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Silvi 1964

Cannabis

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Silvi 1964

Hallo zusammen,

ich bin hier neu und hoffe mein Text gehört hier rein. 
Ich habe seit 40 Jahren Psoriasis. Die PSA kam vor ca. 10 Jahren dazu. Sie schritt erst relativ langsam fort, macht aber nun seit ca. 3 Jahren heftige Probleme. Ich werde seit 2 Jahren mit MTX behandelt (inzwischen Höchstdosis), dazwischen Predni und Diclo. MTX soll jetzt abgesetzt werden da die erwünschte Wirkung nicht eingetreten ist. Statt dessen möchte die Rheumatologin Biologicals einsetzen. Ich bin damit nicht einverstanden aus ganz vielen Gründen. Meine Psychotherapeutein hat mir im letzten Gespräch von einer Therapie bei PSA mit Cannabis erzählt. Ab März soll es verschiedene Medikamente bei chronischen Erkrankungen auf Rezept geben. Jetzt meine Frage: Hat hier jemand davon gehört bzw. zieht diese Behandlung in Erwägung? Ich bin mir nicht sicher ob das schon bis zu meiner Rheumatologin durchgedrungen ist, sie setzt sehr auf die Biologicals.
Würde mich über Rückmeldung freuen. Danke

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Claudia

Hallo Silvi,

frag mal die Rheumatologin genauer. Das würde bestimmt noch mehr Leute interessieren.

Soweit ich weiß, ist eine Therapie mit Cannabis nur in sehr, sehr, sehr schweren Fällen erlaubt. Und Biologics könnten schon noch davor ein Mittel der Wahl sein.

Hier die offizielle Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2017/januar/cannabis-als-medizin.html

Welche Bedenken hast Du denn bei Biologics?

Es grüßt

Claudia

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Silvi 1964

Hallo,

danke für Deine Antwort. Biologicals kenne ich bereits. Ich nahm vor einigen Jahren an einer Studie teil. Während dieser Studie machte ich Windpocken, Bindehautentzündung, Mittelohrentzündung, Angina und diverse andere Erkrankungen durch.
Wenn ich abwäge ziehe ich die PSA da vor.
Laut Psychotherapeutin muss ein Antrag an die KH gestellt werden (gibt es im Netz zum downloaden). Der behandelnde Arzt muss seine Befunde dann dazu abgeben. Bei einem GdB von 50, Erwernsunfähigkeitsrente, und einer Autoimmunerkrankung die seit 40 Jahren besteht, rechne ich mir durchaus Chancen aus.
Ich wollte eigentlich nur wissen, ob hier jemand einen ähnlichen Weg geht, bzw. das in Erwägung zieht. lg.

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tangita

Hallo Silvie,

ich habe die PSA mit Gelenk und Wirbelsäulenbeteiligung und verfolge schon länger Berichte über die Cannabistherapie. Da die Gelenkbeteiligung so extrem und die Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren, nehme ich Biologica mit Mtx und Tramadol. Durch Bekannte im Ausland, konnte ich nun mal im akuten Schmerzfall selber Cannabis testen. Und es war total Erholsam eine ganze Nacht durchzuschlafen und am nächsten Morgen nicht mit verkrampften Muskeln aufzustehen. Sogar meine beginnende Migräne, die ich sonst nie ohne Tabletten im Griff bekomme, konnte ich durch Cannabis bezwingen. Leider wird hir zu Lande imme noch Cannabis in der Medizin verpöhnt doch der Heilungs bezw. Linderungseffekt in anderen Ländern zeigt etwas anderes. Durch meine Bekannten und Berichten über Untersuchungen, die sich ausführlich mit Cannabis und deren Wirkungsweisen beschäftigen, weiss ich, dass es unterschiedliche Formen / Arten gibt, und diese speziel für die vorhandene Erkrankung einsetzbar sind. Leider fehlt hier in Deutschland jegliche Erfahrung und die Pharmaindustrie hat bestimmt kein Interesse auf diesem Gebiet forschungen zu unterstützen.

