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Wie sieht es mit der Vererbung aus?


Jakob89

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Guten Morgen!

Ich habe eine Frage an euch, die mich schon lange beschäftigt.

Meine Freundin und ich erwarten nächsten Monat unsere erste Tochter. Nun habe ich Angst, dass sie auch Psoriasis hat und sie denn darunter leidet :(

Kann mir hier irgendjemand sagen, in welchen Verhältnissen das Ganze zu Kindern steht ?!

Kann man prozentual ein Risiko aussprechen ? Gibt es Möglichkeiten zur Vorbeugung oder sonstiges ?

Über jede hilfreiche Antwort bin ich euch sehr verbunden.

Grüße

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Also ich weiß ganz genau, woher ich meine Pso hab: von meiner Mutter. Pso entsteht wohl durch einen Gendefekt, und der ist vererbbar. Bei mir ist die Pso viel stärker präsent als bei meiner Ma. Trotzdem kann Dein Kind ohne Pso durch Leben kommen. Meine Schwester hat nämlich nix.

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  • 9 months later...

Ich hab meine geerbt vom Opa , jedoch meine 2 Brüder nicht.

Da ich eine Tochter habe, hoffe ich das sie davon verschont bleibt.

Ein Test wäre zu aufwändig und zu teuer hat die Ärztin bei ihrer Geburt vor 4,5 Jahren gesagt.

Also heißt es hoffen...

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Vererbt wird nur die sogenannte Disposition. Es kann also ausbrechen...oder auch nicht. Auch kann es mehrere Generationen überspringen. Wenn beide Elternteile Pso haben ist die Wahrscheinlichkeit allerdings höher, man spricht von ca. 80%. Bei meinem Sohn ist das leider so und er hat es jetzt mit 22 Jahren bekommen. Wahrscheinlich durch seinen Prüfungsstress. Der Auslöser bei Kindern ist oft ein Infekt der mit Penicillin behandelt wird. War aber bei meinem Sohn nicht der Fall als er noch Kind war.

Es gibt keine Prophylaxe und keinen Test. Man macht sich als Eltern immer viel Gedanken und Sorgen, aber ich denke es gibt Schlimmeres was man vererben kann.

 

Alles Gute für Euch

Lupinchen

Edited by Lupinchen
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Da kann ich mich Lupinchen nur anschließen. Meine Oma und Tante mütterlicherseits hatten die PSO und sind schon viele Jahre tod, bevor diese bei mir ausgebrochen ist (mit 50). Richtig ist auch, dass man den Gendefekt vererbt bekommt und der einen Auslöser braucht. In unserer Familie gibt es gleich noch einen zweiten Gendefekt - die Zöliakie. Das ist eine Unverträglichkeit von Klebereiweis (Gluten) in vielen einheimischen Getreiden und die hat mein Sohn. Allerdings kann man bei meinem Sohn und bei einem Enkel jetzt schon absehen, dass sie für die Pso prädestiniert sind, rein vom Hauttyp her mir sehr ähnlich und mein Sohn hat auch schon die ersten Anzeichen.

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  • Similar Content

    • Guest
      By Guest
      Aus Dänemark (26.04.2016) zum Thema der Vererbbarkeit vom Typ-2-Diabetes, Body-Mass-Index und Adipositas bei Psoriasis.
      Dazu gibt es eine Zwillingsstudie: http://www.eurekaler...j-paw042516.php (Zwillingsstudien werden gerne von den Forschern zur Ursachenforschung herangezogen).
      http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-doppelt-krank-1.2969352
      http://www.medscape.com/viewarticle/862761
       
       
      Aus Spanien (CNIO 16.03.2016) zum Thema Psoriasis und Knochen:
      Zitat:
      "Wir haben festgestellt, dass die Psoriasis einen umfassenden und fortschreitenden Verlust von Knochengewebe verursacht", erklärt der Forscher Özge Uluçkan, erster Autor der Studie. "Es gibt keine aktive Zerstörung des Knochens, im Gegenteil, während des Knochenregenerationszyklus wird der Knochen nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit gebildet um zu ersetzen, was verloren ist und daher wird die Knochenmasse der Patienten im Laufe der Zeit verringert." http://medicalxpress.com/news/2016-03-scientists-link-psoriasis-bone-loss.html
       
       
      Psoriasis mit Zell-Implantat therapiert (Zürich, Dezember 2015):
      https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2015/12/implantat-gibt-gegensteuer.html
      Hier im Netz gab es auch einen Bericht, aber ich weiß nicht, ob und wer das mitbekommen hat...
      http://www.psoriasis-netz.de/forschung/implantat-unterdrueckt-schuppenflechte.html
       
