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Schuppenflechte auf dem Kopf


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Christin1606

Liebe Gemeinschaft, ich habe eine Frage in die Runde und freue mich wenn jemand helfen kann. Mein Freund hat schwere Schuppenflechte und hat diese jahrelang mit Cortison behandelt. Ich persönlich halte nichts von Cortison da ich eigene negative Erfahrungen damit gemacht habe. Mit Rubisan hat er die Schuppenflechte am Körper sehr gut im Griff. Zusätzlich spürt er seit dem er auf Gluten verzichtet eine Besserung. Nach viel Milch und Zucker wird es immer schlimmer.

Allerdings finde ich nichts für seine Kopfhaut. Belixos hilft leider nicht. Schuppen und der Juckreiz + gerötete Stellen sind noch da. Berberis fand ich persönlich als Tropfen auch gut, zumal er da am Anfang stark reagiert hat. Aber die sind ja oral. 

Wer von euch kann uns homöopathische Mittel zur inneren Anwendung und vor allem ein Fluid für die Kopfhaut empfehlen? Schüssler Salze kommen natürlich auch in Frage. Da habe ich  forum nur etwas aus 2010 gefunden. 

Mir ist klar dass viele von Homöopathie nichts halten und freue mich einfach auf antworten von Euch die es selber probiert haben und Ahnung haben. 

 

Herzlichen Dank für eure tolle Unterstützung. 

 

LG Christin 

 

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Ist Dein Freund nicht in Hautärztlicher Behandlung?

Mit  der alternativen Heilkunde habe ich persönlich bei starken Befall der Schuppenflechte keinen Erfolg erzielen können. Außer das ich viel Geld verloren hatte.

Ich kann aber verstehen, wenn Ihr die Nase voll von Kortison habt. Wobei ich es immer noch als Segen in der Medizin ansehe und der Einsatz gerechtfertigt ist. Nun schreibst Du nicht, wie stark der Befall auf dem Kopf ist.

Ich hatte irgendwann die Nase voll davon, dass nach Absetzen des Kortison die Flechte auf dem Kopf wieder loslegte. Also bin ich auf Curatoderm umgestiegen. Gänzlich ohne Kortison aber rezeptpflichtig.

Als Shampoo kann ich noch Tarmed empfehlen. Ebenfalls rezeptpflichtig. Da ist Steinkohleteer enthalten. Benutze ich heute noch. Sobald was im Anflug ist.

Beide Mittel haben meine Kopfhaut endlich von den Flechte befreien können.

Hat leider alles nichts mit Homöopathie zu tun. Aber wären vielleicht eine Alternative zu den sonst üblichen Mitteln.

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Christin1606

Hallo Arni, 

Herzlichen Dank für deine schnelle und ausführliche Nachricht. Mir fällt es schwer die Stärke einzuschätzen da ich selber keine Schuppenflechte habe. Es schuppt schon doll. Die Rötung würde ich als leicht einschätzen. Juckreiz wieder stärker. Er hat jetzt keine Krusten oder blutige Stellen am Kopf. Nach dem Friseur ist die Kopfhaut immer gereizter. 

 

Werde gleich mal googeln. Alles ohne Cortison ist schon mal besser. Bin da ein absoluter Gegner von. Unsere Vereinbarung ist, wenn ich was finde lässt er es weg. 

Mit Rubisan hat er alles an Armen und Beinen im Griff. Das ist vielleicht für dich ein Tipp. 

 

Herzlichen Dank. 

 

LG Christin 

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Hallo Christin,

erstmal schön, dass du dich so kümmerst 👍

Etwas Homöopathisches empfehle ich nicht, weil ihre Wirkung meiner Meinung nach nicht über den Placeboeffekt hinaus geht. Rubisan ist übrigens auch nichts Homöopathisches.

Aber es gibt ja noch mehr 🙂

Zum unblutigen Lösen der Schuppen zum Beispiel gibt es ein paar Gel-Produkte wie babybene oder dermabene sowie Lösungen wie Loyon.

