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Juergen0815

Wirkung lässt nach

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Juergen0815

Hi,

als erstes möchte ich hier Alle mal begrüßen. Ich heiße Jürgen und bin 31 Jahre. Hab schon ziemlich viele Medikamente durch und nichts hat so gut geholfen wie Cosentyx, bis jetzt...

Wie meine Überschrift schon verrät, verliert wohl Cosentyx an der Wirkung oder mein Körper wird immun dagegen. Fakt ist, dass nun immer häufiger neue betroffene Stellen entstehen. Zuvor war ich ca. 2 Jahre 100% erscheinungsfrei. 

 

Hat hier jemand vielleicht die gleiche Erfahrung gemacht und kann ich vielleicht was dafür tun, dass es wieder besser wirkt?

 

LG Jürgen 

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Atha

Hallo Jürgen,

die wichtigste Frage - hat sich irgendwas (schleichend) bei dir verändert, dass mit einfließen kann? Psychische Belastung? Streß? Ernährung? Falls du das alles verneinen kannst, sollte dein erster Weg zu deinem behandelnden Arzt gehen. Ggf. besteht die Möglichkeit, die Therapie zu intensivieren (kürzere Spritzintervalle) oder geh in eine Hautklinik.

Ich hatte das Problem mit Stelara, habe, da die niedergelassenen Dermatologen in meinem näheren Umfeld die Therapien nicht unterstützten, mich in die Hautklinik einweisen lassen und wurde dort auf Cosentyx umgestellt. Das ist nun fast 1 Jahr her und ich bin soweit happy.

Viele Grüße,
Claudia

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Juergen0815

Danke Claudia für deine Antwort. Also Stress hab ich schon, das kann ich leider nicht verneinen. Auch eine gewisse psychische Belastung. Ich weiß aber nicht, ob es jetzt irgendwie dran liegen könnte. Ist schwer zu sagen, ob es dieser Stress jetzt beispielsweise Schlimmer als früher ist.

Ich werd es auch beim nächsten Arzt Besuch ansprechen. Ähnlich wie du schreibst, wird man bei meinem Hautarzt ziemlich schnell abgefertigt ohne wirklich auf mich einzugehen 

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Hubertus

Hi Jürgen, das klingt vertraut, was Du schreibst...

Ich habe gerade einen ähnlichen Bericht geschrieben:

Dir alles Gute!

Beste Grüße

Hubertus

 

 

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Ginixx

Hallo!

Mir geht es leider genauso. Ich nehme Cosentyx jetzt ca 2 Jahre mit anfangs super Erfolg. Schon nach der 2. Spritze sind die Stellen am Körper weg gewesen, der Kopf war nie perfekt, aber für mein Empfinden völlig okay. 

Ich musste das Cosentyx dann erstmal absetzen (längere Geschichte) habe es dann aber wieder über Umwege durch einen Rheumatologen verschrieben bekommen (meine Gelenke sind und waren es auch immer okay).

Seit ca 6 Monaten ist meine Kopfhaut wieder ziemlich schlimm und es kommen auch hier und da neue Stellen dazu, wo früher nichts war (Lidrand, äußerer Gehörgang). Die Schuppen haben sich aber verändert, jetzt nässt und juckt es, früher waren sie, zumindest am Kopf zwar wie ein Helm, aber ansonsten nur da...

Ich habe das Injektions-Intervall schon gesteigert, keine Verbesserung.

Es scheint, wie bei allen bisher verwendeten Medikamenten, jetzt wohl auch " abgelutscht"...

Jetzt frage ich mich natürlich, wie es ganz ohne Cosentyx wäre, bzw ob ich jetzt schon etwas anderes versuchen sollte. Ich habe natürlich Angst, dass ich mir für den Fall der Fälle, wenn der Körper wieder ganz schlimm wird, auch andere Medikamente verspielt habe...