Für mich steht fest, falls es nun die Möglichkeit gibt, eine für mich passende Cannabis Therapie zu bekommen, werde ich dieses bestimmt testen, alleine um von diesen Schmerzmitteln runter zu kommen. Da meine Beschwerden im Ausland mit trockenem Klima weniger sind, erwäge ich dort mal eine längere Zeit zu verbringen und vielleicht kommt man dann mal von den ganzen anderen Medis runter. Eine Physiotherapeutin ist mit Mann und Kindern nach Ägypten ausgewandert. Seit dem geht es dem Mann ohne Medikamente viel besser und alleine das wäre lohnenswert.

Hiermit möchte ich nur sagen, dass jeder für sich selber die Erfahrungen machen muss.

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Silvi 1964
vor 4 Stunden schrieb tangita:

Hallo Silvie,

ich habe die PSA mit Gelenk und Wirbelsäulenbeteiligung und verfolge schon länger Berichte über die Cannabistherapie. Da die Gelenkbeteiligung so extrem und die Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren, nehme ich Biologica mit Mtx und Tramadol. Durch Bekannte im Ausland, konnte ich nun mal im akuten Schmerzfall selber Cannabis testen. Und es war total Erholsam eine ganze Nacht durchzuschlafen und am nächsten Morgen nicht mit verkrampften Muskeln aufzustehen. Sogar meine beginnende Migräne, die ich sonst nie ohne Tabletten im Griff bekomme, konnte ich durch Cannabis bezwingen. Leider wird hir zu Lande imme noch Cannabis in der Medizin verpöhnt doch der Heilungs bezw. Linderungseffekt in anderen Ländern zeigt etwas anderes. Durch meine Bekannten und Berichten über Untersuchungen, die sich ausführlich mit Cannabis und deren Wirkungsweisen beschäftigen, weiss ich, dass es unterschiedliche Formen / Arten gibt, und diese speziel für die vorhandene Erkrankung einsetzbar sind. Leider fehlt hier in Deutschland jegliche Erfahrung und die Pharmaindustrie hat bestimmt kein Interesse auf diesem Gebiet forschungen zu unterstützen.

Für mich steht fest, falls es nun die Möglichkeit gibt, eine für mich passende Cannabis Therapie zu bekommen, werde ich dieses bestimmt testen, alleine um von diesen Schmerzmitteln runter zu kommen. Da meine Beschwerden im Ausland mit trockenem Klima weniger sind, erwäge ich dort mal eine längere Zeit zu verbringen und vielleicht kommt man dann mal von den ganzen anderen Medis runter. Eine Physiotherapeutin ist mit Mann und Kindern nach Ägypten ausgewandert. Seit dem geht es dem Mann ohne Medikamente viel besser und alleine das wäre lohnenswert.

Hiermit möchte ich nur sagen, dass jeder für sich selber die Erfahrungen machen muss.

Danke für Deine Rückmeldung, freut mich sehr! Ich bin sehr gespannt, wie meine Rheumatologin reagieren wird. Ich würde auch was dafür geben einmal eine Nacht durchschlafen zu können, oder morgens mal keine Steiffheit in den Gliedern zu haben. 

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Catriona

Die Tatsache dass Cannabis hilft ist inzwischen wohl über jeden Zweifel erhaben. Es liegt laut der neuen Gesetzgebung im Ermessen des Arztes, ein Rezept dafür auszustellen wobei eine Ausnahmegenehmigung für den Patienten entfällt. Die Kostenerstattung muss allerdings bei der KK beantragt werden. Mit ein Grund, warum trotzdem viele Ärzte davon absehen werden, es zu verschreiben, ist der zusätzliche bürokratische Aufwand, den das mit sich bringen würde. Mit jedem ausgefüllten und eingelösten Rezept verpflichten sich Arzt und Patient, ihre Therapieerfahrungen zu dokumentieren und zu Studienzwecken zu Verfügung zu stellen. Der Extraaufwand an Zeit und Nerven wird viele Ärzte sicher davon abhalten, Cannabis zu verschreiben... 