Ein probates Hausmittel ist eine Ölpackung. Abends Öl, das Ihr so zuhause habt, auf die Stellen, eine Plastikfolie / Duschhaube drauf, evtl. mit einer Mütze, Tesakrepp oder einer zugeschnittenen Tüte festzurren, so schlafen. Morgens auswaschen. Nach ein paar Nächten sollten die Schuppen aufgegeben haben 😉

Über das reine Schuppenlösen hinaus fallen mir noch das Kopfhaut-Fluid von Sorion zu und Kertyol P.S.O. aus der Apotheke ein.

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Ich denke auch das hier homöopathische Mittel nicht helfen werden. Von Schüssler Salzen halte ich eh nichts. Das mit dem Kortison verstehe ich, aber die Kopfhaut ist da nicht so empfindlich. Es gibt auch Calcipotriol-Lösungen, auch kombiniert mit Kortison (Daivobet), beides verschreibungspflichtig. Die fand ich auch immer sehr hilfreich. Ich denke aber, das bei einem entsprechenden Leidensdruck der Arzt irgendwann zu einer Basistherapie übergehen sollte. Die Lebensqualität ist ja auch wichtig und das geht nicht ohne Medis. Das man dann später auch mal mit Naturheilmitteln ergänzend therapiert ist ja OK. Da gibt es ja so einiges. Diese schon beschriebenen Oelpackungen über Nacht werden auch in Kliniken angewand. Auch ein Klettenwurzeloel, gab es mal von Nivea, ist da gut geeignet. Von Teershampoos war ich auch immer sehr angetan, wenngleich der Geruch schon nervt. Ich finde das Linola Forte Shampoo und die Shampoos von Ducray gut, beides aus der Apotheke, am besten online. Sie verringern auf jeden Fall den Juckreiz. Vorsicht bei Shampoos mit Urea, die könnenden Juckreiz noch fördern.

Es könnte sicher auch eine Therapie mit einem UV-Lichtkamm helfen, ist aber aufwendig. Man muss dazu regelmäßig in die Hautarztpraxis. Ob es sie noch als KK -Verornung gibt, weiß ich leider nicht. Das müßte man aber vorher beantragen.

Es kommt sicher auch darauf an was Dein Partner möchte. Nur er ist der Patient und er muss es wollen. Mich hat es früher oft genervt wenn ich immer Tipps usw. von Familie und Freunden bekam, auch wenn es natürlich gut gemeint war.

Mein Sohn ist 29 und therapiert schon länger mit einem Biologika, der hatte auf UV-Bestrahlung und Fumarsäure keine Lust mehr. Es geht ihm gut damit, hat aber auch einen guten Hautarzt der jüngeren Generation.

Lg. Lupinchen

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Schlupp10:

Huhu @Schlupp10

hast du ein Prospekt oder ein Foto zur Hand, wo die Inhaltsstoffe besser zu sehen sind? Auf der Seite machen sie ja verdammt wenig Angaben dazu, auch wenn ich bei der Tomesa-Klinik nicht so riesige Bedenken habe.

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vor 4 Stunden schrieb Lupinchen:

Ich denke auch das hier homöopathische Mittel nicht helfen werden. Von Schüssler Salzen halte ich eh nichts. Das mit dem Kortison verstehe ich, aber die Kopfhaut ist da nicht so empfindlich. Es gibt auch Calcipotriol-Lösungen, auch kombiniert mit Kortison (Daivobet), beides verschreibungspflichtig. Die fand ich auch immer sehr hilfreich. Ich denke aber, das bei einem entsprechenden Leidensdruck der Arzt irgendwann zu einer Basistherapie übergehen sollte. Die Lebensqualität ist ja auch wichtig und das geht nicht ohne Medis. Das man dann später auch mal mit Naturheilmitteln ergänzend therapiert ist ja OK. Da gibt es ja so einiges. Diese schon beschriebenen Oelpackungen über Nacht werden auch in Kliniken angewand. Auch ein Klettenwurzeloel, gab es mal von Nivea, ist da gut geeignet. Von Teershampoos war ich auch immer sehr angetan, wenngleich der Geruch schon nervt. Ich finde das Linola Forte Shampoo und die Shampoos von Ducray gut, beides aus der Apotheke, am besten online. Sie verringern auf jeden Fall den Juckreiz. Vorsicht bei Shampoos mit Urea, die könnenden Juckreiz noch fördern.

