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Psoriasis im Ohr / Medikament gesucht


Glenn
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Hallo liebes Forum,

ich hoffe auf eure Hilfe ...

Kurz mein "Leidensweg":

Seit ca. 2008 oder 2009 spätestens halbjährlich beim Ohrenarzt gewesen um dicke Ohrenschmalz-Hautschuppen-Pfropfen entfernen zu lassen, die so weit herangewachsen waren, dass ich auf dem betreffenden Ohr nicht mehr hören konnte. Dazu dann immer wieder Kortisonsalbe für die Ohren bekommen.

2014 dann der "Durchbruch": Nach Abstrich und Untersuchung wurde Schuppenflechte im Ohr diagnostiziert und es gab 5-Tage-Ohrentropfen.

Dann fast acht Jahre lang absolute Ruhe vor dem Problem. Nichts mehr gejuckt, keine Schuppen, kein Ohrenschmalz, keine Tropfen, keine Salbe, nichts. Ich war total beschwerdefrei.

Dann letztes Jahr im Urlaub ein bisschen im Indischen Ozean schwimmen gewesen und Mikroplankton in die Ohren bekommen. Entsprechende Entzündung der äußeren Gehörgänge. Soll wohl ein typischen Problem von Europäern sein, weil wir so dünne Haut im Ohr haben. Der Arzt vor Ort gab mir Ohrentropfen und nach drei, vier Tagen war alles wieder weg. Das ist jetzt ca. vier Monate her.

Seit ca. einer Woche merke ich, dass es im Ohr wieder los geht. Jucken, Schmerzen, Wasser sammelt sich beim Duschen vor dem Trommelfell und läuft nur schwer wieder ab. Irgendwann dürfte es wieder komplett "zu" sein - so, wie vor 2014. Olivenöl, Warmer Duschstrahl, Bepanthen-Salbe, alles hilft nicht.

Wenn ich jetzt nur wüsste, wie damals das Präperat hieß, welches mir acht Jahre Ruhe und Entspanntheit verschafft hat. Und da kommt dieses Forum ins Spiel. 🙂

Wie gesagt, es war die Darreichungsform "Tropfen". Falls mich meine Erinnerung nicht täuscht, waren die Tropfen für die tägliche Dosis einzeln abgepackt. Das heisst, nebeneinander fünf kleine Kunststoffbehältnisse, geschlossen durch Aluminiumfolie. Das Ganze erinnerte vom Aussehen etwas an Blisterverpackung und sah nicht aus, wie kleine Fläschchen. Die einzeln abzutrennenden Tropfen mussten irgendwie mit der Schere aufgeschnitten werden und konnten dann ins Ohr geträufelt werden.

Kann man mit dieser Beschreibung etwas anfangen?

Ich bin seit Stunden am Googlen und habe aber noch nicht das Richtige gefunden.

Der Anruf beim HNO eben hat dazu geführt, dass ich dort erst nächsten Donnerstag (heute ist Freitag) einen Termin bekommen habe. Bis dahin muss ich irgendwie durchhalten. Ich hoffe, der Arzt hat in meiner Patientenakte vermerkt, welches Medikament mir 2014 so gut geholfen hat.

Falls aber jemand von euch noch einen Tipp hat, würde ich mich sehr darüber freuen.

Vielen Dank fürs Lesen und alles Gute

Glenn

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Claudia
Am 25.3.2022 um 10:59 schrieb Glenn:

Falls mich meine Erinnerung nicht täuscht, waren die Tropfen für die tägliche Dosis einzeln abgepackt. Das heisst, nebeneinander fünf kleine Kunststoffbehältnisse, geschlossen durch Aluminiumfolie.

