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MadameJosii

Probleme nach dem Absetzen von Stelara

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MadameJosii

Hallo ihr Lieben, 

Ich habe nach zwei Jahren schwerer Schuppenflechte diese mit Stelara bekämpft. 

Im Juni 2016 hatte ich meine letzte Spritze und ich hatte mich entschieden das Medikament abzusetzten, da die Schuppenflechte komplett abgeheilt war. 

Ich habe immernoch keine Probleme mehr mit der Haut, allerdings plagen mich seit dem Absetzten schwere Bauchschmerzen. 
Ich war jetzt schon mehrmals beim Arzt um zu checken was los ist. Allerdings kam trotz Ultraschall und Magenspiegelung nichts raus. 
Jetzt frage ich mich ob das mit dem Absetzten von Stelara zusammenhängt. Könnt ihr euch das vorstellen? Oder hat da jemand Erfahrungen? 

 

Viele liebe Grüße 

Josi 

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Hucki

Hallo Josi,

tut mir leid, dass du diese Bauchschmerzen hast. Ich habe spontan nur eine Idee, kann aber totaler Nonsens sein.

Stelara wird auch zur Behandlung von Morbus Crohn eingesetzt. Vielleicht hast du ja in der Ecke eine Baustelle, was bis dato nicht bekannt ist. Manchmal hat man auch nicht nur eine Autoimmunerkrankung.

Drücke dir die Daumen, dass es dir bald wieder besser geht.

Lieben Grüß von Hucki

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Guest

Halo Josi,

wurde denn mal eine Stuhlprobe von dir untersucht ?

Bei einer Magenspiegelung wird meines Wissens nach hauptsächlich nach dem Bakterium Helicobacter pylori gesucht (welches als Folge Magengeschwüre und Magenkrebs verursacht, daher die Magenspiegelung). Allerdings gibt es noch etliche weitere Erreger und Parasiten, welche Bauchbeschwerden auslösen können. Durch einen tiefen Analabstrich oder eine Stuhluntersuchung mit anschließender Kulturanlage können solche aufgespürt werden. Es wäre nun wichtig herauszufinden, ob ein bakterielles Ungleichgewicht bei dir herrscht und dadurch diese Beschwerden ausgelöst werden.

Es gibt sogar Menschen, dessen Herpes-Infektion sich im Bauchraum abspielt. Man kann hier nicht verallgemeinernd sagen, dass es immer nur ein bestimmter Erreger-Typ ist welcher Bauchbeschwerden hervorruft. Eine umfassendere Diagnostik wäre also angebracht.

Leidest du unter chronischen viralen oder bakteriellen Infektionen (z.B. HSV, HPV, EBV, CMV, Helicobacter pylori,...) ? Pilzerkrankungen oder wiederkehrenden Infekten um es einfacher auszudrücken (Blase, Mandeln,...) ?

Wurde denn ein großes Blutbild gemacht (hier vor allem wichtig: GGT, GOT und GPT, AP (Alkalische Phosphatase), Bilirubin,...) um evtl. Entzündungswerte bzw. abweichende Werte zu sehen ?

Bist du beim Gastroenterologen in Behandlung ?

Liebe Grüße

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the_medicus

Mal ne ganz blöde Zwischenfrage: wer hat Dir denn empfohlen, Stelara abzusetzen? Meines Wissens nach gibt es keine "Heilung" der PSO, lediglich eine Therapie der Symptome. Keine Therapie: früher oder später treten die Symptome -oftmals in schwereren Ausmaßen wieder auf. Das Problem bei Biologika kann sein, dass diese nach Absetzung und Neuaufnahme der Therapie nicht mehr wirken können (Immunabwehr).

Bei einer Behandlung des M.C. kann es nach Absetzung zu einer entsprechenden Reaktion des "Darms" kommen. Für die PSO ist das meines Wissens nach noch nicht beschrieben.

