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Silvi 1964

Cannabis

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Silvi 1964

Hallo zusammen,

ich bin hier neu und hoffe mein Text gehört hier rein. 
Ich habe seit 40 Jahren Psoriasis. Die PSA kam vor ca. 10 Jahren dazu. Sie schritt erst relativ langsam fort, macht aber nun seit ca. 3 Jahren heftige Probleme. Ich werde seit 2 Jahren mit MTX behandelt (inzwischen Höchstdosis), dazwischen Predni und Diclo. MTX soll jetzt abgesetzt werden da die erwünschte Wirkung nicht eingetreten ist. Statt dessen möchte die Rheumatologin Biologicals einsetzen. Ich bin damit nicht einverstanden aus ganz vielen Gründen. Meine Psychotherapeutein hat mir im letzten Gespräch von einer Therapie bei PSA mit Cannabis erzählt. Ab März soll es verschiedene Medikamente bei chronischen Erkrankungen auf Rezept geben. Jetzt meine Frage: Hat hier jemand davon gehört bzw. zieht diese Behandlung in Erwägung? Ich bin mir nicht sicher ob das schon bis zu meiner Rheumatologin durchgedrungen ist, sie setzt sehr auf die Biologicals.
Würde mich über Rückmeldung freuen. Danke

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Claudia

Hallo Silvi,

frag mal die Rheumatologin genauer. Das würde bestimmt noch mehr Leute interessieren.

Soweit ich weiß, ist eine Therapie mit Cannabis nur in sehr, sehr, sehr schweren Fällen erlaubt. Und Biologics könnten schon noch davor ein Mittel der Wahl sein.

Hier die offizielle Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2017/januar/cannabis-als-medizin.html

Welche Bedenken hast Du denn bei Biologics?

Es grüßt

Claudia

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Silvi 1964

Hallo,

danke für Deine Antwort. Biologicals kenne ich bereits. Ich nahm vor einigen Jahren an einer Studie teil. Während dieser Studie machte ich Windpocken, Bindehautentzündung, Mittelohrentzündung, Angina und diverse andere Erkrankungen durch.
Wenn ich abwäge ziehe ich die PSA da vor.
Laut Psychotherapeutin muss ein Antrag an die KH gestellt werden (gibt es im Netz zum downloaden). Der behandelnde Arzt muss seine Befunde dann dazu abgeben. Bei einem GdB von 50, Erwernsunfähigkeitsrente, und einer Autoimmunerkrankung die seit 40 Jahren besteht, rechne ich mir durchaus Chancen aus.
Ich wollte eigentlich nur wissen, ob hier jemand einen ähnlichen Weg geht, bzw. das in Erwägung zieht. lg.

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tangita

Hallo Silvie,

ich habe die PSA mit Gelenk und Wirbelsäulenbeteiligung und verfolge schon länger Berichte über die Cannabistherapie. Da die Gelenkbeteiligung so extrem und die Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren, nehme ich Biologica mit Mtx und Tramadol. Durch Bekannte im Ausland, konnte ich nun mal im akuten Schmerzfall selber Cannabis testen. Und es war total Erholsam eine ganze Nacht durchzuschlafen und am nächsten Morgen nicht mit verkrampften Muskeln aufzustehen. Sogar meine beginnende Migräne, die ich sonst nie ohne Tabletten im Griff bekomme, konnte ich durch Cannabis bezwingen. Leider wird hir zu Lande imme noch Cannabis in der Medizin verpöhnt doch der Heilungs bezw. Linderungseffekt in anderen Ländern zeigt etwas anderes. Durch meine Bekannten und Berichten über Untersuchungen, die sich ausführlich mit Cannabis und deren Wirkungsweisen beschäftigen, weiss ich, dass es unterschiedliche Formen / Arten gibt, und diese speziel für die vorhandene Erkrankung einsetzbar sind. Leider fehlt hier in Deutschland jegliche Erfahrung und die Pharmaindustrie hat bestimmt kein Interesse auf diesem Gebiet forschungen zu unterstützen.

Für mich steht fest, falls es nun die Möglichkeit gibt, eine für mich passende Cannabis Therapie zu bekommen, werde ich dieses bestimmt testen, alleine um von diesen Schmerzmitteln runter zu kommen. Da meine Beschwerden im Ausland mit trockenem Klima weniger sind, erwäge ich dort mal eine längere Zeit zu verbringen und vielleicht kommt man dann mal von den ganzen anderen Medis runter. Eine Physiotherapeutin ist mit Mann und Kindern nach Ägypten ausgewandert. Seit dem geht es dem Mann ohne Medikamente viel besser und alleine das wäre lohnenswert.

