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GdB 30 wegen Psoriasis – lohnt sich ein Widerspruch?


clarus

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Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Supermom:

Was möchtest du denn von mir wissen?😉

 

Hallo Supermom,

ich schreib heute abend weil ich jetzt auf dem Sprung zur Arbeit bin.

LG Irmi

Neu hier? Ein guter Start.

Du liest gerade eine Diskussion von Betroffenen. Das kann anfangs überfordern – jeder Verlauf ist anders.

Als Gast liest du mit. Als Mitglied fragst und antwortest du.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Supermom:

...das ist theoretisch so... praktisch ein langer steiniger Weg... Denn ob du arbeiten kannst, bestimmst nicht du oder dein Arzt, sondern die DRV... Und die hat eine ganz eigene Sichtweise 😅

Was bin ich froh, dass ich dieses hinter mir habe. Ich wurde damals, obwohl die DRV dem Arbeitsamt längst gemeldet hatte, dass meine Rente genehmigt ist, zum Gespräch geladen. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon 64 Jahre alt und hatte 60G unbefristet.

bearbeitet von Tenorsaxofon
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb opsister:

Hallo Oli,

das "Dilema" ist bei mir das die Azupgo Salbe seit Dez.25 eine fast komplette Heilung an den Händen brachte, ich quasi die Hände wieder normal gebrauchen kann, was davor eben nur unter Schmerzen der Fall war. Ich hätte das ja selbst nie für möglich gehalten. Das Zeug wirkt bei mir tausend mal besser als Toctino mit deutlich weniger Nebenwirkungen. Wenn die jetzt auf meine Hände schauen würden, würden die natürlich zu einem Widerspruch Nein sagen, was ich im jetzigen Zustand auch nachvollziehen kann. Aber ich wusste ja nicht das es sich so positiv entwickelt (meine Erfahrungen der letzten 3 Jahre waren zu negativ).

Wenn die jetzt auf meinen Widerspruch wieder mit einer Ablehnung reagieren belass ich es verständlicherweise dabei, ich bin ja froh das meine Griffel viel besser geworden sind und wieder eine Lebensqualität besteht ohne Schmerzen.

LG Irmi

 

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hallo Irmi,

das sieht doch gut aus! Herzlichen Glückwunsch!

Aber das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun! 

Auch wenn der Widerspruch abgewiesen wird...sollte man weitermachen! wie hier schon oft geschrieben wurde...du hat nichts zu verlieren!!!!

Also ich...kämpfe bis zum Ende!!!!!

LG Oli

  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb Supermom:

Was möchtest du denn von mir wissen?😉

 

Hallo Supermom, 

es ging eigentlich um meine Ablehnung wegen Erhöhung meines GDB. Habe 20(mit Hypertonie, Wirbelsäule und PSO Füße). In der ersten Feststellung 2021 steht aber nur PSO, nicht das es an den Fußsohlen ist. Damals hab ich mir noch nichts dabei gedacht.

Anfang 2023 kamen dann noch die Hände dazu(Ekzem via Biopsie), die 2025 als Berufserkrankung anerkannt wurde(bin seit 40 Jahren Krankenschwester, davon 20 Jahre im OP...deshalb musste ich auch raus aus dem OP und arbeitete mehr schlecht als recht mit immer wieder wunden Händen jetzt wieder auf Station im Krankenhaus. Dann beantragte ich im August 2025 eine ERhöhung des GDB, weil sich nichts zum Besseren änderte. Ein Schreiben, wie mein beruflicher und persönlicher Alltag durch die Erkrankungen beeinträchtigt, hatte ich nachgereicht, weil ich nicht genau wusste ob ich das jetzt machen darf oder ob das ein Arzt aufsetzen muß. Im Oktober hab ich mich dann auch bei der VDK angemeldet weil Amtsachen so gar nicht meins sind und ich merkte das ich mir Hilfe einholen muss. Es waren ja alle vier Extremitäten stark betroffen und auch die Psyche litt immer mehr darunter, sodass ich Ende November auf Station psychisch zusammen brach. Am 1. Oktober beantragte mein Hautarzt die Azupgo, die dann endlich am 3.12.25 nach persönlicher Vorstellung bei der BGW in Würzburg, genehmigt wurde. Diese Salbe hat jetzt, es grenzt an ein Wunder, endlich angeschlagen, sodass meine Hände momentan ohne Läsionen sind. 

