Jump to content
Sign in to follow this  
fischi91

Schuppenflechte Guttata

Recommended Posts

fischi91

Hallo,

ich bin noch ganz neu und beschreibe kurz mein Anliegen. In der Suchfunktion habe ich nichts passendes gefunden, aber vielleicht auch übersehen.

Seit ca. 4 Wochen habe ich überall(!!!) am Körper rote Punkte (wie Windpocken) und nach einer Gewebeentnahme beim Dermatologen habe ich nun eine Diagnose: Psoriasis Guttata.

Nun habe ich seit 2 Tagen auch noch im rechten Zeigefinger und in den Zehen des linken Fußes Schmerzen. (Ich bin 27, fast 28 J.). Könnte das durch die Schuppenflechte kommen? Beim Hautarzt sind immer mind. 4h Wartezeit normal und deshalb frage ich erstmal hier nach.
Bei Beschreibungen stand meistens, dass sich eine Gelenksentzündung durch Schuppenflechte oft erst nach einigen Jahren bildet. Daher würde es mich wundern. Aber ich habe bisher nie Gelenkschmerzen gehabt.

Vielen Dank bereits jetzt für jegliche HIlfe/Rat.

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Barbie

Hallo, diese Psoriasis Form hat meine Tochter. Den ersten Ausbruch hatte sie nach einem starken Infekt. Sie hätte stationär mit Cignolin behandelt werden können, aber wir haben noch einen Kontakt zu einem Spezialisten bekommen, der mit einer Balneo-Photo-Therapie alles innerhalb von 3 Monaten in den Griff bekam. Arthritis und Gelenkprobleme müssen nicht zwangsläufig auftreten, aber Du solltest auf Infekte und Entzündungen achten, um die Trigger zu vermeiden. Dazu empfiehlt meine Ärztin z. B. auch regelmäßige Zahnarztkontrollen und Prophylaxe. Man lernt bei dieser Krankheit nie aus und sollte sich selbst gut beobachten und darauf achten dass man sich selbst etwas Gutes tut. 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Claudia

Hallo @fischi91

Willkommen bei uns – und mach dich nicht verrückt. Ich weiß, das ich leichter gesagt als getan. Du hast ja schon richtig gelesen: Es gibt die Psoriasis arthritis, die sich oft erst Jahre nach der Schuppenflechte einstellt. Aber mancher hat all die Jahre kleine Psoriasis-Stellen gar nicht so ernst genommen und bringt sie erst dann damit in Verbindung. Klar ist aber auch: Die Gelenkschmerzen können auch alles mögliche andere sein.

Liegt Psoriasis denn bei dir in der Familie?

Was du schon mal machen kannst, ist ein Termin bei einem internistischen Rheumatologen. Auch die haben längere Wartezeiten, so dass du dir noch in aller Ruhe eine Überweisung vom Hautarzt holen kannst. Oder du suchst in deiner Nähe eine sog. Frühsprechstunde bei einem Rheumatologen. Die heißt nicht so, weil sie früh um 7 Uhr stattfindet, sondern weil dort die hinkommen sollen, die erst kurz solche Schmerzen haben. Die im besten Fall dann frühzeitig behandelt werden sollen. Du kannst dich hier zu einer solchen Sprechstunde in deiner Nähe durchklicken: https://dgrh.de/Start/Versorgung/Landkarte-der-Rheumazentren.html

Oder aber, du rufst bei deiner Krankenkasse an. Viele Kassen haben einen Terminvereinbarungsdienst. Die machen dann einen Termin bei einem Rheumatologen für dich. Das ist dann kein bestimmter, aber immerhin.

Alles Gute, und schreib mal, wie es weitergeht.

Share this post


Link to post
Share on other sites
fischi91

Danke für die schnellen Antworten.

Ich hatte noch nie irgendeine Psoriasis-Stelle und auch in meiner Familie gibt es keinen einzigen Fall von Schuppenflechte.

Vielen Dank für den Tip mit dem Rheumatologen.