Hiermit möchte ich nur sagen, dass jeder für sich selber die Erfahrungen machen muss.

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Silvi 1964
vor 4 Stunden schrieb tangita:

Hallo Silvie,

ich habe die PSA mit Gelenk und Wirbelsäulenbeteiligung und verfolge schon länger Berichte über die Cannabistherapie. Da die Gelenkbeteiligung so extrem und die Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren, nehme ich Biologica mit Mtx und Tramadol. Durch Bekannte im Ausland, konnte ich nun mal im akuten Schmerzfall selber Cannabis testen. Und es war total Erholsam eine ganze Nacht durchzuschlafen und am nächsten Morgen nicht mit verkrampften Muskeln aufzustehen. Sogar meine beginnende Migräne, die ich sonst nie ohne Tabletten im Griff bekomme, konnte ich durch Cannabis bezwingen. Leider wird hir zu Lande imme noch Cannabis in der Medizin verpöhnt doch der Heilungs bezw. Linderungseffekt in anderen Ländern zeigt etwas anderes. Durch meine Bekannten und Berichten über Untersuchungen, die sich ausführlich mit Cannabis und deren Wirkungsweisen beschäftigen, weiss ich, dass es unterschiedliche Formen / Arten gibt, und diese speziel für die vorhandene Erkrankung einsetzbar sind. Leider fehlt hier in Deutschland jegliche Erfahrung und die Pharmaindustrie hat bestimmt kein Interesse auf diesem Gebiet forschungen zu unterstützen.

Für mich steht fest, falls es nun die Möglichkeit gibt, eine für mich passende Cannabis Therapie zu bekommen, werde ich dieses bestimmt testen, alleine um von diesen Schmerzmitteln runter zu kommen. Da meine Beschwerden im Ausland mit trockenem Klima weniger sind, erwäge ich dort mal eine längere Zeit zu verbringen und vielleicht kommt man dann mal von den ganzen anderen Medis runter. Eine Physiotherapeutin ist mit Mann und Kindern nach Ägypten ausgewandert. Seit dem geht es dem Mann ohne Medikamente viel besser und alleine das wäre lohnenswert.

Hiermit möchte ich nur sagen, dass jeder für sich selber die Erfahrungen machen muss.

Danke für Deine Rückmeldung, freut mich sehr! Ich bin sehr gespannt, wie meine Rheumatologin reagieren wird. Ich würde auch was dafür geben einmal eine Nacht durchschlafen zu können, oder morgens mal keine Steiffheit in den Gliedern zu haben. 

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Catriona

Die Tatsache dass Cannabis hilft ist inzwischen wohl über jeden Zweifel erhaben. Es liegt laut der neuen Gesetzgebung im Ermessen des Arztes, ein Rezept dafür auszustellen wobei eine Ausnahmegenehmigung für den Patienten entfällt. Die Kostenerstattung muss allerdings bei der KK beantragt werden. Mit ein Grund, warum trotzdem viele Ärzte davon absehen werden, es zu verschreiben, ist der zusätzliche bürokratische Aufwand, den das mit sich bringen würde. Mit jedem ausgefüllten und eingelösten Rezept verpflichten sich Arzt und Patient, ihre Therapieerfahrungen zu dokumentieren und zu Studienzwecken zu Verfügung zu stellen. Der Extraaufwand an Zeit und Nerven wird viele Ärzte sicher davon abhalten, Cannabis zu verschreiben... 

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Catriona

Darüber bin ich eben gestolpert: 

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/cannabis-krankenkassen-rezept-kosten-nachweis-wirkung

Sieht also nicht so aus, als könnte Otto Normalverbraucher in absehbarer Zukunft von dem neuen Gesetz profitieren, selbst wenn er einen Arzt findet, der gewillt ist, ein Rezept auszustellen. Wer nicht das nötige Kleingeld hat, wird sich die legale Behandlung mit Cannabispräparaten nicht leisten können. Schade. 

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butzy
vor 1 Stunde schrieb Catriona:

Sieht also nicht so aus, als könnte Otto Normalverbraucher in absehbarer Zukunft von dem neuen Gesetz profitieren, selbst wenn er einen Arzt findet, der gewillt ist, ein Rezept auszustellen. Wer nicht das nötige Kleingeld hat, wird sich die legale Behandlung mit Cannabispräparaten nicht leisten können. Schade. 

