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Wann auf innerliche Therapie wechseln?

Hallo,

Ich frage mich seit geraumer Zeit, wann der Wechsel auf eine innerliche Therapie mit z.B. Fumaderm angebracht ist.

Wieviel Prozent der Haut müssten befallen sein?

Wieviel Prozent der Haut müssten befallen sein, damit die Langzeitnebenwirkungen der Kortisonsalben größer sind als die Langzeitnebenwirkungen von anderen Medikamenten wie Fumaderm, bzw. gibt es so einen Punkt überhaupt?

Gibt es Kortisonfreie Behandlungsmöglichkeiten für das Gesicht die Psoriasstellen vollständig beseitigen kann?

Vielen Dank für Ihr Engagement.

Hervorgehobene Antworten

Für die Umstellung von topischer auf systemische Therapie gilt die so genannte "Rule of ten", das bedeutet:

PASI > = 10

BSA > = 10, das ist die befallene Körperoberfläche in %

DLQI > = 10 das ist der dermatologische Lebensqualitäts Index, diesen Bogen füllt der Patient aus.

Der Hautarzt kann dann die Therapie ändern, wenn einer der Werte >= 10 ist.

Kortisonfreie Cremes für das Gesicht könnte vielleicht Silkis sein; Protopic und Elidel wirken, sind aber bei Psoriasis nicht zugelassen

.

Herzliche Grüße

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