hilft mir persönlich die UV-B Strahlen (Vitamin D) mit basischer Ernährung und zudem habe ich Normalgewicht, fühle mich fit und vitaler als zuvor. Ich bin sehr dankbar diesen Weg für mich entdeckt zu haben. Dies ist meine persönliche Erfahrung. Es soll keine Allgemeindiagnose sein und vielleicht kann jemand auch etwas für sich mitnehmen oder das ein oder andere für sich ausprobieren. Danke für das Lesen und viel Mut und Erfolg, Zerano
  11. Hallo zusammen, mein Dermatologe hat mir außer Kortison leider nur diese Lichttherapie anbieten können. Ich würde gern alles tun, um gesund zu werden und ich liebe es, zu baden und ziehe das der Einschmiererei auf jeden Fall vor, aber ich bin aus zweierlei Gründen sehr skeptisch. 1. Mein Bruder hatte bereits Hautkrebs und mein Vater ist an Krebs gestorben. Dazu sagte der Dermatologe, das spiele keine Rolle, nur wenn ich selbst schon Krebs gehabt habe, sei das relevant. Weiß mans? 2. Das Badewasser soll die Haut nachhaltig (?) verändern, so dass sie lichtempfindlicher wird. Daraus müsste doch ein höherer Vitamin D3-Spiegel folgen und damit verbunden wäre ich latent einen Schritt weiter in der Manie oder nicht? Also ich mein, mein Spiegel ist oft zu niedrig, ich habe schon oft Dekristol-Kapseln bekommen und die Vorstellung ist natürlich traumhaft, dauerhaft überm Strich zu sein statt drunter zu krauchen ... aber ich habe eben Sorge, dass es dann zu viel ist und ich mich dann nicht mehr unter Kontrolle habe. Wenn es nicht reversibel ist, bleibt es ja nicht bei einem Ausprobieren. Das würde dann wieder bedeuten, mehr Tabletten zu nehmen. Ich habe jetzt erst wenig gelesen, aber es scheint jene zu geben, bei denen die Lichttherapie super anschlägt und die hellauf begeistert sind und andere, die gegenteilige Erfahrungen machen mussten. Die Entscheidung wird mir letztendlich niemand abnehmen, das ist mir auch klar. Sobald es sich richtig anfühlt, werde ich es tun, aber vorher nicht. Eine Frage noch zum Verständnis: Ist die Therapie denn darauf angelegt, (jährlich?) wiederholt zu werden oder soll man einmal seine 35 Sitzungen machen und dann ist fertig? Woran merkt man, dass man die Therapie abbrechen sollte? Sonnenbrand hab ich schon gelesen.
  12. Dynamosun

