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Hallo, mein Name ist Julia, ich bin 36 1/2 Jahre alt und habe seit meinem 14. Lebensjahr Psoriasis und seit meinem 18. Lebensjahr PSA. Bei mir fing es auch mit Fersenschmerzen und geschwollenen Fingern und Füssen morgens an...
Meine Eltern haben damals leider nicht reagiert. Ein Lehrer von mir, der mitbekam, dass ich morgens in den ersten Schulstunden nicht schreiben konnte, schickte mich zum Arzt, welcher mich - Gott sei dank - direkt zur Rheumaklinik hier in Aachen überwies. Dort wurde die richtige Diagnose gestellt. Ich bekam damals Trolovol (glaube ich hieß das Medikament) und ein Cortisonpräparat, von dem ich allerdings nicht mehr weiss , wie dieses hieß). Nach etwa 2-3 Jahren war ich beschwerdefrei. Danach ca. 10 Jahre keine Beschwerden. Dann Trennung von meinem langjährigen Lebensgefährten und einige andere private Veränderungen und kurz darauf bekam ich einen neuen heftigen Schub. Bei mir war es allerdings immer so, dass ich mich morgens nicht bewegen kann, im Laufe des Tages geht es besser.
Na ja, dann habe ich meine Ärztin in der Rheumaklinik Aachen angerufen (die sich noch nach all den Jahren mit Namen u. a. ) an mich erinnern konnte, und sie hat mir sofort einen Termin gegeben.
Dann habe ich MTX in Tablettenform (15 mg wöchentlich) bekommen und Decortin. Die Tabletten halfen erst mal nicht, also habe ich einmal wöchentlich gespritzt. Das half. Habe das ca. 1 bis 1 1/2 Jahre gemacht und nehme seit ca. 1 Jahr nichts mehr.
Jetzt habe ich aber wieder Beschwerden, u.a. starke Beschwerden Finger, Halswirbelsäule mit sehr starken Schluckbeschwerden, LWS (erste Mal) und muss mich wohl wieder in Behandlung begeben. Leider ist meine Ärztin in Rente gegangen und mich betreut jetzt ein Arzt, mit dem ich überhaupt nicht klar komme. Weiss also jetzt noch nicht, ob ich wieder zu Rheumaklinik gehen soll....
So, jetzt habe ich für den Anfang genug geschrieben.
Viele Grüsse Julia