Hmmh, da kenn ich nur Augentropfen, die so verpackt sind. Aber gefunden habe ich jetzt z.B. InfectoCipro, das ist auch in solchen Mini-Fläschchen. https://www.shop-apotheke.com/arzneimittel/9701520/infectocipro-2-mg-ml.htm Das ist aber ein Antibiotikum, ich erwähne es nur wegen der Form ;) 

Vielleicht findest du ja hier auch noch eine Anregung:

Hat sonst noch jemand Tipps für die Ohren?

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Es wäre denkbar und nicht ausgeschlossen dass Dir damals verordnete Med./Tropfen ursprüglich Augentropfen in den Einzelverpackungen waren. Und wg. der Hygiene und der besseren Dosierung diese Form gewählt wurde. Also vielleicht auch da mal die Suchmaschine 'anwerfen'. 

Das kann z. B. ein Antibiotikum, oder Cortison oder ein abschwellendes/schmerzreduzierendes Med. gewesen sein ' oder was was auch immer. 

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Puuuh ... erstmal vielen lieben Dank für eure Suche und Hinweise. Damit hatte ich jetzt nicht gerechhnet, dass ihr euch so viel Arbeit macht. 🙂

Das "InfectoCipro" war es leider nicht. Die Einzeldosen sehen ein bisschen anders aus ... wobei ich auch nicht ausschließen kann, dass das Produkt mittlerweile geändert wurde und die Einzeldosen etwas anders verpackt sind.

Mittlerweile, nach zwei Tagen Dauerbestreichen mit Bepanthen Augen- und Nasensalbe, sind wenigstens die Schmerzen fast weg und es juckt nur noch an 59 Minuten von jeder Stunde. Fühlt sich an, als ob sich da drin wieder Unmengen von Schuppen gesammelt haben. Mit einem Ohrenstäbchen möchte ich die Masse aber lieber nicht "verdichten". Ich denke, so halte ich es noch bis zum Arzttermin aus.

Drückt mir bitte die Daumen, dass mein HNO das damalige Medikament in meiner Patientenakte vermerkt hat und das es dann nochmal genauso gut hilft, wie vor vielen Jahren.

Ich gebe hier auf jeden Fall Bescheid, nach meinem HNO-Termin. Denn, sollte es wieder eine Lösung für mein Problemchen geben, ist es gewiss interessant für den Einen oder auch Anderen hier. Ich habe hier im Forum mal ein bisschen gelesen, dass es bei vielen leider auch sehr viel schlimmer sein kann, als bei mir.

In diesem Sinne, schönes Wochenende und gute Besserung den gerade akut Gequälten.

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So, kurze Rückmeldung, nachdem dann gestern (endlich) der Termin beim HNO stattfand.

Meine Selbstbehandlung mit Bepanthen Augen- und Nasensalbe im Ohr hat schon so weit gewirkt, als dass ich wenigstens keine Schmerzen mehr hatte. Das Ohr bzw. der äußere Gehörgang sieht wohl auch ganz okay aus. Eine Schuppenflechte war nicht zu erkennen, da mit dem Bepanthen alles gut eingecremt war.

Da das innere Ohr aber immer noch auf Druck mit Schmerz reagiert, ist eine Infektion weiterhin nicht auszuschließen und nach meiner Bettelei, mir doch wieder das Medikament von vor sechs Jahren zu geben (es war 2016 und nicht 2014, wie eingangs erwähnt), bekam ich ein Rezept über "InfectoCiproCort".

Ich kann nicht mehr sagen, ob es das gleiche Medikament, wie 2016, ist. In meiner Erinnerung ist es ein bisschen anders. "InfectoCiproCort" soll nun auch sieben Tage lang morgens und abends verwendet werden und nicht, wie in meiner Erinnerung, nur fünf Tage.

