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Wie Schuppenklumpen von Kopfhaut und Haaren lösen?


schuppen434343

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schuppen434343

Grüß Gott

 

Ich wollte gerne mal etwas fragen. Und zwar leide ich unter fiesen Schuppenklumpen auf der Kopfhaut. Die Neubildung habe ich nach vielen Versuchen durch Verzicht auf Kuchen und Brot und das Antischuppenschampoo von der Kaufland-Eigenmarke einigermaßen im Griff. Zumindest sieht man nichts mehr an den Ohren, wenn man nicht genau hinguckt. Da hatte ich das auch sehr schlimm.

 

Aber auf der Kopfhaut sind jetzt halt noch die Reste (hoffe ich!), die ich entfernen möchte, ohne dass ich gleichzeitig büschelweise Haare mit Wurzeln rausreisse. Das ist mir schon zu oft passiert. Wie würdet ihr das machen? Ich hab schon woanders im Internet von Menschen gelesen, die sich zB Klettenwurzelöl ins Haar tun, und damit die Schuppenklumpen quasi auflösen. Aber ich weiss nicht, wie das funktionieren soll. Wenn ich das versuche, läuft immer alles direkt vom Kopf runter. Und wie könnte ich das Öl denn auf der Kopfhaut behalten, damit es länger einwirkt? Wenn das der Trick ist... Vielleicht gibt es ja etwas von der chemischen Industrie, was die Schuppenklumpen quasi knackt, ohne an die Haare zu gehen?

 

Danke für alle Tipps!

 

Viele Grüße!

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Hallo schuppen,

versuche es  doch einfach mal mit Olivenöl. Abend die  Kopfhaut damit einreiben, über Nacht mit einem Handtuch den Kopf umwickeln, früh herauswaschen, z. B. Mit Tarmed ( verschreibungspflichtig )  und herauskämmen. Mache ich gerade auch wieder. Man muß es nicht jeden Abend tun. Aber dazu sollte man noch  ein von einem Hautarzt verordnetes Medikament anwenden, damit keine neuen Schuppenherde entstehen. LG Waldfee

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Hallo schuppen434343,

willkommen hier!

Bevor man dir hier einen Rat geben kann musst du vielleicht ein wenig mehr von dir erzählen. Hat ein Hautarzt deine Schuppen denn als Psoriasis diagnostiziert? Bevor man etwas gut behandeln kann muss man ja wissen was man behandelt.

Falls du also noch nicht bei einem Hautarzt warst ist das die erste Anlaufstelle. Wenn es eine Pso ist wird er dir wahrscheinlich zwei Mittel verschreiben. Eines mit Salicylsäure zum Lösen der Schuppen, eines zur Hemmung der Schuppenneubildung.

Manche berichten hier von guten Erfolgen mit Olivenöl. Abends ins Haar ein-massieren, mit einer Plastiktüte schlafen, morgens mit einem milden Shampoo evt mit Urea waschen. (Hier war Waldfee schneller :))

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Richard-Paul

Hallo schuppen434343,

sollten die guten Ratschläge von Waldfee und sia nicht helfen: - ich hatte vor gut 10 Jahren dasselbe Problem, wie du es beschreibst: fürchterliche Schuppenklumpen und das Jucken. Ich habe mir in der Apotheke "Psorinol  Active Shampoo" gekauft. Über meine Anwendung habe ich damals hier im Forum einen Tagesbericht verfasst. Wichtig ist die genaue Anwendung und sich Zeit nehmen. - Ich habe danach wieder eine gesunde Kopfhaut bekommen; … mit Unterstützung von UVB-Bestrahlung mit einem Lichtkamm (bezahlt die Krankenkasse);   … und deinen "Vitmain D3-Wert" beachten (auch hierüber haben wir damals lange berichtet).

LG Richard-Paul

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...und wenn bei den Tipps von @Waldfee@sia und @Richard-Paul noch keiner für dich dabei ist – es gibt auch noch Gele wie Dermabene oder babybene.

Loyon ist auch ein Öl und verdammt flüssig.

