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Meeresrauschen

Pso an Händen und Füßen

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Meeresrauschen

Hallo,

 

ich bin neu hier und hätte mal ein paar Fragen.

Wie lange sollte man Fumaderm 200 nehmen, bis eine positive Wirkung eintritt ? Ich nehme seit Ende März 3x2 Tbl. Tgl. und habe jetzt sogar eine Verschlechterung meiner Hände.

Wie lange macht PUVA einen Sinn ? Dies mache ich seit Februar 2-3x pro Woche und habe keine Verbesserung, aber eine Verschlechterung.

Mein Hautarzt meint, ich solle die Therapie noch weitermachen .

Außerdem benutze ich Daivonex Slb. und als Handcreme Alfason repair. Die Füße creme ich mit Urea-haltigen Salben ( 30%) und 10%-iger Salicylvaseline ein(im Wechsel).

 

By the way, kann mir jemand im Raum Offenburg / Freiburg / Karslruhe eine GUTEN Hautarzt nennen ?

 

Ich bin gespannt auf Eure Antworten.

 

LG Meeresrauschen

 

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Zaubernuss

Hallo,

ich kann zur PUVA folgende Erfahrung beisteuern: anfangs hat sie mir schon geholfen. Nach ca. 3 Wochen wurde meine Haut aber sehr empfindlich, sodass ich vor allem beim Laufen starke Probleme bekam. Ab da wurde ich nur noch bestrahlt. Das hilft mir auch dauerhaft vor allem gegen die immer wiederkehrenden Pusteln. Unter den Füßen mag ich auch keine Salicylvaseline aus gleichem Grund. Abschuppung ist ja gut, aber unter den Füßen ist ein bischen Hornhaut meiner Meinung nach notwendig. Sonst wirds schmerzhaft....

Zu Fumaderm kann ich dir nicht viel sagen, das fand mein Magen-Darm-Trakt nicht toll. Habe es also nicht lange nehmen können.

Gruß, Zaubernuss

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Molly83

Hallo,

 

ich habe auch Fumaderm 2 Jahre lang eingenommen bis zu 6 Tabletten am Tag.Aber bei 6 Tabletten hat mein Magen das nicht vertragen.Daher sollte ich täglich nur noch 2 Tabletten nehmen. Morgens und Abends. Es hatte sich am Anfang etwas verbessert aber bei mir ist es zum stillstand gekommen. Es wurde leider nicht mehr besser.Daher hatte mein Arzt mir gesagt das ich es abbrechen solle.

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Bibi

hallo, Meeresrauschen -

 

erst einmal Willkommen in diesem informativen Forum -

 

in der Suchfunktion wirst du sicher fündig, lies dich mal durch -

 

ich habe gute Erfahrungen gemacht in der Internet-Suche nach guten Ärzten - wie du schreibst, suchst du in Offenburg, Freiburg, Karlsruhe - einfach mal die Stadt eingeben und dann nach Dermatologen suchen - oftmals kann man sich auch die Praxis ansehen und die Ärzte stellen sich vor - und was ich wichtig finde, es gibt auch viel Patientenkommentare bezüglich Wartezeiten, nimmt der Arzt sich Zeit usw. usw.

 

ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen und freue mich, wenn du wieder schreibst -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

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    • Olaf72
      By Olaf72
      Hallo Zusammen,
      nun will ich auch mal meine Geschichte erzählen.
      Ich bin 47 Jahre und verheiratet. Lebe in Sachsen-Anhalt und bin in einer Spedition tätig (also stress )  Im März 2018 hatte ich eine schwere Erkältung und lag für 3Wochen flach. in der 3. Woche stellte ich vereinzelte rote punkte an meiner linken Hand und am rechten Oberschenkel fest. Mein Hausarzt sagte, das es an der Erkältung liegen könne und verschrieb mir eine Salbe. in den nächsten 2-3 Wochen vergrößerte sich die stellen am Oberschenkel auf die größe von 2€ Sücken und es breitete sich eine allgemeine rötung zwischen den stellen aus. Der Juckreitz wurde unerträglich und ich bekam eine überweisung zum Hautarzt.
      im Mai hatte ich dann endlich einen Termin und mittlerweile waren alle körperteile betroffen. Hautarzt machte kurze Sichtkontrolle und verordnete Daivobet Salbe 60gr mit dem hinweis wir sehen uns in 12 wochen wieder. Ich war total am Boden zerstört und fragte mich, wie soll ich mit dieser 60gr Tube 12 Wochen klarkommen. Nach 10 Tagen wieder beim Hautarzt mit Hinweis Salbe ist verbraucht, zähneknirschend neue Tube bekommen. Im Juni habe ich dann einen extremen schub bekommen und mein Rücken war eine große rote schuppende Fläche. Nun wurde mein Hautarzt aufmerksam Ich bekam verschiedene Salben verordnet aber nix half. Es breitete sich einfach weiter aus über Gesäß und Oberschenkel großflächig. Ich habe morgens ein volles Kehrblech Hautschuppen vorm Bett zusammengefegt, täglich Bettzeug wechseln weil man sich wieder blutig gekratzt hat in der Nacht. Im September wurde es so schlimm, das endlich Überweisungen für MRT und Röntgen Lunge usw. durch Hautarzt ausgestellt wurden. Alle Organe wurden auf Entzündungen geprüft und alles war i.o. im Oktober wurden endlich Hautproben entnommen und die PSO wurde bestätigt. November hatte ich dann den schlimmsten Schub den ich bis dato erlebt hatte, alle körperregionen waren komplett rot und dick verschuppt und die Haut fing an zu reissen. Ich konnte nicht sitzen liegen und nur unter schmerzen gehen. Ich nahm täglich ab und meine Haut hing nur noch so runter an den Armen (meine Frau hatte extreme Angst um mich) gesamt nahm ich in knapp 2 Monaten 17Kilo ab. Ich flehte meinen Hautarzt an eine sofortige einweisung in die Hautklinik der Uniklinik zu veranlassen, er kam dem nach und schwup lag ich in der Klinik. Die waren erschüttert über meinen Allgemeinzustand und ich bekam sofort Invusionen und wurde komplett eingesalbt und Schmerzmittel gabs auch noch. Bei der Blutuntersuchung wurde ein Blutzuckerwert von 36,7 festgestellt und ein Langzeitwert von 21,9, das hat mir dann total die Beine weggehauen. (nein ich esse nicht übermäßig zucker und trinke auch keine säfte und limonaden)
      Oberärtztin meinte dann, eine Autoimmunkrankheit kommt selten allein. Ich wurde in den nächsten 6 Wochen in der Klinik behandelt und Ende Jan. entlassen. Bin auf 2 Insulintypen eingestellt und nehme Fumaderm. Momentan nehme ich 2-2-2 und es stellt sich eine Besserung ein. Gestern habe ich meine Leberwerte bekommen und diese liegen stabil bei 90, Hautarzt meint geht noch ok bei 6 Tabletten am Tag. Diabetis ist deutlich besser geworden und ich konnte die Einheiten halbieren.
      Langfristig ist geplant, dass ich Biologika bekommen soll, habe aber noch keine genauen Infos welche und wann. Am 29.04. muss ich wieder zur Klinik nach Magdeburg und denke das ich da neue Infos  bekommen werde.
       
