Ein Thema, welches mich schon so lange beschäftigt.
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Warum haben Selbsthilfegruppen so wenig Zulauf, wenn es doch so viele Erkrankte gibt, die Rat suchen? Man findet die Betroffenen im Internet in Foren und Chats.
Ich habe unsere SHG-Gruppe hier gegründet nach langer und reiflicher Überlegung.
10 Jahre leite ich unsere Selbsthilfegruppe nun schon und ich glaube, auch mit frohem Herzen und mit dem Einsatz, den ich in der Lage bin zu leisten.
Die Arbeit in der Selbsthilfegruppe sehe ich nicht unbedingt als Arbeit an, aber sie verschlingt jede Menge Zeit.
Und doch, mir liegt einfach soviel an dieser Selbsthilfegruppe.
Ab und an ein Highlight wenn ich jemanden helfen konnte, oder ich hab das Gefühl, dieser Gruppenabend war mal wieder ein Erfolg.
Und dann gibt es Leute, die sind freudig über jede Hilfestellung, daran erkenne ich, ja es war gut, und du machst es richtig und deswegen auch weiter.
Doch der Zulauf hält sich nach wie vor in Grenzen.
Aber nun sehe ich soviele Leute im Internet suchen ( eingeschlossen mein eigener Sohn), in Foren Fragen stellen, und und.
Warum kommen sie nicht in eine SHG und stellen ihre Fragen dort, oder teilen ihre Erfahrungen mit? Sie schreiben ja auch in den Foren!
Weil sie anonym bleiben wollen?
Oder wollen sie keine Vereinsmeierei?
Wollen sie sich nicht outen?
Oder ist ihnen eine Selbsthilfegruppe zu langweilig?
Die können mir eh nicht helfen?
Ich möchte nicht abhängig werden von einer Gruppe?
Das 10 jährige Jubiläum in Ostheim hat mir gezeigt, dass Jung und Alt gut miteinander können.
Ich meine eine Selbsthilfegruppe kann sehr lebendig und vielseitig sein.
Was gibt es für Argumente, die dagegen sprechen?
Was gibt es für Argumente, die dafür sprechen, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen?
Nen lieben Gruß
Margitta