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olivermest

Therapie mit Humira

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olivermest

Hallo!

Ich habe seit 2,5 Jahren PSA und verschiedene Basis-Thertapien haben nicht den gewünschten Erfolg (sprich: dauerhafte Schmerzlinderung) gebracht, dazu kam Unverträglichkeit gegen MTX und Arava. Mein Arzt (internistischer Rheumatologe) hat jetzt eine Behandlung mit Humira empfohlen. Info zum Medikament am Ende des Textes! Meine Fragen dazu: Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Humira gemacht? Ich würde mich über ein paar kurze Infos gerne auch per Mail freuen! Weitere Frage: Wie sieht es mit der Kostenübernahme einer PKV aus? Das Zeug wird 14-tägig subkutan injiziert und kosten pro Spritze rund 950 Euro (!) - würde mich sehr freuen, wenn jemand Erfahrungen mit seiner PKV hätte!

Grüße

Oliver

Humira verbessert Psoriasis arthritis deutlich

Daten aus einer Studie mit dem Medikament Humira lassen hoffen: Patienten mit Psoriasis-Arthritis reagierten auf die Behandlung schon zwei Wochen nach der ersten Dosis.

Beim Jahreskongress der „European League Against Rheumatism“ (EULAR) in Berlin wurden Mitte Juni 2004 die vorläufigen Daten aus einer Studie mit Humira vorgestellt. 15 Patienten mit Psoriasis arthritis hatten alle zwei Wochen eine 40-Milligram-Dosis Humira bekommen. Zwölf Wochen lang standen sie danach unter Beobachtung von Ärzten.

Schon zwei Wochen nach der ersten Dosis wurden deutliche Verbesserungen sowohl der Gelenk- als auch der Hauterscheinungen festgestellt. Weitere Verbesserungen der Haut-und Gelenkkrankheit waren nach 12 Wochen offenkundig.

Zweiundvierzig Prozent der Patienten, die mit Humira behandelt wurden, erzielten nach nur einer Dosis eine ACR-20-Antwort.

Diese Antwort beziffert eine Verbesserung der empfindlichen und geschwollenen Gelenke in Prozent. Eine ACR-20-Antwort bedeutet also eine Verbesserung um 20 Prozent. ACR heißt „American College of Rheumatology“.

Außerdem trat bei 77 Prozent der Patienten eine mindestens 25-prozentige Verbesserung der gesundheitlichen Lebensqualität auf. Die wird mittels eines „Health-Assessment-Questionnaire“-(HAQ)-Behinderungsindex festgestellt. Er misst die Einschätzung des Patienten hinsichtlich der Aktivitäten des täglichen Lebens - wie Putzen, Anziehen und Gehen.

Weitere Verbesserungen wurden in der zwölften Woche sowohl in Bezug auf die Arthritis-Symptome als auch auf die gesundheitliche Lebensqualität festgestellt. Sechsundsechzig Prozent der Patienten erreichten eine ACR-20-Antwort und 30 Prozent erreichten eine ACR 50. Der HAQ-Behinderungs-Index zeigte auch eine weitere Verbesserung in der zwölften Woche im Vergleich zur zweiten Woche.

Deutliche Verbesserungen waren auch bei der Hautkrankheit der Patienten sichtbar. Die Stellen erbesserten sich um fast 30 Prozent nach einer Dosis. Nach zwölf Wochen hatten sich die Stellen um mehr als 70 Prozent verbessert.

„Die ersten Ergebnisse und die Analyse der Studie zeigen, dass HUMIRA für viele Patienten mit Psoriasis-Arthritis bereits kurz nach der ersten Dosis von Nutzen war“, sagte Christopher T. Ritchlin, Professor und leitender Prüfarzt an der Universität von Rochester in New York. „Obwohl weitere Forschungen notwendig sind, sind diese frühen Ergebnisse vielversprechend und untermauern das Potential von Humira als Behandlung der Psoriasis-Arthritis“.

Was ist Humira?

Humira ist bislang in Europa zur Behandlung von rheumatoider Arthritis zugelassen – zur Behandlung zusammen mit Methotrexat (MTX) oder allein. Der Wirkstoff Adalimumab ist ein menschlicher sogenannter monoklonaler Antikörper und TNF-Alpha-Antagonist. Eine Erläuterung zu monoklonalen Antikörpern gibt es auf www.krebsinformation.de.

Adalimumab blockiert das TNF-Alpha-Protein, das eine zentrale Rolle im Entzündungsprozess von Automimmunkrankheiten spielt.

