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Lupinchen

Guten Tag nach Bad Bentheim,

ich habe eine Frage zur Reha in BB, hier eigendlich wg. PSA aber ich denke die können Sie mir auch beantworten.

Stimmt es das die Physiotherapie in BB nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht?, hier spez. die klassische Massage garnicht mehr. Nach Berichten hier wird ein Hydro-Jet eingesetzt??? Ich mag den Jet, aber ich ziehe eine Massage grundsätzlich vor. Wie ist die Rhematologische Behandlung und mit wem weiterhin vorgesehen? Wie sieht es mit nötigen Verlängerungen aus?Auch wird hier sehr unterschiedlich von den Mutter/Kind - Aufenthalten berichtet. Gibt es da nicht mal eine verlässliche Aussage. Ich kann mir natürlich vorstellen, dass es auch nach Bedarf geht. Peronal ist teuer und kann natürlich nicht angestellt sein weil evtl. mal ein Kind mitkommt. Mit was müssen wir Reha-Pat. an Einschnitten während der Reha noch rechnen

Betonen möchte ich noch, dass ich mich in BB immer sehr wohl gefühlt habe und die Klinik für mich immer noch an 1. Stelle kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Anjalara

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Dr.Weyergraf

Liebe Anjalara,

zunächst vielen Dank für die Blumen. Nun aber zu den Fragen: Wir behandeln in Bad Bentheim die PsA zumeist gemeinsam durch Rheumatologie und Dermatologie, da ja in der Regel neben der Gelenerkrankung auch ein behandlungsbedürftiger Hautbefund vorliegt. Es wird aber, je nach individuellem Schwerpunkt der Beschwerden entweder die rheumatologische oder die dermatologische Behandlung in den Vordergrund gestellt, so dass ein idealerweise ausgewogenes Behandlungsprogramm entsteht. Was die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Physikalischen Therapie angeht, verfügen wir weiterhin über eine (im Klinikvergleich außerordentlich) große Zahl von qualifizierten Fachkräften und der Bereich hat für die Klinik einen sehr großen Stellenwert. Mit den drei Hydrojet-Geräten, die zusätzlich angeschafft wurden, haben wir aber auch sehr gute Erfahrungen und auch positive Rückmeldungen. Aus therapeutischer Sicht interessant ist bei dieser Therapie die zusätzlich auf das Gewebe einwirkende Wärme.

Verlängerungen werden ausgesprochen, wenn es medizinisch notwendig ist. Leider geht der Trend in der stationären Patientenversorgung ja aber seit vielen Jahren in Richtung der Verweildauerverkürzung, besonders extrem in den Akutkliniken.

Für Mütter mit Kindern haben wir ein festes Kontingent vorgesehen, was auch immer voll ausgebucht ist, so dass nicht für den Einzelfall Personal eingestellt werden muss. In der Tat ist dies aber ein besonders kostenintensiver Bereich, den wir aber weiter in diesem Umfang vorhalten wollen. Es kommt ja auch vor, dass die Mütter nur in Begleitung der hautkranken Kinder zu uns kommen.

