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pollypocket

vorsorglich mtx

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pollypocket

Hallo, ich möchte gern mal eure Meinung wissen. Im letzten Jahr wurde meine Haut nur nebensächlich, weil ich unwahrscheinlich  starke Schmerzen  in der Wirbelsäule hatte. Ein Bandscheibenvorfall  wurde diagnostiziert,  sollte auch operiert werden. Irgendwie mit Ostheopath,  Schmerztherapie und viel Sport haben sich die Schmerzen verflüchtigt . Im Herbst dann wieder starke Schmerzen, auch im Ellenbogen , Schultern  und Knie. Der Orthopäde  hat immer Schmerz und Cortisonspritzen gegeben, und  den Bandscheibenvorfall  angezweifelt. Im Moment geht es mir relativ gut, schmerztechnisch gesehen, aber meine Haut ..... Meine Hautärztin  hat mich nun zur Rheumatologin überwiesen, die mir MTX verschreiben möchte, da zwei Werte auch erhöht sind. Da es schmerzmäßig gerade zu ertragen ist, weiß ich nicht, ob ich mich darauf einlassen  soll. Abgesehen von den Nebenwirkungen,  bei mir wurde auch chronische Gastritis festgestellt, zu viele Schmerzmittel vielleicht,  weiß  ich nicht, wie ich mit den Einschränkungen  klar komme. Man sollte Impfungen vermeiden, keine Schmerzmittel  nehmen, kein Sonnenbaden,  keinen Alkohol usw.  Wenn ich da an Urlaub denke... meist hat sich da die Haut verbessert. 

Meine Frage ist eigentlich : Lässt sich die psoriarische  Arthritis  eindeutig feststellen? Hilft das MTX , um die Gelenke nicht weiter zu schädigen? Gibt es eine Garantie, dass Sich die Haut verbessert? Macht jeder Hausarzt die Kontrolluntersuchungen? 

Liebe Grüße 

Polly

 

 

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Donna

Hallo Polly

Hat die Rheumatolgien "nur" die Blutuntersuchung gemacht oder auch geröntgt .

Über ein MRT kann man die Entzündungen zum Beispiel sehen. Mtx kann man auch spritzen.

Würde dann zumindest nicht über den Magen gehen.

Hat die Ärztin mit dir auch über andere Medis gesprochen oder nur über Mtx?

Gruss Donna

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pollypocket

Hallo Donna, 

Beim nächsten  Mal werden Füße und Hände geröngt, obwohl ich da weder Schwellungen noch Schmerzen habe. Ich kämpfe nur seit längerem mit Druckstellen zwischen den Zehen und unter den Füßen  und die Rheumatologin  meinte, das könnte auch damit zu tun haben. Aber Röntgen ist doch nicht geeignet, um Entzündungen  zu sehen, oder? Sie hat auch über andere Medikamente  gesprochen, aber erstmal MTX. Aber der Aufklärungszettel macht mir Angst.

Gruß  Polly

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Donna

Hallo Polly

Bei mir ging es am Anfang in den Sprunggelenken an auch ohne Schwellungen. Es war hin und wieder nur ein

Ziehen in den Gelenken. Und wie es da war war es auch wieder weg.

Es ist richtig das durch das Röntgen keine Entzündungen zu sehen sind. Man sieht aber ob Veränderungen in

den Gelenken da ist.Bei einem MRT sieht man aber Entzündungen. 

Bei den gesamten Medis sind die Nebenwirkungen beachtlich . Bei einer fortgeschritten PSA ist man froh sie zu haben.

Man muss eben Abwegen wie es einen geht. Und die Gelenke die kaputt sind lassen sich auch nicht wieder richten.

