Jump to content
cancri49

Alltag und Urlaub mit Psoriasis Pustolosa

Recommended Posts

cancri49

Hallo @all, nachdem ich meine Diagnose erst seit Anfang des Jahres habe, sind meine Erfahrungen noch recht dürftig. Betroffen sind bei mir: linke Hand, rechts ein Finger, beide Fußsohlen und ein großer Zeh. Ich behandle z. Zt. ausschließlich mit Propolis, nehme Magnesium und Ernährung ohne Gluten. Aktuell habe ich auch Zucker im Verdacht, zur Verschlimmerung beizutragen. Ergänzend will ich noch erwähnen, daß ich Beta Blocker nehmen muß, da sich mein essentieller Tremor nicht anders behandeln lässt.

Hat schon jemand einen Strandurlaub gemacht? Kann ich mit den (hässlichen) schmerzhaften Stellen unter den Füssen überhaupt barfuß laufen, ohne daß ich alles noch schlimmer mache. Wie ist es mit Sandalen, da ja die Psoriasis dann keine Creme bekommen kann.

In geschlossenen Schuhen habe ich die betroffenen Stellen immer mit Creme bedeckt, Klarsichtfolie drauf, Verband drum. Der große Zeh kriegt einen Überzieher in Form eines abgeschnittenen Daumens von einem Vinyl-Handschuh - das geht ganz gut und hält. Sobald ich nicht mehr draußen rumlaufe, kommt alles wieder runter, damit Luft drankommt.

Ist es richtig, die vertrockneten, harten Ränder der Haut abzuschneiden. Wenn ich sie nämlich dranlasse, drücken sie sich schmerzhaft in die neue Haut darunter.

Die Hände kann ich natürlich nicht einbinden, mit dem Erfolg, dass sie immer cremig/schmierig (bäh) sind. Ich begrüße schon niemanden mehr per Hand. Aus beruflichen Gründen muss ich leider öfter am Tag Desinfektionslösung benutzen, die allerdings hautfreundlich sein soll.

Im Moment mache ich mir wegen des Urlaubs die meisten Gedanken, denn daß ich auf Dauer mit dieser Erkrankung leben werde, ist mir klar und kann mir die Freude am Dasein nur partiell trüben.

Für jede Erfahrung von Eurer Seite bin ich dankbar. Mit lieben Grüßen, Cancri

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

cancri49

Guten Morgen! Nun kann ich mir meine Frage nach Strand mit Pustulosa an den Füßen selbst beantworten. Also ohne Schutz auf den betroffenen Stellen geht kein Meter zu laufen - weder in Sand noch auf Kieseln. Ich habe es probiert und hatte so höllische Schmerzen, daß ich am liebsten laut geschrien hätte. Zum Glück hatte ich natürlich mein ganzes Equipment im Urlaub dabei. Also habe ich die Füße jeden tag eingebunden und Wasserschuhe angezogen. Dadurch, daß die Verbände dann naß waren, wurden die Wunden von Tag zu Tag besser - ohne cremen. Aber daß Salzwasser hilft, wußte ich ja schon aus diesem Forum.

LG von Cancri.

Share this post


Link to post
Share on other sites
hilfe

Wie geht es Dir inzwischen mit Deiner Ps. pustulosa? Kannst Du wieder in Schuhen Schmerz frei laufen?

Da ich auch noch nicht sehr lange eine Pso. Pustulosa an der Ferse habe und dabei ein Schuhproblem, ziehe eh nur noch offene im Haus, oder ganz weiche Laufschuhe nach draußen an.

 

Mit freundl. Gruß

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Similar Content

    • achilles28
      By achilles28
      Was Denkt ihre ,
      Ich glaube auch ,Das Man durch Ernährung Schuppenflechte Besiegen kann !
      Hat Jemand Erfahrung ,schon Wissen gesammelt .Der durch Weck lassen Zucker und Weizenmehl , Erfolge hatte .
    • An_Ra
      By An_Ra
      Ich schreibe dies in der Hoffnung, dass jemand von meinen Erfahrungen profitieren kann; ich verkaufe nix! Alles, was ich probiert habe kann durch einfache Googlesuche gefunden werden. Die Hersteller sind, glaube ich, egal.
       
      Meine Leidensgeschichte begann vor 2 ½ Jahren. Ich ging damals zu einem Hautarzt und bekam die Diagnose Dyshidrose. Diese Diagnose war falsch, die Behandlung deshalb logischerweise auch! Brennen, Jucken, Schwellung, Verhornung, es wurde immer schlimmer. Beim Gehen riss mir die Haut an den Füßen bis ins Fleisch auf, ich passte in keine Schuhe mehr und nachts konnte ich vor lauter Brennen an Händen und Füßen nicht mehr schlafen. Die alkoholische Kortisontinktur vom Hautarzt brannte, dass es mir die Tränen in die Augen trieb, ich hab es dann nicht weiter genommen. Zeitweise löste sogar Wasser einen Brennanfall aus.
       