Naja, die Behandlungskosten belaufen sich auf ca. 6000,- € im Jahr; bei Stelara z.B. auf über 20.000,- €.

Da werden die Krankenkassen wohl schnell und flexibel reagieren.

Gruß Uwe

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Catriona

Dein Wort in Gottes Ohr... Wo kämen wir denn hin, wenn jeder der es braucht ein paar zusätzliche Blumentöpfe auf dem Balkon stehen hätte. Von diesem Standpunkt aus kann ich die Kassen sogar verstehen - warum sollten sie überhaupt zahlen, wenn das Kraut völlig anspruchslos für wenig Geld auf der Fensterbank hochgezogen werden kann. 

 

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butzy
vor einer Stunde schrieb Catriona:

warum sollten sie überhaupt zahlen, wenn das Kraut völlig anspruchslos für wenig Geld auf der Fensterbank hochgezogen werden kann. 

 

Da freue ich mich schon auf die neuen Themen hier im Forum. Z.B. "Cannabis auf der Fensterbank und im Keller" oder "Bei welchem Rotlicht gedeihen die Pflanzen am besten" oder vielleicht gibt es denn auch bald ein "Cannabis Schnitzel" für unsere Maus.

Ich glaube schon dass sich etwas zeitnah bewegen wird. Die Pharmakonzerne werden sich dass nicht entgehen lassen. 

Gruß Uwe

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VanNelle
vor 17 Stunden schrieb butzy:

Da freue ich mich schon auf die neuen Themen hier im Forum. Z.B. "Cannabis auf der Fensterbank und im Keller" oder "Bei welchem Rotlicht gedeihen die Pflanzen am besten"

Gute Idee, werter Butzenbacher,

am besten mit Prämierung der besten Blütenbilder:

 

IMG_2600.JPG

IMG_2598.JPG

Denke jedoch, das es da schon genügend Fachforen für gibt.

Was ich positiv finde; wie locker auf einmal mit diesem Thema hier umgegangen wird.

Es ist noch gar nicht so viele Jahre her, als in diesem Forum alleine für eine Threaderstellung über das Thema Canabis, schlimmer noch bei wohlwollenden  und sympathisierenden Kommentaren, sofort selbsternannte Aushilfscops und Hilfssheriffs  JC_wanted.gif auf den Plan traten und zur Hatz auf liberal Denkende bliesen. Laie_34.gif

yahoo.gifJC_spliff.gif

Edited by VanNelle
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butzy
vor 3 Stunden schrieb VanNelle:

Gute Idee, werter Butzenbacher,

am besten mit Prämierung der besten Blütenbilder:

 

Und beim Wichtel  gibt es dann selbst gebackene Kekse. kez_16.gif

Aber mal im ernst, die Dosierung macht das Gift.

Wenn man bedenkt welche Nebenwirkungen konservative Medikamente haben. scare3.gif

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Catriona

Ich freu mich auf den Rezepte-Thread! :tw_cookie::tw_cookie: 

 

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Hucki

@VanNelle Die Fotos sind schon mal gelungen, wenn du nun noch Kekse lieferst ......:D

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Jette79

Hallo!

Bin neu hier. Hab mich aber selber neulich mal schlau gemacht aus lauter Verzweiflung wegen der starken Schmerzen. Es gibt auch Cannabidiol-Tropfen. Dort ist kein THX enthalten und sie sind niedrig dosiert. Kann man legal im Internet bestellen (CBD Tropfen). Mit ca 60 Euro für 10 ml auch nicht grad günstig aber man braucht angeblich nur wenige Tropfen. Soll gegen die Entzündung, Schmerzen helfen und auch muskelentspannend helfen. Hab es selber noch nicht getestet. Mein Arzt sagt das bekommt man nur verschrieben wenn man alle anderen Therapiemöglichkeiten durch hat und nichts hilft. Und dann zahlen es die Kassen auch nicht unbedingt. Also trotz geänderter Gesetzeslage immer noch ein schwieriges Thema. Hat vielleicht schön jemand Erfahrungen mit diesen Tropfen?