    Vitamin D Blutwert

    Hallo ich nehme jetzt schon seit ein paar Monaten 5600 ie Vitamin D Tabletten inclusive uvb Bestrahlung seit 5 Wochen und habe heute mein vitamin d Blutwert bekommen der liegt bei 58,5. Jetzt wollte ich mal fragen in welchen Bereich der wert liegen Sol damit es mit der psoriasis besser wird.
  13. Hallo Frau Dr. Allmacher, immer wieder diskutieren wir hier im Forum über Vitamin D, den Vitamin-D-Spiegel und Vitamin-D-Tabletten. Wie sehen Sie das – kommt es bei Psoriasis-Patienten häufiger als bei sonst Gesunden zu einem Vitamin-D-Mangel? Sollten Psoriasis-Patienten ihren Vitamin-D-Wert checken (lassen)? Machen Sie das in Ihrer Klinik, wenn Sie den Verdacht haben, dass da was im Argen sein könnte?
  14. Hallo, mir wurde das Buch "Gesund in 7 Tagen" von Dr. med. von Helden empfohlen und nachdem ich es jetzt gelesen habe bin ich doch nachdenklich geworden. Bitte nicht falsch verstehen, dies ist keine Werbung für das Buch und schon gar keine Empfehlung sehr hohe Dosen Vitamin D zu schlucken! Der Titel ist natürlich für eine Arthritis unsinnig aber er beleuchtet das Vitamin D aus einer Sicht wie ich sie noch nicht kannte! Ich fange einfach mal an! Es scheint einen recht starken Zusammenhang zwischen einem Vitamin D Mangel und der Häufung von Autoimmunerkrankungen zu geben. Ich habe jetzt lange gelesen und empfehle jedem mal nach Begriffen wie "vit d autoimmune disorders" oder ähnlichem zu suchen. Man erkennt schnell, dass der Zusammenhang zwischen einem Vitamin D Mangel und dem Ausbruch eine Psoriasis Arthritis mehr oder weniger bewiesen ist: http://www.sciencedaily.com/releases/2011/07/110711081419.htm "New research reports a high prevalence of vitamin D insufficiency and deficiency among patients with psoriatic arthritis." Die Empfehlung für eine Vitamin D Zufuhr liegt in Deutschland bei 800IE http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/vitamin-d-ein-dogma-faellt-1.1263032 So ist es schon seit Jahrzehnten. Mal sehen was Wikipedia dazu sagt: http://de.wikipedia.org/wiki/Cholecalciferol - Eine Unterversorgung mit Vitamin D scheint nach bisherigen Untersuchungen ein Risikofaktor für folgende Erkrankungen zu sein: Autoimmunkrankheiten Vielleicht auch Psoriasis Arthritis!? Krebs und weitere Erkrankungen[Bearbeiten] Eine Unterversorgung mit Vitamin D scheint nach bisherigen Untersuchungen darüber hinaus ein Risikofaktor für folgende Erkrankungen zu sein: Muskelschwäche und -schmerzen und Fibromyalgie[34][35] Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Atemwegsinfekte[36][37][38] Vitamin D und Calcium sind protektiv bezüglich Dickdarmkrebs[39] Eine Vielzahl weiterer Krebsarten,[40][41] wie z. B. Brustkrebs,[42] Leukämie, Nierenkrebs, Ovarialkarzinom,Pankreaskarzinom sowie Karzinome des Halses, des Kopfes und des Oesophagus. Parodontitis bei Schwangeren.[43] Ferner ist das Vitamin-D-System wichtig für die Entwicklung und Funktion des Nerven- und Muskelsystems. Das Syndrom des akuten Vitamin-D-Mangels ist in seinem Vollbild durch Myalgie, Adynamie, neurologische Störungen, Orthostatische Dysregulation und Skelettbeschwerden charakterisiert (Akronym M-A- Wares Wundermittel!? Und jetzt mal was zur Dosierung, Dr. von Helden nimmt nämlich extrem höhere Dosen des Vitamins! Aber dazu komme ich noch... Machen wir mit Wiki weiter: Man hat abgeschätzt, dass die tägliche Zufuhr von 1 IE Vitamin D3 bei Erwachsenen den 25(OH)Vitamin-D3-Spiegel im Blut um ca. 0,007 ng/ml steigert (unterschiedlich je nach Vitamin-D-Status). Es bedarf bei ca. 80 kg schweren Erwachsenen täglich ca. 114 µg (4600 IE) Vitamin D3, um einen ausreichenden 25(OH)Vitamin-D3-Spiegel von 80 nmol/l = 32 ng/ml im Blut langfristig zu halten, sofern keine Vitamin-D-Bildung durch Licht hinzukommt.[68] Wir reden jetzt von knapp 5000IE täglich! Nur zum halten des Serumspiegels! Wieso sollte dass denn so viel sein, denn immerhin bildet unsere Haut selber 20000IE täglich wenn wir in Acapulco am Strand liegen!? „Unter nicht immer und überall gegebenen optimalen Bedingungen (siehe oben) kann die Haut eines jungen erwachsenen Menschen 10.000–20.000 IE (250–500 µg) Vitamin D täglich bilden.