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Auswirkungen von Stress auf Psoriasis


Salamander2

Auswirkungen von Stress auf Psoriasis  

48 members have voted

  1. 1. Wirkt sich Stress bei euch direkt in der stressigen Phase aus oder eher danach?

    • Während der stressigen Phase wird es schlimmer
      16
    • Nach der stressigen Phase wird es schlimmer
      15
    • Kein Effekt von Stress bemerkbar
      6
    • Kann ich nicht genau sagen
      11


Recommended Posts

Salamander2

Ich interessiere mich dafür, wie sich bei euch Stress und stressige Phasen auf die Hautsymptomatik auswirkt.
Ich habe dazu eine kleine Umfrage gestartet. Vielleicht habt ihr ja Lust, teilzunehmen...

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  • 2 weeks later...

Erfahrungen austauschen über das Leben mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis

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Interessante Umfrage, auch mit den Abstufungen bei den Antworten.

Bei mir wirkt sich Stress auf die Schuppenflechte nicht aus, aber von anderen haben ich es öfter gehört.

Wie ist es denn bei dir, @Salamander2?

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Salamander2
58 minutes ago, Claudia said:

Wie ist es denn bei dir, @Salamander2?

Gute Frage..
Ich habe es erst seit 8 Monaten oder so und ich habe Pso in einer sehr stressigen Phase bekommen. Aber mir fehlt die Erfahrung um es einzuschätzen.

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  • Claudia featured and unfeatured this topic

Also die ersten Symptome hatte ich in einer stressigen Phase. War so zu sagen der Auslöser. Später hat sich Streß immer zeitverzögert ausgewirkt. Nach einer langen psychologischen Therapie habe ich nun kaum noch Hauterscheinungen. 

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Ich glaube das sich unbewussten Stress ,den man nicht als solchen wahrnimmt   auch auf die Schuppenflechte legt.Als meim Mann lange kranggeschrieben war war besserte sich  die Schuppfl..Zu der Zeit haben wir auch streng auf Schwinefleich verzichtet.Nun stellt sich die Frage: Was war der Auslöser.

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Claudiane

Meine Haut reagiert zeitverzögert. Deshalb zeigt sich die Verschlechterung meist nach der stressigen Phase. Wenn diese zu lange andauert,  beginnt die Verschlechterung schon während der stressigen Phase. Das ist bei mir immer so und die Schuppenflechte kam vor ca. 30 Jahren in mein Leben. Eine Psychotherapie brachte Linderung. Auch Entspannungstechniken wirken sich positiv auf meine Haut aus. Meine Haut ist tatsächlich das sog. Spiegelbild meiner Seele. Die Ernähreung hat keine Auswirkungen auf mein Hautbild.

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Salamander2

Die Zeitverzögerung finde ich fast logisch. Daher habe ich die Antworten auch so aufgeteilt. Stress geht ja mit hohem Cortisol Ausstoß einher. Verringert sich der Stress, bekommt man ja oft den Unterschied zu spüren.

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Bei mir wirkt sich Stress sehr stark aus.

Beruflich bin ich als Fahrlehrer sehr häufig stressigen Situationen ausgesetzt und dann beginnt die Haut sehr zeitnah zu blühen.

 

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Karl-Heinz

@Tessa:

Das mit dem positiven/negativen Stress kann ich bestätigen und auch ich bzw. meine Haut reagiert darauf zeitverzögert.

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Salamander2

Hab ich befürchtet mit positiv/negativ.

Ich hab sehr viel positiven Stress 😅 werde wohl auch sowieso ein Kandidat für Systemtherapie meint der Dermatologe

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stress scheint wohl bei mir der stärkste Trigger zu sein. Momentan habe ich nur noch Stress pur und meine Haut flippt langsam aus.  Kopf ist wieder extrem und der letzte Friseurbesuch hat dann den Rest gegeben. Die Schübe sind meist sofort da bei Stress und meine haut fängt an zu jucken und wird warm.

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  • 3 weeks later...
Salamander2

Ich hab gerade noch mal gemerkt, dass es bei mir wohl so ist, dass ein starker Schub kommt, sobald eine stressige Phase vorrüber ist und ich zur Ruhe komme.

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  • 2 weeks later...
Am 29.4.2022 um 13:09 schrieb Caroline22:

Ich glaube das sich unbewussten Stress ,den man nicht als solchen wahrnimmt   auch auf die Schuppenflechte legt.Als meim Mann lange kranggeschrieben war war besserte sich  die Schuppfl..Zu der Zeit haben wir auch streng auf Schwinefleich verzichtet.Nun stellt sich die Frage: Was war der Auslöser.

Bei mir war es genauso, in einer längeren Phase ohne Stress (ich war 3 Monate AU) hatte ich kaum etwas. Ich bin seit rund 20 Monaten wieder in einer sehr stressigen Phase und meine Psoriasis Capitis hat mittlerweile den ganzen Kopf in Beschlag genommen. Seit geraumer Zeit habe ich auch einige Stellen am Körper verteilt, dass hatte ich in den letzten 20 Jahren noch nicht gehabt. Eine Biologika mit Consentix musste abgebrochen werden, weil auf einmal alles viel schlimmer wurde. Ich  versuche jetzt neben den üblichen Dingen (Beta Galeen, UV Kamm, etc.) den Stress abzubauen, funktioniert leider nicht wirklich. Ich denke, es ist der Stress im Unterbewusstsein, ich bin zwar zur Zeit in einer Therapie, aber leider hilft dies nicht wirklich (trotz Medikation).

