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Hallo zusammen,

ich bin erst seit einigen Wochen auf dieser Plattform angemeldet.Ich bin beeindruckt wie toll ihr euch über Themen austauscht.

Jetzt ein wenig zu mir.Ich bin gelernte Kauffrau im Einzelhandel und habe mich mit 27 noch Mal umentschieden,das heißt ich habe ein Studium drauf gelegt.Während meines Studiums bin ich an Psoriasis Arthritis erkrankt.Es ist für mich oft schwer voller Motivation durchs Leben zu laufen, positiv in die Zukunft zu blicken.Ich werde aber nie aufgeben für meine Ziele zu kämpfen,aber ich kenne keine Studentin/Studenten mit einer chronischen Erkrankung.Ich würde gerne erfahren wollen wie eure Erkrankung euch im beruflichen Kontext beeinflusst hat oder ob ihr ein Studium absolviert habt.Was hat euch geholfen eure Ziele zu erreichen.Ich durfte mir heute nämlich anhören ich solle einfach Prioritäten setzen, meinen Pflichten als Studentin nachkommen...wenn man sich aber vor Schmerzen kaum bewegen kann ist das nicht immer so einfach.

Grüße aus Mülheim an der Ruhr :)

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Hallo Sabblub.27

herzlich willkommen hier. Toll, dass du noch ein Studium drauf gesetzt hast. Bildung ist immer gut und kann dir keiner nehmen. Du kannst alles mit PSA, was du nur willst! Es ist eventuell ein wenig anstrengender, als ohne...aber es ist sinnfrei darüber nachzusinnen. Nimm es wie es ist und mach das Beste daraus.

Also, ich habe die PSA als Kind bekommen, habe studiert, vier Kinder bekommen, in verschiedenen pädagogoschen Berufen gearbeitet, endlos Schmerzen gehabt, endlich tolle Medikamente... aber ich war und bin immer recht fröhlich. Die PSA ist ja doch nur ein winziger Teil von mir. Und ich weigere mich ihr mehr Platz und Zeit zu widmen, als nötig...dafür ist das Leben einfach zu kurz.

So ganz verkehrt ist es nicht sich Prioritäten zu setzen... aber das ist auch unabhängig von der PSA einfach eine Lebensweisheit...

Wie behandelst du denn deine PSA?

Wünsche dir Schmerzfreiheit und fröhliches Studieren!

Herzlich grüßt Dich Supermom

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Hallo Sabblub.27, willkommen hier.

klar kannst du studieren! Und ich bin sicher, dass du wahrscheinlich auch andere Studenten mit einer chronischen Erkrankung kennst, es nur nicht weißt. 

Wichtig ist wirklich Supermoms Frage wie du behandelt wirst. Denn sich vor Schmerzen kaum bewegen zu können ist eindeutig ein Grund für eine Anpassung des Behandlungsplans!

Erfolg!

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Sprech doch mal deinen Arzt an !! um eine geeignete Behandlung zu finden heut zu Tage gibt es verschiedene Medikamente und man findet auch bestimmt was für dich . Kopf hoch kenne das bei mir ist die psa bis auf ein paar Krämpfe weg 

lg Matthias 

Edited by Matthias123
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  • 4 weeks later...

Hallo Sabblub.27,

ich habe meine Diagnose mit 18 bekommen, also kurz vor dem Studium. Mir haben während des Studiums vor allem die Nebenwirkungen der Basismedikamente zu schaffen gemacht. Seitdem ich mich überwiegend vegan ernähre, viel grünes Gemüse futtere und weitestgehend auf Alkohol verzichte, geht es mir besser und ich kann schwächere Medikamente nehmen. Du musst erstmal herausfinden, was dir gut tut und dich unterstützt, vor allem wenn du einen Schub hast. Dein Studium kannst du trotzdem schaffen, wenn auch vielleicht etwas langsamer und mit der ein oder anderen kreativen Lösung ;-)

Wichtig ist, dir Beratung und Unterstützung zu holen, was du ja im Forum schon gemacht hast. An der Uni gibt es Inklusionsbeauftragte, die Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen beraten. Diese kennen sich gut mit gesetzlichen Regelungen zum Nachteilsausgleich und den Vorgaben des Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aus. Sie sind außerdem gut mit den anderen Beratungseinrichtungen an der Uni vernetzt. Auf der Homepage deiner Hochschule müsstest du fündig werden.