“ Immerhin ist die maximale Dosis offiziell jetzt auf 4000IE täglich erhöht worden: Die US-Gesundheitsorganisation Institute of Medicine (IOM) untersuchte zwischen 2008 und 2010 das bis dato vorhandene Datenmaterial über Vitamin D und seine Folgen für die menschliche Gesundheit. Ziel der Studie war es, konkrete, auf wissenschaftlichen Studien basierte Empfehlungen bezüglich Vitamin D zu geben. Die Studie ergab, dass gesundheitliche Vorteile über die Knochengesundheit hinaus für Vitamin-D-Werte höher als 20 μg/l wissenschaftlich umstritten sind. Der Tagesbedarf an Vitamin D wurde damit auf nicht mehr als 600 I.E. festgelegt, wobei die maximale tägliche Dosis auf 4.000 I.E. angehoben wurde. Die Empfehlung basiert auf dem Studium von mehr als 1000 Veröffentlichungen zu Vitamin D und ist damit die größte Vitamin-D-Untersuchung des letzten Jahrzehnts.[89] So es kommt aber noch besser: Die Packungsbeilagen von apothekenpflichtigen Vitamin-D-Präparaten geben dagegen eine Überdosierungschwelle zwischen 40.000 und 100.000 IE für Erwachsene an, die über ein bis zwei Monate eingenommen werden müssen. Die Packungsbeilage eines Medikaments gilt normalerweise sowohl medizinisch als auch juristisch als ausschlaggebend.[104] 100.000IE ! Wir haben hier ganz oft Serumspiegel von ca. 10ng/mol, Menschen aus südlichen Ländern liegen meist bei 50-90ng/mol. Wiki sieht den optimalen Wert zwischen 30 und 60ng/mol So, festhalten: Der Blutspiegel wird über einen weiten Dosisbereich täglicher Vitamin-D-Zufuhr von 20 µg (800 IE) bis 250–500 µg (10.000–20.000 IE) bei Erwachsenen in einem Bereich von 30 bis 88 ng/ml gehalten und steigt erst bei noch höherer Zufuhr an. Diese obere Grenze (20.000 IE) entspricht der maximalen täglichen Bildung des Vitamin D3 in der Haut.[70] 20.000 täglich!? Und das bei Wiki? Wow... Von Helden behandelt seine Patienten in dem er sie auf über 55ng/mol einstellt. Dies macht er seit vielen Jahren so. Er schreibt: um den Serumspiegel um 1ng/mol anzuheben ist bei einem Körpergewicht von 70kg die Gabe von 10.000IE erforderlich. Dies stimmt mit dem was bei Wikipedia steht überein! Kurz nachrechen: Patient 70kg, Serumspiegel von 10 ng/mol -> 400.000IE Jetzt werden viel die Nase rümpfen aber in den 70er Jahren erhielt jedes Neugeborene eine Rachitis Prophylaxe von 200.000IE (Präparat Vigantol!) Ein winziges Baby!! Er rechnet vor: Ein Patient dessen Serumwert um 40ng/mol ansteigen soll und 100kg wiegt braucht 28 Kapseln Dekristol. 28!!! Die Kapseln gibt es hier nur auf Rezept und dann soll ich davon 28 auf einmal schlucken? 560000IE!? Er praktiziert das seit vielen Jahren so in seiner Praxis, man muss ja nicht alles gut finden, aber man sollte vielleicht mal die empfohlene Dosierungen von 200IE täglich überdenken. In den USA und Niederlanden kann man Kapseln mit 50.000IE rezeptfrei in der Apotheke kaufen!! Um es kurz zu machen: Ich habe einen Freund der seit geraumer Zeit nach dieser Theorie lebt und auch die Menge an Vitamin D zu sich nimmt die von Helden empfiehlt. Er hat sich mit Anfangsdosen von 500.000IE und hohen Erhaltungsdosen auf einen Wert von 70ng/mol gebracht und er sagt es geht ihm prima, er hat aber keine PSA. Man kann seinen Vitamin D Spiegel im Blut mit Cerascreen einfach selbst bestimmen. Ich habe heute mein Paket zu Cerascreen zurückgeschickt und warte nun auf mein Ergebnis. Das Paket kostet bei Amazon 30 Euro, kommt zu einem nach Hause, man nimmt sich selber ein Paar Tropfen Blut ab und schickt es unentgeltlich zurück und bekommt nach ein Paar Tagen seinen Vitamin D Serumspiegel. Auch dies ist keine Werbung für Cerascreen aber vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen wie ich vorgehe. Ich warte mal mein Ergebnis ab und überlege dann was ich mache, ob ich derart hohe Vitamin D Dosen zu mir nehme. Was sagt Ihr dazu? Die Aussagen von von Helden stimmen in der Tat mit den Berechnungen von Wiki überein? So ganz unrecht scheint er ja nicht zu haben!? Grüsse
  15. habe so einen dermalight kamm. weiß man ob sowas vitamin d bildet und vielleicht auch wieviel?
  16. BVB