Es könnte sicher auch eine Therapie mit einem UV-Lichtkamm helfen, ist aber aufwendig. Man muss dazu regelmäßig in die Hautarztpraxis. Ob es sie noch als KK -Verornung gibt, weiß ich leider nicht. Das müßte man aber vorher beantragen.

Es kommt sicher auch darauf an was Dein Partner möchte. Nur er ist der Patient und er muss es wollen. Mich hat es früher oft genervt wenn ich immer Tipps usw. von Familie und Freunden bekam, auch wenn es natürlich gut gemeint war.

Mein Sohn ist 29 und therapiert schon länger mit einem Biologika, der hatte auf UV-Bestrahlung und Fumarsäure keine Lust mehr. Es geht ihm gut damit, hat aber auch einen guten Hautarzt der jüngeren Generation.

Lg. Lupinchen

 

 

 

....keine Lust ist falsch, es half beides nicht wirklich. Bei der Fumarsäure kamen auch Magen-Darm-Beschwerden dazu.

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vor 15 Stunden schrieb Claudia:

Huhu @Schlupp10

hast du ein Prospekt oder ein Foto zur Hand, wo die Inhaltsstoffe besser zu sehen sind? Auf der Seite machen sie ja verdammt wenig Angaben dazu, auch wenn ich bei der Tomesa-Klinik nicht so riesige Bedenken habe.

Hallo Claudia,

nein, leider nicht. Ich habe momentan nur die Urea 10 % von denen hier und da ist drin: Aqua, Caprylic, Triglyceride, Urea, Glycerin, Pentylene, Glycol, Polyglyceril, Methylglucose Distearate, Stearyl, Alcohol, Glyceryl Stearate, Zinc, Oxide, Tocopherol, Xanthan Gum.....

Die Kopfsalbe heilt die Schuppenflechte nicht aber ich hatte einen richtigen "Panzer" auf dem Kopf so dass andere Salben gar keine Chance hatten auf die Kopfhaut ein zu wirken. Diese Kopfsalbe habe ich dann großzügig Abends auf dem Kopf verteilt und morgens die aufgeweichte Salben/Schuppen-Pampe vorsichtig abgekratzt und mit 1-2 Haarwäschen ausgewaschen. Dann konnte ich auch andere Salben auftragen die dann gegen die Entzündungen halfen.

 

Mittlerweile musste ich auf Cosentyx umsteigen und das hilft sehr gut........

 

