Lilli1

Ist Psoriasis Arthritis vererbbar?

10 posts in this topic

Hallo liebe Forenmitglieder 

Ist die Psoriasis Atritis vererbbar? Kann mir das jemand erzählen? Bitte nur Antworten wenn ihr es genau wisst.

Keine Vermutungen bitte .

 

Danke Lilli die erste

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Hallo!

Ja, die Veranlagung zur Psoriasis Arthritis ist erblich wie die Psoriasis selbst. Hängt zusammen. Es ist nur die Frage, was bricht bei wem wann weswegen aus. In meiner Familie sind 3 Personen betroffen. 

LG

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Ja. Wenn beide Partner Psoriasis haben, kann es sogar zu Behinderungen bei den Kindern kommen. Ich nehme gerade an einer Studie Teil wo auch genetisch geforscht wird. Bei uns in der Familie sind jeweils die älteste Tochter betroffen. Es hat eine Generation jeweils ausgesetzt. 

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Hallo  ich habe Psoriasis Arthritis und Psoriasis vulgaris,

zur Zeit geht es mir nicht gut, ich habe zur Zeit einen Schub.

Liebe Grüße von hors.:wacko: 

 

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Hallo Lilli1,

ich habe Psoriasis Arthritis. Die Psoriasis ist bei mir schon als Jugendlicher (Anfang 1970er) festgestellt worden, die Arthritis ist 1989 dazu gekommen. Beide Erkrankungen müssen also nicht gleichzeitig auftreten. Als mir mitgeteilt wurde, dass die Veranlagung vererbbar sei, hab ich in meiner Familie nachgeforscht. Weder meine Eltern, noch meine Großeltern hatten eins von beiden (diagnostiziert). Von meinen beiden Söhnen und den 3 Enkeln hat es auch noch keiner (toi-toi-toi).
Es kann also ganze Generationen überspringen. Es ist nur die Veranlagung vererbbar.

Viele Grüße aus Koblenz

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Ja ist sie und ja sie kann Generationen überspringen.

Bei mir war sie eher da als die PSO und bei Nachforschungen in der einen Seite meiner Familie bin ich auf so manchen Gicht- und/oder Rheumafall in den Ahnenreihen gestoßen... schätze mal, die Diagnose war damals noch nicht sooooo....;)

 

Meine Kinder sind alle noch ohne Befund!:tw_grin: Yeh!

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Ich denke auch, dass es vererbbar ist.

Mein Vater hatte die PSO und PSA...........seine Tante hatte "nur" PSO.
Ich habe PSO und PSA  und mein Sohn hat nur ein paar Stellen an PSO.

 

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Posted (edited)

Inzwischen wurden schon sehr viele Gene identifiziert die bei einer Psoriasis beteiligt sind. Gene haben Namen (muss man sich nicht merken) wie z.B. RUNX1 oder TAGAP.

Hier mal eine Auswahl von denen man weiß, dass sie bei der Psorisis eine Rolle spielen: HLA-Cw6, ERAP1, ERAP2, MICA), IL12Bp40, IL23Ap19, IL23R, JAK2, TYK2), RUNX1, RUNX3, STAT3, TAGAP, IL4, IL13, CARD14, c-REL, TRAF3IP2, DDX58, IFIH1)TNIP1, TNFAIP3, NFKBIA, ZC3H12C, IL36RN, SOCS1.

Und das sind noch lange nicht alle.

Vereinfacht: Ein Gen codiert für ein Protein. Viele der Proteine spielen im Fall der Psoriasis eine Rolle bei der Immunabwehr.

Da es nun sehr viele Kombinationen der betroffenen/nicht betroffenen Gene gibt, ist diese Krankheit auch so vielfältig, kommt in den unterschiedlichsten Ausprägungen vor, kann eine Weile ganz verschwinden oder sich verschieben. Die Faktoren dafür sind ebenso vielfältig. Da wir jeweils zwei gleiche Chromosomen haben - die bestehen aus dem DNA Faden auf dem die 'Gene' aufgereiht sind, kann ein Gen betroffen sein, das andere nicht. Je nachdem was wir von Mutter und Vater mit bekommen haben.