    Vitamin D3 Tabletten

    Hallo Ich habe von einem Bekannten gehört das er Vitamin D3 Tabletten eingenommen hat und die Schuppenflechte sich um einiges gebessert hat. Hat jemand schon Erfahrung damit gehabt. Freue mich über Antworten Liebe Grüße BVB
  17. Hallo, nachdem ich bei meiner 5. Remicade-Infusion allergisch reagiert habe (s. Biologics-Forum), wird bei mir die Suche nach einem (Basis-)Medikament wieder weiter gehen. Nachdem ich bis zu meinem nächsten Termin noch etwas Zeit habe (es lebe Ibuprofen ;)) dachte ich, dass ich diese Zeit nutzen könnte, um mal Infos und Erfahrungen von alternativen Therapien zu sammeln und evtl. auszuprobieren. Welche Alternativen zu MTX, Biologics und Co. kennt ihr und habt es vielleicht sogar schon selber ausprobiert?! Ich habe hier z.B. schon etwas von Vit D, Beinwell etc. gelesen. Fokus lege ich momentan auf die PSA, da meine Pso für mich eine eher untergeordnete Rolle spielt. Danke schonmal!
  18. GrBaer185

    1,25 Vitamin D bei Psoriasis

    Das VD25 wird in der Niere in die aktive Vitamin D3 Form, das VD1,25, umgewandelt. VD1,25 setzt laut Literatur die Transkription von mehr als 1000 Genen in Gang. Daher wäre es interessant zu wissen, wie sich eine Erhöhung des VD1,25 Serumspiegels auf die Psoriasis auswirkt. Hierzu könnte man direkt Calcitriol (Alphacalcidol) einnehmen und würde damit die Niere "überspringen". Ein Präparat, das Alphacalcidol enthält, ist DOSS. Hat jemand Erfahrungen mit der Einnahme von DOSS oder Beobachtungen zu einem Zusammenhang von VD1,25 Serumkonzentration und Psoriasis?
  19. GrBaer185

    Vitamin D innerlich

    Es gibt ja verschiedene "Vitamin D"-haltige Salben zur Behandlung der Pso und ausgedehnte Sonnenbäder oder UV-Bestrahlungen die in der Haut aus Cholesterin Vitamin D bilden. Calcitriol (1alfa,25-Dihydroxyvitamin D3) gilt als Hormon, dass auch immunologisch wirksam ist. Ist es da nicht naheliegend, Vitamin D oral zu nehmen? Wer hat Erfahrungen damit oder vielleicht nach der Einnahme von Vitamin D zur Osteoporosetherapie/Prophylaxe eine Besserung der Haut beobachtet??? Als Präparate kommen z.B. Dekristol (20 000 I.E. Vitamin D3 - Colecalciferol - z.B. alle 14 Tage eine Kapsel, Vorsicht wegen möglicher Überdosierung!) oder DOSS (1 Mikrogramm Alfacalcidol einmal täglich) in Frage, oder .....???? Freue mich auf Eure Erfahrungen und Tipps.
  20. Richard-Paul

