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Maja2009

Vermutete Psoriasis

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Maja2009

Liebe Betroffende,

Aufgrund einer vorläufigen Diagnose unsere Kinderärztin habe ich mich hier angemeldet da man sich ja immer Gedanken macht...

Kurz zu uns. Vor 1 Monat haben wir bei meiner 7 jährigen Tochter eine Veränderung der Kopfhaut festgestellt. Es fing an mit kleinen Pickelchen, danach Rötung, Schuppen, jucken und Schmerzen.

Wir haben dies unserer Kinderärztin gezeigt. Behandlung: 1 Woche täglich Prednitop, 2 Wochen aller 2 Tage.

Da dies keine Besserung brachte überwies Sie uns an einen Hautarzt. Leider habe ich erst für den 25.04. einen Termin bekommen. 

Heute haben wir aber festgestellt, dass die Kopfhaut sehr gereizt und rot ist sowie 2 kleinere blutige Stellen.

Ich weiss dass hier keiner eine Diagnose aufgrund meiner Fotos und Text gibt-ich erhoffe mir aber kleine Tipps um meiner Kleinen zu helfen. Sie hat Schmerzen wenn man darauf kommt, Haare kämmen ist ohne Tränen nicht möglich und es juckt stark....

Rufe natürlich gleich Montag beim Hautarzt an umn eher dran zu kommen.

Sieht dies eigentlich aus wie Psoriasis oder hat jemand ähnliches.

Würde mich über einen Austausch freuen.

LG Susi

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Reiki

Hallo Maja,

also für mich sieht es nicht nach einer Schuppenflechte aus. Da ist irgendwas klar, dann aber eher irgendein Ekzem oder sowas. Würde ich sagen.

Leider sind die Bilder nicht besonders gut, sodass man hauptsächlich Haare sieht. Aber bei Kindern ist das ja auch nicht immer so einfach. Im Pflegeheim, wo die älteren Herrschaften oftmals trockene Kopfhaut haben sieht es oft auch so aus. Auch sie kratzen sich die Kopfhaut blutig, die schuppen entstehen durch die trockene Haut. Habt ihr in diese Richtung schonmal gedacht? Vielleicht ist die Haut einfach nur trocken. Reibt die Kopfhaut heute vor dem schlafengehen doch einfach mal mit Olivenöl ein. Legt ein Handtuch auf das Kopfkissen und wäscht sie dann morgen nach dem aufstehen. Vielleicht ist das ja schon die lösung.

 

Ich wünsche dir und deiner Tochter alles gute und hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Lg...

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Maja2009

Hallo Reiki, 

vielen Dank zunächst für deine Antwort. An trockene Haut haben auch schon gedacht. Wir haben bisher aber Kokosöl für die Stelle verwendet. Dies haben wir flüssig gemacht und vorsichtig auf die Stellen draufgetropft. Denkst du das Olivenöl besser ist?

Zum Kratzen. Da die Kleine Schmerzen hat, kratzt sie tagsüber überhaupt nicht-wie es in der Nacht aussieht kann ich natürlich nicht sagen. 

Ich hoffe dass wir den Termin beim Hautarzt vorverlegen können, dass wir erstmal wissen was es ist und wie wir dies "bekämpfen" können. Aber nen Termin beim Hautarzt innerhalb relativ kurzer Zeit in der Umgebung hier zu finden ist echt ein 6er im Lotto. Viele Ärzte vergeben hier keine Termine mehr und man nur auf gut Glück hinfahren.

Danke für die Glückwünsche-hoffentlich finden wir bald eine Lösung. 

LG und einen schönen Sonntag.

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Reiki

Hallo, da du schreibst es juckt stark gehe ich davon aus das sie kratzt. Wenn auch nicht tagsüber wegen der schmerzen zumindest nachts um während sie schläft. Quasi im Unterbewusstsein.

Mit Kokosöl habe ich so leider keine Erfahrung. Wir verwenden Olivenöl oder Babyöl. Klappt sehr gut. Kopfläuse oder Flöhe (gehen gerne von dem Tier zum Menschen) können es nicht sein?