"Bauchschmerzen" kann zudem vieles bedeuten. Ober- oder Unterbauch, linke oder rechte Flanke, Emesis oder Diarrhoe? Ich sehe gerade, dass der Threat bereits im Januar war... da gab es vermehrtes Auftreten von NORO und ROTA, sowie anderen Virenerkrankungen... haben sich die Beschwerden denn inzwischen gebessert oder wurde etwas diagnostiziert?

 

LG

the_medicus

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StelaraFreak

Ich bekomme Stelara seit 1.5 Jahren, das Medikament muss soweit mir bekannt lebenslang angewendet werden um eine Rückkehr einer systemischen Psoriasis /Psoriasis Arthritis zu verhindern, ich war zuletzt bei einem Intervall von 1x alle 3 Monate Injektion angekommen. Bedingt durch depressive Erkrankungen habe ich die Therapie 1x für 3 Monate und im Moment wegen Covid 19 und einer  Dental Problematik unterbrochen. Die Rückkehr meiner inflammatorischen Beschwerden setzte jedesmal ca 4 Wochen nach Absetzung ein, die Bildung von neuen Plaques dauerte länger. Nach der 3 Monats Unterbrechung wurde ich wieder auf einen 2 monats Intervall und direkt danach auf einen 3 Monats Intervall eingestellt mit 100% igem Behandlungs Erfolg. In meiner aktuellen Unterbrechung die seit 6 Wochen andauert habe ich seit einigen Tagen, massive Handrötung / leichte Schwellung bzw. schmerzempfindliche Finger und Zeh Gelenke, extrem punktuellen Juckreiz an den Handinnenflächen vor allem rechts, Fußsohle rechts , sowie leichte Sehnenscheidartige Schmerzen am Unterarm/Handgelenk...sowie Anzeichen von Urtikaria an den Unterarmen, Augenbrauenbereich, sowie einige mückenstichartige Herde im Schulter und Oberarmbereich.

Dieses Medikament ist das einzige was jeh bei mir zu einer kompletten Abheilung der äusseren Erscheinungen und auch von Gelenkschmerzen geführt hat.

Es ist für mich sofern die ultimative Therapie und da man nur alle paar Monate eine Injektion braucht und sonst eigentlich gar nichts mehr cremen muss ist es wie ein Gottesgeschenk für jeden Leidenden (ich über 25 Jahre mit schwerster Plaque Psoriasis am ganzen Körper) habe wieder eine Haut mit der ich mich ohne Probleme sehen lassen kann, und hinterlasse keine Schuppen mehr überall wo ich mich aufhalte. Dieses Mittel WIRKT und sollte jedem verordnet werden der an chronischer großfläschiger Psoriasis leidet, die Risiken der Immunsupression sind mir da egal, lieber sterb ich als so weiterzuleben.

