Die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz lädt zu einer Online-Veranstaltung über "Rheuma bei Kindern" ein. Die Veranstaltungen finden online über Microsoft Teams statt, so dass Betroffene aus ganz Deutschland teilnehmen können.
Referen ist Dr. Boris Hügle, Chefarzt der Kinder- und Jugendrheumatologie im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.
Anmeldungen gehen an: info@rheuma-liga-rlp.de
Die Veranstaltung ist kostenlos.
06.05.2026 14:00
Erfahrungen und Meinungen zum Thema Ernährung gesucht - Umfrage
Was meinst Du? Beeinflusst die Ernährung den Verlauf Deiner Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis? Welche Therapiemaßnahmen nimmst Du derzeit in Anspruch und wie ist Dein Therapieerfolg?
Diese Fragen sind in einer Online-Umfrage verpackt, an der Du herzlich eingeladen bist dran teilzunehmen. Hier kommst Du direkt zur Umfrage oder Du nutzt den QR-Code auf dem Flyer, den ich am Ende des Artikels angehängt habe.
Wer steckt hinter dieser Umfrage?
Hinter dieser Umfrage stecke ich (Lena), Studentin der medizinischen Ernährungswissenschaft. Die Umfrage erfolgt im Rahmen meiner Masterarbeit an der Universität zu Lübeck.
Mithilfe der Umfrage möchte ich den Einfluss des Lebensstils und der Ernährung auf den Therapieerfolg von Patient:innen mit ausgewählten chronisch entzündlichen Erkrankungen untersuchen. Konkret geht es um Erfahrungen von Menschen mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Rheumatoide Arthritis, Schuppenflechte und Psoriasis arthritis.
Warum genau dieses Thema?
Neben der Schuppenflechte und Psoriasis-Arthritis gehören auch die rheumatoide Arthritis (eine entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankung) sowie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankungen) zu den bekannten chronisch entzündlichen Erkrankungen.
Wie aus dieser Bezeichnung hervorgeht, haben die genannten Erkrankungen eins gemeinsam: Eine chronische Entzündung. Dabei werden häufig ähnliche komplexe Entzündungssignalwege aktiviert. Dies bietet eine große Angriffsfläche für Medikamente, die je nach Wahl selektiv oder nicht selektiv immunologische Prozesse hemmen und Entzündungen unterdrücken. Cortison, Methotrexat (MTX) oder Biologicals (Antikörpertherapien) sind hier beispielsweise bekannte Medikamente, die interdisziplinär und somit krankheitsübergreifend bei den einzelnen Erkrankungen häufig und je nach Schweregrad zur Therapie eingesetzt werden.
Doch nicht immer führen diese Medikamente zu einem (vollständigen) Therapieerfolg und die Wirkung einzelner Medikamente ist nicht immer vorherzusagen. Vielleicht hast auch Du bereits Medikamente verschrieben bekommen, die Du aufgrund einer ausbleibenden Wirkung, eines Wirkungsverlustes oder Nebenwirkungen absetzen oder wechseln musstest.
Mich beschäftigen daher folgende Fragen: Warum wirkt ein Medikament bei manchen Patient:innen mit chronisch entzündlichen Erkrankungen auf Anhieb gut und bei anderen Patient:innen verursacht es Nebenwirkungen und Rückschläge? Wie gelingt es, dass manche Patient:innen den Sprung in die Remission schaffen und die Krankheit zum Ruhestand kommt? Und warum ist es für manche Patient:innen so schwierig eine geeignete Therapie zu finden?
Gerade da die genaue Ursache für chronisch entzündliche Erkrankungen nicht geklärt ist und unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen können, gibt es verschiedene Ansätze die jeweiligen Erkrankungen, wie beispielsweise Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis, zu behandeln und zu kontrollieren. Neben bewährten immunregulatorischen Medikamenten sind daher auch nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen wie die Ernährung ein oft thematisiertes und viel diskutiertes Thema bei Patient:innen und Ärzt:innen.Die Intention hinter der Umfrage:
Ich möchte herausfinden und verstehen, wie die einzelnen Therapiemaßnahmen zusammenhängen, voneinander abhängen und sich gegenseitig möglicherweise positiv beeinflussen können. Besonders interessiert mich dabei das Potenzial von ernährungsbezogenen Maßnahmen. Welchen Einfluss haben zum Beispiel der Lebensstil und die individuelle Ernährung auf die Behandlung chronisch entzündlicher Erkrankungen? Können gezielte und individuelle Maßnahmen die medikamentöse Therapie unterstützen oder Nebenwirkungen reduzieren?
Was meinst Du? Bist Du im Kontext deiner Erkrankung schon einmal in Berührung mit dem Thema Ernährung gekommen?
Mir ist deine Einstellung gegenüber dem Thema wichtig, um die Bedürfnisse und Erfahrungen möglichst vieler Betroffener abbilden zu können. Dadurch können gegebenenfalls gezielte Aufklärungs- und Therapiekonzepte entwickeln werden, mit dem Ziel die Lebensqualität und das Wohlbefinden von Betroffenen zu erhöhen.
Was mir dabei am Herzen liegt, ist eine enge Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Patient:innen, Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen. Denn ich glaube es funktioniert am besten gemeinsam die Erkrankungen zu durchleuchten, zu entschlüsseln und geeignete individuelle Therapiemaßnahmen zu finden und zu entwickeln. Und genau dazu soll meine Umfrage ein Stück beitragen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du an der Umfrage teilnimmst, um mit Hilfe vieler Erfahrungsbeispiele die Erkrankungen besser zu verstehen und unter die Lupe nehmen zu können.
Hier ist nochmal der Link zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/chronisch-entzuendlich/
(Kleine Anmerkung: Die Umfrage ist für die Bearbeitung am Smartphone optimiert, kann aber auch problemlos am Computer durchgeführt werden.)Und in diesem Flyer findest Du noch einmal alles auf einen Blick: Flyer - Umfrage - Einfluss der Ernährung.pdf
Vielen Dank für Deine Unterstützung und alles Gute für Dich!
Lena