LG Gini

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Tessa
Am 2.2.2019 um 06:45 schrieb Juergen0815:

 

Hat hier jemand vielleicht die gleiche Erfahrung gemacht und kann ich vielleicht was dafür tun, dass es wieder besser wirkt?

Ja, auch ich habe Cosentyx mit unglaublicher Wirkung ca drei Jahre genommen.

Danach bekam ich an manchen Stellen rote Flecken die unglaublich juckten. Erstmal dachte ich an eine Allergie.

Ganz genau konnte auch die Uni es nicht sagen. Sie haben sich aber dazu entschlossen mich mit Talz zu behandeln.

Es wirkt ganz gut, Nebenwirkung bis jetzt keine.

Ich hoffe es wirkt ein paar Jahre.

Gruß

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Fussballfan

Hatte Cosentyx  knapp 3 1/2 Jahre ,  nach  ca.  2 3/4 Jahren ließ die Wirkung nach . Habe ich bei allen Medis bisher gehabt , nur  deutlich eher .

November war die letzte Spritze ,   ich blühte so vor mich hin , so das ich mich  anfang Dez.  dazu entschlossen gáhbe , direkt im neuen Jahr nach BB  in die Akutklinik zu gehen .

Anreise war am 3.1.

Wir kamen auch auf eine Reha zu sprechen ,  hätte ich gerne gemacht , wäre ziemlich schwierig geworden , da Zuhause  ein Kind , zwar schon Erwachsen  aber , mit Gipsbein war , wo noch nicht klar war ob evtl. noch eine OP ansteht . Dieses Kind hatte aber im Januar sehr viele Nachsorgetermine  von seiner Krebserkrankung .  Mein Mann musste arbeiten , hatte sich einen Termin  frei nehmen können . Kind konnte nun natürlich nicht selber fahren .

 

Zurück zu BB ,  Anfangs alles super , wie erwartet . Schwefelbäder taten meiner Haut und meinen Gelenken gut , dann haben wir umgestellt auf  halb Schwefel  , halb Sole .

Nach der anschließend Bestrahlung stellte ich fest das  an meinem linken Unterarm alles neue Stellen waren, die waren vorher nicht da .

Tag 2 , kamen  diese Stellen dann auch rechts . Zum Glück hatte ich  noch Visite, habe das dann direkt geschildert . Wir sind zurück auf nur Schwefelbäder gegangen .

Ende vom Lied ist , das ich immer mehr Stellen bekam , auch an Körperstellen  wo ich vorher noch nie etwas hatte .

Selbst der Chefarzt sagte , eine Reha würde derzeit keinen Sinn machen . Ich solle Zuhause  meine Blutgeschichte klären lassen , leide seit ca. 3 Jahren an Blutarmut , dann ggf. im neuen Quartal wiederkommen , im besten Fall bekäme ich dann schon ein neues Medikament . BB sollte laut Rheumatologin mit Taltz starten , haben sie aber wegen der Blutwerte nicht . Ich bekomme nun seit 2 1/2 Wochen Xeljanz.

An den Gelenken wirkt es recht gut , allerdings auf der Haut noch  garnicht . Fahre  4 x die Woche zum Hautarzt zum baden und bestrahlen , dieser hat nun bedenken geäußert , wieder direkt nach BB zu fahren . Da ich ja schon seit Januar praktisch Dauerbestrahlt werde .

In der Studienambulanz meiner Rheumatologin sagte man mir am Montag , das Mittel wäre auch nichts für die Haut .Wir warten noch 4 Wochen ab , das gute am Mittel ist , man muss  bei einem Wechsel nur 1 Woche pausieren . Gibt dann wohl in 5 Wochen wieder was neues , bin mal gespannt ob es dann Taltz wird .

 

Sorry für den langen Text .