    UVB-Licht + Vitamin D3

    Vitamin D3: Cholecalciferol ist das physiologisch (= physikalische und biochemische Vorgänge in unseren Zellen und Organen) im Menschen vorkommende Vitamin D3. Einfach ausgedrückt, wird Vitamin D3 in unserer Haut durch UVB-Strahlen gebildet [richtiger: Secosteroid (eine chemische Verbindung) kann mit Hilfe von UVB-Strahlung gebildet werden; wobei eine, von 4 Ringverbindungen aufgebrochen wird. – Muss man als Laie aber nicht weiter wissen]. In unserer Nahrung kommt es vor allem in Fettfischen, Sardinen, Lebertran, Kalbfleisch, Innereien, Eiern, Avocado, usw. + Nahrungsergänzungsmittel vor. Vitamin D ist im Körper nur ein Prohormon (Hormonvorläufer) und zeigt im Körper erst dann Wirkung, wenn es zu einem Hormon umgewandelt wird. Diese Aktivierung ist in unserem Körper reguliert und wird somit den aktuellen körperlichen Bedürfnissen angepasst. Vitamin D spielt im Körper eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Eine Unterversorgung mit Vitamin D sind nach derzeitiger Erkenntnis ein Risikofaktor für Autoimmunkrankheiten (MS, PSO, Morbus Crohn, u.a.) + Asthma. (Den Arzt Fragen). – Bei älteren Menschen: Osteoporose + Demenz + Hirnleistungsstörungen und Krebsarten. (siehe später) Die orale Aufnahme von Vitamin D3 (Nahrungsergänzungsmittel) unterscheidet sich wesentlich von der endogenen Aufnahme in der Haut (UVB-Strahlung). – In unserem Körper (der alleine kein Vitamin D3 herstellen kann) gibt es nur die Vorstufen für die Herstellung von Vitamin D3; für die Umwandlung muss Sonnenlicht hinzukommen [sonnenlicht ist nur ein nutzloser Katalysator, aber ohne diesen Katalysator kann kein Vitamin D3 umgewandelt werden]. In unserer Haut (aus der Evolution heraus) sind die höchsten Vorstufen für die Bildung von Vitamin D3 vorhanden. Kommt jetzt UVB-Strahlung hinzu, wird - wie zuvor erwähnt - der B-Ring „aufgebrochen“ und es entsteht Prä-Vitamin D3; dieses ist instabil und wird mittels eines chemischen Vorganges in Vitamin D3 umgewandelt. Jetzt gelangt es in unsere Blutbahn und wird zur Leber transportiert. Die Haut wandelt das Prä-Vitamin D3 innerhalb von acht Stunden um. – Kann dieses Vitamin D3 nicht schnell genug im Blut abtransportiert werden, entstehen durch weitere UVA- und UVB-Licht unwirksame Produkte. Bevor wir aber (siehe später) zu viel Vitamin D3 bekommen, bildet die Haut Melanin, welches UV-Licht resorbiert (= Bräunung der Haut). Im Alter (es sind nicht genügend Vorstufen zur Bildung von Vitamin D3 vorhanden) nimmt die Fähigkeit ab, Vitamin D3 zu bilden, im Gegensatz zu jüngeren Menschen. Bei einem hohen UVB-Anteil (im Mittelmeerraum) reichen 10 Minuten in der Mittagszeit (ohne eincremen) aus, um einen hohen Anteil Vitamin D3 zu bilden. In der Leber finden jetzt chemische Prozesse statt, um das „veränderte Vitamin D3 (= Calcidiol) wieder ins Blut abzugeben; hier hat es einen Halbzeitwert von 19 Tagen. Um die hohen bzw. niedrigen Phasen der Lichtbestrahlung abzufangen wird Calcidiol als Puffer (in veränderter Form) angelegt. – Unsere Vitamin-D-Versorgung lässt sich über den Blutspiegel bestimmen. Aus dem „Puffer“ werden immer wieder „verändertes Calcidiol“ an die Bestimmungsorte (z.B. Niere) transportiert. Hier „arbeitet“ jetzt das (vereinfacht ausgedrückt) das Vitamin D3 weniger oder mehr, abhängig von anderen „Stoffen“ im Blut. Die hier dann stattfinden Regulationen dienen dazu, unserem Körper gerade soviel Vitamin D3 zu geben (synthetisieren), dass der Körper in seiner momentanen Situation seinen Calcium- und Phosphor-Bedarf