Wie das Öl über Nacht auf dem Kopf bleiben kann, hat ja @sia auch schon beschrieben. Eine Plastiktüte, fixiert mit einer Mütze – damit gewinnst du keinen Schönheitspreis, aber für ein paar Nächte wird's wohl gehen :) 

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    • Schuppentier
      By Schuppentier
      Hallo.
      Ich begrüße zunächst alle, die diesen Erfahrungsbericht lesen und wünsche alles erdenklich Gute
      Zunächst ein paar Infos über mich: Ich bin 23 Jahre alt , Student und Hypochonder.
      Meine Geschichte fängt recht zu Beginn des Jahres an. Meine ersten Beschwerden waren ein zunächst von einem Proktologen diagnostiziertes Analekzem und eine anfänglich von einem Venerologen diagnostizierte Balanitis. Nach etlichen Salben die nicht halfen kam mein Venerologe schließlich auf die Diagnose Schuppenflechte. Er erklärte mir das es genetisch bedingt sei (ich kenne meinen Vater und seine Familie, geschweige denn seine Erbkrankheiten nicht) und chronisch.
      Das war für mich erstmal ein Schock, vor allem psychisch. Allerdings konnte mir nun besser geholfen werden und eine Salbe hat meine Eichel wieder wie neu aussehen lassen (ich will nicht beschreiben, wie sie am schlimmsten Zeitpunkt mal aussah. Es gab einen Grund, dass ich als Hypochonder, der eigentlich Angst vor Diagnosen hat zum Arzt gegangen bin...)
      Also ließ das in mir langsam Hoffnung aufblühen. Inzwischen haben sich weitere Stellen bemerkbar gemacht, die betroffen sind: eine kleine Stelle an meinem Hinterkopf schuppt. Ist aber nicht belastend. Von meinem linkem Fuß der kleine und der zweitkleine Zeh haben veränderte Nägelstrukturen. Sieht nicht schön aus und fühlt sich nicht gut an, aber man kann damit leben. Der Arzt meinte, wenn man es versucht zu behandeln hätte ich mehr Ärger damit, als ließe ich es in Ruhe. Und mein Bauchnabel eitert stark. Ständig. Und der eitrige Ausguss stinkt. Ich hoffe ich finde eine Möglichkeit das zu unterbinden weil es doch etwas unangenehm ist. Bis jetzt konnte nach einem Abstrich nur gesagt werden, dass es nichts schlimmeres sei... das bleibt zunächst abzuwarten.
      Naja ich will mich kurz fassen. Warum schreibe ich also einen für Internet-Verhältnisse ellenlangen Text über meine Diagnose? Eigentlich will ich nur Hoffnung stiften. Habt Mut zum Arzt zu gehen und macht euch keine Sorgen wenn ihr die Diagnose Schuppenflechte bekommt. Ich habe erlebt, dass einem echt geholfen werden kann.
      Im gleichen Zeitraum hatte ich übrigens auch die Diagnose Bandscheiben-Vorfall. Und ich muss sagen, auch was das angeht kann einem echt gut geholfen werden. Es ist auch beides nichts, wofür man sich schämen muss. Viele reden nicht gerne darüber, aber ich glaube man sollte mehr darüber reden, um die Angst vorm Fremden zu nehmen.
      So das wars soweit von mir, für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ansonsten liebe Grüße an alle
       
       
       
       
       