Ob es genauso gut wirkt, kann ich frühestens in einer Woche, idealerweise aber erst in ein paar Jahren sagen. 🙂

Dazu gabe es dann nochmal eine Mini-Tube "Ecural" (für die Zeit nach der Behandlung mit dem Antibiotikum). Das kenne ich noch aus meiner Zeit zwischen 2008/2009 und der (fast) endgültigen Heilung 2016. "Ecural" half immer ein paar Tage und nahm den Juckreiz vorübergehend. Eine richtige Lösung war es jedoch nicht, da die starke Schuppenbildung im Ohr weiterhin irgendwann zu einem großen Pfropfen anwuchs, der den Gehörgang komplett verstopfte. Dann schmiert man auch kein "Ecural" mehr ins Ohr.

Schauen wir mal, wie es sich weiterentwickelt. Im Moment bin ich guter Dinge! 🙂

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  • 1 month later...

Mir geht es bestens.

Ich möchte es nicht beschreien, aber da schon fast zwei Monate vergangen sind, seit ich mein Ohr mit den Tropfen behandelt habe, war es wohl an der Zeit für eine Statusmeldung.

Ich bin kein Arzt und kenne mich auch nicht wirklich gut aus mit dem Thema Schuppenflechte. Ich weiß nur noch, dass es irgendwann mal bei mir diagnostiziert wurde. Ursprünglich bemerkbar gemacht hat es sich bei mir durch übermäßige Produktion von Hautschuppen, die immer wieder - spätestens alle sechs bis neun Monate - dazu geführt haben, dass mein äußerer Gehörgang vollständig verstopfte und ich nur noch schlecht hören konnte. Dieses ständig wiederkehrende Phänomen hat mich mindestens sechs Jahre lang begleitet und war wirklich nicht nur "einmalig" aufgetreten.

Wie Schuppenflechte entsteht und ob es eine Art von Schuppenflechte gibt, die durch eine Virusinfektion hervorgerufen werden kann, weiß ich nicht. Wie es jedoch scheint, ist es bei mir so, dass eine Behandlung des äußeren Gehörgangs mit antiviralem Medikament auch gegen die Schuppenflechte hilft. So war es 2016 (ich hatte bis zum Urlaub im November 2021 keine Symptome mehr) und so scheint es heute wieder zu sein.

2016 - bevor mir mein Arzt damals die antiviralen Ohrentropfen gab - wurde ein Abstrich im Ohr vorgenommen und dabei wurde "etwas" entdeckt, was überhaupt erst dazu führte, dass ich die Ohrentropfen erhielt. Vorher wurde (jahrelang) einfach immer wieder nur der Pfropfen entfernt und alles mit Kortisonhaltiger Salbe ("Ecural") eingepinselt. Das hielt - wie schon geschrieben - immer nur bis zum nächsten Mal in sechs oder neun Monaten. So sei das halt mit der Schuppenflechte wurde mir gesagt und ich solle doch regelmäßige Termine zur Ohrensäuberung einhalten.

Im Moment "pflege" ich meine Ohren nur noch ungefähr ein bis zwei mal pro Woche bei der ansonsten täglichen Dusche, indem ich den Duschkopf mit dem warmen Wasserstrahl mal kurz gegen das Ohr halte und eventuelle Staubablagerungen und ein paar regulär auftretende Hautschuppen einfach ausspüle. Da ich merke, wie leicht das Wasser anschließend aus dem Ohr herausläuft, kann ich darauf schließen, dass sich dort kein Ohrenschmalz-/Hautschuppengemisch angesammelt hat. Ich weiß noch, wie es sich anfühlt, wenn sich der äußere Gehörgang allmählich zusetzt. Ich benutze keine Seife im Ohr und auch keine Salbe und keine Ohrenstäbchen. Wenn ich mal mit dem Finger ins Ohr fasse (wofür es normalerweise keinen Grund gibt), denke ich jedesmal, "Mensch, das fühlt sich aber wieder ganz toll an in Deinem Ohr - nicht ausgetrocknet, nicht juckend oder brennend, sondern ganz normal".

Keine Ahnung, ob das hier irgendjemandem eventuell hilft - aber ich wollte es mal möglichst genau aufschreiben. 🙂

  • Thanks 1
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