Dieses Webinar anlässlich des Welt-Vitiligo-Tages richtet sich an alle, die mehr über die Erkrankung erfahren möchten – sei es aus eigener Betroffenheit, als Angehörige oder aus Interesse.
Das IVDP am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Hautnetz Hamburg e.V. lädt ein, gemeinsam mit erfahrenen Expertinnen und Experten den Ursachen von Vitiligo auf den Grund zu gehen, aktuelle therapeutische Möglichkeiten kennenzulernen und Impulse für den selbstbestimmten Umgang mit der Erkrankung zu erhalten.
Programm
18:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung
18:05 Uhr: Was ist Vitiligo? Ursachen, Verlauf und häufige Fragen verständlich erklärt
18:30 Uhr: Neue Hoffnung durch moderne Therapien? Was heute möglich ist
18:50 Uhr: Wenn die Haut auffällt: Sicherer Umgang mit Blicken und Kommentaren
19:05 Uhr: Praktische Tipps für den Alltag: Hautpflege, Sonne und kosmetische Möglichkeiten
19:20 Uhr: Gemeinsam statt allein: Unterstützung und Austausch im Deutschen Vitiligo-Bund
19:30 Uhr: Fragen
Die Teilnahme ist kostenlos. Aber: Man muss sich anmelden, und zwar auf dieser Internetseite.
Das Webinar wird von zwei Pharmafirmen finanziell ermöglicht.
25.06.2026 16:00
bis
17:54
Hallo!
Wie schon im Thread http://www.psoriasis-netz.net/showthread.php?t=220642 angekündigt, bin ich seit einer knappen Woche Benutzer des durchaus Hoffnung versprechenden Medikamentes Sandimmun Optoral. Die tägliche Dosis beträgt 2x 100mg bei 69Kg Körpergewicht.
Leider kann ich noch nicht viel an Erfahrung weitergeben, außer, dass ich bis jetzt keine direkten Nebenwirkungen wie Magen-, Darmprobleme oder Übelkeit verspüre. Einzig mein ungewöhnlich hoher Blutdruck (156/94 statt ca. 130/70) und ständiger Druck im Kopf beschäftigen mich etwas. Das kann natürlich mit dem akuten Entzündungsgeschehen und der weiteren Einnahme von 5mg Kortison zusammen hängen. Desweiteren empfinde ich kleinste Tätigkeiten manchmal als sehr anstrengend, auch das wahrscheinlich eher krankheitsbedingt.
Jetzt einige Fragen:
1.In meinem momentanen Zustand bin ich dringend darauf angewiesen, dass das Medikament schnell wirkt. Hierzu lese ich die verschiedensten Erfahrungen - von zwei Wochen bis hin zu vier Monaten Dauer. Mir ist klar, dass jeder anders auf ein Medikament reagiert.
2.Ich habe fast zwei Jahre Fumaderm ohne Erfolg genommen. Besteht die Möglichkeit, dass bei einigen Patienten die Methode der Immunsupression gar nicht anschlägt, oder darf ich mir aufgrund eurer Erfahrungen weiter Hoffnung machen?
3.Gibt es bei der Einnahme von Sandimmun etwas zu beachten, das nicht im Beipackzettel steht? Z.B. Einnahme vor/zu/nach Mahlzeit, muss die Zeit zwischen den Einnahmen penibel eingehalten werden, usw...?
Wie sieht es im Umgang mit erkälteten Mitmenschen aus, oder ist die Gefahr groß, Herpes zu bekommen obwohl ich noch nie einen hatte? Macht es überhaupt noch Sinn, sich vitaminreich und Gesund (eine empfohlene kaliumarme Diät schließt ja nahezu alles Gesunde aus) zu ernähren, wenn das Immunsystem eben nicht gestärkt werden soll :-)?
Bitte haltet mich nicht für einen Hypochonder, ich möchte nur nicht noch kranker werden.
Vielen Dank für eure Infos & Gruß
Lugosi