Vor ca. 3 Wochen kam die Ablehnung des Versorgungamtes und ich bin am nächsten Tag zum VDK gefahren und gleich Widerspruch eingelegt. Ich war soooo sauer, alle 4 Extremitäten betroffen und die meinen es wäre kein Grund für eine Erhöhung. Ich konnte ja nicht ahnen das es unter der neuen Salbe so gut wird.

Gleichzeitig habe ich direkt nach dem psychischen Zusammenbruch mit Hilfe meiner Hausärztin eine Reha für die Psyche über die DRV beantragt...auch letze Woche abgelehnt(ich hatte eine Reha im Februar 2022). Höchstwarscheinlich weil noch nicht die 4 Jahre rum sind...man sind die pingelig wegen 2 Monaten. Die hätten mich ja auch solange auf eine Warteliste setzen können. Kurzum man vermittelt mir ein Gefühl als ob ich nichts hätte, das kann und will ich so nicht stehen lassen.

Du fragst dich sicher: So was soll ich jetzt machen? Ich habe von Lupinchen den Tipp erhalten das Sie Dich zu dem Thema sehr empfehlen kann. Vielleicht hast Du ein paar Tipps zur Hand wie ich weiter verfahren kann.

LG Irmi

bearbeitet von opsister
Geschrieben

Liebe @opsister,

ach manno, es klingt alles doof.  Lupinchen meinte es wohl so, dass ich ähnlich blöde Erfahrungen machte und mache... leider habe ich auch kein Patentrezept, sonst wäre ich nicht in meiner Lage. 

JA, ich würde auf jeden Fall noch mal Einspruch erheben und unbedingt mit jemanden vom VDK dein eigenes Formulieren, dass ist ein wichtiger Zettel. Keiner weiß besser, wie es dir geht, als du selbst. Zähle jedes Hindernis auf... 

Bei mir liegt es insofern etwas anders, da ich PSA habe und nun bereits seit 2 Jahren um die EU Rente kämpfe, die 50% GdB bekam ich sehr schnell nach der Reha zu gesprochen.. Die PSA hat es geschafft (innerhalb von 40 Jahren) meine komplette rechte Hand unbrauchbar zu machen, dazu kommen dann die vielen anderen "kleinen" Gelenk- und Wirbelsäulenprobleme.... ( bin diplomierte Religions- und Gemeindepädagogin ) und habe die letzten Jahre in einer ev. Integrations- Kita gearbeitet. (Kinder von 1-7Jahre mit zum Teil schweren Einschränkungen)

Die Reha-Ärzte und die DRV sind der Meinung , dass eine fehlende Hand kein Problem in einer Kita  oder im Schulbetrieb ist... Mein Arbeitgeber, so wie meine Ärzte schlagen die Hände über dem Kopf zusammen und sagen, so kann man mich nicht arbeiten lassen. Der SMD des Arbeitsamtes und der SMD der Krankenkasse hielten mich für nicht vermittelbar, bis sie sich der SMD der Agentur für Arbeit sich dem DRV untergeordnet hat.

Mein EU Rentenantrag liegt nun beim Sozialgericht, was aber bis zu 5 Jahren dauern kann... und so lange wabbere ich durchs deutsche Bürokratie-Nirvana.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du wenigstens die 50% GdB bekommst! Gib nicht auf!

Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb Supermom:

Liebe @opsister,

ach manno, es klingt alles doof.  Lupinchen meinte es wohl so, dass ich ähnlich blöde Erfahrungen machte und mache... leider habe ich auch kein Patentrezept, sonst wäre ich nicht in meiner Lage. 

JA, ich würde auf jeden Fall noch mal Einspruch erheben und unbedingt mit jemanden vom VDK dein eigenes Formulieren, dass ist ein wichtiger Zettel. Keiner weiß besser, wie es dir geht, als du selbst. Zähle jedes Hindernis auf... 