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Catriona

Darüber bin ich eben gestolpert: 

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/cannabis-krankenkassen-rezept-kosten-nachweis-wirkung

Sieht also nicht so aus, als könnte Otto Normalverbraucher in absehbarer Zukunft von dem neuen Gesetz profitieren, selbst wenn er einen Arzt findet, der gewillt ist, ein Rezept auszustellen. Wer nicht das nötige Kleingeld hat, wird sich die legale Behandlung mit Cannabispräparaten nicht leisten können. Schade. 

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butzy
vor 1 Stunde schrieb Catriona:

Sieht also nicht so aus, als könnte Otto Normalverbraucher in absehbarer Zukunft von dem neuen Gesetz profitieren, selbst wenn er einen Arzt findet, der gewillt ist, ein Rezept auszustellen. Wer nicht das nötige Kleingeld hat, wird sich die legale Behandlung mit Cannabispräparaten nicht leisten können. Schade. 

Naja, die Behandlungskosten belaufen sich auf ca. 6000,- € im Jahr; bei Stelara z.B. auf über 20.000,- €.

Da werden die Krankenkassen wohl schnell und flexibel reagieren.

Gruß Uwe

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Catriona

Dein Wort in Gottes Ohr... Wo kämen wir denn hin, wenn jeder der es braucht ein paar zusätzliche Blumentöpfe auf dem Balkon stehen hätte. Von diesem Standpunkt aus kann ich die Kassen sogar verstehen - warum sollten sie überhaupt zahlen, wenn das Kraut völlig anspruchslos für wenig Geld auf der Fensterbank hochgezogen werden kann. 

 

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butzy
vor einer Stunde schrieb Catriona:

warum sollten sie überhaupt zahlen, wenn das Kraut völlig anspruchslos für wenig Geld auf der Fensterbank hochgezogen werden kann. 

 

Da freue ich mich schon auf die neuen Themen hier im Forum. Z.B. "Cannabis auf der Fensterbank und im Keller" oder "Bei welchem Rotlicht gedeihen die Pflanzen am besten" oder vielleicht gibt es denn auch bald ein "Cannabis Schnitzel" für unsere Maus.

Ich glaube schon dass sich etwas zeitnah bewegen wird. Die Pharmakonzerne werden sich dass nicht entgehen lassen. 

Gruß Uwe

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VanNelle
vor 17 Stunden schrieb butzy:

Da freue ich mich schon auf die neuen Themen hier im Forum. Z.B. "Cannabis auf der Fensterbank und im Keller" oder "Bei welchem Rotlicht gedeihen die Pflanzen am besten"

Gute Idee, werter Butzenbacher,

am besten mit Prämierung der besten Blütenbilder:

 

IMG_2600.JPG

IMG_2598.JPG

Denke jedoch, das es da schon genügend Fachforen für gibt.

Was ich positiv finde; wie locker auf einmal mit diesem Thema hier umgegangen wird.

Es ist noch gar nicht so viele Jahre her, als in diesem Forum alleine für eine Threaderstellung über das Thema Canabis, schlimmer noch bei wohlwollenden  und sympathisierenden Kommentaren, sofort selbsternannte Aushilfscops und Hilfssheriffs  JC_wanted.gif auf den Plan traten und zur Hatz auf liberal Denkende bliesen. Laie_34.gif

yahoo.gifJC_spliff.gif

Edited by VanNelle
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butzy
vor 3 Stunden schrieb VanNelle:

Gute Idee, werter Butzenbacher,

am besten mit Prämierung der besten Blütenbilder:

 

Und beim Wichtel  gibt es dann selbst gebackene Kekse. kez_16.gif

Aber mal im ernst, die Dosierung macht das Gift.

Wenn man bedenkt welche Nebenwirkungen konservative Medikamente haben. scare3.gif

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Catriona

Ich freu mich auf den Rezepte-Thread! :tw_cookie::tw_cookie: 

 

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Hucki

@VanNelle Die Fotos sind schon mal gelungen, wenn du nun noch Kekse lieferst ......:D

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Jette79

Hallo!