Bis heute wurde HUMIRA in 41 Ländern zugelassen und in 26 Ländern auf den Markt gebracht.

Die empfohlene Dosis von Humira beträgt 40 mg jede zweite Woche mittels Injektion unter die Haut. Hersteller Abbott bietet Humira fertig in Spritzen an. Die Patienten spritzen sich das Mittel selbst. Die vorgefüllte Spritze ist sokonstruiert, dass sie auch von Patienten benutzt werden kann, deren Hände durch die Arthritis in Mitleidenschaft gezogen sind.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, die bislang mit Humira in Zusammenhang gebracht werden können, sind:

- Kopfschmerzen

- Schwindel

- Infektionen des respiratorischen und Harn-Traktes

- Übelkeit

- Durchfall

- Halsschmerzen

- Herpes simplex

- Bauchschmerzen

- Ausschläge

- Juckreiz und

- Anämie

Schmerzen an der Injektionsstelle wurden von mehr als einem Zehntel der Patienten berichtet.

Die Nebenwirkungen wurden von einem bis zehn von hundert Patienten berichtet.

Patienten müssen vor, während und nach der Behandlung mit Humira genau auf Infektionen - einschliesslich Tuberkulose (TB) - überwacht werden. Aktive Infektionen schließen eine Anwendung von Humira aus.

Ärzte sollten bei Patienten mit immer wieder auftretenden Infektionen oder mit einer Anfälligkeit für Infektionen vorsichtig sein.

Wie bei allen TNF-Alpha-Antagonisten muss mit einer sogenannten Erstverschlimmerung der Gelenkprobleme gerechnet werden. Auch Krankheiten im zentralen Nervenssystems können einer Behandlung mit Humira entgegenstehen. Bei einer leichten Herzinsuffizienz sollte der Arzt genau hinschauen. Mittelschwere mit schwere Herzinsuffizienzen dagegen sprechen eindeutig gegen Humira.

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annalu

Hallo

Ich spritze mir seit Anfang November 2005 Humira. Ich habe Psoriasis Arthritis in den Knien, Rücken und Schlüsselbeinen. Dazu eine hartnäckige Pustulosa an Händen und Füssen. Schon nach der 1. Spritze gingen die Entzündungen in den Gelenken zurück. (Die Knieoperation konnte verhindert werden). Auch die Pusteln an Händen und Füssen sind weniger geworden. Ich würde sagen, sie sind ca 70% zurückgegangen und der Juckreiz ist pratktisch weg. Auch die dauernde Müdigkeit ist weg.

Alles in allem. Ich fühle mich wie neu geboren! Die Lebensqualität ist wieder da!

Ich wünsche euch, dass die Kassen in Deutschland auch einsichtig sind und euch dieses Medikament bezahlen. Schlussendlich lohnt es sich für die ganze Volkswirtschaft, wenn ihr wieder regelmässig zur Arbeit gehen könnt, keine IV beanspruchen müsst und/oder keine Haushalthilfe mehr braucht.

Grüsse

Annalu

P.S. In der Schweiz kostet eine Spritze Humira ca. CHF 980.00 (Nur Medikament, ohne Behandlungen)

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Matjes

Hallo,

ich spritze seit Dez.03 Humira und bin immer noch zufrieden. Ich habe PSA und

in 2003 ging es mir ziemlich mies.Mit Humira habe ich gute Erfahrungen gemacht

und meine Beweglichkeit ist immer noch prima,nur die Haut hat sich nach 1 Jahr!!

Erscheinungsfreiheit nun wieder verschlechtert. Muß aber dazu sagen, das ich mit der Spritze kurz unterbrechen mußte.

Hoffe nun im neuen Jahr , das die Haut sich wieder beruhigt.

Versichert bin ich über meinen Mann bei der KVB (Krankenversorgung für Bahnbeamte)

also privat.

LG Martina

PS : Habe vorher allerdings schon das gesamte Programm mit den üblichen

Medikamenten durchgezogen im Laufe der Jahre,dazu Klinikaufenthalte etc.

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brummel1948

Hallo Oliver!