Bei mir liegt es insofern etwas anders, da ich PSA habe und nun bereits seit 2 Jahren um die EU Rente kämpfe, die 50% GdB bekam ich sehr schnell nach der Reha zu gesprochen.. Die PSA hat es geschafft (innerhalb von 40 Jahren) meine komplette rechte Hand unbrauchbar zu machen, dazu kommen dann die vielen anderen "kleinen" Gelenk- und Wirbelsäulenprobleme.... ( bin diplomierte Religions- und Gemeindepädagogin ) und habe die letzten Jahre in einer ev. Integrations- Kita gearbeitet. (Kinder von 1-7Jahre mit zum Teil schweren Einschränkungen)

Die Reha-Ärzte und die DRV sind der Meinung , dass eine fehlende Hand kein Problem in einer Kita  oder im Schulbetrieb ist... Mein Arbeitgeber, so wie meine Ärzte schlagen die Hände über dem Kopf zusammen und sagen, so kann man mich nicht arbeiten lassen. Der SMD des Arbeitsamtes und der SMD der Krankenkasse hielten mich für nicht vermittelbar, bis sie sich der SMD der Agentur für Arbeit sich dem DRV untergeordnet hat.

Mein EU Rentenantrag liegt nun beim Sozialgericht, was aber bis zu 5 Jahren dauern kann... und so lange wabbere ich durchs deutsche Bürokratie-Nirvana.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du wenigstens die 50% GdB bekommst! Gib nicht auf!

Mensch Supermom, Du machst ja auch schon was seit Jahren mit. Man sollte den Mitarbeitern auf diesen Ämtern mal einen Arm auf den Rücken binden, mal sehen wie die damit zurecht kommen. Bei sowas könnt ich platzen.

Den Rehaantrag bei der DRV werde ich nochmals stellen, dann eben Fristgerecht nach 4 Jahren(im März). Bei mir läuft auch betriebsintern eine BEM, sprich ich lasse mich höchstwahrscheinlich an einen anderen Arbeitsplatz versetzen(trocken, am PC, Aufnahme). Die letzten 2 Jahre haben zuviel Schaden angerichtet(psychisch und physisch). Die ständige Desinfiziererei birgt auch wieder das Risiko das die Stellen wieder trocken werden+ der Stress auf Station. Teilweise bin ich auch selbst schuld weil ich arbeiten gegangen bin wo andere sicher zuhause geblieben wären(ich habe immer diese 72 Wochen Krankengeld im Nacken). Ich kann mich mit der Arbeit auf Station einfach nicht anfreunden, ich will und muß da weg bevor die Psyche noch mehr leidet. Ich werde zwar finanzielle Einbußen haben, aber selbst die sind mir mittlerweile egal. Ich will eben auch das Risiko minimieren das es wieder schlimmer wird mit den Händen. Es würde dann aber auch der lästige Schichtbetrieb wegfallen, also auch Verbesserungen. Da ich auch mit HWS Problemen zu kämpfen habe(wenn es dicke kommt steht mir da evtl. eine OP vor) muß ich was haben wo ich die letzten 3 Jahre noch irgendwie über die Runden komme.

Den GDB werde ich, bei einer Absage des Widerspruchs, dann erst mal NICHT anfechten(ginge dann eh nur über ein Gerichtsverfahren, was dann bis zu drei Jahren dauern kann und ich habe keine Rechtsschutzversicherung und keine Nerven für sowas) weil ja die Hände wieder besser sind. Sollte sich dieses ändern dann werde ich in einem halben Jahr erneut eine Erhöhung beantragen(oder wenn eine HWS OP erforderlich wird). Die drei Jahre werden sich jetzt noch ziehen wie Kaugummi.

Ich wünsche Dir auch bei Deinem Kampf weiter Durchhaltevermögen auf ein gutes Ende und dücke Dir die Daumen! Ich finde es einfach nur noch traurig wie mit uns umgegangen wird...ein einziges Trauerspiel.

LG Irmi

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb opsister:

Mensch Supermom, Du machst ja auch schon was seit Jahren mit. Man sollte den Mitarbeitern auf diesen Ämtern mal einen Arm auf den Rücken binden, mal sehen wie die damit zurecht kommen. Bei sowas könnt ich platzen.

Den Rehaantrag bei der DRV werde ich nochmals stellen, dann eben Fristgerecht nach 4 Jahren(im März). Bei mir läuft auch betriebsintern eine BEM, sprich ich lasse mich höchstwahrscheinlich an einen anderen Arbeitsplatz versetzen(trocken, am PC, Aufnahme). Die letzten 2 Jahre haben zuviel Schaden angerichtet(psychisch und physisch). Die ständige Desinfiziererei birgt auch wieder das Risiko das die Stellen wieder trocken werden+ der Stress auf Station. Teilweise bin ich auch selbst schuld weil ich arbeiten gegangen bin wo andere sicher zuhause geblieben wären(ich habe immer diese 72 Wochen Krankengeld im Nacken). Ich kann mich mit der Arbeit auf Station einfach nicht anfreunden, ich will und muß da weg bevor die Psyche noch mehr leidet. Ich werde zwar finanzielle Einbußen haben, aber selbst die sind mir mittlerweile egal. Ich will eben auch das Risiko minimieren das es wieder schlimmer wird mit den Händen. Es würde dann aber auch der lästige Schichtbetrieb wegfallen, also auch Verbesserungen. Da ich auch mit HWS Problemen zu kämpfen habe(wenn es dicke kommt steht mir da evtl. eine OP vor) muß ich was haben wo ich die letzten 3 Jahre noch irgendwie über die Runden komme.

