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Hallo,
da möchte ich mich auch mal gleich vorstellen, obwohl ich mir noch nicht sicher bin, ob ich wirklich unter Schuppenflechte leide.
Ich bin 57 Jahre, weiblich (sieht man ja an meinem Nick)
Wie komme ich nun auf „Schuppenflechte“?
Vor knapp zwei Wochen bemerkte ich im Genitalbereich (am Ende der großen Schamlippe) eine Verdickung, etwa walnuß-groß. Da ich im letzten Jahr auf der anderen Seite in der gr. Schamlippe ein Abszess hatte, dachte ich natürlich gleich daran. Allerdings fehlt der typische Schmerz, wie bei einem Abszess üblich, es war auch nicht so prall beim Abtasten. Ich wartete ein paar Tage, ob das „Ding“ reifer würde, aber es veränderte sich kaum. Dann plötzlich bemerkte ich eine offene Stelle und dachte, da würde nun der Eiter abfließen. Aber nichts tat sich. Jetzt ging ich zur Frauenärztin. Diese meinte, es sähe eher nach Schuppenflechte oder nach einem Herpes aus. Herpes schließe ich eigentlich aus, da bei einer Blutuntersuchung in den letzten Jahren kein Herpes-Virus gefunden werden konnte. Die Verdickung sei eher auf dem Boden einer Entzündung entstanden.
Ich bekam Teilbäder mit Tannalac verordnet und Linola fett. Nach drei Tagen war ich einfach nur überall wund. Habe mal beides gelassen, die empfindliche Haut mit Bepanthen versorgt, der behaarte Beeich mit Penatencreme. Nach zwei Tagen war das Brennen wieder fast weg. Heute war ich wieder bei der Ärztin. Und sie verordnete mir eine Kortisonsalbe (Prednitop Fettsalbe).
Im Nachhinein fiel mir dann auch ein, dass ich in letzter Zeit immer ein wenig ein entzündetes Gefühl hatte, deshalb mich öfters gewaschen habe und auch ansonsten häufiger feuchtes Toilettenpapier benutzt habe. Wie lange die Verdickung (weiß nicht, wie ich das nennen soll, denn so richtig ein Knoten ist es auch nicht) schon da ist, weiß ich nicht, mir fiel sie halt erst kürzlich auf.
Meine Fragen:
1. Kann es sein, dass in diesem Alter erstmalig eine Schuppenflechte auftritt? Bisher hatte ich so was nicht. Empfindliche, trockene Haut habe ich allerdings schon immer. In meiner Familie gibt es auch öfters Schuppenflechte und Neurodermitis.
2. Ist jemanden bekannt, dass sich unter der irritierten Hautstelle solche Verdickungen bilden?
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten
Viele Grüße
Buergerin