Zusammenfassend kann man also sagen: Die Anlage zu einer Psoriasis ist angeboren - also  erblich - ob, wann und wie sie sich zeigt ist von unterschiedlichen Faktoren, wie Konstellation der betroffenen Gene, Lebensumstände, Lebensweise, andere Erkrankungen, Alter....  abhängig.

Edited by sia
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Bei mir hatte schon die Oma, dann der Vater, der (Halb-)Bruder und ich die Schuppenflechte. OMA hatte die PSO nur an den Ellenbogen, Vater nur ganz leichte Nagel-PSO, Bruder nur PSO in der Ohrmuschel. Bei mir kam die PSO schon im Kindesalter und mit 50 Jahren die PSA dazu. Also voll vererbt in der Familie. Meine Kinder und Enkel sind zum Glück gesund. 

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Ich denke, das eine gewisse Disposition für PSO und PSA vererbt werden kann. Mein Vater hatte Psoriasis am ganz Körper, nur Gesicht und Hände waren frei.

Ich selber hatte schon seit Jugendtagen Gelenkschmerzen, Rheuma wurde ausgeschlossen, Diagnose war "Mimöschen"  <_<.

Im Jahr 2010 dann die Diagnose  Psoriasis Arthritis. (Ich habe auch schon mal kleine Flecken PSO.)

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  • Similar Content

    • Schmunzel57
      By Schmunzel57
      Hallo Forum,
       
      seit meinem letzten Beitrag http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/21910-gr%C3%BCsse-aus-koblenz/
      ist etwas Zeit ins Land gegangen. Habe mich seitdem intensiv mit meiner PSA beschäftigt und möchte allen PSAlern*innen (dieses gendern find ich absoluten Schwachsinn ) über den weiteren Verlauf erzählen und einige offene Fragen auch beantworten.
       
      @Bibi
      Stelara-Spritze; ist meines Wissens ein Kombi-Präparat (also gegen PSO und Rheuma) und sollte eigentlich
      Rheuma-Schmerzen verringern Entzündungen verhindern PSO nicht "blühen" lassen Bei mir hat es eigentlich nur Punkt 2 wirklich erfüllt. Während der Zeit bekam ich meine ersten Rheuma-Schübe seit über 10 Jahren (Remicade-Zeit) und die PSO fing so richtig an zu wachsen. Gegen die PSO ging ich mit der klassischen Therapie zu Leibe: Salben - ohne großen Erfolg. Gegen die Schübe half wenigstens 10 Tage CELEBREX. Deshalb wurde nach einem 3/4 Jahr die Behandlung wg Erfolglosigkeit eingestellt.
       
      Cimzia-Spritze; ist KEIN Kombi-Präparat, sondern eigentlich nur gegen Rheuma. Jedoch konnte auch dieses Medikament die Schübe nicht vorhindern. Trotzdem hab ich es auch ein 3/4 Jahr versucht. Warum:
      der Rheumatologe wollte wenigsten verhindern, dass Gelenksentzündungen entstehen (guter Mann - hatte Erfolg) gegen die Schübe half ja CELEBREX und der wichtigste Punkt: obwohl ich bei meinen monatlichen Besuchen leider immer berichten musste, dass rein subjektiv ich keinen großen rheumatischen Erfolg feststellen konnte (Schmerzen und Beweglichkeit) hielt er an Cimzia fest - weil es zur der Zeit kein Medikament gab, dass man noch ausprobieren konnte. Das hat er mir am Schluss auf Nachfrage erzählt. Er hatte allerdings noch ein As im Ärmel. Er machte den Vorschlag mich bei einem Hautarzt (und zwar für schwere PSO bzw PSA) mal wieder vorzustellen. Den hab ich dann in Bendorf (Praxis Dr. Blaese) gefunden. Wenigsten um die PSO zu behandeln.
       