Lieben Gruß, StephS

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hallo, Sabblub.27 -

schön, dass du dieses informative Forum gefunden hast - ich hoffe, du fühlst dich hier wohl.

Lies dich im Thema PSA durch - es gibt immer Niederlagen und auch Hoffnungen - letzteres kann ein langer Weg sein -

Aufgeben gilt nicht -

in diesem Sinne wünsche ich dir viel Durchhaltevermögen und Kraft -

nette Grüsse sendet - Bibi -

  • Sad 1
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Mein Sohn (Pso)  hat sowohl eine Ausbildung zum Gesundheits-Krankenpfleger gemacht und später als Anästhesie-Pfleger (bis heute) gearbeitet und studiert jetzt auch mit 27. Aktuell studiert er in HH Erziehungswissenschaften und hat kaum Probleme, nur in den Therapie-Pausen leicht, aber er spritzt  auch ein Biologika. Ohne wird es wohl lange nicht gehen, aber er kommt gut zurecht.

Gruß Lupinchen

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  • 4 weeks later...

Hallo ihr lieben Menschen,

ich sehe jetzt erst dass ihr mir so zahlreich geantwortet habt. Das ist wirklich toll!:) Danke dafür.

Grundsätzlich ist tatsächlich so wie @Supermom es sagt, eigentlich alles mit eine positive Einstellung aber auch natürlich mit ein paar Abstrichen @StephS oder @Matthias123

Ich manchmal sehr streng mit mir,weil ich von mir verlange zu funktionieren.Ich nehme seit 3 Monaten Otezla,weil Sulfasalazin nicht mehr gewirkt hat,MTX gar nicht in mir vertragen wurde und es mir wirklich schlecht ging.Mit Otezla bin ich derzeit zufrieden,da ich vieles wieder schaffe.Ich achte auf meine Ernährung,esse kein Fleisch oder Milchprodukte, kein Getreide und versuche regelmäßig Sport zu machen.Ein wichtiger Faktor bei mir ist die Psyche und da kann ich sagen muss ich dran arbeiten.

Ich habe mich mittlerweile an meine Hochschule gewendet und auch andere Beratungsstellen um zu erfahren was ich tun kann um mein Studium besser zu meistern. Ich versuche das Beste aus allem zu machen, obwohl ich zugeben muss dass diese doofe PSA ganz schön anstrengend ist.

Ich bin dankbar für eure aufbauenden Worte,das hilft sehr!

Grüße an alle!:)

 

