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Bierke

Verzweifelte Suche nach einem guten Hautarzt.

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Bierke

Hallo,

ich bin neu hier und leider schon seit 2 Jahren unter Neurodermitis und Psoriasis Vulgaris.

Da ich in der Pflege arbeite sind meine Hände und Füsse sehr beansprucht.

Und gerade da habe ich große offene Herde, die nicht nur jucken, sondern mit auch beim Gehen ( Füsse-Unterseite) und beim Verrichten unterschiedlicher Tätigkeiten ( Hände) schmerzen bereiten.

Seit diesem Jahr haben sich die Herde stark vergrößert, und zusätzlich auch auf die Schinnenbeine ausgebreitet.

Das es noch nicht zu genug " des Guten " wäre, bekam mein Mann auch dieses Jahr Psoriasis. Beide Hände, und ins besonders Finger sind stark angegriffen.

Mein Mann ist Musiker, und jetzt.... kann es nicht mehr seinen Kontrabass spielen.

Ich war schon bei mehreren Hautärzten, und die verschreiben nur Cortison, der mir und meinem Mann nicht hilft.

Auch Urea-Lotionen, Salben, und Fettsalben, wie auch Nachtkerzen-salbe bringen keine Besserung.

Ehrlich gesagt, durch die Erkrankung bin ich depressiv geworden, weil ich keine Hilfe, wie auch keine Besserung für mich und meinen Mann sehre.

Durch Zufall habe ich das Forum hier gefunden, und ganz im Stillen, erhoffe ich mir wenigsten hier ein paar Ratschläge zu erfahren, die mir vielleicht helfen könnten.....

Oder vielleicht wüsste jemand einen guten Hautarzt ( Schulmedizin / Homöopathie / Chinesische Med. / usw..) der uns helfen könnte?

Ich wäre Euch für jede Antwort sehr dankbar.

Liebe Grüsse.

Bierke

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altlöwe

Wo wohnste denn, liebe Bierke ?

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Bierke

@ altlöwe,

in Dortmund.

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Bibi

hallo und guten Morgen, Bierke -

zunächst einmal möchte ich dich begrüssen in diesem informativen Forum - ich hoffe, dass du hier viel Hilfe bekommst.

Ich wohne in Bremen und kann dir leider nicht weiterhelfen bei der Suche nach einem guten Dermatologen.

Suche dich hier doch mal durch mit deinen Fragen im Forum, dort wurde schon viel über deine Fragen geschrieben.

Und wenn du in der Pflege arbeitest, wie du schreibst, kennst du da keine guten Ärzte, die sich um die Kranken kümmern B)

das soll jetzt nicht zynisch klingen, keinesfalls - aber kannst du von denen keine Tipps erhalten -

ansonsten kann man in jeder Stadt googlen, welche Ärzte es gibt - mit Bewertungen von Patienten -

ich wünsche dir und deinem Mann viel Hilfe und Erfolg -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Guest Bluemchen28

Hallo,

ich schicke dir mal einen lieben Gruß aus dem Land Brandenburg.

Ich war in diesem Jahr im Fachkrankenhaus Schloss Friedensburg in Leutenberg.

Von diesem Krankenhaus halte ich persönlich sehr viel, obwohl ich in diesem Jahr nicht so viel Glück hatte.

Als ich im September dort war, hatten wir einen Mitpatienten, welcher Geige in einem Orchester spielt. Leider kann ich nicht sagen, was die Behandlungen bei ihm gebracht haben. Ich habe nur gesehen, dass er immer Handschuhe getragen hat.

Liebe Grüße

Bluemchen28

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Witzky

Hallo Bierke,

ich würde versuchen eine Überweisung von deinem Hautarzt zur Fachklinik Bad Bentheim zu bekommen, (geht nur von Hautarzt aus), Dort einen Termin vereinbaren und dann Vorstellen. Ich komme aus der nähe von DO und habe es auch so gemacht. Wenn es sehr schlimm ist kann man in BB akut aufgenommen weden. Es hat mir geholfen.

Viele Grüße

Uwe

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Bierke

Hallo Euch allen,

danke für die Beiträge.

@ Bibi,

.... ich habe Schweigepflicht... sonst konnte ich Bücher über Ärzte schreiben.....

Sagen wir so: das Land leidet unter Ärztemangel........