       
      Harvard-Studie von August 2015 zum Thema Zitrusfrüchte bzw. Psoralene und Furocoumarine (auch in Sellerie enthalten):
      http://www.deutschlandradiokultur.de/harvard-studie-erhoehen-zitrusfruechte-das-krebsrisiko.993.de.html?dram:article_id=328297
      Zitat:
      "Was folgt nun aus der Grapefruitstudie? Fachleute warnen vor übereilten Reaktionen. Zunächst müssten die Ergebnisse durch weitere Forschungen bestätigt werden, heißt es, bevor man konkrete Empfehlungen geben könne. Irrtum – das ist geklärt, weil es hierzu genügend Experimente am Menschen gibt: Seit vielen Jahren wird eine Kombination aus Psoralen – das ist eins der fraglichen Furocoumarine aus der Grapefruit bzw. Sellerie - und UV A- Strahlung zur Therapie von Hautkrankheiten wie Schuppenflechte angewandt. Diese Therapie fördert aber unstrittig Hautkrebs. Dazu gibt es bereits genügend harte Daten, sowohl aus Europa wie aus den USA."
       
       
      Nur zur Info - Liebe Grüße
       
       
      PS. Ich werde hier einfach immer wieder Neues posten - wenn jemand von euch etwas Aktuelles findet (gerne auch im englischsprachigen Bereich), nur her damit
    • Stacheline
      By Stacheline
      Hallo zusammen.
      Ich befinde mich gerade mit meinem Sohn 9 Jahre in der Hautklinik. Dort unterziehen wir uns einer Creme Therapie. Er hat eine mittelschwere bis schwere PSO (vulgaris+gutata) entwickelt, ich habe es nur an den Ellenbogen, aber erfahren, dass die PSO wohl schon im unteren Rücken steckt.
      Hier haben sie uns Behandlung mit Adalimumab empfohlen, werden es aber hier definitiv noch nicht beginnen.
       
      Hat irgendjemand schon Erfahrungen mit diesem Biologika bei Kindern?
      LG
      Stacheline
       
       
    • Siedler20
      By Siedler20
      Hallo zusammen,
      ich bin neu hier. Ich bin froh, dass es die Möglichkeit gibt sich auszutauschen. Mein Sohn 11, hat vor ein paar Wochen Pso bekommen. Zuerst kleine vereinzelte Punkte. Bald haben sie sich aber auf den gesamten Körper ausgedehnt. Da bei uns in der Familie keiner unter Schuppenflechte leidet, wusste ich zunächst nicht wovon der Ausschlag kommt. Wir waren erst beim Kinderarzt die sagte, dass es von der trockenen Haut kommt. Mit Cremes wurde es natürlich nicht besser. Habe dann im Internet recherchiert, und bin auch Schuppenflechte gekommen. Ich habe immer gehofft, dass ich mich täusche. Aber ein Termin beim Hautarzt machte meine Hoffnungen zunichte. Er erklärte nichts. Hat nur gesagt, das sähe nach Schuppenflechte aus. Er bekomme eine Salbe, und es könne sein, dass er in seinem Leben immer wieder eine Neigung dazu hat. 
      Hätte ich nicht schon vorher im Netz gelesen, wüsste ich nicht wie schlimm es wirklich werden kann. Sie Salbe ist ein starkes Kortison. Zuerst war ich erfreut, dass die Stellen sehr schnell verschwunden sind, aber nach nochmaligen lesen, kommt man darauf, dass es nicht gut ist.  
      Beim nächsten Termin hat er sich die Haut nicht einmal mehr angesehn. Lange Rede kurzer Sinn. Ich habe den Arzt gewechselt. Heute waren wir da, sie hat Curatoderm verschrieben. Das ist doch eine Vitamin D3 Salbe oder? Habe ich auch erst wieder im Internet gelesen. Na gut, soweit bin ich damit zufrieden. Ich soll aber jetzt trotzdem noch die alte Kortisonsalbe dazu nehmen.
      Jetzt habe ich ein Problem, dass ich nicht weiß, wie ich die noch anwenden soll. Bei meinem Sohn verschwinden die Flecken immer relativ schnell wieder, und sie sind auf dem kompletten Körper verteilt, sodass ich dann nicht mehr sehen kann wo noch zu schmieren ist. Man soll die Salbe doch ausschleichen lassen oder? Kann mir jemand Tipps geben.
      Oder ist es besser gar kein Kortison mehr dazu zu geben? Ich bin kritisch mit dem Zeug. Außerdem habe ich noch eine Frage. Welche Möglichkeiten gibt es noch bei Kindern? Er wird bald 12
      Ich mache ihm daheim öfter ein Meersalzbad, aber sonst. Die Ärzte rücken mit nichts raus. Bestrahlungen werden erst ab 18 gemacht??
      Für Antworten wäre ich dankbar.
       
       

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