Diese Probleme habt ihr nur auf der Kopfhaut? Weil mir noch Bettwanzen einfallen würden. Hat sie einen neuen Fahrradhelm bekommen wo sie das Plastik nicht verträgt?

Ach Mensch da gibt es ja soviele Möglichkeiten.....

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Pinie

Hallo Maja,

ich wünsche Dir einen guten Hautarzt, der von verschiedenen Stellen Abstriche macht, damit eine genaue Ursache gefunden wird und gleich mit dem richtigen Mittel behandelt werden kann. Hast Du denn schon einen zeitigeren Termin bekommen können, denn es ist doch schlimm, wenn sich Deine Tochter in der Nacht immer mehr den Kopf aufkratzt und sich alles entzündet. Schau mal, was es da für mögliche Ursachen gibt:

http://www.cram.com/flashcards/staats-dermatologie-dermatophytosen-5708220

Alles Gute und liebe Grüße
 

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Maja2009

Ach ihr Lieben, danke für eure Antworten und die Tipps. Entschuldigt dass ich jetzt erst schreibe dich es war total stressig.

Da sich der Zustand in den letzten Tagen extrem verschlimmert hat, ist meine Maus jetzt im Krankenhaus mit angeschlossener Dermatologie. Es wurden Abstriche gemacht, Blut entnommen und Eiter untersucht.  Genaue Befunde erhalten wir morgen. Aber ich/wir fühlen uns bereits wohler, da uns geholfen wird und wir irgendwann erfahren was genau es ist. Momentan wird vermutet, dass es ein Pilz war, meine Maus gekratzt hat und dadurch Bakterien rein sind. Eine Schuppenflechte steht momentan nicht mehr im Raum, sieht aber jetzt auch absolut nicht mehr danach aus. Vor zwei Wochen war dies noch anders.

Wir hoffen dass wit morgen Ursache erfahren und dann erfahren wie es weiter geht....

Bin grad noch bisscheb durcheinander, das Schreien meiner Tichter bei Untersuchungen geht durch Mark und Bein. Mein Kopf sagt zwar dass diese notwendig sind (Blut abnehnen, Abstrich usw) aber mein Herz sagt immer dass sie die maus nicht so "quälen" sollen....

Ach man, kaum ist das kind krank ist mama mit krank....

Lg Susi

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Maja2009

So. Also das Thema Schuppenflechte ist für uns abgeschrieben.

Es ist ein Hautpilz und die Behandlung wird jetzt nach 2 Wochen Krankenhaus ambulant von uns durchgeführt. Nachdem im Krankenhaus unter Narkose die Haare abrasiert und das Eiter entfernt wurde, hat man das Ausmaß erstmal gesehen-sieht erstmal erschreckend aus. Mit Salben und Tabletten haben wir den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Mir fällt es noch etwas schwer 2 -mal täglich Verbandswechsel zu machen, da man immer sehr vorsichtig machen muss um ihr nicht weh zu tun. Wir waren gerade noch rechtzeitig im KH um schlimmeres zu vermeiden 

Aber ich hoffe das ändert sich in den nächsten Wochen. 

Euch allen wünsche ich für eure Krankheit alles gute und wünsche euch, dass ihr es so gut es geht in den Griff bekommt. 

LG Susi

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Donna

Hallo Susi

Ich hoffe das ihr alles gut in den Griff bekommt. Alles gute für die kleine Maus

und gute Besserung weiterhin. Danke für deine guten Wünsche.

Liebe Grüsse Donna

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Reiki

Hallo Maja

auch ich wünsche euch alles gute. Gegen die Schmerzen beim lösen vom alten Verband hätte ich noch zwei kleine Tipps für euch. Bin seit Jahren Wundexpertin von daher kenne ich das Problem mit den Schmerzen beim ablösen nur zu gut.