Bin neu hier. Hab mich aber selber neulich mal schlau gemacht aus lauter Verzweiflung wegen der starken Schmerzen. Es gibt auch Cannabidiol-Tropfen. Dort ist kein THX enthalten und sie sind niedrig dosiert. Kann man legal im Internet bestellen (CBD Tropfen). Mit ca 60 Euro für 10 ml auch nicht grad günstig aber man braucht angeblich nur wenige Tropfen. Soll gegen die Entzündung, Schmerzen helfen und auch muskelentspannend helfen. Hab es selber noch nicht getestet. Mein Arzt sagt das bekommt man nur verschrieben wenn man alle anderen Therapiemöglichkeiten durch hat und nichts hilft. Und dann zahlen es die Kassen auch nicht unbedingt. Also trotz geänderter Gesetzeslage immer noch ein schwieriges Thema. Hat vielleicht schön jemand Erfahrungen mit diesen Tropfen?

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Pinie

Hallo, schau doch mal ins Rheuma-Forum:

https://www.rheuma-online.de/forum/threads/19566-Mittelchen-wer-hat-was-ausprobiert/page18

„Lillyfee:  … hab ich mich dann entschieden es mit CBD Öl zu versuchen dazu Magnesium ,Vitamin B calzium und Vitamin D ,seid dem geht es mir mehr als gut ….“

http://www.cbd-hanfol.eu/clanky/45-cbd-l-anwendung-und-dosierung

http://www.dutch-headshop.com/de/cbd-hufig-gestellte-fragen-uber-cannabidiol-a-140.html


 

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wolfwal

Ich musste kürzlich MTX und Consentyx wegen möglicher Nebenwirkungen vorsichtshalber absetzen. Hab mir dann CBD 10% besorgt. Ich schlafe davon wunderbar. Die wieder beginnende Pso hat es noch nicht verhindert. Auch habe ich in einem Fingergelenk wieder heftige Schmerzen. Anfangs dachte ich, das CBD würde die Schmerzen unterdrücken. Die ersten 10ml sind nun aufgebraucht und ich hab nochmals nachbestellt - allerdings nur 7,5 %. Sollte es nicht helfen, habe ich jedenfalls ein tolles Mittel gefunden um die ganze Nacht tief und fest zu schlafen - und das gute 10 Stunden und mehr. (Als Frührentner geht kann ich das machen.) Ach ja, hab mir auch Hanfblüten-Tee gekauft. Den trinke ich nicht nur sondern reibe damit auch die schon größeren Pso-Stellen an den Ellenbogen und einem Knie sowie das Gesicht ein bevor ich mich anschließend eincreme. Man muss auch daran glauben und zumindest schadet es nicht ;-)

Nun habe ich allerdings seit der Einnahme des CBD auch akuten Dauerdurchfall (fühle mich dabei aber überhaupt krank). Ich frage mich, liegt das an dem CBD, was den Körper entgiftet oder ist das Zufall. Über Nebenwirkungen von CBD findet man so gut wie nichts. Lediglich auf einer Herstellerseite fand ich mal eine beiläufigen Hinweis auf Durchfall. Oder könnte das mit dem Absetzen von Consentyx und MTX (15mg/Woche als Spritze) zu tun haben? Aber vielleicht hatten die Biologicals bei mir in der Vergangenheit gegen einen noch nicht diagnostizierten Morbus Crohn gewirkt. Der Durchfall und die Schmerzen in der Hand könnten allerdings auch von Candida albicans herrühren. Und es gibt ja noch reichlich Bakterienstämme. Na ja, diese Woche werde ich die Ergebnisse der Stuhluntersuchung bekommen und dann weitersehen.

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tangita

Hallo Wolfwal,

nehme auch CBD Tropfen und schlafe seit dem wunderbar ;-)

Deinen Durchfall kann ich nicht teilen und daher ...vielleicht doch etwas anderes.

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Claudia

@tangita Und hat sich denn an der Schuppenflechte etwas geändert mit den Tropfen?

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tangita

Hallo Claudia, habe mehr die Gelenk und Wirbelsäulenbeteiligung und nehme auch Humira und MTX. Deshalb lässt sich darüber nicht so viel sagen. Nur das meine Schmerzen (trotz Tramadol) durch diese Tropfen einfach erträglicher sind ...vor allem der Nerven und Sehnenschmerz. Und die Migräne kommt seit dem nicht mehr so häufig.