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  • 5 months later...
  • 2 weeks later...
Am 3.5.2022 um 15:23 schrieb Olaf72:

Kopf ist wieder extrem und der letzte Friseurbesuch hat dann den Rest gegeben.

Hallo @Olaf72 ,

genau das hatte ich auch vor 40 Jahren heraus gefunden! 3 Jahre hatte es gedauert, bis meine Kopfhaut wieder ok war. (2 Jahre davon, das Gefühl eine zu enge Bademütze zu tragen.)

Und den Zusammenhang mit dem Friseur konnte ich festmachen.

Mechanischer Stress.

Seitdem fordere ich dort, dass mein Kopf wie "ein rohes Ei" behandelt werden muss.

Keine Kopfmassage (auch wenn sie noch so gut tut)!!! Weder zu Hause, noch beim Friseur dürfen scharfkantige Kämme oder Bürsten ganz allgemein mehr verwendet werden.

Seitdem geht es meiner Kopfhaut gut, nie wieder hatte ich das "enge-Bademützen-Gefühl" mehr, nur selten mal wenige kleine Stellen, die auf Pflegecreme gut ansprachen.

LG Burg

Edited by Burg
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Nach den üblichen heftigen Stresssituationen im Leben, in denen ich erst einmal durchhalten musste, um die Situation zu klären (Trauerfall, Umzug, schwere Krankheit, ua), folgte die stressbedingte Pso-Reaktion erst nach der Anspannung - das konnte auch Monate später sein.

Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommt die Pso-Reaktion zeitversetzt nach etwa 1 Woche.

Bei Kontaktallergien folgt die Pso-Reaktion schon nach einem Tag.

LG Burg

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Stress kostet Leben!
https://www.youtube.com/watch?v=M8AwhZI1-M4

Ein 2stündiges Gespräch mit einem Arzt, einem Wissenschaftler und einer Friseurin

Im Zeitalter der chronischen Entzündungen.
Selbstempfindsamkeit entwickeln.
"Die C-Krise" deckt lange Bestehendes auf.
Beim Infekt: Aktivierung des zellulären Immunsystems (T-Lymphozyten, Killerzellen), Ausschüttung von Zytokinen gehen auch ins Gehirn, um Fieber zu erzeugen, sorgen für Müdigkeit, das Krankheitsgefühl -> dann legen wir uns ins Bett zum Gesundwerden*. (Wenn nicht in Einzelfällen Sozialsysteme dieses Verhalten verhindern, indem Erkrankte (vormals Arbeitslose) in der Probezeit nicht erkranken dürfen, weil sonst von Sozialkassen nicht gezahlt wird und auch die Stelle dann evtl weg ist. Und wenn noch Kinder bei Alleinerziehenden mitversorgt werden müssen, wird das noch dramatischer.)
--- *Wenn ich die ersten Anzeichen merke, dass mein Körper mit einem Infekt "beschäftigt" ist, lege ich mich ins Bett und stehe einige Stunden später "gesund" wieder auf. ---
Wieviel kann man individuell in seinem Leben verändern, um es positiv zu beeinflussen?
Das Leben renaturealisieren, den Tagesrhythmus nach Hell - Dunkel ausrichten, genug schlafen, regelmäßig essen und trinken - auf Aktivitäten muss Ruhe folgen.
--- Ich brauche auch keine (selten doch) Uhr und selten einen Regenschirm. ---
Sich selber spüren, bei sich selbst sein (nicht außer sich). Selbsterkenntnis, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, Selbstverwirklichung, Selbstachtung, Vertrauen in die Natur allgemein, speziell in die eigene Natur. Innere Entwicklung, inneres Wachstum, für sich selber lernen. Was tut mir gut?
Frau Antjes Salon.
Andrea Kehl, Friseurin
Prof. Dr. Dr. Christian Schubert, Psychoneuroimmunologe, Buch: Stresstest Corona
Dr. Ulrich Bauhofer, ayuvedischer Arzt, personalisierte, ganzheitliche Medizin, Buch: Mehr Energie (um mit Stress klar zu kommen), Energiemanagement
Stress - kollektive Ermattung - psychische Erschöpfung
- Stress, größte gesundheitliche Bedrohung
- Stress als Ursache von mindestens 70% aller Erkrankungen in den Industrieländern
Stress associated diseases
- Stress -> Autoimmunerkrankungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Burn-out-Erkr., somatoforme Störungen, Schmerzstörungen
- Stress wird nicht mehr richtig verarbeitet, daraus resultieren schwere Entzündungserkrankungen uvam
- akuter Stress (Auswirkung auf Herz, Haut, Darm, Immunsystem), wird nach kurzer Zeit wieder reduziert
- chronischer Stress (Auswirkung: Krebsentstehung)
- Disstress, Depression, keine Freude mehr
- Eustress, Selbstbestätigung, Aufleben
- 80% der Bevölkerung in D haben Schlafprobleme (max. 7 Stunden statt 9)
- zu wenig Licht für den Körper
Hypothese: Glymphatisches System (Entsorgungssystem) im Gehirn (ZNS) arbeitet beim Schlafen
Hypothese: Immunsystem überträgt Informationen beim Schlafen
- Stress spricht das sympathische Nervensystem an, wirkt entzündungsfördernd.
- Ruhe, Meditation spricht das parasympathische Nervensystem an, wirkt entzündungshemmend.