      Kühlen tat gut. Ich hab mir aus einem Stoffrest Beutel genäht, mit rohem Reis befüllt und eingefroren. Leider erst viel später kam ich auf die Idee mir eine XXL-Gummiwärmflasche zu besorgen, mit kaltem Wasser zu befüllen und damit nachts meine Füße zu kühlen.
       
      Ich steh auf orthomolekulare Medizin. Auch wenn die Pharmaindustrie jetzt wieder im Viereck springt – ich hatte damit schon mehrmals Erfolg. Ich zog also meine schlauen Bücher und das Internet zu Rate, was da wohl helfen könnte. Gegen Dyshidrose fand ich nichts, wohl aber gegen Hautkrankheiten und Entzündungen – Zink.
       
      Ich ließ mir eine Packung Zink + Histidin (15 mg) aus dem Supermarkt mitbringen. Allzu große Hoffnungen hatte ich nicht, aber ich musste was versuchen. Eine Stunde nach der Einnahme ließ das Brennen deutlich nach und es hielt vier Stunden an. Wiederholung brachte das gleiche Ergebnis. Der Rest war eine Rechenaufgabe. Ich habe mir dann höher dosierte, preiswertere Kapseln (Zink + Histidin, wegen der besseren Verwertbarkeit, eingenommen immer mit Milchprodukten) besorgt und nahm 100 mg täglich – zwei Monate lang, dann reduzierte ich nach und nach auf 25 mg. Das ganz schlimme Brennen kam nicht wieder.
       
      Nebenwirkungen? Ja. Meine Nachtblindheit ist verschwunden. Ich habe keine trockene Haut mehr, der Cremeverbrauch musste um 2/3 gesenkt werden. 🙂 hab ich die Kosten für das Zink schon wieder drin.
       
      Es ging mir also besser, aber von gut war ich noch weit weg. Ich ging zu meinem Hausarzt, er verschrieb mir eine kortisonhaltige Fettcreme und untersuchte alles, was man mit Blutuntersuchungen raus kriegen kann (Hormone, Schadstoffe, Nährstoffmangel). Alles im grüner Bereich.
       
      Und erst dann, ich hatte mal wieder Google befragt, kam ich darauf, was ich wirklich habe - Psoriasis pustulosa. Jetzt hatte ich einen ganz anderen Ansatzpunkt! Ghee, meinte eine – ich steh nicht so auf Esotherik – Sheabutter eine andere in einem Forum. Naturkosmetik - schon eher, das hab ich ausprobiert und es war gut. Nur die Konsistenz hat mir nicht gefallen.
      Ich mischte nun selbst:
      1 Eßl. Sheabutter, 1 Eßl. Bienewachs (Linsen) und 2 Eßl. Färberdistelöl
      Im Wasserbad schmelzen, unter Rühren im kalten Wasserbad abkühlen
      2 – 3 x täglich ein erbsengroßes Stück auf jeder Fußsohle verteilen.
       
      Und jetzt besserte es sich wirklich. Kortisonsalbe – weg! Kalte Wärmflasche – weg! Reisbeutel – weg! Auch optisch verbesserte sich viel. Die Hände waren ganz in Ordnung, nur gelegentlich ein kleines Bläschen, kein Problem. An den Füßen feilte ich 2 x wöchentlich vorsichtig die schlimmsten Verhornungen ab. Manchmal juckte es, Bläschen deutlich weniger, die Schwellung klang ab, kein brennen mehr.
       
      Eigentlich hätte ich damit leben können – eigentlich. Dann las ich von einer, die sich Hyaluronsäure spritzen ließ und damit alles wegbekommen hatte. In den USA würde das wohl öfter gemacht. Keine Ahnung, ob mein Hausarzt das gespritzt hätte, der nächste freie Termin war erst drei Monate später und solange wollte ich nicht warten. Ich habe mir Hyaluronsäurekapseln besorgt (500 – 700 kda, 200 mg). Schon nach wenigen Tagen besserten sich meine Füße weiter, die Rötungen verschwanden auch. Sandalentauglich!!!
       
      Das war vor einem halben Jahr, seither ist es stabil. Weiterhin nehme ich täglich eine Kapsel Zink + Histidin, ein Hyalurosäurekapsel und schmiere 2 x täglich meine selbstgemischte Salbe drauf. Einmal pro Woche feile ich vorsichtig. Ganz weg ist es nicht, aber eher ein kosmetisches Problem.
       
      Vor drei Wochen habe ich mir die Linola Fußmilch mit dem ph-Wert 4 gekauft und creme damit meine Füße. Ich meine, seitdem habe ich immer weniger zu feilen. Vielleicht ist ja doch was dran, dass man mit zunehmendem Alter ein Problem mit dem ph-Wert bekommt?
       
      Ich hoffe für alle Betroffenen, dass wenigstens etwas Hilfreiches dabei ist. Gute Besserung!
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.