decken kann. Komplizierte Vorgänge im Körper, die auch in umgekehrte Richtung stattfinden können. In den Zellen der Zielorgane wirkt Calcidiol wie ein Hormon und beeinflusst z.B. im Zellkern unsere Sexualhormone. >> Wenn aber unsere Zellkerne abgestorben sind (z.B. durch zu viel Strahlenbelastung aus der Medizin), dann beginnt unser eigenes Abwehrsystem autoimmun zu arbeiten; d.h. es entstehen „irgendwo“ Schäden (z.B. Haut). Ausgeschieden werden Zwischenstufen (Calcitroinsäure) über unsere Galle. Je nach Krankheit sorgt unsere „innere Apotheke“ für mehr oder weniger (Zwischenstufen) von Vitamin D3. Bei bestimmten Krankheiten können auch „Gene“ fehlen, wodurch der Abbau von Vitamin D3 gehemmt wird; - wodurch neue Krankheiten entstehen. Vitamin D3 ist kein natürlicher Nahrungsbestandteil. Aufgrund des zunehmenden Lichtmangels in unserer modernen Gesellschafft nimmt die „künstliche“ Einnahme von Vitamin D3 immer mehr zu (Nahrungsergänzungsmittel). Der Bedarf an Vitamin D über die Nahrung wird umso größer, je kürzer die Zeit ist, die ein Mensch im direkten Tages- bzw. Sonnenlicht verbringt. Die zunehmende Verwendung von Sonnenschutzcremes vermindert – auch bei Aufenthalten im Sonnenlicht – die Bildung von genügend Vitamin D3 [um es mal etwas hart auszudrücken]. Die Muttermilch ist mit (wenig) Vitamin-D-Komponenten angereichert, um den Säugling zu schützen. (Wäre ein eigenes Thema wert). Mit der Nahrung aufgenommenes Vitamin D wird rasch im Dünndarm resorbiert und gelangt mit den Fetten zusammen über die Lymphe in die Blutbahn. Dort hat es einen Halbzeitwert von 19 bis 25 Stunden. In dieser Zeit wird es entweder im Fettgewebe abgelagert oder in der Leber zu Vitamin D3 (den körperlichen Bedürfnissen angepasst) hydroxyliert (chemische Reaktion). Die Evolution hat uns keinen Schutz mitgegeben, wieviel die Zufuhr von „künstlichem“ Vitamin D3 sein soll/darf. – Und die Wissenschaftler sind sich uneins. Bei einer Vitamin-D3-Überdosierung kann es zu Nierenschäden, Schwächung der Muskeln und Sehnen, Osteoporose, Gewichtsverlust, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Verstopfung, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Sehnenschmerzen, (bei Kindern) Wachstumsstörungen, usw. kommen. – Vorsicht bei blutverdünnenden Medikamenten. (Immer den Arzt fragen). - Eine Früherkennung kann eine erhöhte Calciumausscheidung im Urin sein. Bei Vitamin-D3-Mangel wird vor allem das Nervensystem angegriffen; ferner Schmerzen in allen Skelettteilen + Hautprobleme + Müdigkeit, epileptische Anfälle, Herzrhythmusstörungen, usw. Gerade im Winter kommt in unseren Breitengraden durch die tiefer stehende Sonne kaum noch genügend UVB-Strahlung auf unsere Haut. Zudem wird durch weitgehendes Leben in geschlossenen Räumen, unter Glas, bei künstlichem Licht, unter einer UVB-Licht filternden Smogglocke, konsequente Benutzung von Sonnencremes (auch bei Aufenthalten in der Sonne) oder weitgehend vollständige Bedeckung der Haut mit Kleidern unter freiem Himmel eine Aufnahme von genügend UVB-Licht ausgeschlossen. Je heller die Haut, desto besser kann UV-B-Strahlung für die Vitamin-D-Bildung genutzt werden. Aber Vorsicht vor Sonnenbrand!!! Die richtige Zeit ist das Maß aller Dinge. Ich bitte um lebhafte Diskussion und um Korrekturen! Ich habe mal aus meiner Sicht zusammengetragen (mit Blick durch eine Chemie-Brille), was mir als erstes Wissen für Vitamin D3 wichtig zu sein scheint. Ich bitte auch Beiträge aus anderen Threads hier nochmals einzustellen. LG Richard-Paul
  21. n.donoso