lieben Gruss

Claudia

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    • kate.hi
      By kate.hi
      Hey,
      ich habe seit meinem 9. Lebensjahr Psoriasis. Mal mehr und mal weniger, das kennt wahrscheinlich fast jeder von euch. Von Studie bis UV– Kamm habe ich eigentlich alles probiert. Trotzdem möchte ich mal andere Betroffene fragen, habt ihr vielleicht einen guten Tipp für eine dauerhafte Behandlung des Kopfes. Cortison möchte ich jedoch vorerst nicht.
      Ich danke euch jetzt schon für Eure Hilfe!!!
    • simone84
      By simone84
      Hallo zusammen,
      mit ca. 3 Jahren wurde bei mir PSO diagnostiziert. Die PSO und ich hatten also dieses Jahr bereits Sielberhochzeit. Die Ärzte sagten meinen Eltern, ich würde mit dem Stress im Kindergarten nicht klar kommen. Dazu muss ich sagen, dass sie vermutlich Recht hatten, denn ich war ein sehr anhängliches Mamakind. Es folgten Behandlungen mir Teer- und Cortisonsalben, Cremes und Ölmischungen. Besonders schlimm war der Kopf und Oberkörper betroffen.
      Meinen zweiten heftigen Schub bekam ich nach der Einschulung. So dass ich mit 6 Jahren nach dem ersten Halbjahr für 6 Wochen nach Borkum in Kur geschickt würde. Zu meinem großen Leidwesen ohne Mutter, denn Mutter-Kind-Kuren gab es vor 22 Jahren noch nicht.
      Der nächste schwere Schub kam dann beim Schulwechsel zur weiterführenden Schule. Ergebnis-> 3 Wochen Uniklinik Düsseldorf. Anschließend halfen dann auch die ganzen Cremes nichts mehr, so dass ich erst mit UVA dann UVB und zum Schluß mit Bade- und Lichttherape in kombination mit den ganzen Cremes behandelt wurde. Zwischenzeitlich bekam ich auch irgendwelche Kapseln, die in der Apotheke erst angefertigt werden mussten. Musste jede Woche Blut abgenommen bekommen. Was es genau war, weiß ich leider nicht mehr.
      Bis kurz vorm Schulabschluss half das ganze auch ganz gut, doch die Angst wie das Freiwillige Soziale Jahr sein würde, löste wieder einen sehr schweren Schub aus. Ich wurde kurzerhand wieder für 3 Wochen nach Borkum in Kur geschickt. Dort erhielt ich jeden Morgen eine Salbe aufgetragen, die nach einigen Sekunden wieder abgewischt wurde (Keine Ahnung was es genau war, aber es bewirkte wahre Wunder), anschließend Bäder und Lichttherapie.
      Anschließend habe ich die Nase voll gehabt. Ich wollte nicht mehr 3x in der Woche zum Hautarzt, keine Hilfe mehr von meinen Eltern beim eincremen des Kopfes und des Rückens, keine Tbl. nichts mehr. Wollte nur noch meine Ruhe.
      Wenn ich einen Schub hatte, nahm ich hochdosierte Cortisontabletten die ich mir in der Familie organisiert habe. Alle 2 Wochen 100- 200 mg halfen sehr gut. Als ich jedoch anfing Wasser einzulagern, hörte ich damit auf. Mir ging es eine ganze Zeit ganz gut. Ich nahm nichts mehr und die PSO, die ich hatte, war zwar da aber störte mich nicht weiter. Denn ich fand, viele Menschen haben Schuppen, ich halt auch. Die Ellebogen waren schlimm, aber das störte mich auch nicht weiter. Sagte immer, wenn mich jemand mag, dann so wie ich bin, auch mit PSO.
      Letztes Jahr merkte ich, dass ich mir nur selber was vormachte und ging für 4 Wochen in die Ambulante Rhea nach Aachen. Anschließend ging es mir bedeutend besser, doch die PSO kam schneller zurück als mir lieb war.
      Jetzt habe ich mir wieder einen neuen Hautarzt gesucht. Er verschrieb mit 2% Cortison mit 5%Salicylsäure und 5%Metronidazol als Tinktur für den Kopf, Creme fürs Gesicht (0,1% Prednisolon) und für den Körper.
      Mal abwarten wie es anschlägt, wenn es nicht besser wird, gehe ich in 3 Monaten wieder hin.
      Würde mich freuen, wenn noch mehr über ihr Leben mit der PSO berichten.
    • Ulli_1990
      By Ulli_1990
      Hallo liebe Community,
      ich hoffe sehr, hier bei euch Hilfe zu bekommen. Folgendes beschäftigt mich sehr...
      Mein Freund hat sehr extreme Schuppenflechte. Hauptsächlich an den Armen, Beinen und halt der Kopfhaut. Er ist damit in Behandlung bei einer Dermatologin und kommt grundsätzlich auch gut zurecht. Nur zum Winter hin wird der Juckreiz eben schlimmer.. Seine Ärztin hat ihm für die Kopfhaut eine Lotion und für die anderen Stellen ein Spray verschrieben. Das Spray funktioniert super, nur lässt sich halt schwer am Kopf anwenden aufgrund der Haare. Nun hat er gestern wirklich toternst vorgeschlagen, sich eine Glatze zu rasieren, 14 Tage das Spray anzuwenden statt der Lotion und einfach nicht raus zu gehen. Ich bin alarmiert, wie sehr ihn das alles mitnimmt. Abgesehen davon, dass man sich nicht 14 Tage einigeln kann.
      Ich habe bisher keinerlei Erfahrungen mit Schuppenflechte und habe mich versucht schlau zu lesen. Ich möchte ihm irgendwie helfen. Ich konnte ihn zum Glück erstmal überzeugen, die Lotion konsequent 14 Tage zu nutzen. Möchte ihn aber gerne mehr unterstützen, als ihn einfach täglich daran zu erinnern.
      Grade in der kalten Jahreszeit sagt er, fängt es abends extrem an zu jucken. Gibt es Hausmittel, die das lindern können? Ein spezielles Shampoo?
      Über eure Tips wäre ich mehr als dankbar! Ich mache mir große Sorgen..
      Ulli

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