 

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tangita

Mein Schmerztherapeut hat nun , ein  Attest (musste hier für 50€ bezahlen) mit Antrag für die Gabe von Cannabis geschrieben. Dieses liegt nun bei meiner Krankenkasse und soll vom Medizinischen Gutachter geprüft werden.

Bin gespannt, was da heraus kommt, weil mein Arzt wenig Hoffnung hegt. In der Entscheidungsriege wären starke Gegner von Cannabis. "Dieses Kraut wird, so lange wie ich etwas zu entscheiden habe, nicht eingesetzt. " soll einer kürzlich so oder ähnlich gesagt haben.

Bin am überlegen, wie sich die Schmerzpatienten gegen so einer Entscheidung wehren könnten und folgender  Gedanke ist mir gekommen.

Die ständig starken Schmerzen kommen meiner Meinung nach, einer Folterung gleich.

Folterung ist in Deutschland nicht erlaubt. Kann man nicht eine Anzeige erstatten, wenn ein wissentlich wirksames Mittel dagegen nicht eingesetzt wird ?

Da sind doch mal Anwälte gefragt. Oder ?

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Claudia

Hallo @tangita

wie ging es denn weiter?

So ganz aussichtslos erscheint der Versuch ja nicht. In der Rheinischen Post ist in einem Artikel über Cannabis auf Rezept zu lesen:

  • Die meisten Anträge gingen bei den AOK-Kassen ein. Sie erhielten 7600 Anträge, 64 Prozent davon wurden genehmigt.
  • Bei der Barmer gingen bis Ende 2017 rund 3200 Anträge ein, davon wurden knapp 62 Prozent anerkannt.
  • Die TK hat bis Ende November rund 2200 Anträge auf Kostenerstattung erhalten. Dort lag die Genehmigungsquote bei 64 Prozent. 

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    • schraube45
      By schraube45
      neues  Mittel welches die Schuppenflechte eventuell zu Leibe rückt CBD öl 10% bei naturavitalis.de
      Verspreche mir einiges davon
      Dieses Ist ein reines Cannabis (CBD) öl
      100%rein
      in Deutschland hergestellt, und seit Gestern erst auf dem Markt!
      ich habe einfach kein Bock mehr auf Chemie
    • peabody
      By peabody
      Hallo zusammen!