Aktuell sehe ich noch so aus, als hätte ich starke Windpocken, weshalb die Schüler/innen (bin Lehrerin) regelmäßig laut aufschreien. Grundsätzlich sind die Kinder aber informiert, damit sich keine Gerüchte breit machen.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Sign in to follow this  

  • Similar Content

    • Hannah91
      By Hannah91
      Hallo zusammen,
      ich bin neu hier im Forum und finde es super interessant und hilfreich eure Beiträge zur Psoriasis guttata zu lesen.
      Nun zu meinem Verlauf:
      Ich hatte letztes Jahr zwei Mandelentzündungen innerhalb von zwei Monaten und wurde insgesamt mit 3 Antibiotika behandelt. Bei meiner zweiten Mandelentzündung und am letzten Tag meines Antibiotikums (Amoclav) brach ein Hautausschlag aus. Zuerst diagnostizieren mir mehrere ÄrztInnen Röschenflechte, die jedoch nicht von selbst abheilte, sondern sich weiter ausbreitete. In meiner Verzweiflung ging ich zu einem privaten Hautarzt, der mir Psoriasis Guttata diagnostizierte und mir eine Cortisonsalbe verschrieb, mit der ich mich 2 Monate gut über Wasser halten konnte. Als sie leer war, begannen die roten Punkte wieder zum Vorschein zu kommen und in meiner Verzweiflung und auf Rat meiner HNO und Hausärztin, die nach dem Streptokokken Blutwert urteilten (bei mir 3mal so hoch) ,vereinbarte ich einen Termin zur Mandelentnahme. Die Ärzte in der Klinik sagten mir jedoch, dass man in Folge diesen Blutwertes keine Mandeln mehr entnimmt. Ich fand jedoch trotzdem einen, der bereit war die OP durchzuführen. 
       
      In Rücksprache mit einem befreundeten Heilpraktiker habe ich mich letztlich kurz vor knapp jedoch dazu entschieden die OP wieder abzusagen und die Psoriasis Guttata erst einmal weiter zu beobachten da sie scheinbar noch wenig erforscht ist und es keine Garantie dafür gibt, dass sie nach einer Mandelop verschwindet. Zudem gibt es wohl Fälle, bei denen es von selbst wieder abgeheilt ist bzw. es bei einem Schub geblieben ist. 
       
      Nun nutze ich eine Salbe ohne Cortison und hoffe, dass es bei einem Ausbruch bleibt. Wie sind eure Erfahrungen? 
      Und hat hier jemand hilfreiche Tipps in Richtung Naturheilverfahren, Ernährungsumstellung, naturbelassene Öle usw. 
      Vielen Dank schonmal und Liebe Grüße
    • speedy72
      By speedy72
      Hallo Ihr Lieben,
       
      Frage: Ich habe seit 2006 Pso-vulgaris.....Flecken die vereinzelt klein beginnen und eventuell wie die Fläche einer unförmigen kleinen Kaffeetasse erhalten.
       
      Jetzt habe ich eine Schub in Form von windpockenartigem Befall? Was ist das?
       
      Mein Hautarzt hat nicht neues gesagt?! Mir weiter Kortisonsalbe aufgeschrieben und ich beginne jetzt den dritten Versuch in meiner Laufbahn mit Fumaderm, da ich mich gegen MTX weigere!
       
      Im Frühjahr letzten Jahres hatte ich Fumaderm bei den blauen Pillen nach zwei oder drei Wochen absetzen müssen, da die Leberwerte drastisch gestiegen wären. Gerade fingen sie an zu wirken, da musste ich sie schon wieder absetzen, die Nebenwirkungen alles umsonst gehabt.
       
      Jetzt nehme ich heute Abend die erste Initial wieder, werde aber begleitend Pantoprazol Tabletten nehmen, die hatte ich das letzte mal nicht dabei genommen. Vielleicht klappt es ja ohne Nebenwirkungen, die waren Magenkrämpfe, Übelkeit und zum Schluss Durchfallattacken. (
       
      Würdet ihr es auch nochmal versuchen? Oder was macht ihr bei einem heftigen Schub??
       
