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jokl1985

Psoriasis Arthritis oder nicht?

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jokl1985

Hallo, ich bin 31 Jahre alt und leide seid 4 Jahren an Nagelpsorisis. Seid etwa genau dieser Zeit plagen mich immer wieder heftige Schmerzen im unteren Rückenbereich sowie der linken Hüfte. Seid Juni 2016 ist es Zeitweise so schlimm dass ich mir nicht mal mehr einen Socken anziehen kann. Dazu kamen ab August 2016 Gelenkschmerzen in Knie, Ellenbogen, und Händen.

Als mir dann klar wurde, dass meine Rückenprobleme wohl dochnicht auf Orthopädische Probleme zurückzuführen sind ging ich zu meinem Hausarzt der dann einen Bluttest gemach hat. Rheumaaktor sowie die sogenannten zero-negativ Werte waren erhöht. Entzündungswerte waren jedoch normal. Er und ein rheumatologe haben draufhin auf Atrthitis Psoriasis geschlossen.

Nach einer erfolglosen Behandlung mit MTX werde ich nun garnicht mehr behandelt und es wird erstmal abgewartet. Und jetzt stehe ich wieder ganz am Anang. Nach weiteren Besuchen bei Spezialisten wird nun an der Diagnose Psoriasis Arthirits gezweifelt. Es wurde nach Entzündungen in Gelenken und veränderten Blutwerten gesucht. Ich lese überall das Blutwerte und Entzündungen nicht ausschlaggebend sind bei dieser Erkrankung. Und parralel zu meiner Nagelpsoriasis sind auch meine körperlichen Beschwerden immer schlimmer geworden. Deshalb war für mich die Diagnose schon plausibel, ich versteh nicht wieso nach einer Erfolglosen Behandlung nun an der vorherigen Diagnose gezweifelt wird. 

Ich bin wirklich verzweifelt, ich renne seid Monaten von Arzt zu Arzt und es wird mir einfach nicht wirklich geholfen. Vielleicht hat ja jemand einen Tip für mich. ##ich will endlich wieder gesund werden, ich habe mein lebenlang sport getrieben und gern gearbeitet. Aber seid Juni letzten Jahres kann ich kaum noch etwas machen. Eine halbe stunde sitzen ist schon zuviel und von körperlicher Balstung ganz zu schweigen. Dazu kommt noch das jetzt auch die Krankenkasse anfängt stress zumachen und an meiner Arbeitsunfähigkeit zu zweifeln.

Hoffentlich kann mir jemand weiterhelfen denn ich weiß nicht mehr was ich tun soll.

Danke schonmal im vorraus

grüße jokl

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Claudia

Hallo Jokl,

wo ungefähr kommst Du denn her? Hat man Dich denn zum Beispiel schon mal in eine Uniklinik geschickt? Die haben ja oft mehrere Disziplinen unter einem Dach und manchmal sogar eine gemeinsame Sprechstunde von Dermatologen, Rheumatologen und Spezialisten anderer Entzündungskrankheiten.

Und wie sieht es mit einer Reha aus?

Viele Grüße

Claudia

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jokl1985

hi claudia.

Ja ich war im immanuel Krankenhaus, wohl eine der besten Adressen. Das problem ist halt das ich die Nagelpsoriasis auf jedenfall habe und die wird immer schlimmer (seid einigen wochen sind auch die zehennägel befallen).

Und bevor MTX als wirkungslos bei mir galt. Hat auch keiner an der Diagnose gezweifelt und für mich klingt es halt auch logisch, da meine bechwerden parralel zu der Nagel psoriasis immer schlimmer wurden.

Aber die Rheumatologen sagen ohne eine richtige Entzündung in irgendeinem Gelenk, können die mir keine teureren Meidkamente verschreiben da die Krankenkasse da nicht mit macht. Irgendwie habe ich das gefühl das es erst richtig schlimm werden muss bevor man bereit ist die teuren Medikamente zu bezahlen. Doch irgendwie sehe ich nicht ein dass ich erst mal schwere Folgechäden davontragen muss ehe man mir hilft.

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jokl1985

achso sorry, danke erstmal für die schnelle Antwort und den guten Tip. Ich komme aus Berlin und war im Immanuel Krankenhaus in Wannsee zu einer Untersuchung. Und da wurde halt aufeinmal alles angezweifelt was vorher festgestellt wurde weil kein Entzündungen in meinem Knien oder Füßen und Händen waren. Aber zurzeit habe ich an diesen Gelenken auch nur wenig Probleme.

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tinhelm

Es gibt ja noch andere Medikamente ausser MTX. Ich hatte z. Beispiel ausser MTX noch Sulfasalazin, Leflunomid und Otezla. Die liegen preislich meines Wissens im Bereich von MTX. Haben bei leider nicht angeschlagen bzw. starke Nebenwirkungen.

Jetzt bin ich wieder bei MTX. Schlägt allerdings auch nicht mehr an. Mein Rheumatologe will mir allerdings auch kein Biologica verschreiben.

Mein Rheumatologe zweifelt auch seit längerem an der Diagnose. Allerdings sucht er auch nicht nach anderen Ursachen meiner Probleme......

Bin auch mal gespannt wie es bei mir weitergeht.

 

Martina

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Lilli23

Wie ich sehe haben viele das gleiche Problem. Meine Rheumatologin hat auch nur rumgedoktert, so richtig interessiert dadran war sie nicht. Kein MTX vertragen Leberwerte sehr schlecht , Leflunomid schwere Nebenwirkungen, Depressionen noch dazu, hatte ich vorher noch nie. Seit dem ich es abgesetzt habe, wieder große Schmerzen aber keine Depessionen. Im Moment nehme ich nur ibo aber bald Biologika. Jetzt bin ich in Berlin. Nachdem ich erfahren habe was Biologika kostet ist es mir klar das mein Rheumatologin auf dem Lande da nicht ran wollte. Das Zeug ist verdammt teuer, da spielen die Krankenkassen sicher nicht mit. OP und nachher die Pflege ist bestimmt noch teuerer. Aber sie sind kein Wirtschaftsunternehmen und brauchen ja nicht rechnen können. 

Diese Krankheit ist ein einziger Kampf das habe ich jetzt gelernt und ich kämpfe.

 

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