      Ich bin der Tim und neu hier im Forum, bevor ich zum eigentlichen Thema komme erstmal "kurz" zu meiner Vorgeschichte.
      Ich leide bereits seit 2006 (damals 19 Jahre alt) an Psoriasis pustulosa an Fuß- sowie Handflächen. 2013 kamen dann auch die Nägel dazu, doch dazu gleich mehr.
      Anfangs und für lange Zeit wurde dies jedoch als dyshidrotisches Ekzem diagnostiziert. Nachdem ich 3 Hautärzte und so ziemliche jede Salbe die es gibt durch hatte und dies, wenn überhaupt, nur kurzfristig half wurde ich 2008 an die Hautklinik Mainz (Prof. Dr. Schopf) überwiesen.
      Dort bekam ich zunächst auch nur eine Therapiekombination aus Pflegesalbe und Meersalzbädern und für die schlimmen Phasen in denen sich die Haut ablöste und ich teilweise kaum laufen konnte starke Kortisonsalbe. Da dies natürlich auch nicht die Lösung auf Dauer sein konnte, sollten Anfang 2009 nun Tabletten her. Ich bekam "Toctino" verschrieben und nach ein paar Wochen wurde es tatsächlich besser bis es Mitte 2010 komplett verschwunden war und auch nicht mehr wieder kam. Ich sollte die Tabletten absetzten und auch danach bildeten sich keine Bläschen mehr. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass ich es nach diesen 4 1/2 Jahren endgültig hinter mir hätte, doch leider irrte ich, denn Mitte 2013 ging es wieder los.
      Also ging es wieder ab nach Mainz und die Toctinobehandlung wurde erneut gestartet, leider zeigte sich auch nach einem Jahr nur eine leichte Besserung, sodass ich im Okt. 2014 für 14 Tage stationär aufgenommen wurde für weitere Untersuchung. Dort wurde nun endlich nach Entnahme einer Gewebeprobe festgestellt das es sich gar nicht um Ekzeme handelt sonder eben um die Psoriasis pustulosa. Mir wurde darauf hin eine PUVA-Therapie verordnet, die ich 10 Tage lang täglich stationär in der Klinik bekam, anschließend sollte ich zu Hause (ich wohne etwa eine Autostunde von Mainz entfernt) bei einem Hautartzt die PUVA drei mal die Woche fortführen. Da der Arzt etwas entfernt war und durch Überbelegung nur noch direkt morgens zur Öffnungszeit Termine für mich hatte verpasste ich mit jeder Behandlung 1,5-2 Arbeitsstunden was auf Dauer natürlich auch nicht ging. Außerdem wirkte die PUVA auch nicht wirklich überzeugend, sodass ich dann wieder bei Prof. Schopf in Mainz landete und nun seit April 2015 "Cyclosporin Pro" (Immunsuppressiva) einnehmen muss. Für mich war es ein Wundermittel, bereits nach kurzer Zeit bildeten sich nach der Abheilung keine neuen Bläschen mehr. Anfangs recht hoch dosiert, 200mg morgens und abends, und mittlerweile reduziert auf 100 morgens und abends. So schnell wie die Bläschen verschwinden, kommen sie aber leider auch wieder wenn ich diese Dosierung unterschreite. Das Beipackbuch (ja ich sagte Buch, etwas größer als ne Packung Tempos und 32 Seiten lang) ist eine halbe Horrorgeschichte wenn man sieht was die Dinger an Nebenwirkungen haben können, zum Glück bin ich von keiner davon betroffen, zumindest nicht direkt. Natürlich lasse ich reglemäßig alls 6-8 Wochen meine Blutwerte beim Hausarzt kontrollieren, abgesehen von der Harnsäure die immer leicht drüber ist war dort immer alles im grünen Bereich. Jedoch zeigte sich ein kontinuierlicher Anstieg meiner Leberwerte bis sie nun vor kurzem die Obergrenze des grünen Bereich durchbrachen. Die Ärztin ordnete zur Kontrolle eine DIät an und nach dem ich 3 Wochen lang komplett auf Zucker und Alkohol (trinke ich eh nur selten am Wochenende oder an Feiern) verzichtete und so fettarm wie möglich aß, ginge die Werte zwar wieder etwas runter, jedoch waren sie immer am oberen Ende des grünene Bereich. Meine Ärztin ist der Meinung das meine Leber quasi mit dem Cyclosporin schon voll ausgelastet ist. Im Ideallfall soll ich also ab jetzt diese Diät einhalten. Allerdings sind die Leberwerte ja kontinuierlich gestiegen, ich gehen also davon aus das dies auch weiterhin so sein wird. Da ich erst 30 Jahre alt bin und noch etwas länger ein gesunde Leber benötige, habe ich mich nach Alternativen zum Cyclo umgeschaut, so wie ich das sehe bleiben in er Reihe der üblichen Behandlungen nun eigentlich nur noch diese genetischen Biologika über. Da diese aber noch schlimmer als Cyclosporin seien sollen was Organverträglichkeit und Immunsystem angeht, ist dass natürlich keine Alternative zum Problem.