      Gibt es auch was kurzfristiges zur Genesung?
       
      LG an Euch
    • Tupfenlady
      By Tupfenlady
      Hallo zusammen,
      mein erster schwerer Pso-Schub - guttata - am ganzen Körper pfenniggroße Entzündungen war 2014. Es gab viele Erklärungen des Auslösers: Todesfall in der Familie, Antibiotikaeinnahme 1/2 Jahr davor...? Die Ursache konnte nicht geklärt werden. Ich war seitdem 3 mal in der Hautklinik in Hersbruck, wurde mit Cortison/Folie/dann Silky, Salzwasser, behandelt, die Schübe gingen jedesmal zurück. Nach dem 3. stationären Aufenthalt wurde mir gesagt: Wenn ich wiederkomme, dann müsste ich auf MTX eingestellt werden. Das will ich vermeiden. Es schwelt wieder, neuer Schub. Was ich in Hersbruch gelernt habe: Dann 3 Tage Cortionsalbe mit Folie, dann Silky. Habe mir Himalaya-Salz mit Wasser angesetzt,  reibe den Körper damit ein, dusche nach 1/4 Stunde, dann kommt Silkysalbe (D3) drauf. So rette ich mich bisher. Interessant waren threads zu den Zähnen und ich sehe einen Zusammenhang. Meine Zähne (unter den vielen Kronen) waren seit Jahren entzündet. Viele wurden letztes Jahr gezogen, ich bekam eine Gaumenprothese und 2 Teleskope letztes Jahr im November. Meine Hoffnung war, daß daß dies die Ursache war. Aber: Neuer Schub der Pso und es hört nicht auf. Ich schiebe es auf die Medikamente, Spritzen und auf das Metall der Teleskope, auf das mein Körper reagiert. Es ist also, nach der Zahnsanierung nichts besser geworden, im Gegenteil. Allergietests gegen Kleber oder die Metalle wurden nicht gemacht, wenn dann selbst zu bezahlen. In allen threads finde ich immer wieder: Magen-Darm-Probleme/glutenfreie Kost, gleichzeitig Arthrose, Schwellungen, das ganze Immunsystem ist aktivier, genauso ist es bei mir. Ich habe schon 3 Autoimmunerkrankungen: Multiple Sklerose, Kollagenose, Zölliakie. Nun ist die Haut dran. Die Ursache werden wir wohl nie herausfinden. Was mir hilft sind Einreibungen mit Himalayasalz, 3 Tage Folie mit Cortisonsalbe, dann Silkys und dann Mirfulan/Wund- und Heilsalbe (mit Zink). Eine "Heilung" wird es wohl nicht geben. MTX werde ich nie nehmen, ich habe Mitpatientinnen in der Klinik kennengelernt, die trotzdem stationär da waren (die Hände eine einzige offene Pso-Wunde), trotz MTX. Die Nebenwirkungen (Leber, Niere) nach Jahren sind nicht zu verachten. Für mich ist die Pso eine Art der Vergiftung, durch was auch immer (bei jedem anders), auf die der Körper reagiert und die selten festgestellt werden kann. Deshalb nehme ich: Selen und Antioxydantien ein. Auch das Seelenleben ist nicht zu vergessen: In der Pso-Klinik Hersbruck habe ich auf den Weg bekommen: Das INNERE will nach aussen. Wenn es nicht kann, dann muß es über die Haut. Daran möchte ich, für mich selbst, arbeiten. Das Innere nach Außen bringen, was auch immer es ist, dies ist MEINE einzige Hoffnung. Denn: Dann braucht es die Haut nicht mehr. Ein ganz schwerer Weg, wenn man dies nicht kann und im Alltags-Eheleben verhaftet ist...und: Wir alle müssen uns klar sein, daß diese Erkrankung nicht heilbar ist. 
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.