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Pinie

Hallo, schau doch mal ins Rheuma-Forum:

https://www.rheuma-online.de/forum/threads/19566-Mittelchen-wer-hat-was-ausprobiert/page18

„Lillyfee:  … hab ich mich dann entschieden es mit CBD Öl zu versuchen dazu Magnesium ,Vitamin B calzium und Vitamin D ,seid dem geht es mir mehr als gut ….“

http://www.cbd-hanfol.eu/clanky/45-cbd-l-anwendung-und-dosierung

http://www.dutch-headshop.com/de/cbd-hufig-gestellte-fragen-uber-cannabidiol-a-140.html


 

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wolfwal

Ich musste kürzlich MTX und Consentyx wegen möglicher Nebenwirkungen vorsichtshalber absetzen. Hab mir dann CBD 10% besorgt. Ich schlafe davon wunderbar. Die wieder beginnende Pso hat es noch nicht verhindert. Auch habe ich in einem Fingergelenk wieder heftige Schmerzen. Anfangs dachte ich, das CBD würde die Schmerzen unterdrücken. Die ersten 10ml sind nun aufgebraucht und ich hab nochmals nachbestellt - allerdings nur 7,5 %. Sollte es nicht helfen, habe ich jedenfalls ein tolles Mittel gefunden um die ganze Nacht tief und fest zu schlafen - und das gute 10 Stunden und mehr. (Als Frührentner geht kann ich das machen.) Ach ja, hab mir auch Hanfblüten-Tee gekauft. Den trinke ich nicht nur sondern reibe damit auch die schon größeren Pso-Stellen an den Ellenbogen und einem Knie sowie das Gesicht ein bevor ich mich anschließend eincreme. Man muss auch daran glauben und zumindest schadet es nicht ;-)

Nun habe ich allerdings seit der Einnahme des CBD auch akuten Dauerdurchfall (fühle mich dabei aber überhaupt krank). Ich frage mich, liegt das an dem CBD, was den Körper entgiftet oder ist das Zufall. Über Nebenwirkungen von CBD findet man so gut wie nichts. Lediglich auf einer Herstellerseite fand ich mal eine beiläufigen Hinweis auf Durchfall. Oder könnte das mit dem Absetzen von Consentyx und MTX (15mg/Woche als Spritze) zu tun haben? Aber vielleicht hatten die Biologicals bei mir in der Vergangenheit gegen einen noch nicht diagnostizierten Morbus Crohn gewirkt. Der Durchfall und die Schmerzen in der Hand könnten allerdings auch von Candida albicans herrühren. Und es gibt ja noch reichlich Bakterienstämme. Na ja, diese Woche werde ich die Ergebnisse der Stuhluntersuchung bekommen und dann weitersehen.

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tangita

Hallo Wolfwal,

nehme auch CBD Tropfen und schlafe seit dem wunderbar ;-)

Deinen Durchfall kann ich nicht teilen und daher ...vielleicht doch etwas anderes.

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Claudia

@tangita Und hat sich denn an der Schuppenflechte etwas geändert mit den Tropfen?

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tangita

Hallo Claudia, habe mehr die Gelenk und Wirbelsäulenbeteiligung und nehme auch Humira und MTX. Deshalb lässt sich darüber nicht so viel sagen. Nur das meine Schmerzen (trotz Tramadol) durch diese Tropfen einfach erträglicher sind ...vor allem der Nerven und Sehnenschmerz. Und die Migräne kommt seit dem nicht mehr so häufig.

 

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tangita

Mein Schmerztherapeut hat nun , ein  Attest (musste hier für 50€ bezahlen) mit Antrag für die Gabe von Cannabis geschrieben. Dieses liegt nun bei meiner Krankenkasse und soll vom Medizinischen Gutachter geprüft werden.

Bin gespannt, was da heraus kommt, weil mein Arzt wenig Hoffnung hegt. In der Entscheidungsriege wären starke Gegner von Cannabis. "Dieses Kraut wird, so lange wie ich etwas zu entscheiden habe, nicht eingesetzt. " soll einer kürzlich so oder ähnlich gesagt haben.

Bin am überlegen, wie sich die Schmerzpatienten gegen so einer Entscheidung wehren könnten und folgender  Gedanke ist mir gekommen.

Die ständig starken Schmerzen kommen meiner Meinung nach, einer Folterung gleich.

Folterung ist in Deutschland nicht erlaubt. Kann man nicht eine Anzeige erstatten, wenn ein wissentlich wirksames Mittel dagegen nicht eingesetzt wird ?

Da sind doch mal Anwälte gefragt. Oder ?

