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Guest Claudia

Amevive im Januar 2003 auf Rezept

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Guest Matthias

Boah,

im Artikel hört sich das ja fast zu gut an, um es zu glauben.

1. Wirkung

Es soll nicht nur beim Hautbefall wirken, sondern auch bei Spezialformen wie Händen und Füßen ( Hallo Claudia<img src="http://img.homepagemodules.de/smile.gif">) sowie eventuell bei der Pso-Arthritis ( selber <img src="http://img.homepagemodules.de/smile.gif">).

2. Nebenwirkungen

- keine Nieren- oder Leberprobleme ( im Gegensatz zu z.B. Methotrexat, Ciclosporin oder Arava etc.)

- keine erhöhte Infektanfälligkeit ( auch typische Nebenwirkung bei Basismedikamenten)

- kein Reboundeffekt

3. Kosten

Jetzt kommts:

"Das Mittel wird nicht wesentlich mehr kosten als neuere Mittel gegen die rheumatoide Arthritis."

Hm, wieviel mehr ist "nicht wesentlich mehr" ?

Ein Vergleich: Das Uraltmittel Methotrexat hat Jahresmedikamentenkosten von ungefähr 150.- €

Das neuere Arthritismedikament Arava ( Ciclosporin hat ähnliche Kosten ) kostet dahingegen schon ca 1200.-€ im Jahr.

Ganz heftig wird es beim TNF-Blocker Enbrel, der kostet schon ca 25.000.-€ im Jahr.

Man sieht also, die Spanne ist sehr weit. Beim Enbrel gehen die Kassenärtzlichen Vereinigungen und die Krankenkassen dazu über, Ärzte die diese Mittel nicht nur als letzte Möglichkeit einsetzen ( nach MTX, Kur usw.) in Regress zu nehmen wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit.

Wenn das Nebenwirkungsspektrum von Amevive tatsächlich so gutmütig ist, werden die Nebenkosten für Blutuntersuchungen etc. allerdings deutlich geringer ausfallen als bei den Basismedikamenten.

Daraus folgt für mich, daß die Kosten für eine 12-Wochen-Kur nicht unter ca 1500.-€ liegen werden und nach oben ziemlich offen sind.

Damit kommen wir zu meiner letzten Überlegung: Wenn ich es selber bezahln müßte, hätte ich für meinen Teil eine Schmerzgrenze von ca 2000.- bis 3000.- € pro Jahr. Ich bin mir allerdings auch bewußt, daß ich relativ gut verdiene. Trotzdem würde mich diese Summe auch schon ganz schön schmerzen, aber eben nicht so wie meine Gelenke<img src="http://img.homepagemodules.de/spook.gif">.

Hier also die Frage zum diskutieren:

Wenn das Medikament zugelassen ist, es die Krankenkassen aber nicht bezahlen, wieviel seit ihr bereit selber hinzulegen ?

Matthias

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Guest AndreasF

Hallo Matthias,

-->> Wenn das Medikament zugelassen ist, es die Krankenkassen aber nicht bezahlen, wieviel seit ihr bereit selber hinzulegen

Hm das ist eine gute Frage....

ich zähle eher zu den Kleinverdienern<img src="http://img.homepagemodules.de/frown.gif">. Es hört sich allerdings schon sehr gut an, was man über das Mittel liest. Meine absolute Grenze würde bei jährlich 1500 € liegen.

Viele Grüße an alle

Andreas

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Guest Isabelle

Ich habe meinen Arzt auf Amevive angesprochen. Habe jetzt sechs Monate MTX genommen und es abgesetzt. Soll jetzt zur Kur und habe danach an Amevive gedacht. Mein Arzt sagt, dass auch dieses Medikament nicht ungefährlich sei, er verglich es mit MTX. Hat er keine Ahnung oder weiß er mehr?