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    • Guest
      By Guest
      Hallo, bin neu hier und möchte euch über meine "Krankheit" berichten. 
      Bin heute 33 und es hat bei mir mit 17 Jahren angefangen am Ellenbogen ganz leicht der Arzt verschrieb mir eine Kortisonsalbe die anfangs noch gut geholfen hat. Mit 24 hat ich schon fast 20% an allen üblichen Stellen vorallem die Kopfhaut war extrem befallen und hatte natürlich die starke seelische Belastung die jeder Betroffene ja kennt, ich wollte mich nicht damit abfinden mein ganzes Leben so zu meistern. Keine kurze Hosen(T-shirts) , kein Schwimmbad besuch usw also war der nächste Schritt Fumaderm was ich so 7 jahre lang genommen habe aber effektiv nur die ersten 2 jahre etwas geholfen hat trotz soviele Nebenwirkungen flush, Durchfall, sehr starke unerwartete Bauchschmerzen usw die nahm ich in kauf. Mit 30 Jahren hat ich mehrere psychische Schicksalsschläge das die Krankheit mutierte und mindestens 60% der Haut befallen war und ich schon langsam kein Sinn mehr in meinem Leben sah.Ich war dann bei vielen Dermatologen und hab alles ausgeschöpft was nur geht aber Besserungen waren immer nur leicht und von kurzer Dauer. Bis ich dann meinen heutigen Dermatologen(Ich liebe dich) kennen gelernt habe.Er überzeugte mich sofort mit BIOLOGIKA anzufangen, er leidet selbst an Psoriasis und behandelt sich selbst damit.Leider konnte er mir die "1 Behandlung" nicht selbst verschreiben und verwies mich an eine bestimmte Hautklinik die mir Gott sei Dank "STELARA" verschrieben hat was natürlich alles geduld braucht.Nach der 3 Spritze war ich KOMPLETT GEHEILT bis heute.Ich hab wirklich keine Nebenwirkungen kann endlich wieder ALLES essen was früher nicht möglich war. Der Weg zum Medikament war wirklich nicht leicht und bin echt enttäuscht von unserem deutschem System da es soviel Menschen nicht verschrieben bekommen weil Ärzte Angst vor REGRESSE haben.Hoffe kann hier leute wieder Hoffnung auf ein normales Leben geben wen ihr fragen habt last es mich wissen 
    • catwoman42
      By catwoman42
      Hallo, seit 2013 nehme ich ein Biologic namens Stelara. Die Hautklinik, die mir das immer aufgeschrieben hat, hat mich nun aus der Studie geschmissen, da ich mal eine Pause machen sollte. Erst sehr angepiekst, habe ich dann die Pause geschluckt. Aber es kam, wie ich es mir vorstellte: Ruckzuck war die Schuppi wieder voll da. Vom Scheitel bis zwischen den Zehen. Intimbereich wurde auch nicht ausgespart. Dann wollte ich zum niedergelassenen Hautarzt, um mir eine Überweisung zu holen für die Klinik. Mir graute es schon davor, weil der neue Klinik-Chefarzt echt unsympathisch ist. Nun, der Arzt, bei dem ich die Überweisungen immer bekommen habe,  ist leider in Rente. Sein Sohn hat nun die Praxis übernommen und wollte mich erst sehen. Na gut, nachvollziehbar. Als ich dem Arzt dann sagte, dass mich "die Willkür der Ärzte ankotzt" und ich es leid bin, immer wieder den Ärzten zu erklären, das Lichttherapie nicht hilft und dass ich halt eine starke Form der Psoriasis habe, und ich am liebsten diesen doofen Chefarzt anzeigen wollte, blieb er ganz cool, offen und freundlich und nahm mir so meine Wut. Lichttherapie so sagte er mir, sei eh krebsfördernd und die Salben, die ich ihm auf den Tisch knallte wären viel zu lasch. Meinen neuen Lichtkamm, den ich ihm vorlegte, könnte ich wieder weg packen. Die Salben könnten ja gar nicht helfen, weil sie so niedrig dosiert sind. Dann besah er sich meinen Rücken und hatte schon genug gesehen. Die Scham konnte ich mir ersparen und mich komplett ausziehen. Er hat es mir auch so geglaubt. Echt mal sehr angenehm, so ein Arzt. Dann hat er mir auch ohne wenn und aber mein Stelara wieder aufgeschrieben und meinte, dass er das genau so gut kann, wie eine Klinik. In dem Punkt vertraue ich ihm auch, aber was ist, wenn die Kasse Regress stellt. Eine Spritze kostet 5220 €. Das würde mir für ihn unendlich leid tun. Hat jemand von euch Erfahrung damit, ob so was auch ein niedergelassener Hautarzt aufschreiben darf? Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen. Er war der Überzeugung, dass er das sehr wohl aufschreiben darf und das sein Budget dadurch nicht geringer wird für andere Patienten.
    • Bine89
      By Bine89
      Seit 3 Jahren bekomme ich alle 3 Monate stelara gespritzt. Schon mit der ersten spritze ist fast die komplette Schuppenflechte weg gewesen. Nach der zweiten spritze war alles weg und habe keine schuppige Stelle mehr gehabt. Hin und wieder tun mir die Gelenke weh, aber die sind sehr schnell wieder weg und die Schmerzen sind zu verkraften. Kann ich jedem sehr empfehlen und ans Herz legen 
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