1. Es gibt ein Spray, in der Apotheke. Dies löst Kleberückstände aus. Z.b von Pflastern. Wendet man vor dem ablösen an.

Geeigneter für euer Problem ist aber wahrscheinlich

2. Gibt es auch in der Apotheke, eine Gaze, dies ist ein dünnes weiches Gitter welches zwischen Wunde und den verband gelegt wird. Dies verhindert das die mit dem Verband in berührung kommt und sie verkleben. Vielleicht probierst du es mal aus. Hat auch den Vorteil das man beim ablösen nicht direkt wieder teile der Wunde aufreißt.

Weiterhin gute Besserung...

Lg Reiki

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Pinie

Hallo Maja,

Auch von mir die besten Wuensche. LG Pinie

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Maja2009

Ach ihr Lieben, das ist soo lieb von euch.  Vielen lieben Dank für die Besserungswünsche, das baut gleich auf. Heut abend beim Verbandswechsel war meine kleine ganz fertig und meinte nur, sie will den blöden scheiss nicht mehr und weinte... Musste ihr wiedermals erklären, dass wir das machen müssen, um den "Scheiss" loszuwerden. 

Wenn man aber den Kopf sieht, kann man verstehen dass es stellenweise noch weh tut.

Wir lassen jetzt einfach meist Wasser drüber laufen da wir eh immer die Haare waschen müssen.  So lässt sich das Gitter und die Kompresse ganz gut entfernen. Das Siliconwundgitter haben wir bereits. Da dies aber das klebende ist, das andere ist zu fettig für die Haut, klebt das meist an den umliegenden Haare und auch manchmal leider an der nässenden Wunde. Am meisten tut ihr das Abtupfen weh, was wir machen müssen.

Aber mit Wasser geht es sehr gut ab. 

Hänge mal ein Bild an, damit ihr euch das vorstellen könnt. 

Unsere momentanen Medikamente: 1/2 Pilztablette täglich, Haarshampoo gegen Pilze, Silkonwundkontaktschicht (Gitter), Octenisept und einfache Kompressen und Netzmützchen.

Müssen wöchentlich abwechselnd ins KH und zur Hautärztin zur Nachkontrolle. Blutwerte müssen regelmäßig gecheckt werden, das sich das Pilzmedikament auf die Leber niederschlägt. 

Gestern wurde mur fast die Hoffnung genommen, dass alle Haare nachwachsen. Ich weiss, dass dies momentan nicht so wichtig ist aber irgendwie macht man sich trotzdem darüber Gedanken.  Alle meinten zur kleinen immer, die Haare wachsen schon wieder, werd erstmal gesund. Aber gut, das ist jetzt zweitrangig-erstmal muss der Wunde Kopf heil werden...

@Reiki für dich ist das Foto bestimmt nicht so erschreckend-du kennst als Wundexpertin gewiss schlimmeres.  Für uns, die bis dato noch gar nicht grossartig mit solchen Dingen zu tun hatten, war es erstmal ein grosser Schock. Vorallem beim eigenen Kind. Mittlerweile haben wir uns damit arrangiert und geben unseres bestes 

LG Susi

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Maja2009

Ach, die Salbe hane ich bei der Aufzählung vergessen: Linola Sept

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Reiki

Stimmt. Das ist wirklich harmlos. Wunden sehen für mich sehr sauber aus. Daher halb so wild....bei Kindern heilt sowas immer schnell ab. Wichtig ist das die Ursache geklärt und beseitigt ist und da seit ihr ja auf einem sehr guten weg.

In ein paar Woche ist die Geschichte vergessen. Und sei froh das es keine Psoriasis ist. Das es etwas ist was einfach verheilt und dann vergessen werden kann...

Also alles gute für euch...

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    • LouClark
      By LouClark
      Meine Psiorias wurde erst vor kurzem festgestellt, hat sich bisher auf Füsse, Rücken, Arme und Beine beschränkt.
      Nun befürchte ich, das es sich auf den Kopf ausgebreitet hat. Vor allem, wenn ich mir die Haare gewaschen und gefoehnt habe, rieseln die Hautschuppen. Donna hat mir schon den Tipp gegeben, es mit Olivenöl zu versuchen.
      Und im Intimbereich juckt es jetzt auch furchtbar, kann nachts kaum schlafen.
      Ist es besser, wenn ich noch einmal meine Hautärztin aufsuchen?! Das geht auch ohne Termin.
      Liebe Grüße
    • Smok
      By Smok
      Moin,
      ich bin bald 47 und seit ich 15 bin habe ich mit Kopfschuppen zu kämpfen. In meiner Familie war das nie recht ein Thema, da sowohl Vater als auch Großvater das selbe Problem hatten.

