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Ich habe seit nunmehr 31 Jahren Schuppenflechte. Der typische Juckreiz war bei mir bis jetzt nicht so stark. Bis jetzt bin ich mit Psorcutan beta ganz gut klargekommen. Nun salbe ich und die Pso kommt nachdem ich die Salbe zwischenzeitlich absetze umso schlimmer wieder. Der Juckreiz ist für mich absolut neu und kaum auszuhalten und die Kopfhaut ist ebenso über den Hinterkopf betroffen. Zwischenzeitlich wurde eine Colitis ulcerosa festgestellt, welche mit Mesalazin (seit einem halben Jahr) behandelt wird. Desweiteren habe ich Schmerzen im Hüftgelenk und im Bereich ISG welche aber laut Orthopäde auf eine Fehlstellung der Hüfte zurückzuführen sein sollen. Diese Beschwerden habe ich aber erst seit 6 Jahren. Diese werden jetzt mit 600er Ibuprofen Granulat behandelt (Was ich sicher nicht auf Dauer nehmen kann und Beschwerden habe ich trotzdem). Die Schilddrüsenwerte haben eine Autoimunthyreoiditis angezeit, welche z.Zt. mit Euthyrox 75 behandelt wird (seit 5 Jahren). Ich habe mind. 2x im Monat Kopfschmerzen (einseitig), welche das Auge mit einschließen (ca. 3-4 Tage). Dieses schwillt dann an und scheint verkleinert. Schmerztabletten helfen dabei nur bedingt. Z.Zt. "blüht" die Pso wieder richtig an den unmöglichsten Stellen und juckt. Mein Hautarzt hat mir jetzt Ecural verschrieben, ich solle die Salbe wechseln. Ich bin unsicher, ob nicht die besagten Beschwerden alle irgendwie zusammenhängen. Jeder sieht leider nur seinen Bereich. Bin derzeit etwas verzweifelt. Was kann ich tun? Danke

Hervorgehobene Antworten

Guten Tag,

die zahlreichen Erkrankungen, die mit der Schuppenflechte einhergehen können, müssen bei einer gesicherten Psoriasis auf jeden Fall bedacht werden. Es kann auch durchaus sein, dass eine gemeinsame Therapie für verschiedene Symptome gefunden werden kann (z.B. Psoriasis + Colitis ulcerosa). Dazu muss zuerst aber tatsächlich jede einzelne Krankheitserscheinung klar eingeordnet werden, dabei könnte in Ihrem Falle für die Gelenkbeschwerden sicher ein Rheumatologe helfen, auch ein Augenarzt sollte auf die bekannten Erkrankungen mit hingewiesen werden. Nach eigener Erfahrung wird man solch komplexen Beschwerdebildern besonders gut im Rahnem einer stationären Rehabilitationsbehandlung mit interdisziplinärem Behandlungsansatz gerecht. Auch an manchen Kliniken gibt es gemeinsame Fallbesprechungen zur Diagnostik- und Therapieplanung.

mit freundlichen Grüßen, Dr. med. Ansgar J. Weyergraf

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