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Schuppenflechte in Zusammenhang mit Schilddrüsenunterfunktion


Hipphipphurra

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Hipphipphurra

Hallo ihr Lieben, 

seit bei meinem Partner vor einem dreiviertel Jahr eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt wurde, hat sich leider auch eine Schuppenflechte auf seiner Kopfhaut entwickelt. Er war auch schon beim Hautarzt, der ihm Betagalen verschrieben hat. Dies hilft auch, allerdings nur so lange, bis man es wieder absetzt - und das sollte ja nun auch nicht Sinn der Sache sein. Nun meine Frage: Gibt es noch andere Leidgenossen, bei denen die Schuppenflechte im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenunterfunktion steht? Und gibt es "Insider-Tipps", wie man eine Schuppenflechte bekämpfen kann (ohne konstant mit Cortisol oder sonstiges behandelt zu werden)? Ich bin recht neu und unerfahren im Bereich der Schuppenflechte und freue mich über jeden hilfreichen Tipp.

Vielen Dank schon mal und liebe Grüße

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Hallo Hipphipphurra,

das tut mir Leid für deinen Partner - Schuppenflechte und auch noch Schilddrüsenunterfunktion :(

Wichtig ist es, dass er mit Thyroxin gut eingestellt wird, da eine Schilddrüsenunterfunktion auch noch viele andere Auswirkungen hat. Das Schilddrüsenhormon ist so gut wie an allen Zellvorgängen beteiligt.

Leider ist nicht gesagt, dass eine gute Substitution die angefachte Schuppenflechte wieder zum Verschwinden bringt. Hatte er denn schon vor der Schilddrüsenunterfunktion eine Psoriasis? Soweit ich erinnere gibt es kaum Hinweise, dass eine Schilddrüsenerkrankung ursächlich mit einer Pso zusammenhängt. Da beide Erkrankungen oft vorkommen wäre so ein Zusammenhang kaum übersehen worden. Evt. könnte der Stress der den der Körper durch die Schilddrüsenerkrankung indirekt auf eine Pso wirken.

Ich hatte mal eine Überfunktion  (heiße Knoten). Ich kann gar nicht so genau sagen, dass das speziell so große Auswirkungen auf die Pso hatte. 

Eine Psoriasis ist leider eine genetische, systemische Erkrankung. Sog. 'Tigger' - Umweltfaktoren der unterschiedlichsten Art können die Erkrankung zum Ausbruch bringen. Da nicht nur ein Gen betroffen ist, sondern je nach betroffener Person eine unterschiedliche Kombination von mind. 40 Genen ist kaum vorauszusagen, wie sich eine Pso entwickeln wird. Es gibt immer wieder mal Berichte von sog. 'Spontanheilungen', allerdings sind das wenige und ich bin mir nicht sicher, dass die alle gut untersucht sind. In der Regel muss eine Behandlung konstant statt finden und eine 'Heilung' ist nicht möglich, die Linderung der Symptome aber meist schon.

Wenn dein Freund nur eine Psoriasis vulgaris auf dem Kopf hat ist die meistens gut behandelbar. Da die Kopfschwarte dick ist gibt es mit kortisonhaltigen Tinkturen und Lotionen kaum Probleme.  So muss man z.B. keine Angst haben, dass die 'Haut dünn' wird.

Wichtig für deine Freund ist ein guter Hautarzt der sich mit einer Psoriasis vulgaris auskennt. Für deinen Freund ist wichtig, dass er sich über seine Erkrankung gut informiert und ausprobiert was ihm gut hilft. So gibt es Berichte, dass sehr kurze Haare das Hautbild auf dem Kopf verbesserten - Licht ist oft günstig. Ein mildes Shampoo - jede zusätzliche Reizung der Haut ist wenig zuträglich, ...usw. 

Bei Fragen findet er hier sicher immer ein offenes Ohr.

Erfolg.

 

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Berichte von Betroffenen, die auch eine Schilddrüsenunterfunktion haben, gab es hier schon ab und an. Such dir eine aus :) 

Was den Zusammenhang angeht, gibt es dazu öfter als früher Studien, aber wie das so ist mit Wissenschaft: Einig sind sich die Forscher nicht.

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Ich hab auch beides, schon von früher Kindheit an. Hab verschiedene Ärzte drauf angesprochen. 

Der Tenor von den meisten war, das es nichts miteinander zu tun hat. 

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vor 8 Stunden schrieb sia:

 Das Schilddrüsenhormon ist so gut wie an allen Zellvorgängen beteiligt.

Hallo Hipphipphurra,

das ist richtig, was sia dir geschrieben hat. Da dein Freund Begatalen nimmt, solltest du dich aufgrund des Wirkstoffes mal mit Hypoglykämie befassen   https://de.wikipedia.org/wiki/Hypoglykämie . Das allerdings geht in die - ungeliebte - Chemie.

Und, was sia auch schon richtig angesprochen hat, ist: "Licht". Ich bin und bleibe dabei, dass UVB-Bestrahlung (Natur oder Lichtkamm) die einzig gesunde Methode ist, die PSO los zu werden (um nicht medikamentenabhängig zu werden). Ist allerdings einfacher hier geschrieben, als alles richtig zu machen.

LG

Richard-Paul

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      Vor 2Jahren hat man bei mir eine Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt.
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      ich hatte 2005 einen antrag auf behinderung mit dem resultat 20% gestellt.da ich damals relativ geringe hauterscheinung und noch keine gelenkbeteiligung hatte, hab ich es so hingenommen.
      nun hab ich dieses jahr im märz mal einen verschlimmerungsantrag gestellt... als krankheiten hab ich angegeben:
      bluthochdruck
      tinnitus
      schilddrüsenunterfunktion
      morbus basedow
      psoriasis arthropatica (diese eben als stark verschlimmert angegeben)
      nun hab ich das ergebnis... 30%.. das erscheint mir doch sehr wenig bei einer pso mit gelenkbeteiligung.
      ich hatte fotos meiner schlimmsten phase mitgeschickt (da war ich ca. 80% zu mit schuppen.. und hab eine kurzfassung meiner verfassung beigefügt).
      da ich im märz noch humira bekam (dieses aber nun nicht mehr wirkt und ich es absetzen musste) war meine hauterscheinung etwas besser geworden. die uniklinik hatte zu dem zeitpunkt einen pasi von 16 ausgerechnet.. ist das hoch oder niedrig?
      zur zeit bin ich aber durch null hilfe nun fast wieder auf dem stand von vorher.. würde sagen 60% der haut ist zu und ausserdem hab ich so starke schmerzen im rechten fuss, dass ich keine längeren wege gehen kann (deshalb wurde mir schon der urlaub ein wenig vermiest), abgesehen davon, dass ich seit ca. 30 jahren nicht mehr in einem öffentlichen schwimmbad war :-( auch am strand hab ich mich geschämt und schön abseits gehalten.
      also werde ich wohl einen widerspruch einlegen.. aber wie? am kommenden montag hab ich neuen termin in der uniklinik.. dort soll eine neue therapie beginnen.
      ich denke diese 30% behindertengrad sind nicht gerecht.

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