Isabelle

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Guest Matthias

Hallo Leute,

zu Amevive folgendes leidlich aktuelles:

1. Biogen Pressemitteilung

<blockquote><font size="1">In Antwort auf:</font><hr>

Cambridge, MA - April 1, 2002 - Biogen, Inc. (NASDAQ/BGEN) today announced that the U.S. Food and Drug Administration (FDA) will convene a Dermatologic and Opthalmic Drugs Advisory Committee on May 23, 2002 to review the registrational filing of Biogen’s drug AMEVIVE® (alefacept) for the treatment of moderate-to-severe chronic plaque psoriasis.

Biogen filed its application for AMEVIVE on August 6, 2001 in both the U.S. and in Europe.<hr></blockquote>

2. "Gerüchte"

Von einem anderen Mitglied unserer Gemeinschaft wurde berichtet, Amevive sei in den nächsten Wochen zumindest als Import zu bekommen. Dies habe er von seinem Apotheker erfahren. Dies Preise lägen dabei noch deutlich unter den in diesem Thread von mir spekulierten Werten.

Dies wäre ja sehr erfreulich, schauen wir mal, ob es was wird. Allerdings gibt es im Moment nach den mir vorliegenden informationen noch keine Zulassung. Falls es in Amerika zuerst zugelassen wird, ist die Frage, ob man einen Arzt findet, der das Medikament verschreibt, auf dass man es sich zuschicken läßt. Das geht dann im Zweifelsfall nämlich auf das Risiko des Arztes.

Matthias

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Guest AndreasF

Hallo,

ich habe mit meiner Hautärztin gesprochen. Sie hat bis jetzt auch noch keine Informationen. Ich

werde aber auf jeden Fall versuchen, sobald es im Raum Düsseldorf möglich ist, an einer Studie

teilzunehmen. Wenn es an der UNI Düsseldorf so etwas geben sollte, wird mir meine HÄ eine Überweisung geben.

Und ich werden versuchen daran teilzunehmen.

Mal sehen was die nächsten Monate zu diesem Thema bringen.

Liebe Grüße Andy

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Guest Matthias

Neues von Biogen:

"Cambridge, MA - May 23, 2002 - Biogen, Inc. (NASDAQ: BGEN) today announced that the FDA’s Dermatologic & Ophthalmic Drug Advisory Committee voted to recommend approval of AMEVIVE ® (alefacept) for the treatment of moderate-to-severe chronic plaque psoriasis.

Burt A. Adelman, M.D., Biogen’s Executive Vice President of Research & Development, said, “This is an important step forward in the development of AMEVIVE. We are encouraged by the results of today’s meeting and we look forward to continuing to work with FDA to bring AMEVIVE to market as a new treatment for psoriasis.”"

Es ist also demnächst doch tatsächlich mit einer Zulassung in USA zu rechnen.

Der Kurs der Aktie ist so ca 20% raufgegangen - und ich Depp war natürlich zu feige vor der Entscheidung zu kaufen. Na ja, das nächste mal vielleicht.

Matthias

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Guest Claudia

Huhu Matthias,

ich bin schon am Fertigmachen eines kleinen Werkes fürs Pso-Netz. Aber Danke für die schnelle Reaktion...

Gruß

Claudia

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Guest zerlon

Das Beratergremium der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA hat am 23. Mai die Zulassung von Amevive empfohlen.

Was heisst diese Nachricht für uns? Können wir nun damit rechnen, dass dieses Medikament nun etwas schneller auf den Markt kommt?

Gruß

zerlon

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Guest Matthias

Hallo Zerlon,

das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass das Medikament in USA demnächst (in ein paar Wochen bis wenigen Monaten) zugelassen wird.

Das heißt aber noch lange nicht, dass es hier in Europa zeitnah auch geschieht.

Nun kann man es zwar aus Amerika importieren, allerdings werden die Kassen dafür nicht zahlen, allenfalls ein paar Private. Aber auch die sparen in letzter Zeit zunehmend.

Matthias

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Guest zerlon

Danke für die Info!

Also weiter warten bis Januar 2003. Naja ist ja nicht mehr lang!

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Guest Kachelratte

Meine Hautärztin hatte gestern Besuch von einem Vertreter, der Ihr Amevive im Herbst anbieten kann..... Wollen wir hoffen, das es das Buget der Ärzte nicht sprengt.

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