Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. lädt zum Tagesseminar des ein. Angesprochen führen sollen sich Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten.
Es wird Vorträge geben – zum Beispiel:
„Psoriasis – nur eine Haut- und Gelenkerkrankung?“ – Entstehung, Vorkommen und Ausprägungsformen der Erkrankung sowie Diagnosemöglichkeiten und Schweregrade.
Vertiefte Informationen zu Therapiemöglichkeiten (äußerliche, innerliche und physikalische Therapien)
Krankheitsbewältigung
Referenten sind der Hautarzt Dr. Thomas Rosenbach und ein/e Rheumatolog/in.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos, egal, ob Mitglied beim DPB oder nicht.
Anmeldungen gehen an info@psoriasis-bund.de oder unter Telefon 040 223399-0.
Weitere Informationen gibt's auf der Internetseite vom DPB.
Die Veranstaltung wird von sechs Pharmafirmen finanziell unterstützt.
22. August 2026 08:00
bis
14:00
Hallo,
heute möchte ich mir mal an dieser Stelle Luft machen:
Gestern hatte ich eine Dauerblutdruckmessung. Im Vorgespräch mit meinem Hausarzt hatte ich ihn darauf hingewiesen, dass es bei der Messung ein Problem gibt, nämlich dass ich ein Lipödem habe. (Das Lipödem ist ein Fettverteilungsstörung und führt zu sehr dicken Armen und Beinen.) Wegen meiner dicken Oberarme führt das Messen mit einer normal großen Manschette immer zu falsch-hohen Ergebnissen. - Als die Arzthelferin mir die Manschette anlegt, weise ich sie noch einmal darauf hin, dass sie auf die richtige Größe der Manschette achten soll. Alles kein Problem. Die richtige Manschette ist herausgesucht. Bekomme ich zur Antwort.
Zu Hause angekommen, schaue ich mir die angelegte Manschette an und vergleiche diese mit der ich zu Hause messe. Meine eigene ist 5 cm breiter. Die mit meinem privaten Gerät gemessenen Werte ist deutlich niedriger! Was dann folgte war ein ausführliches Googeln. Fazit: Die mit der Manschette des Arztes gemessenen Werte sind nicht brauchbar. Von den Homepages (ARS MEDICI, deutsche Herzstiftung u. a.) die den Zusammenhang zwischen Manschettengröße und Messergebnisse thematisieren, habe ich mir natürlich Ausdrucke gemacht. Am kommenden Dienstag habe ich einen Termin wegen der Auswertung mit meinem Hausarzt.
Frage: Wie teile ich ihm auf höfliche Weise mit, dass man die Werte „in die Tonne kloppen“ kann? Dass eine auf dieser Basis verordnete Medikation eine Fahrlässigkeit wäre? Dass ich blaue Flecke von dieser viel zu kleinen Manschette habe und mir die Messungen irgendwann unerträgliche Schmerzen verursachten? Das man das Problem mit der richtigen Manschette, durch das Benutzen eines simplen Schneidereimaßbandes vermeiden kann?
Noch eine Frage: Vielleicht kennt hier jemand diese Situation in ähnlicher Weise? Mir ist sie fast vertraut. - Ich habe ein Jahr gebraucht, um einen Gastroenterologen zu finden, der nicht nur an meinem Darm herummurkst (anders kann ich Manches nicht nennen). Koloskopien lasse ich generell in einem Krankenhaus vornehmen. Das aus gutem Grund. - Abgesehen von den immer wieder auftretenden Streitereien wegen meiner Schilddrüsenmedikamente und der richtigen Dosierung. Im Laufe Der Jahre kann ich meine Schilddrüsenmedikamente besser einstellen als die meisten Ärzte. - Diese an Überheblichkeit grenzende Besserwisserei dieser Berufsgruppe regt mich immer wieder auf!
Die regelmäßig auftretenden Frustrationen haben bei mir zu einem Misstrauen gegenüber Ärzten geführt. Arztbesuche bedeuten für mich oftmals Stress, gerade dann, wenn mir derjenige unbekannt ist. – Mittlerweile, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, die Behandlungsleitlinien regelmäßig herunterzuladen, um halbwegs eine Kontrolle darüber zu haben, was mit mir gemacht wird.
So, das war ein langer Text. Danke für das Durchlesen.
Euch einen schönen Abend.
LG Oolong