      so das ist meine geschichte
      LG Olaf
    • AnTe
      By AnTe
      Liebe Eltern,


      seit einem Jahr hat mein Sohn Ausschlag an den Unterbeinen. Anfangs waren die Kniekehlen wund - hochrot, nässend mit riesigen abgekapselten Eiteransammlungen. Der Arzt sprach von Hormonen, Schwitzen usw. Alles normal, geht von alleine wieder weg. Durch viel Pflege ist es das auch.
      Dann kam der Ausschlag am linken Schienbein. Wir bekamen Advantan (1x die Woche) und eine Pflegecreme (Borretsch). Die Haut war mal besser, mal schlechter.

      Im November 2018 waren beide Schienbeine handtellergroß "entzündet", was bei einem 11-jährigen eine ziemlich große Fläche ist, finde ich. Tatsächlich sah der Ausschlag untypisch für Neurodermitis, Schuppenflechte usw. aus. Der Hautarzt vermutete einen Pilz und nahm eine Probe zur Bestimmung. Wir bekamen Lotriderm Creme, die sehr gut half. Aber der Befund war negativ. Kein Pilz. Inzwischen hatte sich die geheilte Haut wieder verändert. Jetzt sind Stellen leicht gerötet, extrem trocken, also schuppig. Die Diagnose lautet nun doch: Psoriasis.

      Die Therapie soll cortisonfrei erfolgen, was ich sehr begrüße, mit Diavonex. Nach drei Tagen habe ich abgebrochen, da das Hautbild sich extrem verschlechtert hat und wieder mit Advantan geschmiert. Nach einer Woche war alles wieder hübsch und wir verwenden seitdem die Pflegecreme. Aber es lässt sich erkennen, dass sich die Haut wieder verschlechtert. Sie schuppt, ist gerötet und juckt.

      Nun - endlich - meine Fragen: Hat jemand Erfahrung mit Diavonex? Die Hautärztin sagt, es kann durchaus zu einer Erstverschlechterung kommen und wir sollten sie doch noch einmal für eine Woche verwenden + ausschleichend Lotriderm.

      Wer hat Erfahrung mit Ölen (Nachtkerze, Hanf)?

      Wer hat das Blut prüfen lassen (Zink, Vitamin D, C, A, Selen)?

      Hach, ich bin hin und her gerissen, etwas verzweifelt und hoffe sehr auf Eure Hilfe!

    • DaRi400
      By DaRi400
      Ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen, ich komme aus Niedersachsen und bin 51 Jahre alt.
      Meine Geschichte fing 2014 mit einer Herz OP an und sie sollte eigentlich nach 3 Monaten erledigt sein!?
      Dann fingen die Probleme aber erst an, nach der OP folgten viele KH Aufenthalte die sich über 1 Jahr verteilten, die vielen Medikamente lösten leider eine colitis ulcerosa aus die ich aber heute Dank eines sehr guten Arztes im Griff habe.
      Vor ca 2 Jahren fielen mir dann Finger und Zehnägel aus und keiner konnte den Fehler finden🤷‍♀️ich hatte dann erst in einer Hand kleine Bläschen wo milchige Flüssigkeit austrat und dann die erste Stelle am Fuß und in der Kniekehle! Die Diagnose sollte dann Neurodermitis heissen. 
      Nun ist es so schlimm geworden das ich vor einigen Wochen einen neuen Hautarzt aufgesucht habe, der dann die Psoriasis vulgaris festgestellt hat. Ich habe dann Salben bekommen zum einreiben, keine Besserung und nun bekomme ich eine Puva Therapie und es sah gut aus aber nun ist der Arzt im Urlaub und es wird wieder schlimmer!
      Jetzt fahre ich selber in den Urlaub und hoffe das Spaniens Sonne ein wenig Linderung bringt!👍
      Leider sind die Füße so stark betroffen das man sich gar nicht traut offene Schuhe zu tragen aber ich mache das beste draus!
      Ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben und werde jetzt erstmal alles durchforsten.
      Wünsche allen ein schönes Wochenende und bis zum nächsten mal. 
      LG Daniela
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