    vitamin d

    Hallo zusammen, ich habe seit 12 Jahren Schuppenflechte ..... Habe Tabletten und Cremes bekommen,,aber nichts hilf mir. Bis vor 8 Wochen .. Ein Bekannte sagte: nimm mal VITAMIN D, Natürlich machte ich mich schlau und forschte im Internet, bis ich zu der Seite von Vitamindelta kam. Durchgelesen, und war erstaunt was dieses Vitamin D alles macht. Ich nehme jeden Tag Vitamin D und es geht mir viel Besser als vorher,, meine Schuppenflechte heilt ab, kein JUCKEN mehr.... und überhaupt fühle ich mich einfach nur BESSER....... Versucht es mal... Oder hat noch jemand anderes Erfahrungen mit Vitamin d gemacht DANKE
  22. Eine Ärztin hat mir empfohlen, wegen meiner Psoriasis palmoplantaris Vitamin-D-Tabletten zu nehmen. Was ist Ihre Meinung dazu?
  23. Hallo alle miteinander, ich habe für mich eine simple und echt gute Art gefunden, meine Hautprobleme in den Griff zu kriegen. Habe mich extra hier angemeldet, da ich dachte, dass es dem ein oder anderen vielleicht auch helfen könnte. Kurz zu mir: Ich bin 36 Jahre alt und habe seit der Pubertät (12. Lebensjahr) psoriasis vulgaris. Wir haben damals jahrelang alles mögliche versucht und nix hat geholfen. Nach ungefähr 10 Jahren haben mich die ständigen Arztbesuche mehr belastet als die Krankheit (und die war schon echt übel), so dass ich es nicht mehr behandeln lassen habe. Natürlich ist es über die Jahre immer schlimmer geworden, aber ich hatte mich irgendwann "arrangiert" bzw. resigniert. Bin seit mehr als 15 jahren nun nicht mehr in Behandlung. Heute habe ich die Psoriasis an den Außenseiten der Beine bis zu den Knien, an den Armen (vom Ellenbogen aus zum Ober- und Unterarm), an den Ohrläppchen, auf dem Nasenrücken und um die Augen (ich sehe manchmal aus wie ein Waschbär) und auf den Handknöcheln. Nun zum Thema der Überschrift: Neben der Psoriasis habe ich noch eine Hashimoto-Thyreoiditis. Im Rahmen von Blutuntersuchungen wurde herausgefunden, dass ich einen deutlichen Vitamin D Mangel habe, der für die Erkrankung wohl auch typisch ist. Da ich dauernd krank war und Infekte hatte, habe ich dann angefangen, Vitamin D zu nehmen, die ganz normalen Dinger aus der Drogerie mit 1.000 I.E. Etwa nach 1 Woche habe ich gemerkt, dass sich mein Hautbild etwas verbessert hat. Ich wollte mal gucken ob das Vitamin D die Ursache war oder ob es Zufall war und habe mir dann in der Apotheke ein höher dosiertes Präparat besorgt (Dekristolvit D3 4.000 I.E.). Habe dann eine Woche lang jeden Tag 2 Tabletten genommen, also 8.000 Einheiten - und siehe da, die Haut wurde nochmal besser. Viel besser. Ich habe keine Plaques mehr und keine Schuppenbildung und der Juckreiz ist weg. Die Haut ist nicht mehr annähernd so trocken wie vorher. Zwar sieht man noch, wo die Schuppenflechte ist, da die Haut noch etwas rot ist und man teilweise noch die Ränder der Plaques oder auch kleinere trockene, schuppige Stellen sieht. Aber es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Es sieht fast so gut aus wie nach 2 Wochen Strandurlaub (das Sonnen und Baden im Meer hat bei mir immer richtig gut geholfen). Ich nehme das Vitamin D derzeit nach Bedarf ein, meist eine Tablette am Tag. Wenn ich merke, dass die Beschwerden wieder schlimmer werden und die Haut wieder "arbeitet", nehme ich ein paar Tage eine höhere Dosis Dekristolvit (2-3 Tabletten) bis sich das Ganze wieder bessert. Und es bessert sich bei mir wirklich spürbar und sichtbar, so dass mich viele Leute schon darauf angesprochen haben. Vielleicht hat der ein oder andere mal Ambitionen, das auszuprobieren. Vitamin D hat, soweit es vernünftig eingenommen wird, keine Nebenwirkungen und der Apotheker sagte mir, dass man sich schon Mühe geben muss, es überzudosieren. Er sagte, bis zu 20.000 I.E. am Tag würde er als absolut unproblematsich erachten. Ich muss sagen, dass ich zu einer möglichen Überdosierung im Internet viele verschiedene Zahlen gelesen habe und dazu nix Fundiertes beitragen kann. Ich kann nur sagen, dass mir 8.000 I.E. und auch 12.000 I.E. am Tag nicht zu schaden scheinen, denn negative Nebenwirkungen habe ich noch nicht bemerkt. Sollte der ein oder andere in Erwägung ziehen, einen Versuch zu starten, kann er sich ja vorsichtshalber bei einem Apotheker oder Arzt seines Vertrauens erkundigen um sicher zu gehen.
  24. derjenigewelcher