...und mein Nachbar fährt besser ein Auto als meine Kollegin, die gerade nur zur Arbeit und zurück den Weg zu fahren schafft, wobei mein Nachbar mit seinem Auto, und dem vorhandenen Wissen und der Routine, wie auch der Fahr- Praxiserfahrung überall hin, ohne Probleme fährt, und meine Kollegin nur wenig Ahnung über z.B. Autopannen-Beseitigung hat, und in den Ortschaften über nur wenig Orientierung verfügt.......

Außerdem haben wir keine Dermatologie- Spezialisten im Haus, sind auch keine Hautklinik.

@ Bluemchen28,

Ich kann mir nicht vorstellen, eine Geige in den Handschuhen spielen zu können, weil die Mensur viel kürzer ist als bei einem Kontrabass, und dadurch man die Töne ganz, aber wirklich ganz preziöse treffen muss ( ein 0,5 cm verfälscht schon den Ton). Auf dem Kontrabass kann man sich dagegen die Abweichungen leisten. Trotzdem ist es schon sehr schwierig in den Handschuhen zu zupfen ( Ohne einen Bogen zu spielen). Ich spiele Klavier, und gewisse Zeit musste ich auch es in den Handschuhen tun. Die Finger verrutschten ständig....und das war sehr deprimierend.

@Witzky,

ich habe schon viel gutes über BB gehört. Nun, wir haben ein Schul-Kind.....

Außerdem, als Patient verkrafte ich psychisch die Krankenhäuser sehr schlecht. Daher möchte ich keine stationäre Behandlung wahrnehmen.

Nun ja, probiere ich nach dem Arzt weiter suchen.

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Witzky

Hallo Bierke,

das Krankenhausflair ist nin BB kaum zu spüren.

Aber versuch es hier einmal:

http://www.hautzentrum-duelmen.de/

Die sind auch nicht schlecht.

Grüße

Uwe

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Guest Bluemchen28

Hallo,

ich meinte, dass der Patient, welcher Geige spielt, in der Hautklinik Handschuhe getragen hat, und hoffe sehr, dass man ihm dort helfen konnte.

Einen schönen ersten Advent.

Bluemchen28

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Bierke

Hi Blumenmachen28,

danke. Ich frage mich nur, was wird dann weiter mit seinen Finger passieren ?

Nehmen, wie an, sie werden abgeheilt.

Aber das drücken an der Mensur, oder noch schlimmer zupfen der Bassseiten, die noch schwieriger in der Bespielbarkeit ( weil wesentlich härter) sind, ausübt ständige mechanische Reibung der abgeheilten Stellen.....

Ich weiß, aus eigener Erfahrung, dass die stark beanspruchte Stellen schnell wieder kaputt gehen.

@Uwe,

danke für den Link.

Ich lasse mir es erst über den Kopf gehen.

Ich bin nicht der Mensch, der sich gut in einem Hotel, einem Ferienhaus, oder einer Pension aufgehoben fühlt.

Wenn es um Urlaub geht, ein eigener Wohnwagen ist für mich das alle richtige.

Ich bin ziemlicher Eckelpacket.

Früher, als ich in den Urlaub ( Hotel, Ferienwohnung, usw..) fuhr musste ich mein Schlafsack, mein Geschirr, plus das Besteckt, und manchmal auch Kochtöpfe, und extra Gummisandalen für die Dusche mitnehmen.

Ich bin auch kein Restaurant gänger. Pomesbuden ganz vergessen.....

Ich ekle mich, manchmal sogar bis zum Erbrechen.

Das mag krank zu sein, aber ich lebe mit meiner Make schon sooooo lange...., und sie wird nicht besser.

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emmylein99

Hallo Bierke,

ich kann dir die Hautambulanz des St. Josef Hospital in Bochum empfehlen. Ich bin dort seit mehr als 20 Jahren in Behandlung. Das "Josef" oder wie in Bochum genannt, der "Juppschuppen" ist eine Uniklink und dort werden viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten angeboten. Vor allem auch Behandlungen, die für Hautärzte "zu teuer" ist.

Manchmal muss man zwar trotz Termin noch etwas länger im Wartezimmer warten, aber es wird sich auch für jeden Patienten Zeit genommen.

Allerdings kann es bis drei Monate dauern, bis man einen Termin bekommt. Vielleicht kann der Dermatologe eine Dringlichkeit vermerken.

Du brauchst für die Behandlung im "Josef" eine Überweisung vom Dermatologen!!

Die Adresse lautet: St. Josef Hospital - 44791 Bochum - Gudrunstr. 56 - Tel. 0234 5093407

(direkt Hautambulanz)

Die Klinik ist nahe dem Starlight Express. Es gibt auch eine Internetseite.

Vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen.

Viel Glück und liebe Grüsse

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Bierke

Hi,

eine Antwort nach zwei Jahren...sorry...

Ich habe für mich entschieden, dass ich mich nicht mehr von herkömmlichen Schulmedizinern behandeln lassen will.

Der Weg ist leider nicht meiner.

Ich habe mir vorgenommen mit alten Mittelchen ( Kräutern / Heilpflanzen, gesunder Ernährung, und möglichst gesunder Bekleidung, wie auch gesunder Lebensart) selbst heilen probieren.

Ich will kein Versuchskaninchen sein. Und ich will meinen Körper nicht mehr mit Chemie stopfen.

Das ist nicht richtig. Jedenfalls nicht für mich.

Ich weiß, dass ich mich mit der Materie tiefer befassen soll, was ich auch tun werde, auch, wenn es lange dauern sollte.

Ich will den Zustand meines Körpers besser verstehen.

Ich habe das Buch von Marianne Sebök " Schuppenflechte " gelesen.

Wenn sie es geschafft hat, dann auch mir ist es die Möglichkeit gegeben es auch zu schaffen.

Das Buch beinhaltet viele nützliche Tipps. Ich meine auch,dass eine Auseinandersetzung mit der Materie kann zu einer Erweiterung der Tipps führen.

Mir ist wirklich ganz KLAR das die Heilung nur von innen stattfinden kann.

Edited by Bierke

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Assisi Pro

Hallo Bierke,

bitte berichte, wie es dir mit deiner Methode ergeht, wenn du magst. Ich bin sehr interessiert, welche Wege du einschlägst und wie es dir damit geht.

Liebe Grüße Assisi

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    • gymnosophist
      By gymnosophist
      Hallo zusammen,
      werde folgende informationen ohne rücksicht auf rechtschreibung schreiben. bitte habt verständnis dafür, es ist zu einer regel geworden, die ich subjektiv gern beibehalten möchte.
      bin inzwischen 41 jahre alt. habe seit meinem 33 lebensjahr psoriasis. eine 11 jährige tochter und seit 2 jahren getrennt lebend.
      selbstverständlich, wie bei allen betroffenen, hat die krankheit enorme auswirkungen auf das leben.
      in meinem fall, das persönliche ausgeklammert wie eitelkeit und gefallsucht hat es meine attraktivität genommen. schwerwiegender ist der verlust meiner inneren souveränität die maßgeblich zu destruktiv angenommenen handlungen führten. in wie fern das persönliche und die auswirkungen der erkrankung in zusammenhang stehen vermag ich im moment nicht beantworten zu wollen, bin noch dabei rational eine schlußfolgerung zu ziehen. denke dazu werden " wir " in nächster zeit genug gelegenheit finden.
      die enorme informationsflut hier muß auch von mir abgearbeitet werden, und hoffe das meine erfahrungen und ansichten ihren teil beitragen.
    • Dortmunder Jung
      By Dortmunder Jung
      Moin aus aus der Schwarzgelben Stadt Dortmund.

      Auch ich möchte schreiben wie es bei mir mit der Psoriasis anfing und was bis jetzt alles gemacht wurde.

