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Hi liebe Leidensgenossen,
meine Name ist Jasmin, ich bin 24 Jahre alt und bin wie die meisten von euch Psoriasis-Patientin.
Bei mir wurde es als 12-jährige durch die Psyche ausgelöst, hier und da dieser und jener Fleck, ich lies mich bestrahlen und nach einiger Zeit war ich tatsächlich erlöst.
2008 wurde ich von meinem Arbeitgeber "auf eine freie Stelle" gesetzt. Kein Wunder, dass diese niemand ausüben wollte. Sie war sehr, sehr stressig, verantwortungsvoll und trotzdem extremst undankbar. Plötzlich der erste Fleck am Bein. Ich dachte gar nicht mehr an Psoriasis. Er wurde immer größer, irgendwann fing er an zu jucken und ich sah mich gezwungen das Ganze besser vom Arzt checken zu lassen. Ich war so unglücklich an meinem Arbeitsplatz, dass die Ärztin mir sagte, ich müsse sofort eine neue Stelle suchen, sonst müsse sie mich mit 18/19 Jahren auf Anti-Depressiva setzen und das wolle sie nicht. Gesagt, getan. Ich kündigte und suchte mir etwas Neues. Noch vor der Zusage gab ich meine Kündigung ab, meiner Gesundheit zu Liebe.
Der ein oder andere Fleck blieb leider, Stress hatte ich nämlich fortlaufend, aber eigentlich immer in einem ertragbaren Maß.
2012 plötzlich der Schock. Ich hatte am ganzen Körper und im Gesicht kleine rote Pusteln. Ich dachte zuerst es sei ein Ausschlag, aber bemerkte, dass dieser besser wurde, wenn Sonne dran kam. Mit schlimmer Vorahnung und wachsenden Pusteln saß ich bei einer viel empfohlenen Hautärztin, die Psoriasis diagnostizierte. Ich musste weinen, weil ich von heute auf morgen ein komplett anderer Mensch rein optisch war und nicht wusste, ob es jemals wieder zurück gehen würde und auch in diesem jungen Alter keine Tabletten schlucken wollte. Sie sagte nur ganz kalt: "Ich würde Ihnen ja gerne helfen, aber ich kann es halt auch nicht wegzaubern." Sehr einfühlsam... nie wieder! Die Uni Klinik stand als nächstes auf dem Programm. Nach 6 Stunden Wartezeit bekam ich meine mittlerweile 4. Salbe und den Hinweis: "Ich will Ihnen nicht noch 3 weitere Salben verschreiben. Lassen Sie sich doch bitte die Mandeln untersuchen." Schade, dass die "tolle" Ärztin vorher nicht auf die Idee kam und ich einen langen Weg und Zeitaufwand (bzw -verschwendung) hinter mich bringen musste. Beim HNO war auf den ersten Blick alles ok, die Nasennebenhöhlen wurden auch geröntgt usw. (an den Zähnen lag es übrigens auch nicht) Der nette Herr sagte zuerst: "Die Mandeln sehen eigentlich gut aus. Ich schicke sie vorsichtshalber aber ins Labor." ZUM GLÜCK!!! Mein ASL Wert war überdimensional hoch, also wurde entschieden, dass die Mandeln auf jeden Fall so schnell wie möglich raus müssen. Mittlerweile sah ich nicht mehr aus wie ein Mensch. Die Leute drehten sich auf der Straße nach mir um, gafften, als sei ich ein Monster, manche waren wenigstens so nett zu fragen, was ich denn habe. Zeitgleich fand ich einen total lieben Arzt, der mir eine Balneo-Photo-Therapie verschrieb, was eine Rettung war. Die Ekzeme bildeten sich zurück, dann kam mittendrin die OP, der Körper bekam noch mal einen Schock, es wurde also noch ein mal schlimm und direkt danach heilte der komplette Körper mit der Therapie ab!! Nur Pigmentflecken musste ich noch eine Zeit mit mir rumschleppen.
Mittlerweile sieht mein Körper wirklich sehr gesund aus, aber meine Kopfhaut ist extremst befallen. Es hilft kein Calcipotriol, kein Cortison... ich habe mir bei euch die ersten Eindrücke geholt und hier flaschenweise Klettenwurzel-Öl vor mir stehen. Auch probiere ich ein Kopfhaut-Fluid von Salthouse aus, sowie das zugehörige Shampoo, ein Teebaumöl Shampoo von Swiss O Par und von gleichem Produzent ein Peeling, sowie testweise ein Shampoo mit Rosmarinextrakten. Linola Forte hatte ich auch schon, was ich super fand, möchte aber nun einfach mal schaun ob die Drogerieprodukte vielleicht doch mehr können, als man denkt. Ich muss noch einige Zeit auf meinen Termin beim Hautarzt warten, daher brauche ich schnell eine Lösung und hoffe das Richtige vielleicht schon in den Händen zu halten.
Ich find's super Gleichgesinnte hier zu treffen. Danke für all die wertvollen Tipps!
Eure Jasmin