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Claudia

Hallo @tangita

wie ging es denn weiter?

So ganz aussichtslos erscheint der Versuch ja nicht. In der Rheinischen Post ist in einem Artikel über Cannabis auf Rezept zu lesen:

  • Die meisten Anträge gingen bei den AOK-Kassen ein. Sie erhielten 7600 Anträge, 64 Prozent davon wurden genehmigt.
  • Bei der Barmer gingen bis Ende 2017 rund 3200 Anträge ein, davon wurden knapp 62 Prozent anerkannt.
  • Die TK hat bis Ende November rund 2200 Anträge auf Kostenerstattung erhalten. Dort lag die Genehmigungsquote bei 64 Prozent. 

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    • Frank1983
      By Frank1983
      Hallo!
      Ich bin Frank aus der sonnigen Südpfalz, Koch von Beruf, inzwischen 37 Jahre alt und hab nun (endlich) nach 25 Jahren herausgefunden warum ich Schmerzen habe! Psoriasis-Arthritis! Bis Heute allerdings fast ohne jegliche Schuppenflechte!
      Als Kind hatte ich stark gerötete, dicke und raue Haut an den Knien und Ellenbogen. Manchmal auch etwas trockene Silbrig-Weiße Oberfläche. Heute hab ich nur ein ganz kleinen geröteten Fleck an der linken Hand und einen dicken kleinen Zeh am Linken Fuss (war schon immer so, hat nie gestört, hab ich nie beachtet). Das ich heute keinerlei Schuppenflechte habe hat seine Gründe... Später mehr!
      Meine Probleme liegen eher in den Gelenken! Ständig entzündete Sehnenansätze in den Füssen und Händen, Ständig Rückenschmerzen, eigentlich Schmerzt mein ganzer Körper Ständig und ich bin nicht mal fähig mir etwas zu Essen warm zu machen! Was sich hoffentlich bald ändert!
      Meinen Beruf zu lernen und darin zu Arbeiten war schon nicht einfach! Ich hab mir aber selbst geholfen! Mit Cannabis! Soll jetzt kein Aufruf dazu sein das jetzt jeder losrennen soll um sich Cannabis zu besorgen! Cannabis ist Illegal! Aber es gibt legale wege mit ärztlicher Begleitung Ich möchte nur meine Geschichte mal loswerden und welche Rolle Cannabis bei meiner Krankheit gespielt hat!
      Zwei bis drei Jahre nachdem bei mir die ersten Probleme wie Entzündungen in den Armen (Sehnenscheide, Ellenbogen, knie, ect...) und starke Rückenschmerzen aufgetreten sind, bin ich als Jugendlicher in Kontakt mit Cannabis gekommen. Natürlich Illegal! Aber ich habe sehr schnell festgestellt das ich weniger Schmerzen habe. Was mir nicht bewusst war: Die Stellen mit der angehenden Schuppenflechte an Ellenbogen und Knien haben sich in Luft aufgelöst! Ich hab kaum bis garkeine Probleme mehr gehabt. Ich hab fast ohne Probleme meine Lehre machen können und Jahrelang in meinem Beruf arbeiten können. Allerdings: Cannabis ist Illegal! Es gab hin und wieder Versorgungsprobleme oder Schlechtes oder Gestrecktes, wie es halt so ist auf dem Schwarzmarkt! Und immer dann gabs Probleme: Entzündete Gelenke, unglaubliche Rückenschmerzen, ect... Bis ich das ganze Spiel leid hatte und im Dezember 2011 damit aufgehöhrt habe.
      Von da an ging es nur noch Bergab! Soweit das ich heute Arbeitsunfähig Krank bin! Ab da hat sich dann auch ein kleiner Fleck Schuppenflechte an der linken Hand gebildet, den ich aber nie beachtet habe! War halt dick und rau, ab und zu ewas trocken und ich hab die trockene Haut gelegentlich abziehen können. Meistens ists aber durch häufiges Händewaschen und -trockne abgegangen. Also wirklich Schuppig war es Seltenst. Ich bin immer wieder zu Ärzten gerannt ohne Ergebnis! Das Einzigste was gefunden wurde: erhöhte Entzündungswerte im Blut aber "Das ist ja nichts" .
      Letztes Jahr, nach 7 Jahren enthaltsamkeit wollte mein Arzt das ich mal Cannabis teste weil er selbst nicht weiter wusste! Und siehe da: viel beweglicher, viel weniger Schmerzen, mit der Zeit kaum bis keine entzündeten Gelenke mehr und der Fleck an der linken Hand so gut wie weg! Aber Diagnose hatte ich keine...