      Angefangen hat es als Kind in der Grundschule wurde sowohl im Kindergarten wie auch in der Grundschule massiv gemobbt auch von Lehrern, da fing es auch an mit der Psoriasis. Weiß alles aus meiner Kindheit nur von meine Eltern da ich mich selber nicht mehr daran erinnern kann.
      Meine Mutter entdeckte irgendwann an meine Körper die typischen schuppigen Stellen der Psoriasis ging erst mal mit mir zum Kinderarzt dieser schickte uns zum Hautarzt dieser stellte dann Psoriasis fest. Wie  es dann weiter ging weiß ich leider nicht mehr gab jedenfalls immer verschiedene Salben Crems usw Daivopet, Salben die in der Apotheke angefertigt wurden usw. Aber eigenmdlich immer nur aufem Kopf.
      Bis zum letzten Jahr als ich immer wieder am Boden war und mich sogar umbringen wollte Angst vor so ziemlich allem hatte (bis heute kommen ab und an Angstschübe). Da fing es dann mit der Psoriasis richtig an so schlimm wie nie zuvor alles hat gejuckt weswegen ich nur noch nervös gereizt usw war alles hat genervt, der Hautarzt hat immer nur Salben verschrieben womit es zwar kurzzeitig besser wurde aber keine wirklich geholfen hat. Kurzum das wahre war es nicht, zumal ich es dann am gesamten Körper hatte der ganze Bauch, Rücken Beine  voll, auf den Armen und im Gesicht, hatte langsam keine Lust mehr auf die Cremes zumal man sich vorstellen kann wie schnell diese immer leer waren.
      Dann ende Letzen Jahres Anfang diesen Jahres kam ich auf die Idee mal nach andern Mittel gegen die Psoriasis mich schlau zu machen, ich wusste auch das es Tabletten gibt, habe mich dan damit beschäftigt, mit meinen Eltern darüber gesprochen, auch diese haben sich über MTX und Co schlau gemacht. Dann als ich mal wieder beim Hautarzt war einfach mal das Thema Tabletten angesprochen, das wollte er wohl auch da ich voll von dem Mist von Psoriasis war. Alles besprochen und Blutest gemacht, Werte nicht Ok, hatte aber auch eine Schwere Erkältung grade hinter mir. Ne Woche oder so später erneut zum Bluttest, dieses mal alles ok seitdem nehme ich Skilarence die nach nun ca Neun Wochen bei nun der vollen Dosis allmählich Wirkung zeigen. Als ich bei unserem Orthopäden war weil ich nach dem Einkaufen mit dem vollen Einkaufskorb umgeknickt und dann aufs Knie geflogen bin, und er sah wie voll ich mit Psoriasis war war er geschockt. Er wusste zwar das ich Psoriasis habe aber das es inzwischen so schlimm ist hätte er nicht gedacht, er gab mir dann noch Tipps mit Salzwasser nd Rotlicht, was auch hilft, Zumindest das Salzwasser. nun muss ich diese Woche wieder zum Bluttest und mir ne neuen Packung von den Skilarence verschreiben lassen.
      So lebe ich bis jetzt mit Psoriasis, nun juckt es noch wenn ich mich nicht eingecremt habe weil ich es z,b vergessen habe und die Stellen sind auch noch da aber schon viel blasser und  einige wenige sind auch schon wech, doch einige sind auch noch sehr rau, diese sind es dann auch die wie sau jucken. Besonders am Rücken habe ich zwei Stellen die mich in den Wahnsinn treiben mit der Juckrei. An diesen beiden Stellen hilft auch die Bodylotion nicht viel ansonsten aber ist das Jucken dann nach dem eincremen erst mal für paar Stunden wech, außer aufm Kopf und im Genitalbereich. Da weis ich aber nicht was ich gegen das Jucken machen kann.

      So jetzt geh ich aber erst mal ins Bett, dat schreiben hat dann wohl doch ein wenich länger gedauert als gedacht.
    • Marc87
      By Marc87
      Hallo liebe Mitschuppis,
       
      Ich bin Marc, 27 Jahre jung/alt, zugezogener Dortmunder und dachte ich melde mich hier mal an, nachdem ich längere Zeit nur mitgelesen habe.
       
      Meine Schuppenflechte begann vor etwa 14 Jahren, zuerst nur ganz leicht, später dann immer heftiger. Im laufe der Zeit kamen dann noch Nägel- und Gelenkbeteiligung dazu.
      Schlussendlich waren dann vor allem die Gelenke so schlimm, dass ich kurz vor der Arbeitsunfähigkeit stand. Entzündungen an den Iliosakralgelenken, Sprungelenk links und außerdem an der Wirbelsäule, die ihrerseits dann auf die Nerven gedrückt haben, was dann schön in Richtung Beine ausgestrahlt hat. Praktisch ein dauerhafter "Bandscheibenvorfall-Light".
       
      Habe im Laufe der Zeit auch schon einiges an Therapien hinter mir. Praktisch jede Art der Salben, Bestrahlung (UVB, sowie PUVA), Monotherapie mit Neotigason (nur für die Haut), Fumaderm, MTX, Ciclosporin. Klinikaufenthalte in Borkum sowie mehrmals in Hersbruck.
       
      Im Moment werde ich von meinem Rheumatologen mit einer Kombi aus Humira/MTX behandelt (40mg Humira alle 2 Wochen; zusätzlich 10mg MTX jede Woche), bin nun praktisch erscheinungsfrei und hoffe, dass das auch eine Weile so bleibt *auf Holz klopf*.
       
      Ich freue mich schon auf regen Erfahrungsaustausch mit Leidensgenossen und eventuelle Unterstützung, sollten doch wieder schlechtere Zeiten anbrechen.
       
      Gruß
       
      Marc
       
       
       
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