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    • luna2842008
      By luna2842008
      bin neu hier und habe seit kurzem psoriasis-athritis .möchte gerne mehr darüber mehr erfahren. z.b.ernährung
    • Milena12
      By Milena12
      Hallo liebe Foris und Betroffene,
      ich habe seit ein paar Tagen die Vermutung, dass ich eine PSA habe, bin mir aber nicht ganz sicher und werde deswegen morgen auch zum Hausarzt gehen und danach wahrscheinlich auch gleich zum Internisten/ Rheumatologen. Vorher würde ich gerne Eure Einschätzung haben, da ich hier im Forum irgendwie nur auf mittlere und schwere Verläufe gestoßen bin.
      Kurz zu meiner rein subjektiven Anamnese:
      Ich habe seit ca. 5-7 Jahren eine Schuppenflechte am linken Fuß, die im Laufe der Zeit immer größer geworden ist und nun so ca. 1€Stückgröße hat. Habe mir nie was bei gedacht, dachte es wäre eine Druckstelle vom Schuh die einfach nicht weggeht. Hatte und habe auch keinen Juckreiz an der Stelle. Also nie srüber nachgedacht und weggedrückt.
      Am Anfang des Jahres hatte ich eine ziemlich heftige Herz-OP und musste im Anschluss BetaBlocker nehmen, bin aber nun seit 2 Monaten wieder medifrei. Dies schreibe ich deshalb, da ich irgendwo gelesen habe, dass Betablocker durchaus auch Auslöser sein können ....
      Vor ein paar Monaten hatte ich dann im rechten Fuß plötzlichen Fersenschmerz für einen Tag und konnte kaum auftreten. Am nächsten Tag war wieder alles ok, also nichts weiter bei gedacht.
      Vor ein paar Wochen schwoll aufeinmal das Gelenk des rechten Mittelfingers an und schmerzte so, als hätte ich mir diesen irgendwo eingequetscht. Auch hier war am nächsten Tag wieder alles ok, also wieder nix bei gedacht.
      Vor 2 Tagen das Gleiche wieder, aber nun der kleine rechte Zeh, welcher aber immer noch etwas weh tut.
      Mittlerweile hat sich auch eine kleine 1Centstück große Schuppenflechte am rechten Fuß (Kahnbein) gebildet.
      Ansonsten hab ich eigentlich keine anderen Schmerzen. Klar hatte ich bestimmt auch Mal Rückenschmerzen und andere Wehwehchen, kann aber nun im Nachhinein natürlich nicht einschätzen, ob das alles miteinander zusammenhängt.
      Bei meinen letzten Blutbildern war alles ok, außer leeres Eisendepot, wahrscheinlich aufgrund der OP und auch vielleicht weil ich seit Jahrzehnten vegetarisch lebe. Dies müsste jetzt aber auch ok sein, erfahre ich Mittwoch.
      Was denkt Ihr? Hört sich doch irgendwie nach dem typischen Verlauf einer PSA an, oder? Wenn ich Eure Berichte hier lese, wird mir jetzt schon unwohl, wenn ich an den möglichen Medikamentenmarathon denke, etwas was ich immer vermeiden möchte so lange es geht.
      Freue mich auf Antworten.
      Schöne Grüße
      Milena
    • Petruschka
      By Petruschka
      Hallo,
      vor gut 6 Jahren hatte ich die Diagnose „Paoriasis Arthritis“ angefangen mit höllischen Schmerzen / rechtes Knie 
      schuppenflechte an den Füßen seit ich auf der Welt bin / die ich seit einem 1/4 Jahr vor allem am rechten Fuß kaum noch in den Griff bekomme.
      Seit gut 3 Monaten habe ich extreme Rheuma Schübe / Sehnen Rechter Fuß und Bein- ich kann mich zum Teil kaum bewegen bisher schlucke ich bei akuten Schmerzen Tabletten und nun hat mir meine Rheumatologin eine Immuntherapie angedroht / Spritzen die mein Immunsystem angreifen und tausend Nebenwirkungen haben aber sehr gut verträglich wären / für mich ein absoluter Widerspruch......
      Da ich mich ungern vergiften lasse und es zum Glück noch selbst entscheiden darf habe ich mich eingelesen —— Ernährung bei Autoimmunerkrankungen....
      und bin auf Paleo gestoßen  nun habe ich beschlossen ab Nov die 30 Tage eine vollentgiftung zu machen und danach dann alles umzustellen 
      keine Milchprodukte 
      kein Gluten und kein Getreide 
      kein Zucker / keine Hülsenfrüchte 
      aber gutes Bio Fleisch / Eier sind erlaubt und gewisse Gemüsesorten / Obst / guten Fisch 
      weniger Kaffee und Alkohol 
      hat da jemand bereits Erfahrungen mit der Steinzeitdiät sprich mit Paleo ????
      ich denke es ist den Versuch wert 
      die Erfahrungen im Netz sind gut !!!!!
      es gibt Lektüre über Autoimmunerkrankungen da is die Ernährung die der Paleo sehr ähnlich deshalb habe ich mich dafür entschieden —-ich denke halt : schlimmer werden kann es damit ja nicht 😉
       
       
       
       
       
       

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