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Psototyp

Fumaderm-Erfahrungen

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Psototyp

Hey leute, mein Hautartzt hat mich jetzt auf Medikamente wie Fumaderm und Otezla aufmerksam gemacht . Sehr wahrscheinlich will er ,wenn ich zustimme mit Fumaderm anfangen . Deshalb wollte ich mal nach euren Erfahrungen fragen , wäre  super wenn ihr mir helfen würdet :) 

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Donna

Hallo Psototyp

Schau doch mal unter Innerliche Medikamente. Da steht schon sehr vieles über Fumaderm.

Vielleicht ist ja was interessantes dabei. 

LG Donna

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Claudia

Hallo @Psototyp

es gibt viele, die mit Fumaderm zurechtkommen und viele, die es gar nicht vertragen. Da hilft nur Ausprobieren. Wenn ich frisch anfangen würde, mich damit zu beschäftigen und die Wahl zwischen Fumaderm und Otezla hätte, würde ich (!) zu Otezla tendieren. Da waren bei mir (!) die Nebenwirkungen geringer. Aber jeder Körper reagiert anders.

Bei beiden hast du jedenfalls eine Chance, dass die Schuppenflechte besser wird :)

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Pijobi

Hallo,

Ich werd hier auch mal meine Leidensweg erzählen. Zu aller erst, ich find's toll eure Geschichten und Erfahrungen zu lesen und zu wissen das man damit nicht allein is.

Bei mir fing es, nach der Geburt meines Kindes (2009) an, da hatte ich es aber nur leicht an beiden Ellenbogen, damit konnte ich leben. Dann hatte ich letztes Jahr November 2017 einen enormen Schup, jede kleine Verletzung bzw Schnittwunde, Kratzer etc wandelt es in Flechten um auch nicht verletzte Hautstellen wurden bedeckt. Ende 2017 waren gut 60 % meiner Haut betroffen. Ich rannte von dok zu dok hatte unzählige Salben die nichts linderten. Anfang diesen Jahres war es so schlimm das ich kaum noch vor die Tür ging ich zog mich zurück und wollte niemanden seh'n.  Ich hatte Schmerzen offene gerissen Stellen die unerträglich waren, bis ich dann zu einem Hautarzt ging wo ich noch nich war. Eingemormmelt mit Handschuhen bekleidet bei 18° grad, und er mir gleich die Therapie fumaderm anbot, gehört habe ich bis dato noch nie etwas darüber. Aber ich las dann viel im Netz u probiert es aus, die Intel waren nich so erfolgreich aber die  blauen, nehme ich jetzt seid über drei Wochen, sie  sind ein hoffnungsschimmer. Ich bin jetzt bei 1-1-1 und das Ergebniss is der Hammer. Die schmerzenden Stellen sind verblasst, die offenen Wunden geschlossen, die schuppung zu 80 % zurück gegangen. Nebenwirkungen hab ich natürlich auch, Durchfall, Hitzeflash aber es hält sich alles in Grenzen. Meine Blutwerte sind bis heute völlig in Ordnung. Ich führe ein Tagebuch, mit Bildern usw, seid 4 Monaten und das Ergebnis ist überwältigend.

Ich weiß natürlich das, nicht jeder die fumaderm blau verträgt aber gleich aufgeben kann ich nicht empfehlen der Arzt hat mir gesagt, wenn es mit den Nebenwirkungen so schlimm wird soll ich die Dosierung runterschrauben. Probiert es aus und redet mit dem dok es geht auch mit geringer Dosierung dauert halt nur etwas länger.

LG Grüsse
Bianka
 

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Psototyp

Hallo an alle ,ich muss euch sagen das ich die Fumis seit Dezember 2017 angefangen habe einzunehmen also mehr als ein halbes jahr , und bis heute sind wirklich nur ein paar Stellen verschwunden c.a(20%) Manche stellen sind vielleicht minimal heller  geworden aber mehr nicht  . Ein paar stellen warn sogar weg für eine kurze zeit und kamen dann wieder . schuppen tuts auch noch ordentlich . Ich weis hier sind einige erfahrene Leute unter euch , sagt mir ob es sich lohnt noch weiterzumachen , oder ist es nur Zeitverschwendung . 

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Reiki

Hallo Psototyp,

ich denke, ein halbes Jahr und so wenig Erfolg ist lange genug um festzustellen das Fumaderm wohl nicht dein Medikament ist. Gut, sicherlich kann man nochmal mit seinem Hautarzt über Dosierung reden und es weiter versuchen.

Ich würde an deiner Stelle zu einem anderen Präparate tendieren. Wenn es nach sechs Monaten kaum Besserung zeigt, scheint es nicht richtig anzuschlagen.