LG Fussballfan

 

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    • Hubertus
      By Hubertus
      Liebe Leute,
      bisher war ich hauptsächlich passiv hier im Forum unterwegs und habe viele wertvolle Infos und auch Ermutigungen erhalten. Dafür vielen Dank. Nun will ich selber etwas berichten, und zwar meine Erfahrungen mit Biologika. Vielleicht interessiert es ja jemanden.
      Ich bin 49 Jahre alt, Nichtraucher, normalgewichtig und halbwegs sportlich. Pso habe ich seit meiner Jugend, lange nur leicht bis mittelschwer und mit Salben in den Griff zu bekommen. Vor rund 15 Jahren kam eine Gelenkbeteiligung dazu. Seit wenigen Jahren wurden sowohl Haut als auch Gelenke deutlich schlimmer. Äußere Faktoren für diese Schübe kann ich gar nicht erkennen. Dann habe ich mich für eine systemische Therapie enschieden und in relativ geringen Abständen Vieles ausprobiert und aufgrund mangelnder Wirkung oder starker Nebenwirkungen wieder abgesetzt: Fumaderm, MTX, Otezla (Apremilast). Vor einem Jahr  - nach langem Zögern - das erste Biologikum: Cosentyx, was nach kurzer Zeit die Haut extrem verbesserte und die Psorias-Arthritis komplett ausschaltete. Nach etwa acht Monaten ließ die Wirkung allerdings nach, gleichzeitig traten sehr blöde NW auf: Haarwurzelentündungen (kleine Pickel) am ganzen Körper, Hautausschläge und -rötungen, sowie neue Pso-Stellen, zum ersten Mal auch im Gesicht, und die Kopfhaut war wirklich sehr stark betroffen. In einer Tagesklinik wurde ich dann auf Taltz umgestellt; obwohl ein anderer Wirkstoff, wird hier ja dasselbe Interleukin wie bei Cosentyx gehemmt. Trotzdem versprachen sich die Ärzte einen Erfolg. Der blieb leider aus, die NW wurden nur noch schlimmer.
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      So viel auf die Schnelle.
      Herzliche Grüße in die Runde,
      Euer Hubertus
       