Den GDB werde ich, bei einer Absage des Widerspruchs, dann erst mal NICHT anfechten(ginge dann eh nur über ein Gerichtsverfahren, was dann bis zu drei Jahren dauern kann und ich habe keine Rechtsschutzversicherung und keine Nerven für sowas) weil ja die Hände wieder besser sind. Sollte sich dieses ändern dann werde ich in einem halben Jahr erneut eine Erhöhung beantragen(oder wenn eine HWS OP erforderlich wird). Die drei Jahre werden sich jetzt noch ziehen wie Kaugummi.

Ich wünsche Dir auch bei Deinem Kampf weiter Durchhaltevermögen auf ein gutes Ende und dücke Dir die Daumen! Ich finde es einfach nur noch traurig wie mit uns umgegangen wird...ein einziges Trauerspiel.

LG Irmi

Hallo Irmi!

Deine Probleme ....klingen fast wie meine..,lach...aber meine Schuppenflechte ist moderat und betrifft nur beide Daumen und Zeigefinger. NUR...IM Verhältniss zu dir. Ich bin Informatiker, sitze also den ganzen Tag vorm PC. Das mag meine stark degeneierte LWS gar nicht. Mit offenen Fingern auf der Tastatur...Sage ich mal nichts dazu. Aber, ich habe meine HWS be c4c5 versteifen lassen! Konnte den re. Arm kaum  noch verwenden...so eine blöde Bandscheibe hat die Nervenwurzel abgedrückt!

Etwas Besseres konnte ich gar nicht tun, mit der OP war alles weg...völlig Symtomfrei. Die paar Grad die jetzt in der Rotation fehlen...merke ich überhaupt nicht! Also, wenn du kannst...das hilft! Ich war deswegen nur 14 Monate AU, also das mit den 72 Wochen, kenne ich! Auch ich habe nach der Reha eine BEM erfolgreich beendet, und war 4 Wochen wieder im Job! Dann kam der Herzinfarkt. Mit 57! Und ich bin fit! Also keine typischen Risiken! Hat nix genutzt!  Oder doch...aber das ist eine andere Geschichte. Und jetzt geht es richtig los...wegen HI alle Medis sofort abgesetzt! Auch die Coxibe gegen die Arthrosen in der LWS. Jetzt der Hammer, der Infarkt kommt wahrscheinlich von den Coxiben! Die haben ein 6 Fach höheres Infarktrisiko! Cool, nach 20 Jahren?! Das Zeug hat gut geholfen, also keine schlechten Eigenschaften! Komisch nur, daß die Medis in den USA schon lange verboten sind?!

Und jetzt beginnt der Horror in DE!

Also, 3 Monate ohne irgend ein Schmerzmittel bei Schmerzen von 8 bei 10! Permanent. 

Also, der Neurochirurg hat dann mal angefangen mit Tillidin...als einfaches Opioid....geringe Wirkung! Dazu dann Antidepressiva...krasse Mischung! 

Dann war ich zu einer multimodalen stationären Schmerztherapie. Noch besser...weil Oxycodon! Wow...ging es mir gut...für 3 Monate! Irgendwann gewöhnt sich der Körper an jede Droge...dann wollte meine Schmerztherapeutin die Dosis nicht mehr erhöhen, was logisch ist, also Opioidrotation. Was dann war..erspare ich mir und euch...aber es kam dann ziemlich zeitnah ein kalter Entzug! Ohne Klinik. Das prägt. Also muss eine Alternative her...jo. Cannabis!  Aber das ist sehr schwierig in DE! Alle Ärzte raten ab und wollen nichts damit zu tun haben! Und die KK verweigert die Kostenübernahme! Oder verschleppt den ganzen Vorgang nun schon 3 Monate!  Dürfen? Nein, aber eine Sozialklage dauert...Jahre!  Also, bis hier ...immer noch ohne Schmerztherapie!  Mit chronischen Schmerzen seit 20 Jahren! Der Neurochirug spitzt jetzt alle 4 Wochen Kortison um die schlimmste Etage S1 bis L5 zu ermitteln.  Nicht mal das ging in dem Jahr nach dem Infarkt! Wegen starken Blutverdünnern, habe 2 Stents...ist man Hochrisikopatient! Selbst bei einer Zahnreinigung verblutet man fast. Egal..Jetzt habe ich eine somatische  Schmerzstörung. Also als AU. Und zu allem Glück wirft die KK jetzt alle Blockfristen und Krankheiten zusammen, und streicht das KG auf 12 Monate zusammen. Und den Brief bekommt man am 19.12 . Schöne Bescherung! 