Lg und viel Glück bei deiner weiteren Suche Reiki

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    • Hubertus
      Von Hubertus
      Liebe Leute,
      bisher war ich hauptsächlich passiv hier im Forum unterwegs und habe viele wertvolle Infos und auch Ermutigungen erhalten. Dafür vielen Dank. Nun will ich selber etwas berichten, und zwar meine Erfahrungen mit Biologika. Vielleicht interessiert es ja jemanden.
      Ich bin 49 Jahre alt, Nichtraucher, normalgewichtig und halbwegs sportlich. Pso habe ich seit meiner Jugend, lange nur leicht bis mittelschwer und mit Salben in den Griff zu bekommen. Vor rund 15 Jahren kam eine Gelenkbeteiligung dazu. Seit wenigen Jahren wurden sowohl Haut als auch Gelenke deutlich schlimmer. Äußere Faktoren für diese Schübe kann ich gar nicht erkennen. Dann habe ich mich für eine systemische Therapie enschieden und in relativ geringen Abständen Vieles ausprobiert und aufgrund mangelnder Wirkung oder starker Nebenwirkungen wieder abgesetzt: Fumaderm, MTX, Otezla (Apremilast). Vor einem Jahr  - nach langem Zögern - das erste Biologikum: Cosentyx, was nach kurzer Zeit die Haut extrem verbesserte und die Psorias-Arthritis komplett ausschaltete. Nach etwa acht Monaten ließ die Wirkung allerdings nach, gleichzeitig traten sehr blöde NW auf: Haarwurzelentündungen (kleine Pickel) am ganzen Körper, Hautausschläge und -rötungen, sowie neue Pso-Stellen, zum ersten Mal auch im Gesicht, und die Kopfhaut war wirklich sehr stark betroffen. In einer Tagesklinik wurde ich dann auf Taltz umgestellt; obwohl ein anderer Wirkstoff, wird hier ja dasselbe Interleukin wie bei Cosentyx gehemmt. Trotzdem versprachen sich die Ärzte einen Erfolg. Der blieb leider aus, die NW wurden nur noch schlimmer.
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      So viel auf die Schnelle.
      Herzliche Grüße in die Runde,
      Euer Hubertus
       
       
    • Eruli
      Von Eruli
      Hallo ihr lieben✋
      Bin seit 3 Monaten von fumaderm auf skilarence umgestellt wurden. 
      Ich bin seitdem aber auch dauerhaft sehr lange krank. Als ich bei meinem Dermatologen angerufen habe, sagte die mir die MFA, dass gerade wieder alle auf funaderm zurückgestellt werden.
      habt ihr vielleicht auch solche Erfahrung mit dem neuen Medikament-skilarence? 
      Mache mir irgendwie sorgen da ich wieder krank bin seit 3 Wochen weil man nichts genaueres orten kann außer Infektionen am Ohr etc. 
      Habe Beschwerden wie Druck im Kopf Schwindel, husten, Sehstörung... 
      mich weiß natürlich nicht ob das ganze vom neuen perparat kommt, das werde ich erst sehen wenn ich auf fumaderm umgestiegen bin und nicht mehr krank bin ... 
       
      liebe Grüße 
    • Timura81m
      Von Timura81m
      Hallo zusammen,
      bei mir ist die Schuppenflechte mit 14 in 1995  zwischen Juni- September ausgebrochen. Ein Triggereignis, psychisch oder physisch ließ sich damals und jetzt nicht festmachen.
      Ich hab den ersten Jahren mit Salicylmolle 3% und 5% gearbeitet, dann später mit Psorcutan und Lichttherapie zweimal die Woche. Die Plaque war sehr stark am Kopf, Oberkörper sowie Armen und Beinen.
      Ernährungstechnisch habe ich nie etwas geändert.
      Im November 1996 war ich einmal auf der Insel Norderney während der Schulzeit für vier Wochen auf Kur, dort wurde mit Salicylmolle,Balneo-und Lichttherapie gearbeitet. Danach auch mit Psorcutan und Daivobet nicht ganz so erfolgreich.
      Während meiner Bundeswehrzeit in 2000 habe ich mit Dithranol, PsoralonMT behandelt. Auch aufgrund der Schuppenflechte habe mich erst spät auf eine Partnerin eingelassen. Ich war nicht zu weiteren Kuraufenthalten oder Urlauben im Süden.
      Wweitere Behandlung mit Lichttherapie wechselnd mit Daivobet und Psorcutan.
      In 2006 habe ich Fumaderm genutzt, 6 Tabletten am Tag.Die Nebenwirkungen waren mir zu stark, so dass ich wieder zu Lichttherapie und Daivobet gewechselt bin. Die Schuppenflechte war immer unterschiedlich stark ausgeprägt, aber nie ganz weg.
      Im Juli 2016 habe ich für ein Jahr an einer Novartisstudie mit dem Biological Cosentyx teilgenommen. Die Schuppenflechte ging innerhalb von 4 Wochen zurück, allerdings bekam ich eine leichte  Palmoplantose an den Füßen. Ausschläge und. Juckreiz im  Anal- und Genitalbereich gingen nie ganz weg. Zusätzlich war ich anfälliger für Infekte und Pilzinfektionen. Das nur vierwöchige mit Spritzen empfand ich als sehr angenehm,aufgrund beruflicher Reisetätigkeit mit Flügen,war es jedoch nie ganz einfach.
      Nach dem Ende der Studie im Juli 2017 ist die Schuppenflechte im Oktober 2017 wieder aufgeblüht. Ich habe nicht behandelt, sie war heftiger denn je, dazu kamen auch viele Veränderungen im privaten und beruflichen Umfeld. Manchmal habe ich die Symptome mit Daivobet behandelt.
      Im Juli 2018 habe ich mich auf die Behandlung mit hochdosiertem Vitamin D3 nach dem Coimbra-Protokoll eingelassen, dazu habe ich kurz unter einem anderen Thread geschrieben. Neben dem Protokoll habe ich auf Milchprodukte (Calcium siehe Coimbra), Kaffee, Alkohol, Softgetränke, Süßigkeiten weitestgehend verzichtet. Nach einer ungewollten beruflichen Auszeit seit 09/2018 ist Schuppenflechte wohl auch im Zusammenhang mit Sonnenbaden/Urlaub auf Mallorca weiter zurückgegangen. Reduzierung Juckreiz, Schuppung, Flecken.
      Ich habe immer wieder mal Fusspilz und Lippenherpes zu kämpfen, auch zeigt sich die Schuppenflechte an den großen Zehennägeln.
      Mal schauen wie es mir mit dem Coimbra-Protokoll weitergeht, es liegen wenige Studienergebnisse vor, zu Biologicals oder anderem kann ich immer noch wieder wechseln.
       
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