      Vor 3 Jahren starb mein Vater und ich bekam einen ordentlichen Schub. Seitdem habe ich Hautprobleme nicht nur am Kopf,sondern auch an Brust und Rücken, an den Ellenbogen und Knien und an den Füßen. Im Sommer heftige Schrunden an den Fersen und großem Zeh. Die Nägel sind insgesamt brüchig und haben diese kleinen Micro-Grübchen. Über längere Zeit stört mich die Haut nicht, aber dann kommt ein Tag wo es beginnt zu jucken und dann muss ich kratzen. Wenn ich Termine habe und unter Leute gehen muss benutze ich Dermovate Lösung / Dermovate Vaseline. Dann geht das ganz gut zurück. Teershampoo oder Schwefelseife haben keine Effekte.

      Wirklich schlimm wurde es mit der Haut, als ich zusätzlich vor etwa 2 Jahren Asthma bekam. Seitdem plagen mich auch Entzündungen der Fußnerven und Muskelschmerzen. Seit diesem Jahr assymetrisch Schmerzen an den großen Gelenken und symetrisch an den Endgelenken von Händen und Füßen. Von Seiten meiner Lufä steht ganz klar die Diagnose Autoimmunerkrankung. Mein Rheumatologe ist unsicher - aber "irgendwas im Bereich Rheuma". Auffällig ist, das ich Schmerzen in den Gelenken habe, aber keine Rötung und keine Erwärmung. Blutbild alles im grünen Bereich.

      Da ich im Ausland lebe ist das mit den Ärzten und den Möglichkeiten immer etwas anders als in Deutschland.     
    • Mo09
      By Mo09
      Hallo Community, 
      ich bin neu hier. Meine Tochter, 8, soll lt. Angabe der Hautärztin PSO auf der Kopfhaut haben. Wir haben sie 2* dort vorgestellt: das 1. Mal wegen starker Verschuppung, da meinte sie bereits, es könnte PSO sein, sagte, wir sollen Ki- Shampoo probieren und nicht heiß föhnen- Allerwelttips halt. Die Schuppen hatte sie da aber bereits längere Zeit, vllt 1/2 - 1 Jahr  
      Kurz darauf hatte meine Tochter dann drei kleine, blutig gekratzte Stellen am Kopf. Wir sind am nächsten Tag in der Praxis eingefallen, die Ä. gab uns Advantan - Milch mit. Hat gut geholfen, Flecken sind verheilt. Shampoo von Linola habe ich die gleiche Woche gekauft, seitdem sind die Schuppen weg, das Haar sieht super aus und schuppt fast gar nicht mehr. 
      Ich habe jetzt hier mehrere Threads überflogen und hyperventiliere grade:  verbreitet sich  die Krankheit IMMER nach dem ersten Ausbruch auf den ganzen Körper? Oder steigert sich? Bei mir in der Familie hatte m.W. keiner PSO und in der Fam. meines Mannes wohl nur die Oma und nur auf der Kopfhaut. 
      Meine anderen Kinder haben bisher nichts  
      Meine Tochter ist Solo-Mariechen und es gab schon Tränen, weil ich ihr gesagt habe, dass sie damit evtl aufhören muss wegen dieser Sache. Hat einer Erfahrung: sollte man besser direkt aufhören oder mal abwarten, wie sich die Sache entwickelt? Da werden halt nur Sachen gemacht, die der Haut und auch der Kopfhaut nicht guttun: Dutt stecken, Hut feststecken, sehr oft schminken usw 
      Desw bin ich auf der Suche nach einem Bio-Haarspray , dass sie benutzen kann. Jemand Ideen? 
      Über Antworten würde ich mich freuen. 
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