Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo an Alle,
ich möchte mich Euch gerne kurz vorstellen.
Ich bin ein 45-jähriger Mann und leide seit 2002 darunter, dass sich meine Psoriasis immer mehr ausbreitet. Davor hatte ich es nur mit einer krustigen Stelle auf Höhe des Brustbeins zu tun. Diese Stelle entzündete sich, juckte und schmerzte, danach Befall der Achselhöhlen (Jucken und Schmerzen) und unangenehmer Weise auch der Genitalbereich.
Ich beschloss endlich einen einen Hautarzt aufzusuchen, der mich mit Kortisonsalben rettete (ich wusste damals noch nichts darüber). Jetzt nehme ich nur noch bei schmerzhaften Entzündungen Kortison und kaltes Wasser gegen den Juckreiz. Auf UV-B Bestrahlung verzichte ich inzwischen auch weitestgehend und gehe stattdessen – leider noch sehr unregelmäßig - in die Sauna.
Ich bin davon überzeugt, dass die Ursache meiner Schuppenflechte psychischer Natur ist (vielleicht das, was man Midlifecrisis nennt). Darüber hinaus zweifle ich sehr oft an meinem Wert und leide beruflich häufig unter Stress. Meine Ernährung versuche ich ebenfalls zu optimieren. Leider fällt es mir sehr schwer, auf Süßes zu verzichten.
Letztendlich arbeite ich daran, stark genug zu sein, mit der Krankheit zu leben, selbst wenn sie schlimmste Ausmaße annehmen sollte. Ich freue mich, hier auf Leidensgenossen zu treffen, die sich gegenseitig unterstützten.
Viele Grüße
xenon