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Hallo, ich bin vor ca. einem halben Jahr mit meinem Sohn 5 in eine billige Wohnung auf einen Bauernhof gezogen, weil es vom Geld her an allen Ecken fehlte.
Nach der bisherigen Wohnzeit, fühle ich mich hier überhaupt nicht wohl, die Wohnung ist sehr klein und dunkel (Soutterain, 1,5 Zimmer) und es gibt wenig Privatsphäre.
Nach außen hin versuche ich mir immer zu sagen, daß es halt im Moment nicht anders geht wegen dem Geld, aber meine Haut spricht eine andere Sprache und die Schmerzen
auf der Kopfhaut lassen mich manchmal so gereizt sein, daß ich "aus der Haut fahre".
Mein Sohn fühlt sich hier sehr wohl, er ist viel draußen, bei der Nachbars- Familie
(teilweise wohl auch Flucht vor mir).
Genauso geht aber auch deren 6- jähriger bei uns ein- und aus, was mich persönlich oft nervt. Wir haben in dem Sinne kein richtiges Spielzimmer und wenn die
beiden miteinander spielen oder streiten, bin ich immer mittendrin.
Ich mache dann aber nichts dagegen, weil ich weiß, daß es zu anderer Stelle auch wieder Entlastung für mich gibt (die andere Familie nimmt ihn).
Nun lassen zwei finanzielle Rückschläge (Auto- Reparatur und zu hohe Nebenkosten- Nachzahlungen von der alten Wohnung) erahnen, daß ich hier noch länger aushalten muß.
Eigentlich sollte das nur eine Übergangslösung sein.
Ich bin aber in einem doppelten Konflikt: wie meinem Sohn beibringen, daß wir hier nicht ewig in seinem Paradies bleiben können und wie erreichen, daß ich bis dahin nicht durchdrehe?
Zum Glück habe ich auf einen Reha- Antrag hin bereits eine Zusage, aber noch keinen
Termin. Komischerweise habe ich pünktlich zur Zusage den zweitgrößten Schub der Pso den ich bisher hatte.
Vielleicht kann mir ja jemand helfen, die ganze Sache mal aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.
Danke im Voraus! Doro