      Ich wollte es dann unbedingt wissen, hab gesucht, alles gelesen was ich fand und am Ende hab ich es selbst herausgefunden! Und der Arzt hat es bestätigt: Psoriasis-Arthritis!
      Die Forschung geht wohl davon aus, dass Hautkrankheiten wie Psoriasis mit einem Ungleichgewicht im Körpereigenen Endocannabinoid-Haushalt zusammenhängen könnte. Aber sicher ist das nicht! 
      Ich würde mich am liebsten als Forschungsobjekt zur verfügung stellen!
      Ich bin fest davon überzeugt das Cannabis ein Ausbruch der Schuppenflechte bei mir verhindert hat! Ich hab Familienmitglieder die kein Cannabis Konsumiert haben, die am ganzen Körper übersäht sind mit solchen Stellen. Ich bin auch Heute der festen Überzeugung das ich ohne Cannabis niemals meinen Beruf hätte ausüben können!
      Seit einigen Monaten nehm ich jetzt wieder kein Cannabis mehr (zu teuer) und es ist wieder schlimmer geworden. Der Fleck an der Hand kommt auch wieder. Aber nun weiß ich ja welche Krankheit ich habe! Nach 25 Jahren! Jetzt hab ich Hoffnung das ich bald wieder ein halbwegs Normales Leben führen kann, wieder Arbeiten kann auch wenns nicht unbedingt als Koch ist!  
      Und falls die Behandlungen, die jetzt auf mich zukommen, nichts bringen... Dann hoffe ich auf eine Kostenübernahme von Cannabis auf Rezept was meine Schmerztherapeutin dann mit mir angeht!
      Aber das wichtigste für mich: Gewissheit! Nicht zu wissen was man hat, als Drogenjunkie und als Hypochonder abgestempelt zu werden weil die Ärzte zu doof sind etwas zu finden ... Sich durchs Leben und die Arbeit zu quälen weil man ja angeblich Gesund ist... Das war die reinste Hölle auf Erden!
      Und dann erst die Ironie das ich, als Nicht-Arzt, es herausgefunden habe! Unglaublich...
      Ich hoffe es sind nicht zu viele Fehler drin!
      Ich wünsch euch Alles Gute!
    • Guest
      By Guest
      Ich halte kurz mich... 
      habe sehr gute Erfahrungen mit Cannabis gemacht (Rauchen pur) zwar hat es die Krankheit nicht geheilt aber die stellen hatten sich nicht verschlechtert eher leicht verbessert, das überaus Positive war das ich überhaupt kein Juckreiz mehr hatte, es viel mir auch viel besser mit umzugehen (mit der Psyche) mit Psoriasis.Meiner Meinung sollte jeder der die Krankheit hat Cannabis von der Krankenkasse bekommen. Bei Alkohol genau das Gegenteil jeder schluck verschlechtert sich die Haut sofort. Die Politik soll endlich was machen und den Menschen nicht Steine in weg legen. Das neue Gesetz ist ein Witz jeder Arzt lacht einen aus wen man darüber spricht. Armes Deutschland. Oder was habt ihr für Erfahrungen 
    • Hallo123
      By Hallo123
      Hallo,
      Ich wollte mal wieder einen keinen erfahrungsbricht abgeben.
      Und wie ich meine Schuppenflechte zu rückzug bewegen könnte.
      Und zwar geht es um den Wirkstoff CBD.
      Um es kurz zusagen es handelt sich bei CBD um Gras welche in Deutschland legal ohne Rezept in der Apoteke erhältlich ist.
      CBD ist der Wirkstoff im Cannabis der entspannt und hat nichts mit den Wirkstoff Thc Zutun. Bedeutet man füllt sich nach der einnahme nicht berauscht.
      Ich nutze CBD als Öl und als Tee bzw. Zum essen.
      Das öl löst die Schuppen ab und kann auch super auf den kopf angewendet werden. Zusätzlich gehen rötungen nach ein paar Tagen zurück.
      Nachteil ist der Preis von 8 € Pro Gramm und 24,99 € für 250 ml öl. Wobei der Artzt mir nur das öl geraten hat.
      Feedbeck zur längen anwendung gebe ich gerne falls gewünscht.

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