Gruss Donna

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    • Hubertus
      By Hubertus
      Liebe Leute,
      bisher war ich hauptsächlich passiv hier im Forum unterwegs und habe viele wertvolle Infos und auch Ermutigungen erhalten. Dafür vielen Dank. Nun will ich selber etwas berichten, und zwar meine Erfahrungen mit Biologika. Vielleicht interessiert es ja jemanden.
      Ich bin 49 Jahre alt, Nichtraucher, normalgewichtig und halbwegs sportlich. Pso habe ich seit meiner Jugend, lange nur leicht bis mittelschwer und mit Salben in den Griff zu bekommen. Vor rund 15 Jahren kam eine Gelenkbeteiligung dazu. Seit wenigen Jahren wurden sowohl Haut als auch Gelenke deutlich schlimmer. Äußere Faktoren für diese Schübe kann ich gar nicht erkennen. Dann habe ich mich für eine systemische Therapie enschieden und in relativ geringen Abständen Vieles ausprobiert und aufgrund mangelnder Wirkung oder starker Nebenwirkungen wieder abgesetzt: Fumaderm, MTX, Otezla (Apremilast). Vor einem Jahr  - nach langem Zögern - das erste Biologikum: Cosentyx, was nach kurzer Zeit die Haut extrem verbesserte und die Psorias-Arthritis komplett ausschaltete. Nach etwa acht Monaten ließ die Wirkung allerdings nach, gleichzeitig traten sehr blöde NW auf: Haarwurzelentündungen (kleine Pickel) am ganzen Körper, Hautausschläge und -rötungen, sowie neue Pso-Stellen, zum ersten Mal auch im Gesicht, und die Kopfhaut war wirklich sehr stark betroffen. In einer Tagesklinik wurde ich dann auf Taltz umgestellt; obwohl ein anderer Wirkstoff, wird hier ja dasselbe Interleukin wie bei Cosentyx gehemmt. Trotzdem versprachen sich die Ärzte einen Erfolg. Der blieb leider aus, die NW wurden nur noch schlimmer.
      Gleichzeitig begann meine Psyche extrem zu leiden. Immer wieder depressive Phasen, manchmal fühle ich mich sehr antriebslos, könnte nur heulen. Dazu habe ich hier einen Forumsbeitrag geschrieben. Ich habe diese seelische Krise bisher nur auf die Krankheit geschoben, vor allem auf den Frust, dass die anfängliche exzellente Wirkung des ersten Biologikums so schnell nachgelassen hat bzw. die Haut sogar noch verschlimmerte. Inzwischen habe ich - auch nach der Lektüre einiger Forumsbeiträge hier - den Verdacht, dass die depressiven Phasen auch eine Nebenwirkung des Biologikum sein könnte. (Weiß da jemand mehr?)
      Jedenfalls bin ich nun von Taltz auf Tremfya umgestiegen. Ohne Pause. Meine Dermatologin meinte, das würde nahtlos gehen. Also habe ich vor fünf Tagen meine erste Tremfya-Spritze bekommen. Noch gibt es natürlich keine Veränderungen, aber ich bin voller Hoffnung, dass dieses noch neuere Biologikum hilft und die NW zurück gehen werden.
      Ich werde versuchen, hier regelmäßig zu berichten. Vor allem im Hinblick auf die Nebenwirkungen und die Psyche könnte das vielleicht von Interesse sein? Eventuell gebt mir doch bitte ein Zeichen (Kommentar oder Daumen-hoch), ob ich mein "Tremfya-Prototokoll" weiterführen soll.
      So viel auf die Schnelle.
      Herzliche Grüße in die Runde,
      Euer Hubertus
       
       
    • Schuppimami
      By Schuppimami
      Hallo!
      Möchte mich hiermit wieder mal für die vielen wertvollen Tipps, welche ich bisher von euch erhalten habe recht herzlich bedanken.
      Einige schreiben, dass sie durch verschiedene Behandlungen fast erscheinungsfrei waren...... bis sie wieder ein bestimmtes Medikament einnehmen mussten z.b. Antibiotika, Ibuprofen, ACE-Hemmer u.a.
      Meine Frage:
      Gibt es eine(n) Liste/Katalog wo einige dieser Medikamente aufgeführt sind?
      Oder kann mir jemand aus eigener Erfahrung schreiben, welche Medikamente bei ihm Schübe auslösen.
      Durch eure Tipps konnte ich den starken Ausbruch der PSO in diesem Winter der Einnahme von Schmerzmitteln und Antibiotika zuordnen.
      Jetzt, nach 4-wöchiger medikamentöser Enthaltsamkeit zeigt die Haut eine sichtbare Besserung. Die Nachschuppung erfolgt auch nicht mehr in so einem Tempo wie unter der Einnahme von Medikamenten. Einige kleine Schuppenstellen verschwinden sogar von selbst wieder.
      M.f.G.
      Schuppimami
    • Sams
      By Sams
      Hallo!
      Ich nehme seit 11 Tagen Fumaderm Initial und bin aktuell bei einer Dosis von 2 Tabletten täglich. Seit dem Beginn der 2. Therapiewoche habe ich gelegentlich leichte Brustschmerzen und leichte Atemnot. Außerdem leichte Gelenkschmerzen, die ich aber auf körperliche Arbeit zurückführte. Heute morgen war ich dann überraschend verschleimt, hatte Rachenschmerzen und ein "verschlossenes" Ohr. Ich war dann den ganzen Tag abgeschlagen, und musste mich wegen klarem Schleim oft schneuzen. Nun sind beide Ohren "verschlossen" und ich habe m.A.n etwas erhöhte Temperatur.
       
      Ich finde es schwierig, mir die Symptome zu erklären:
      Sie könnten Auswirkungen einer verschleppten Nasennebenhöhlenentzündung sein: Ich habe seit Wochen (wie eigentlich jeden Winter) morgens beim Schneuzen kleine Mengen gelben Schleims gefunden. Dazu passt aber m.A.n nicht, dass das Sekret heute klar war. Es könnte eine Art Heuschnupfen sein: Seit Jahren habe ich im Frühjahr leichte Heuschnupfensymptome, aber keine Diagnose und nie so starke Symptome gehabt.  
      Denkt ihr, es könnte einen Zusammenhang mit der Fumaderm-Initial-Therapie geben?
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