Stress lass´ nach
Es macht das Auge zucken,
dem Mund versiegt das Wasser,
die Haut beginnt zu jucken,
der Teint wird bleich und blasser.
Man rennt und schafft es kaum
das Maß zu absolvieren,
das man sich anberaumt -
man kriecht auf allen Vieren.
Man schlägt die falschen Pfosten
in unwirklichen Boden
kommt nie auf seine Kosten
trotz all´ der güld´nen Loden.
So fristet man sein Leben,
hastet an ihm vorbei,
als wird´s kein Morgen geben,
als wär´ man nicht dabei.
Drum hör´ gut zu:
Es gibt Nichts, was Du müssen musst.
Nur hüte Dich vor Stress und Frust
und vor so heimtückischen Trollen
die Dir nichts Gutes wünschen wollen.

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Salamander2

@Burg danke für deine Beiträge, die finde ich sehr spannend!

 

ich würde gerne mal wissen, wie sensibel typische Psoriatiker sind… eventuell gibt es da einen Zusammenhang

 

ich persönlich werde als sehr sensibel beschrieben

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Meinst Du mit sensibel "dünnhäutig", schneller zu verletzen oder im Sinne von feinfühlig, einfühlsam, mitfühlend oder Beides?

Auch Hochsensible, die z.B. Töne/Klänge in Farbe oder graphischen Formen sehen, Zahlenreihen als Melodie wahrnehmen und alle äußeren Reize viel intensiver aufnehmen als weniger sensible Menschen.

Ja @Salamander2, Du konntest als ich hier noch ganz neu im Forum war, sensibel mit mir umgehen. - So bin ich geblieben.

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Salamander2
1 minute ago, Burg said:

Ja @Salamander2, Du konntest als ich hier noch ganz neu im Forum war, sensibel mit mir umgehen. - So bin ich geblieben

Wobei ich im Forum auch durchaus sage, wenn ich dinge unsinnig finde, was man wiederum als unsensibel einstufen könnte 😂

Ich meine, wie anfällig man für Stress ist und wie empfindlich/sensibel man so ist.

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Bei Stress kommt es für mich darauf an, wie ich mit ihm umgehe.

Wenn ich vorbereitet bin, kann ich mich auch über den Stress "freuen".

Trifft er mich überraschend, gehe ich in den Krisenmodus:

- Der Kopf ist oben, kühlen Verstand 

- Erste Hilfe, Akutmaßnahme

- Sichern, Schlimmeres verhindern

- Hilfe holen oder sich helfen lassen

- Langzeitnachsorge

Diese Liste ist nicht vollständig. Wer weiß noch mehr?

Bei traumatischem Stress gibt es noch kein richtiges Verhalten; das muss erst neu gelernt werden. - Unverarbeitete Traumata ploppen bei ähnlichem (aber nicht gleichem) Stress wieder auf und sollten dann vom neuen Stress getrennt werden.

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Salamander2

Ich habe riesige Probleme mit Stress und der heutigen Zeit (bin 25) und glaube, dass ein Großteil meiner Probleme daran liegt. Eine Lösung habe ich noch nicht, es ist ein Lernprozess. Aber ich würde gerne Schritt für Schritt mein Leben an meine Bedürfnisse und Grenzen anpassen. Das geht aber nicht von jetzt auf gleich.

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Bei mir fing die Pso mit 25J an, 5J hatte ich gebraucht, um mein Leben lebenswert zu finden auch mit der Pso und 15J, um selbst zu experimentieren (bis dahin hatte ich nur einen erneuten Krankenhausaufenthalt verhindert). Nach der 3wöchigen Therapie mit Dithranol/UVB, war ich frei für meine Experimente. Reichte allein die Pflegecreme schon zur Therapie aus? Und dem war so. Nur selten musste ich stationär meine Dithranol/UVB-Therapie wiederholen.

Die heutige Zeit ist schon sehr speziell. Wenn das gewohnte Leben nicht mehr möglich ist.

LG Burg

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Salamander2
4 hours ago, Burg said:

Die heutige Zeit ist schon sehr speziell. Wenn das gewohnte Leben nicht mehr möglich ist

Heute ist alles effizienzgetrieben. Wir „jungen Leute“ stoßen auf einen Arbeitsmarkt, wo man uns nur ausnutzen will und als Material sieht. Der Vergleich untereinander ist groß durch Social Media… glaube diese Punkte sind es, die mich stressen

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