Zunächst einmal möchte ich Dir ganz herzlich für Deine detaillieren Ausführungen zu Humira danken. Endlich mal jemand, der klipp und klar schreibt, was es mit dem Biologic auf sich hat. Habe Deinen Artikel kopiert und werde ihn entsprechend ausdrucken um ihn meiner SHG zur Verfügung stellen zu können. (Dein Einverständnis setze ich jetzt einfach mal voraus. Solltest Du Einwände dagegen haben, bitte ich Dich um kurze Info an meine Emailadresse: m.baudy@gmx.de

Herzlichen Gruß

Michael:smile-alt:

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A_K

Hallo zusammen,

ich nehme jetzt über ein Jahr Humira Pens. Sie sind wirklich gut. Helfen bei PSA auf der Haut, sowie unter den Nägeln, Nagel PSA. Intervall alle zwei Wochen war bei mir zu wenig, somit musste ich wöchentlich es zu mir nehmen und der Erfolg verlief schneller. Seit ich wieder alle zwei Wochen das Humira nehme, verschlechtert sich mein Krankheitsverlauf rapide. Mal gucken, was Dienstag die Rheumatologin sagt. Das Zeug ist wirklich gut, wer es verträgt.

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Bibi

hallo, A_K -

über Humira wurde hier schon viel geschrieben - und ehrlich gesagt auch aktueller als dein Eintrag auf einen uralten Thread von  2007 -

nur mal so als Tipp -

schaue doch im Forum mal nach - unter ' Inneres ' findest du viele Berichte über Humira usw.- usw. -

nette Grüsse sendet - Bibi -

Edited by Bibi

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    • Omoshiroi
      By Omoshiroi
      Hallo miteinander,
      ich werde Ende 2017 für 5 Wochen nach Neuseeland reisen. Nach Rücksprache mit meinem Rheumatologen werde ich ein Attest, Zollbescheinigung und weitere erforderliche Unterlagen (auch in Englisch) für die Humira-Pens bekommen. Mit Singapore Airlines werde ich noch abklären, ob ich die Pens während dem Flug in den Bordkühlschrank legen kann.
      Hat jemand von Euch schon Erfahrungen gesammelt mit dem Transport von Humira-Pens + Kühltasche/Kühlakkus auf Langstreckenflügen? Was muss ich noch beachten?
      Vielen lieben Dank im Voraus.
      Grüße Omoshiroi
    • paul1234
      By paul1234
      Hallo Leute, ich habe mich gefragt, ob biologische Behandlungen (Humira, Cosentyx, Stelara, Cimzia usw.) wirklich patientenfreundlich sind. Ich meine, Humira hat Alkoholpräparate in ihrem 'Kit', was sehr hilfreich ist, während die anderen dies nicht tun. Außerdem sieht die Humira-Verpackung sehr gut aus, da auf der Innenseite der Schachtel Anweisungen aufgedruckt sind, und meine enthielt auch einen Temperatur-Tracker, um sicherzustellen, dass das Produkt immer gekühlt war. Was ist Ihre Meinung dazu? Was ist für Sie in diesen Verpackungen wertvoll und was scheint völlig nutzlos zu sein (ich meine, wer schaut sich überhaupt die gesamte Packungsbeilage aus Papier an?)
    • Atha
      By Atha
      Liebe Frau Dr. Allmacher,
      Ich wurde im Oktober 2013 von ihren Kollegen in Bad Reichenhall auf 40mg Humira, 14-Tägig eingestellt. Da ich adipös bin, reichte bei mir die Dosis nicht zum erhalt des Stabilen Hautbildes aus, so dass ich mich in Ambulante Behandlung der Uniklinik Frankfurt begab. Dort wurde am 08.01.14 Humira abgesetzt (letzte Injektion war am 31.12.13) und soll am 24.02. Stelara mit 90mg eingeleitet werden.
      Somit befinde ich mich nun noch in der Ausschleichphase und habe mit erheblichen Hautproblemen, auch angefeuert durch einen grippalen Infekt, zukämpfen.
      Die Lokaltherapie erfolgt mit div. Salben. Ecural für den Rumpf und die Extremitäten, in Hautfalten Locacorten VioForm Paste. Zur Pflege eine Basiscreme (DAC) mit 5% Harnstoff.
      Kann ich noch irgendetwas tun, um den Schub, der sich sehr großflächig verteilt (Verhornte Fußsohlen, einzelne Kleine Plaques über den ganzen Körper, zu großen Flächen ca. Handteller groß mehrfach auf Oberschenkel/Wade und Oberarm) abzumildern?
      Aufgrund einer Beruflichen Neuorientierung (Umschulung) ist mir ein stationärer Aufenthalt momentan sehr unangenehm, also zeitlich.
      Herzliche Grüße
      atha
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