      Nun endlich zum eigentlichen Thema!
      Da ich eigentlich sowieso kein Freund von chemischen Dingen  bin (aber anders ging es ja leider nicht mehr) suchte ich auch nach  alternativen Behandlungmöglichkeiten. Dabei bin ich auch darauf gestoßen das bereits erfolgreich Cannabis gegen Psoriasis verschrieben wurde.
      Nach näherer Recherche zeigte sich das mittlerweile klar ist das auch die Haut über ein eigenes Endocannabinoid-System verfügt welches maßgeblich das Immunsystem positiv mit beeinflusst. Da ja Psoriasis eine Autoimmunkrankheit ist wird teilweise davon ausgegangen, dass THC sowie andere Cannabinoide die im Cannabis enthalten sind das eigene Endocannabinoid-System ergänzen und somit die Schuppenflechte lindern kann. Zusätzlich macht es natürlich auch das Jucken und eventuelle Schmerzen erträglicher.
      Damals als Student mit Anfang 20 habe ich hin und wieder mit Freunden oder auf Partys mal Marihuana konsumiert. War ganz nett, aber ich habe mir nie viel daraus gemacht. Aber da ich mit der Situation (Leber) aktuell absolut nicht zufrieden bin und die Tabletten ja wie es aussieht wohl auf Dauer nehmen muss, war ich bereit es mal zu versuchen. Nach kurzem einlesen ins Thema med. Cannabis wurde mir schnell klar, dass ich es wohl nicht auf die Schnelle bekommen würde da es doch mit viel Aufwand verbunden ist, selbst jetzt wo es seit Anfang des Jahres ja auch ohne Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle verschrieben werden darf. Auch wenn man sich hier in Deutschland natürlich nicht mehr in der Legalität bewegt wollte ich es unbedingt mal versuchen (was man nicht alles für die Haut tut). So kontaktierte ich einen Bekannten der öfter mal was mit Cannabis zu tun hat, er lieh mir seinen Verdampfer aus und ich fand zufällig etwas Cannabis auf der Straße (*hust*). So startete ich in meiner Urlaubszeit einen Eigenversuch von dem ich euch hier berichten möchte.
      Zunächst setzte ich, eine Woche vor meinem Urlaub, das Cyclosporin ab und wartet ab bis sich wieder Bläschen gebildet hatten und nach der Hautablösung begannen auszuheilen. Dann fing ich damit an 2 Wochen lang jeden Abend eine geringe Menge Cannabis zu verdampfen. Zunächst bildeten sich noch einzelne neue Bläschen doch wesentlich weniger als normal und nach etwa einer Woche waren die letzten verschwunden. Auch in der 2. Woche kamen keine mehr dazu. Danach stellte ich den C.-konsum wieder ein, dies ist nun 2 Wochen her (in denen ich sicherheitshalber mit dem Bus zur Arbeit gefahren bin) und bislang haben sich nur vereinzelte Bläschen gebildet. Es scheint jetzt aber wieder mehr zu werden, ich denke mein Körper baut nun so allmälich die letzten Cannabinoide wieder ab und deswegen wird es wieder mehr.
      Alles in allem bin ich überrascht das es tatsächlich so gut und schnell funktioniert hat, ich denke mit der richtigen Dosierung (muss dann ja vlt auch nicht täglich sein) um einen gewissen Cannabinoidpegel zu halten könnte das eine echte Alternative zu Tabletten sein.
      Wie oben erwähnt habe ich gelesen, dass sogar zu Zeiten wo es noch einer Sondergenehmigung bedurfte Patienten es gegen Psoriasis bekommen haben.
      Hat jemand von euch da Erfahrung oder ist sogar selbst Cannabispatient wegen seiner Schuppenflechte?
    • MG1974
      By MG1974
      Hallo,
      ich würde gerne wissen ob jemand einen Arzt in Ffm kennt der Morphium gegen die Schmerzen verschreibt. Die Schmerzen sind teilweise nicht auszuhalten. Was mir auch hilft ist Marijuana. Da es ja jetzt legalisiert wurde kann mir jemand eventuell einen Arzt empfehlen?
      Bitte keine aber warum willst du das oder das ist nicht gut für dein Körper usw. Da ich beides ausprobiert habe und da ich mir Marijuana auf dem Schwarzmarkt kaufen muss würde ich gerne auf legalem Wege dazu kommen. Natürlich werde ich mich auch selber informieren und auf die Suche machen. Was mir schadet ist der als präsente Schmerz. Ob bei der Arbeit, Freizeit oder Sport. Mal kann ich den Schmerz ignorieren mal ist er so stark das ich mich nicht konzentrieren kann und auch nicht meiner Arbeit nach gehen kann. Falls mir jemand einen Arzt aus Frankfurt am Main empfehlen kann wäre ich sehr dankbar.
      Grüße,
      Mario
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