       
    • Clinox
      By Clinox
      Ich Habe seid 2 Jahren PSA an Händen, ISG, Schulter, Knie und Rücken mit Augenbeteiligung aber richtig zu schaffe macht mir der Rücken bzw der Hals, Hände und  Augen. Habe erst 15mg MTX genommen, dazu am Anfang 5 mg Cortison und täglich NSAR.  Hatte schlechten Rheumadoc der einfach so weiter gemacht hat bis ich den Arzt gewechselt habe.
      Irgendwann habe ich dann biologika bekommen, erst Humira mit Atemnot und Ausschlag, dann Simponi mit Kreislaufproblemen, und zum Schluss Cosentyx von dem ich jetzt seit 2 Monaten Herzprobleme mit Herzklopfen habe und immer noch nicht genau weiß was da ist und wann oder ob es überhaupt wieder weggeht. Vor dem Wechsel  auf Biologika hatte ich durch das Ganze NSAR und MTX Nierenprobleme mit Wassereinlagerungen in den Wangen bekommen, meine Angst ist das es Nierenschwäche sein könnte aber Blutwerte sind noch OK was aber nicht heißt das alles in Ordnung ist, da Nierenschwäche im Frühstadium nicht durch Bluttest erkannt wird und die Symptome hab ich schon seid vielen Monaten unverändert.
      Biologica wurden wegen dem Herzklopfen eingestellt und ich bin wieder zurück auf  10mg MTX  und meine Steifigkeit im Hals wurde wieder immer schlimmer bis ich das Gefühl hatte nur noch sehr schwer den Hals bewegen zu können, gepaart mit Panik das der Hals bald komplett versteifen würde, weil das MTX bei mir auf dem Rücken so gut wie gar nicht hilft, selbst bei einer MTX erhöhung. Ich hatte schon zu Beginn meiner PSA einige Sachen probiert wie Weihrauch, Teufelskralle, Kurkuma aber alles hat nichts oder kaum was gebracht, weswegen ich irgendwann aufgegeben habe mit natürlichen Mitteln etwas zu bewirken bis mich jemand letzte Woche  überredet hat ein Naturheilrezepte aus Russland zu Probieren. Ich sollte Hagebutten, Brennessel und Birkenblätter jeweils in der gleichen menge aufkochen, also von den 3 Zutaten 1/3 von allem. Man kann auch Weidenrinde statt Birkenblätter nehmen, was ich aber noch nicht versucht habe. Alle Zutaten nehme ich ganz oder geschnitten und getrocknet, aber kein fertig Tee oder Pulver. Die Hagebutten zermahle ich vorher. Das ganze lasse ich dann im Topf für ca 20 Minuten auf niedrigster Stufe auf dem Herd. Mann kann aber auch ganz normal in einer Teekanne  den Tee aufkochen, klappt auch wunderbar nur man hat mir es so mit dem aufkochen erklärt weil es so wohl etwas besser aufkocht.
      Das ganze dann in eine Thermoskanne füllen und trinken, gegeben falls mit etwas Wasser verdünnen und mit Honig süßen, dazu kann man noch Zitrone nehme für den Geschmack. Am ersten Tag habe ich gleich 3-4 Tassen in kurzer Zeit getrunken und ich war einfach verblüfft. Meine Steifigkeit am Hals war sehr schnell fast komplett weg, ich hatte ohne jetzt zu übertreiben das gleiche Gefühl und die gleich Wirkung gespürt als ob ich Biologika gespritzt hätte. MTX könnte die Probleme im Hals nicht mal ansatzweise so gut bekämpfen wie diese Teemischungen.
      Ich trinke jetzt erst seid drei Tagen das zweite mal und bin einfach begeistert wie gut er wirkt und das ganze noch auf natürliche weise, ehrlich gesagt glaube ich es immer noch nicht. Mit der Dosis werde ich wohl versuchen 2-3 Tassen auf einen Tag zu verteilen, vielleicht auch nur jeden zweiten Tag trinken weil selbst am zweiten Tag ging es mir noch so gut das ich auf den Tee verzichten könnte. Ich hoffe diese Wirkung bleibt erhalten oder wird sogar besser durch längere Therapie, aber bis jetzt bin ich echt einfach begeistert. Bis Jetzt war ich hier nur ein Stiller Leser, aber das wollte ich jetzt einfach mal teilen in der Hoffnung das es noch jemandem Hilft. Ich finde es schade das ich erst jetzt dieses Rezept weiß, sonst hätte ich mir vielleicht viel von den Medikamenten und den Folgen die ich jetzt habe ersparen können. Ich muss auch sagen bei den Händen habe ich bis jetzt noch nicht so viel Unterschied gemerkt aber das kam bei mir auch mit Biologika immer erst später, der Rücken dagegen und das war mein Hauptproblem ist sofort deutlich besser geworden und der unterschied ist wie Tag und Nacht. Würde mich echt gerne freuen wenn es jemand auch probiert und seine Erfahrung mal schreiben würde.
    • MiKa62
      By MiKa62
      Hallo liebe PSO/PSA Gemeinde,
      zunächst mal ein frohes Neues Jahr !
      Habe gestern, den 03.01.2019 meine beiden ersten Cosentyx Pens vom Doc bekommen, sowohl die Erfahrungen aus meiner Hautarztpraxis, als auch das hier gelesene lassen mich erstmal hoffen.
      Nachdem 2016 Fumaderm (Durchfall ohne Ende) abgesetzt wurde, 2017 Acicutan (Wechselwirkung mit Metformin, Diabetes) nicht mehr passte und auch die Leberwerte das MTX 2018 nicht mehr zugelassen hatten ist es seit gestern dann Cosentyx.
      Der PEN ist relativ einfach zu benutzen, weitere Infos zu den Ergebnissen und ev. Nebenwirkungen folgen dann nach den nächsten Behandlungen.
      LG Michael
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