    Schönen Gruss aus Süd-BaWü

    Hallo zusammen, mein Name ist Jürgen, Jahrgang 1973, und wohne in der Nähe von Tuttlingen zwischen Schwäbischer Alb, Bodensee und dem wundervollen Donautal. Angefangen mit Pso hat es mit 21 während meines Grundwehrdienstes bei der Marine, damals im Gesicht links und rechts der Nase. Das blieb dann auch ca. 3 Jahre so, dann kamen die Ellenbogen dazu, nach regelmäßigem Solariumbesuch. Damals wunderte ich mich immer, warum die Ellenbogen nach dem Solarium immer brannten. Im Laufe der Jahre kamen noch andere Stellen hinzu - Fingernägel, Kopfhaut, an linker Augenbraue, Schienbein, Knöchel, Ohren, sowie eine Stelle die ich nicht erwähnen möchte. Großflächig (Länge 5-6 cm) betroffen sind die Stellen am Ellenbogen. Permanent von Pso betroffen sind die Ellenbogen. Öfters: Kopfhaut, 2-3 Fingernägel, Augenbraue, Ohren. Gelegentlich: die anderen Stellen. Ursachenforschungen und Pso-Bekämpfungen habe ich natürlich auch schon hinter mir. Während der Marine-Zeit habe ich angefangen mit Alkohol (gleich in Massen) und rauchen. Ungesundes Essen (viel Fastfood und Kohlenhydrate) war die Regel und hat mich bis Anfang meiner 30er-Jahre begleitet, eben das typische Junggesellendasein. Irgendwann lernte ich meine Frau kennen + lieben und habe mit der Zeit aufgehört zu rauchen, ebenso gibt es auch keine Alkoholexzesse mehr. Bei uns wird auch ordentlich gekocht - am meisten Gemüse. Ich mache regelmäßig, jedoch nicht übertrieben Sport (Fahrrad, im Winter Fitness-Studio). Beruflich arbeite ich seit nach der Marine-Zeit als Kaufmann und habe da den üblich anfallenden Aufwand, also schöne Tage + Tage zum vergessen. Die Pso war während meiner Junggesellenzeit deutlich intensiver als die letzten 10 Jahre. Was habe ich bisher in Sachen Psoriasis unternommen? Anfangs Kortison-Fettcreme, später regelmäßige Arztbesuche mit der Folge noch mehr Kortison-Creme, UVB-Strahlen. Letztendlich Frust, weil ohne greifbaren Erfolg, irgendwann die Einsicht, dass ich wohl damit leben muss. Versuche mit ständigem Wechsel von Gesichtscremes, Bodylotions, Seifen und sonst. Pflegeprodukten aller Preis- und Qualitätsklassen begleiten mich bis zum heutigen Tag, jedoch die letzten 10 Jahre nicht mehr ganz so intensiv. Mit Pso-Literatur habe ich mich gezielt erst so ab 30 beschäftigt, eine grundlegende Erkenntnis habe ich aus einem Kochbuch gewonnen - sinngemäß: "jeder hat seine eigene Psoriasis" (Autor und Titel unbekannt). Besonders "anfällig" reagiere ich z. B. auf Sekt, Ketchup, Fertigsossen. In dieser Zeit erkannte ich dann auch einen weiteren inneren Zusammenhang neben der Ernährung - die Seele. Zum Hausarzt geht's für mich wg. Pso nur so 2x im Jahr um mir die Kortison-Fettcreme verschreiben zu lassen. Wie geht es weiter? Im Dezember 2014 habe ich zwei Bücher gelesen 1.) Weizenwampe von Dr. Med. Davis 2.) Dumm wir Brot von Dr. Perlmutter. Für mich sind dort beschriebenen Zusammenhänge zwischen den Krankheiten der Moderne und insbesondere dem Weizenkonsum absolut schlüssig. Lt. Davis ist das was man heute als Weizen bezeichnet überhaupt kein Weizen. Der heutige Weizen ist was ganz anderes wie der Weizen vor den 60er-Jahren. Positive Eigenschaften von Weizenvollkornprodukten wägen die negativen Eigenschaften nicht auf, sondern verstärken diese noch. Perlmutter legt die Schwerpunkte auf kohlenhydratarme und fettreiche Ernährung und Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln. Beide Werke sind nicht speziell auf Pso ausgerichtet, jedoch bin ich mir sicher, dass sich jeder Betroffene irgendwo darin wiederfindet. Seit Anfang Dezember verzichte ich größtenteils auf Weizen mit ersten Erfolgen bezüglich Gewicht und Heißhungerattacken. Als Nahrungsergänzung nehme ich seit fast einer Woche Vitamin D (Soll: 5.000 I.E.), Curcuma-Kapseln incl. schwarzem Pfeffer, Fischöl, Probiotika (mind. 10 Stämme), Resveratrol. Nächste Woche kommt noch Alpha-Liponsäure dazu. Nun ja, schauen wir mal wie sich das entwickelt. Erfahrungen hierzu gebe ich irgendwann bekannt. Heute habe ich mich im Psoriasis-Netz angemeldet - ein weiterer wichtiger Schritt. Ich freue mich darauf ein Teil der Community sein zu dürfen. Bis demnächst. Gruss Jürgen
  25. ineke

    vit.D salben

    Ich bin gespannt wie ihr reagiert auf diese Salben. Bei mir bringt es gar nicht. mfg ineke
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