      Ergebnis: ich bin jetzt in einer Medikamenten-Studie für das Medikament COSENTYX (ist aber auch als Medikament offiziell zugelassen). Hier im Forum ist der Name auch schon ein paar mal aufgetaucht. Nachdem ich 5 Wochen lang ein mal die Woche 2 Spritzen bekommen habe, bin ich jetzt in der 2. Phase des alle 4-Wochen-Zyklus. Die PSO ist schon um ca die Hälfte zurückgegangen. Langsam sieht man bei der Hautverfärbungen (rot - weisse Plaques) auch wieder eine normale Hautfarbe. Junken tut die PSO kaum noch. Mittlerweile gibt es nach der Zulassung gegen PSO auch die für reine Rheuma Patienten - natürlich auch bei PSA. Und Nebenwirkungen ???
       
      @Noteyepi
      auch ich habe bisher keine Nebenwirkungen feststellen können. Zur Vollständigkeit sollte man aber dazu sagen, dass wie bei vielen (oder allen ???) PSA Medikamenten bestimmte Sachen wie Entzündungen, Blutwerte (Labor) beachtet werden sollten.
       
      GANZ WICHTIG
       
      Etwas, was bisher nicht angesprochen wurde: sogar meinem Hausarzt ist mittlerweile aufgefallen (Achtung: dasch iss ein Gäääg) dass ich meine positive Stimmung wieder gefunden habe. Die Depressionen in den letzten Monaten waren schon manchmal echt krass. Glücklich alle die, die einen Partner, Freund etc. zum Reden haben.
       
      Erkenntnis: werde versuchen jetzt öfters mal hier im Forum meinen "Senf" dazu zu geben.
      Also - Viele Grüsse aus Koblenz
    • sillebo
      By sillebo
      Hallo zusammen, nach einiger Zeit mit Schmerzen habe ich nun endlich die Diagnose PSA bekommen. Angefangen hat es mit Knieschmerzen nach einem ausgiebigen Tanzabend. Wenig später konnte ich mich vor Schmerzen in allen Großgelenken kaum mehr bewegen. Mein Hausarzt schickte mich gleich zum Rheumatologen und nachdem ich vom Hautarzt Schuppenflechte diagnostiziert bekam hat auch der Rheumatologe eine PSA angenommen. Ich habe keine Hautprobleme. Anfang Februar habe ich mich in die Rheumaklinik einweisen lassen, da die Medikamente nach 1/2 Jahr immer noch nicht angeschlagen hatten. Diagnose: Gonarthrose im Knie, Verschleiß in HWS und LWS. Nach Krankengymnastik kann ich einigermaßen laufen und die Ausfälle im Arm sind besser. Allerdings hat sich jetzt mein Mittelfußknochen gemeldet und ich kann nicht mehr auftreten. Nehme jetzt nach Sulfasalazin 5 Wochen MTX 15 mg und Cortison 7,5 mg. Zur Zeit faste ich das 2. Mal, da es mir beim letzten Mal sehr gut ging(bis ich wieder gegessen habe) . Totale Nahrungsumstellung, bin fast Ovo Lacto Vegetarier. Ich bin natürlich auch auf den Nebeneffekt der Gewichtabnahme froh. Ich will die Gelenke nicht noch unnötig belasten. Wie sieht es mit homöopathischen Mitteln aus? Hat jemand Erfahrung mitAraniforce, Teufelskralle usw.? Vielen Dank für eure Antworten.
    • nikk
      By nikk
      Hallo, ich habe seit zwei Wochen die Diagnose Psoriasis Arthritis. Bin gerade noch am Beginn meiner Cortison-Behandlung. Meine Frage: Wie gut stehen allgemein die Chancen, trotz dieser Krankheit berufstätig zu bleiben? Ich habe mir schon ein Fachbuch über Psoriasis Arthritis bestellt, das braucht aber noch ein paar Tage, mein nächster Arzttermin ist erst in zwei Wochen. Und so lange hänge ich in der Luft... Betroffen sind bei mir die Finger, die Ellenbogen, die Knie, die Lendenwirbelsäule. Zurzeit bin ich wegen der Hände und Sehnenscheidenentzüngungen noch krank geschrieben. Natürlich kann mir niemand eine Zukunftsprognose stellen - hätte jedoch gerne etwas Hoffnung, dass die Krankheit nicht automatisch das Ende der Berufsfähigkeit (Computerarbeit) sein muss oder ich arbeitsunfähig werde. Hat also jemand Geschichten für mich, die ein bisschen Mut machen, bis ich Genaueres erfahre? Lieben Dank