Über den GDB brauche ich nicht mehr nachdenken, die 40 Proz. helfen für gar nichts...Wiederspruch wurde abgelehnt, aber Sozialklage läuft! Kostet Nichts! Echt! Lass dich von einem Sozialverband beraten! Kostet eine Jahresgebühr...ca. 80 Eur. zuzüglich. Eine Gebühr von etwa 40 Eur pro Fall...das ist überschaubar. 

Deine Planung für deine Zukunft klingt doch positiv! Wenn die Umsetzung hilft, ist doch alles im Lot?! Aus meiner Sicht ist Stress der Hauptauslöser der Schübe! Und wenn du davon wegkommst, ist es super!

Ich habe vom MD vom Arbeitsamt schon einen unvermittelbar Stempel bekommen. War der Versuch der Gleichstellung und sollte die drohende Kündigung verhindern. Bin ja jetzt mehr als 2 Jahre AU. Ist voll nach hinten losgegangen...auch der Widerspruch dagegen wurde mit der Begründung auf nicht arbeitsfähig für 3 Stunden am Tag zurückgewiesen!  Cool, weil AU ist arbeitsunfähig. Also komplett! Ja super, hat nur Zeit und Energie verschwendet. 

Jetzt versuche ich mit Cannabis auf privatrezept erstmal meine Schmerzen in einen erträglichen Rahmen zu bekommen. Ist schwierig, ist ein Rauschmittel. Also Schmerzen, oder down. Und boch besser, eine Monatsdosis kostet nur 847 Euro. Das hier die Kasse vorsichtig ist, kann ich noch nachvollziehen, aber das sie die Therapiemöglichkeit de facto ablehnt, dann schon nicht mehr! Auch hier klage ich notfalls! Der MD der KK greift in die Therapiehoheit meiner Ärztin ein und will kostengünstigere Alternativen von Ihr! Wo sind wir jetzt hingekommen? Freie Arzt- und Therapiewahl? Ich lache mich schlapp! Und auch hier vergeht viel Zeit. Meine.

Und mit jetzt 58...weiß ich nicht, wie meine berufliche Zukunft aussieht. Ich bin ja dokumentiert auf einem für mich ungeeigneten Arbeitsplatz beschäftig! So der MD.

Ist sehr motivierend! 

Und ganz ehrlich, nach 2 Jahren Pause in meinen technischen Job, ist eh vieles vorbei! Wie man dann noch über längere Lenbensarbeitzeit nachdenkt...ist für mich nicht mehr nachvollziehbar! 

Also, werde ich den Rest bis zur Rente...EU Rente beantragen!  Was sonst? Bei der konstruktiven Hilfe und den hochqualifizierten MD Entscheidungen...ist man als Patient ziemlich machtlos. Und leider sind auch die Ärzte nicht mehr für den Patienten da! Oder nur, solange man in die Norm passt. 

Ach, ich bin nicht frustriert!  

 Nur enttäuscht!  Und leider krank! 

Trotzdem,  dir viel Erfolg und beste Gesundheit! 

Und gekämpft wird bis zum Ende! Das ist man dem irren System schuldig!

VG

Oli

bearbeitet von oli0911
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb oli0911:

Und gekämpft wird bis zum Ende! Das ist man dem irren System schuldig!

Kostet allerdings jede Menge an Energie.

Irres System? Eher falscher Pass!

Gruss Anne

Geschrieben
vor 24 Minuten schrieb Tenorsaxofon:

Kostet allerdings jede Menge an Energie.

Irres System? Eher falscher Pass!

Gruss Anne

Hi Anne,

...oder so...! 

🤣😂😄

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