mit freundlichen Grüßen, Dr. med. Ansgar J. Weyergraf

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    • Eulchen
      By Eulchen
      ...
      Auch ich bin neu hier. Ich bin 41 Jahre und bei mir ist die PSO vor einem Jahr aufgrund eines Verlustes in der Familie ausgebrochen; leide auch seit guten 1 1/2 Jahren an Depressionen. 
      Ich bin noch nicht so erfahren mit der Krankheit wie die meisten hier, bin daher auch noch sehr "sprunghaft", was das lesen von Berichten, Artikeln usw. angeht. Im Moment strengt mich das auch etwas an, da ich generell ein Mensch bin, der sich erkundigen möchte, was mit einem selbst los ist, es jedoch einfach sehr umfangreich ist und ich nicht weiss, wo ich anfangen soll.
      Besucht habe ich bereits 2 Dermatologen, welches leider ein totaler Reinfall war. Eine Kur hat leider nicht den erhofften Erfolg gebracht und nun werde ich in den nächsten Tagen den nächsten Dermatologen aufsuchen. Ich würde mich sehr gerne darauf vorbereiten, weiss jedoch nicht, worauf ich achten sollte; wie ich einen guten Dermatologen bei diesem Krankheitsbild erkenne. Vielleicht könnt Ihr mir Tipps geben. Auch war ich bereits bei einem Rheumatologen. 
      Ich würde mich über Antworten sehr freuen. Bis dahin wünsche ich Euch noch einen schönen Restsonntag
      Viele Grüsse
      Eulchen
    • Meerjungfrau968
      By Meerjungfrau968
      Hallo zusammen,
      nachdem ich von vor ca. einem Jahr mein Passwort nicht mehr hatte, habe ich mir ein neues geben lassen.
      Mein letzter Beitrag, nachdem meine Kopf- Pso wieder sehr schlimm gewesen war, macht mir Mut, dass es immer wieder mal
      Strecken gibt, wo man nicht so arg zu kämpfen hat.
      Tragischerweise ist dieses Jahr mein Hautarzt gestorben, ganz plötzlich in der Mittagspause. Da ich mit der Pso schon jahrelang bei ihm war, war es für mich auch ein großer persönlicher Verlust.
      Wie geht es jetzt weiter?
      Nach dem ersten Schock erfuhr ich, dass die Witwe die Ärztezulassung nicht etwa an seinen Partner von der Gemeinschaftspraxis verkauft hat, sondern an einen anderen Hautarzt in der Stadt. Bis dato wußte ich gar nicht, dass man Ärztezulassungen überhaupt verkaufen/ vererben kann :-!
      Urplötzlich werde ich ganz anders behandelt, als vorher. Wegen dem Fumaderm, das ich nun schon genau so lange nehme,
      wie ich meinen Hautarzt kenne, wird auf einmal voll das Geschiß gemacht (vermutlich wegen dem Kostenpunkt). Auch die Blutentnahmen sollen auf einmal viel häufiger stattfinden, obwohl die quartalsmäßigen immer i.O. waren. Man spielt sich meiner Meinung nach da sehr auf.
      Und einen Kurantrag wollte ich nach 6 Jahren auch ganz gerne mal wieder stellen, wo ich jetzt bei einem neuen Arzt i-wie Bedenken habe (es liegt aber die original dicke Karteikarte vor).
      Mein Hautarzt war so was von voll in Ordnung und hatte Vertrauen zu mir, dass er sagte, ich könne mit der Dosis auch ein bißchen spielen.
      Vermute mal, dass die Pso vll. auch deswegen wieder sehr viel schlimmer geworden ist, weil mir dieser Rückhalt fehlt.
      Hoffe hier wieder etwas Rückhalt zu finden.
      LG Meerjungfrau
    • Claudia
      By Claudia
      Wir strolchen gerade auf der Fortbildungswoche der Hautärzte in München herum. Die meiste Zeit hören wir Vorträge zu sehr verschiedenen Themen, die mal mehr und mal weniger mit der Psoriasis zu tun haben. Was uns auffällt: In nicht einer Veranstaltung ging und geht es um Rehabilitation, um "Kuren". Natürlich haben Hautärzte andere Schwerpunkte, aber zu den Therapie-Möglichkeiten sollte es schon (noch) gehören. Was uns andererseits freut: Es gibt noch immer Forscher, die sich mit der topischen Therapie auch der Schuppenflechte – also Salben, Cremes und Co – beschäftigen. Innerliche Medikamente sind nicht das Ein und Alles – das wurde heute in mehreren Vorträgen deutlich. Und: Das Thema Psyche wird von Hautärzten nicht vergessen – auch wenn es bei weitem noch stärker beachtet werden könnte.
      Außergewöhnlich auch für Hautärzte war heute ein Vortrag "Über das Riechen". Wir schreiben ja – wie angekündigt – noch eine Zusammenfassung der neuen Erkenntnisse oder interessantesten Fakten, aber so viel sei verraten: Wer nett träumen möchte, sollte sich mit Orangenduft umgeben. Frauen, die jünger wirken möchten, könnten es mit Grapefruit-Duft versuchen. Damit lassen sich angeblich ganze sechs Jahre "herausholen" – und das soll nur auf Männer so wirken.
      Nach zwei Tagen mehr oder minder Dauerregen ist es heute das erste Mal seit morgens trocken. Davor regnete es oft nicht einfach, sondern es schüttete wie aus Eimern. München versucht also endlich, uns irgendwie für sich einzunehmen. Ein kleines bisschen trägt dazu auch ein wundervoller Wurstautomat dazu bei – siehe Foto. So etwas kennen wir aus Berlin nicht Leider werden wir aber keine Zeit haben, Nela und Nobby zu besuchen.
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