    • Laske
      By Laske
      Hallo,
      Meine Kopfhaut ist schon seit ca. 7 Jahren betroffen und seit ca. 5 Jahren sind auch meine Ellbögen betroffen. Ich habe bis jetzt verschiedene cremes ausprobiert, auch mit Kortison, die leider nicht geholfen haben. Da es eine sehr komplexe Krankheit ist, glaube ich nicht mehr an die Wirksamkeit von Kortisonpreparate oder andere chemische Arzneimittel.
      Seitdem ich über sehr gute Ergebnisse einer Therapie mit Indigopflanze gelesen habe, interessiere ich mich vielmehr für Naturheilmittel und auch Psychotherapie. Leider konnte ich diese beiden Mittel noch nicht ausprobieren, da ich keine Salben oder cremes mir dieser Pflanze gefunden habe. Was ich aber finden konnte ist natürliches Indigopulver, das aber für Haarfärben genutzt wird. Daher wäre meine Frage, ob es schon irgendwelche Salben, Cremes oder vielleicht auch Öle mit der Indigopflanze gibt? Falls ja, wäre ich sehr an den Namen dieser Produkten interessiert. Wenn nein, wollte ich gerne wissen, ob man solche Salben auch selbst, bzw. in einer Apotheke mischen könnte mit diesem Indigopulver, das auf dem Markt als Haarfarbe verkauft wird (100 % natürlich, ohne Zusatzstoffe). Was sollte man dabei beachten und wie hoch sollte die Konzentration des Pulvers in einer Salbe sein?
      P.S. Das die Haut stark blau gefärbt wird ist kein problem, es ist Winter und man sieht nur ganz wenig unverdeckte Haut..
    • PistolPete
      By PistolPete
      Hallo mtieinander,
      ich bin seit fünf Jahren von einer Schuppenflechte auf dem Kopf betroffen. Es soll ja typisch sein, dass sowas mit Ende 20 ausbricht, insbesondere beim Mann.
      Was ich schon alles hinter mir hatte:
      etliche normale Anti-Schuppen-Shampoos Birkenhaarwasser Klettenwurzelöl Urea-Shampoo Totes-Meersalzshampoo Linola-Shampoo Ich probierte auch harte Sachen wie Selsun. Ducray Kertyol P.S.O. brachte kurzzeitig etwas. Ich war auch schon beim Hautarzt, der mir nach einem flüchtigen Blick Kortison verschrieb. Brachte kurzzeitig tatsächlich was.
      Ich war nun aus beruflichen Gründen für fünf Wochen in den USA. Dort macht ich mich schlau und schaute dann auch gezielt nach Shampoos. Es kann ja sein, dass es in den USA wirksame Präparate gibt, die bei uns verboten sind.
      Und tatsächlich habe ich was gefunden:
      Head & Shoulders in einer blauen Flasche (was es bei uns nicht gibt). Mit Selendisulfid, aber geringer konzentriert als bei Selsun. Das kann man täglich anwenden und ich wende es täglich an. Ich kombiniere es dann auch mit einem Urea-Shampoo. Schon in den USA spürte ich eine Verbesserung. Es rieselte weniger runter, es juckte auch weniger. Es hat aber drei Wochen gedauert, dass die Kopfhaut nicht mehr gerötet ist. Seitdem stehe ich gerne häufig vor Spiegel und betrachte meine Haaransätze. Das macht mich glücklich.
      Es rieselt auch nicht mehr so stark. Nur mal zum Vergleich: Bevor ich  nun diese Lösung fand, habe ich mir bestimmt zwei Esslöffel Schuppen täglich von der Kopfhaut gekratzt und zwei weitere Esslöffel fielen so herunter. Der Bereich um meinem Schreibtisch war ein Trümmerfeld. Mein Kopfkissen war jeden Tag voller Schuppen. Besonders peinlich: Schuppen die auf der Brille hängen blieben und einen immer an das Problem wenige Zentimeter höher erinnerten. Und das habe ich nicht mehr.
      Ich habe aber auch Fragen:
      1. Hat jemand das H&S in der blauen Flasche schon mal in Deutschland gesehen? Ist es vielleicht bei uns apothekenpflichtig?
      2. Es gibt eine Spirale des Juckens und Kratzens, sodass sich der Zustand der Kopfhaut immer weiter verschlimmert. Gibt es auch eine Erholungsspirale, d.h. bin ich guter Hoffnung, dass sich die Kopfhaut nun so gut erhohlt, dass ich auch einige Tage ohne diese Shampoos auskommen kann und dass es mir auch leichter fällt, dem Juckreiz nicht nachzugeben?
      Wer noch nichts gefunden hat, kann ja mal meine Prozedur ausprobieren. Vielleicht ist das Ducray kertyol P.S.O genausogut, nur was ich daran nicht leiden kann, ist die Waschprozedur. Ich möchte ein Shampoo haben, das ich täglich anwenden kann und das in einfacher Prozedur ohne ohne 2 x 5 Minuten einwirken zu lassen. Das halte über längere Zeit ohnehin nicht durch.

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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